Hallo zusammen, wir haben am Samstag, den 19., eine kleine kastrierte Kätzin adoptiert (sie ist anderthalb Jahre alt). Im Tierheim wirkte sie total entspannt und verschmust, aber seit sie bei uns ist, verkriecht sie sich nur unter den Möbeln. Wenn ich an sie rankomme, kann ich sie streicheln und sie schnurrt dann auch, aber sie hat seit Sonntagabend nur etwa 20 Pellets Trockenfutter gefressen und ein paar Schlucke Wasser getrunken (kommt mir echt wenig vor). Ich muss dazu sagen, dass sie unter dem Schrank gefressen hat (ja, ich war schwach und hab es ihr direkt vor die Nase gestellt, weil ich Angst hatte, dass es ihr nicht gut geht, wenn sie gar nichts frisst). Sie ist aber heute Nacht immerhin rausgekommen, um ihr Geschäft im Katzenklo zu machen. Seit heute Morgen ist es aber wieder das Gleiche: sie versteckt sich, ist dabei aber mega verschmust. Sie lässt sich ohne Probleme streicheln, kommt aber einfach nicht raus. Was soll ich machen? In Ruhe lassen? Gar nicht mehr zu ihr gehen? Das Futter weiterhin zu ihr bringen oder eher nicht? Ich bin echt ein bisschen ratlos. Man muss dazu sagen, dass sie noch nie in einer richtigen Familie gelebt hat. Sie wurde mit 8 Monaten auf der Straße gefunden und war dann die restlichen 8 Monate im Tierheim, natürlich mit den ehrenamtlichen Helfern und vielen anderen Katzen. Danke schon mal an alle, die mir antworten und für eure Tipps, ich mache mir echt Sorgen. Danke!
Meine Katze versteckt sich seit der Adoption – was soll ich tun?
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Hallo, deine Mieze macht echt Fortschritte, finde ich. Mit ein bisschen Zeit wird sie sicher noch verschmuster :) Alles Gute weiterhin
Hier mal ein kurzes Update, fast eine Woche nach der Adoption: Sie verkriecht sich zwar noch meistens in ihrem Versteck, kommt aber tagsüber ab und zu raus, um zu fressen, zu trinken und ihr Geschäft zu erledigen. Was ihr Verhalten angeht, lässt sie sich streicheln, schnurrt und wälzt sich auf dem Boden – aber nur, wenn ich mich hinhocke. Sobald ich aufstehe, flitzt sie sofort wieder weg und versteckt sich. Sie begrüßt mich auch nicht, wenn ich von der Arbeit komme. Vielleicht ist es einfach noch zu früh, damit sie sich richtig eingelebt hat? Es ist meine erste Katze und ich bin gerade ein bisschen verunsichert wegen ihres Verhaltens. Meint ihr, es ist normal, dass sie aus dem Zimmer rennt, sobald ich reinkomme? Dabei bin ich echt vorsichtig und rede ganz lieb mit ihr, wie mit einem Baby. Danke für eure Antworten!

Hallo, danke für eure Tipps, ich werd mein Bestes geben. Es wird langsam besser: Sie ist heute Nacht rausgekommen, hat ihr ganzes Trockenfutter gefressen und ihr ganzes Wasser ausgetrunken. Ab und zu zeigt sie sich schon, aber streckt meistens nur kurz ihr kleines Schnäuzchen raus. Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es sich weiter entwickelt.
Hallo,
es ist völlig normal, dass deine Katze erst mal Zeit braucht, um sich bei dir wohlzufühlen. Die Umgebung ist für sie ja noch komplett neu und sie muss sich erst mal nach und nach eingewöhnen. Wie du schon sagst, hat sie bisher noch nie in einem Haus mit einer Familie gelebt. Lass sie also einfach in ihrem eigenen Tempo alles erkunden, ohne sie zu bedrängen. Geduld ist hier dein bester Freund. Versuch nicht, sie zwangsweise auf den Arm zu nehmen oder sie aus ihrem Versteck zu holen. Mit der Zeit wird sie mutiger werden und sich immer weiter vortrauen.
Um sie zu locken, kannst du es mal mit Leckerlis probieren – aber immer ganz vorsichtig und ohne hektische Bewegungen, damit sie nicht erschrickt. Du kannst auch leise mit ihr reden, um sie an deine Anwesenheit zu gewöhnen (erst mal mit etwas Abstand). Sie aus der Hand zu füttern kann auch helfen, damit sie Vertrauen fasst. Baldrian-Sprays oder Pheromone sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, um sie zu beruhigen.
Manche Katzen verstecken sich am Anfang tagelang oder sogar ein bis zwei Wochen und werden später dann total verschmuste Mitbewohner!
Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.
Jeanne
6 Kommentare zu 6
- Mein Kater hat einen Knubbel am Schwanz
- Hilfe, mein Kätzchen hat Wasser mit ein paar Tropfen Bleichmittel getrunken