Hallo zusammen,
ich habe mich extra hier angemeldet, um in diesem Forum zu posten, weil ich mich nur noch im Kreis drehe und dringend Antworten und/oder Beistand brauche.
Am 22. März 2022 ist meine kleine Mimi, die am 25. ihren 10. Geburtstag gefeiert hätte, für eine einfache Untersuchung in die Klinik gekommen und ist tot wieder rausgekommen.
Es war das erste Mal, dass wir in dieser Klinik waren. Wir wollten die Meinung eines zweiten Tierarztes hören, weil Mimi seit ein paar Monaten kleine Knubbel am Schwanzansatz hatte. Tierarzt 1 hat den ersten Knubbel als Grützbeutel behandelt und ihn im Oktober 2021 operativ entfernt.
Da in den folgenden Monaten noch mehr Knubbel (2-3) an der gleichen Stelle auftauchten – einer davon hat uns besonders Sorgen gemacht, weil er so hart war – und Tierarzt 1 meinte, er könne nicht mehr operieren (nicht genug Haut zum Zunähen) und man solle es am besten so lassen, haben wir uns entschieden, zu Tierarzt 2 zu gehen.
Tierarzt 2 meinte, es könnte Krebs sein, und hat eine „kleine“ Punktion und ein „kleines“ Röntgenbild vorgeschlagen, um sicherzugehen. Im Nachhinein glaube ich, dass ich das Nutzen-Risiko-Verhältnis dieses Eingriffs völlig falsch eingeschätzt habe, aber er wurde mir auch als absolut harmlos dargestellt.
Ich muss dazu sagen, dass Mimi keine bekannten Krankheiten hatte und kerngesund wirkte. Sie war ein echtes Fliegengewicht (3,6 kg), hat aber gut gefressen, ist rumgerannt, hat gespielt und war total menschenbezogen. Sie hatte außerdem schon ein paar Vollnarkosen bei Tierarzt 1 (wegen Abszessen von Kämpfen und so) hinter sich, aber da war immer alles gut gegangen.
Tja.
