Abend zusammen, meine kleine Delta (die mal eine Große wird), wiegt jetzt schon 12,5 kg und hat jeden Abend nach dem Napf ihre tollen 5 Minuten. Selbst wenn ich alle Spielsachen wegräume, findet sie immer irgendwas (im schlimmsten Fall rennt sie einfach wie eine Irre rum). Mein Problem ist, dass das halt direkt nach dem Fressen passiert. Ich mach mir echt Sorgen, weil sie ja mal ein großer Hund wird und wie ihr wisst, ist das Risiko für eine Magendrehung bei großen Hunden ja viel höher :s Eine Freundin von mir hat ihren Schäferhund mit 3 Jahren deswegen verloren, das kommt ja leider öfter vor... (an die genauen Umstände erinnere ich mich nicht mehr). Habt ihr das gleiche Problem (diesen totalen Ausraster direkt nach dem Fressen)? Habt ihr Tipps für mich oder könnt mich irgendwie beruhigen?
Danköö!Meine Hündin dreht nach dem Fressen völlig hohl ..
Die Inhalte des Forums werden teilweise aus anderen Sprachen übersetzt, und Beiträge können Länder mit unterschiedlichen Tierschutzgesetzen betreffen. Informieren Sie sich daher gründlich, bevor Sie Entscheidungen treffen.
Da das Forum automatisch von einer KI übersetzt wird, können die Übersetzungen Fehler enthalten.
Ja, da bin ich voll bei dir. Wir stoppen die „Uhr“ auch, wenn sie mit uns oder anderen Hunden spielt oder sich ausruht. Die 15 Minuten machen wir so pi mal Daumen, je nachdem wie k.o. sie gerade ist. Man muss das ja echt individuell vom Hund abhängig machen. Auf jeden Fall versuchen wir es jetzt mal mit einer größeren Runde am Abend und auch mit weniger Futter. Ihre Schlafenszeit ist eh während der Hitze, da kann sie dann beim Mittagsschlaf in Ruhe verdauen :)
Der See ist so 5-10 Minuten zu Fuß über Asphalt, das ist nicht gerade optimal. Bis wir da sind, ist sie nach 5 Minuten wahrscheinlich schon total platt.
Auch beim Boxer ist HD ein Thema. Ich kann deine Sorgen echt verstehen. Ja, bei Treppen muss man aufpassen, und auch bei unebenem Boden (am besten nicht so viel darauf rennen lassen, wenn's geht)... Springen auch, aber das lässt sich ja nicht immer vermeiden. Meine liebt es, auf ihr Spielzeug zu hüpfen, nur ein kleiner Satz 😂 nicht mal 1m! Es lässt sich also nicht immer verhindern, aber man kann dran arbeiten, vor allem damit sie keine Leute anspringt! (Sind ja schließlich kein Spielzeug!)
Ganz ehrlich, diese 15-Minuten-Theorie verstehe ich schon und sie ist ja auch gut, aber ich seh nicht ein, warum eine entspannte Runde von 30 oder 40 Minuten zu viel sein soll? Besonders nachmittags, wenn der Welpe so richtig aufgedreht ist und sich auspowern muss...
Manchmal waren wir nachmittags auch mal ne Stunde unterwegs (man will ja mit Kumpels spielen! Sozialisierung...) und nach 10 Minuten abzubrechen ist echt fies... Das frustriert total, wie als würde man einen Film vor dem Ende ausschalten! Meiner Meinung nach muss man die Dauer einfach an die Intensität der Aktivität anpassen. Das ist alles. Und ständig auf die Uhr zu gucken, wenn man gerade eine schöne Zeit hat... das nervt einfach... Wenn du willst, mach doch zwischendurch mal ne Pause, du setzt dich auf ne Terrasse und Delta hält ein Nickerchen – und dann geht’s wieder los... (dabei lernt sie nebenbei auch noch super viel: Lärm, Ruhe, Respekt für deine Zeit, nicht am Tisch betteln, Nähe zu Menschen ohne direkt Kontakt zu suchen...). Lustigerweise war unsere auf Terrassen, in Hotels, bei Freunden oder in der Bahn schon stubenrein, bevor sie es bei uns zu Hause war (😁 wir waren wohl zu "cool").
