Geld zurück vom Tierschutzverein?

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Hallo zusammen,

vor 2 Monaten habe ich eine einjährige Katze aus einem Tierschutzverein adoptiert (so ähnlich wie das Tierheim). Sie hatte total schnell Krankheitsanzeichen, also Durchfall. Ich musste dann 60 – selbst zahlen, weil mir gesagt wurde, dass der Verein nach 15 Tagen keine Kosten mehr für das Tier übernimmt.

Ein paar Wochen später habe ich gemerkt, dass die Katze immer schwächer wird und kaum noch frisst. Ich bin dann im Februar nochmal zum Tierarzt für ein Blutbild, was mich (wieder aus eigener Tasche) 95 – gekostet hat.

Einen Monat später zeigte ein zweites Blutbild eine hohe Wahrscheinlichkeit für FIP (unheilbar und tödlich). Da es schon in einem fortgeschrittenen Stadium war, hat der Tierarzt vor einer Woche entschieden, das Tier zu erlösen.

Ich würde gerne wissen, ob ich rechtlich gesehen einen Anspruch auf Rückerstattung oder eine Entschädigung vom Verein habe.

Versteht mich nicht falsch, ich sehe die Katze nicht als Gegenstand oder so, ich möchte nur einfach das Geld zurückbekommen, da ich als Student innerhalb von zwei Monaten 300 – für ein Tier ausgegeben habe, das schon knapp zwei Wochen nach der Adoption Symptome hatte. Das ist doch nicht normal. Ich habe sie nur zwei Monate nach der Adoption schon verloren.... 😯

Danke schon mal 🤑

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5 Antworten
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  • Mamiecat
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    Hallo,

    echt toll, dass du dich für eine Adoption aus dem Tierheim entschieden hast, wo so viele Fellnasen auf ein neues Zuhause warten. Damit hast du diesem kleinen Wesen ein großes Stück Glück geschenkt...

    Wie schon gesagt wurde, kann man vorher nie genau wissen, ob eine Katze wirklich an FIP erkrankt, selbst wenn man weiß, dass sie das Coronavirus in sich trägt. Auslöser kann alles Mögliche sein: Stress, eine OP, ein schwaches Immunsystem... dann kann das Coronavirus zu FIP mutieren, was aber zum Glück nur in etwa 5 % der Fälle passiert. Dieser Verein (ist ja nicht das offizielle Tierheim, da muss man aufpassen) hätte dich aber trotzdem vorwarnen können, dass die Katze Träger des „ganz normalen“ Coronavirus ist, damit du weißt, woran du bist. Im Tierheim sind super viele Katzen Träger, weil die Ansteckung über das Katzenklo passiert. Wenn man beim offiziellen Tierheim adoptiert, zahlt man eigentlich nur die Kosten für die Kennzeichnung, die Kastration, die Impfungen usw. – das ist kein „Preis“ für das Tier, das ist eigentlich umsonst. Dort ist es auch oft so: Wenn das Tier direkt nach dem Einzug krank wird, kann man es zurückgeben, weil die Adoption rechtlich nicht sofort fix ist; meistens gibt es eine zweiwöchige Frist. Außerdem gibt es oft die Möglichkeit, das Tier dort in der Praxis günstig oder je nach Budget sogar kostenlos weiterbehandeln zu lassen. In deinem Fall (bei einem privaten Verein) befürchte ich leider, dass du die Adoptionsgebühr und die Tierarztkosten nicht erstattet bekommst. Du solltest sie aber trotzdem kontaktieren und wegen der Coronavirus-Ansteckung warnen, damit es sich nicht noch weiter ausbreitet. Eigentlich wäre es nur fair, die Leute vorher zu informieren! Aber wir wissen ja alle, dass diese armen Tiere sonst kaum noch ein Zuhause finden würden... die meisten wollen halt eine kerngesunde Katze. Im Tierschutz ist das aber nicht immer der Fall, und wenn man es vorher weiß, kann man sich einfach viel besser auf die Pflege einstellen.

    Kopf hoch!

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    Es tut mir echt leid, was du da durchmachen musstest. Aber wirklich toll von dir, dass du dich für eine Adoption aus dem Tierheim entschieden hast, und dann auch noch für eine erwachsene Katze.

    Soweit ich weiß, ist FIP total schwer zu diagnostizieren und vor allem vorab zu testen. Man kann nämlich unmöglich vorher wissen, ob die Katze die Krankheit irgendwann entwickelt oder nicht (und die meisten entwickeln sie ja zum Glück gar nicht). Es kann gut sein, dass der Stress durch den Umzug ins neue Zuhause die Krankheit erst ausgelöst hat.

    Man darf das auch nicht mit FIV verwechseln. Dafür gibt es nämlich Tests und die Tierheime sagen den Adoptanten da normalerweise Bescheid (meistens steht das sogar direkt auf dem Steckbrief vom Tier).

    Du hast nichts zu verlieren, wenn du das Tierheim einfach mal kontaktierst – und sei es nur, um ihnen von deinem Pech zu erzählen und zu schauen, ob man vielleicht eine gütliche Einigung finden kann.

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    Yume
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    Hey, mein Bruder hat vor ein paar Monaten seinen Kater an FIP verloren. Nach dem, was er mir erzählt hat, ist die Diagnose echt super kompliziert und es gibt wohl keine wirksame Behandlung, zudem kann die Krankheit total schnell voranschreiten. Es gibt auch keinen speziellen FIP-Test, sondern nur einen Test auf Coronaviren. Der kann zwar positiv sein, aber ganz viele Katzen sind positiv, bleiben aber gesund und bekommen nie FIP – das Ganze ist ja eine Mutation des Coronavirus. Das Tierheim, von dem du ihn hast, wusste wahrscheinlich gar nichts von seinem Zustand. Vielleicht kannst du dich ja mal mit dem Tierheim in Verbindung setzen und schauen, ob sie dir irgendwie entgegenkommen können.
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    Blue_Cat
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    Hallo, wenn die Katze bei dir noch kein einziges Mal draußen war, dann muss sie das Virus ja schon aus dem Tierschutzverein mitgebracht haben. Ich verstehe allerdings nicht ganz, warum die erste Blutuntersuchung nicht gereicht hat, um die Diagnose zu stellen. Bei so einer Adoption bekommt man ja normalerweise Unterlagen, in denen steht, auf welche Krankheiten vorab getestet wurde. Wenn FIP da nicht mit draufsteht, bezweifle ich, dass du da rechtlich irgendwelche Möglichkeiten hast. Ich kann deinen Frust echt gut verstehen, der kleine Kerl ist ja auch wirklich arm dran.
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    Tania28
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    Hallo

    Keine Ahnung, ob du rechtlich gegen das Tierheim vorgehen kannst: Hast du eine Haftpflichtversicherung? Die könnten dich sicher beraten und dir bei den weiteren Schritten helfen.

    Ich schau auch mal im Netz, ob ich Fälle wie deinen finde, aber im Moment echt Fehlanzeige.

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