Das ist nur meine Meinung und unsere Erfahrung mit Orphée, vielleicht auch, weil wir uns nicht gerne zu viele Regeln aufzwingen...
HD ist ein Risiko, klar muss man vorsichtig sein... Aber es gibt auch andere Risiken: Magendrehung, stehendes Wasser, Eichenprozessionsspinner und Zecken... Man muss einfach wachsam bleiben. Wie soll ich sagen... es ist auch kein Damoklesschwert, das ständig über einem schwebt! HD schlägt nicht beim kleinsten Fehltritt sofort zu.
Ja, genau das ist das Schwierige! Wenn wir beim Gassi gehen einen Spielgefährten treffen, will sie natürlich spielen und dreht total auf, auch wenn man sie zurückhält. Bei der Züchterin gab es das Futter zur freien Verfügung, sie hat also über den Tag verteilt immer nur kleine Mengen gefressen, was das Risiko natürlich senkt. Mein Border macht das auch so. Am Anfang haben wir uns erst mal um die Regeln gekümmert, und als er die drauf hatte, haben wir auf „Self-Service“ bei der Futterschüssel umgestellt.
Das hat eigentlich echt gut funktioniert, deshalb machen wir das jetzt bei ihr genauso.
Bis sie die Hausregeln richtig verstanden hat, sind wir halt gerade noch an dem Punkt...
Es ist also gar nicht mal so sehr ihr „Ausraster“ an sich, der mich beunruhigt, sondern eben das Risiko. Schlingen + Action direkt nach dem Essen ist einfach eine ganz schlechte Kombi.
Hallo,
ein Weisser Schweizer Schäferhund, hab's gerade gesehen 😁 und mit 3,5 Monaten sind diese aufgedrehten Momente ab und zu völlig normal... Da musst du dir keine großen Sorgen machen.
Was das Fressen angeht, würde ich es nach dem Gassi beibehalten, wenn möglich so 40 Min. bis 1 Std. danach... Vor allem in einer Ruhephase... weil sie sich vor dem Spaziergang draußen viel mehr hochschaukeln kann, und das ist normal... Ihr das „Bleib“ beizubringen ist gut. Ich empfehle, vor dem Fressen nur so 2 bis 3 Min. Training zu machen mit Belohnung (ein paar Hände voll Trockenfutter aus dem Napf für jedes Kommando), das kann nach und nach auch verhindern, dass sie sich so auf das Futter stürzt... Versuch mal ein „Stopp“, um sie einmal während des Fressens zu unterbrechen... (du kannst natürlich noch ein paar Kroketten dazugeben, passend zur Ration), das trainiert gleichzeitig, dass sie ihr Futter nicht verteidigt... Und sie lernt so auch, beim Fressen immer entspannter zu werden...
Einen festen Zeitplan empfehle ich eher nicht... Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Zu den Runden: Kurze Pipi-Runden sind okay, aber die Entspannungsrunden... Sind 15 Min. nicht etwas kurz? Welpen schlafen zwar viel, aber sie haben auch extrem viel Energie und Lust auf Action, das sollte man nutzen...
Abends empfehle ich, wie bei Merline, eine entspannte Runde an der Schleppleine, ein schöner Spaziergang... Danach eine Pause und dann das Futter. Wenn Delta so aufdreht, dass sie ihr Fressen wieder ausbricht... dann schlingt sie erstens zu schnell und ja, sie ist beim Fressen noch zu aufgeregt... Man muss regelmäßig die Ruhe trainieren (na ja, nicht so extrem, dass sie völlig abschaltet 😂 das geht eh nicht) und nicht plötzlich eine riesen Trainingseinheit vor oder nach dem Essen... Manche machen das, und nach einer Einheit, die vor allem für einen Welpen zu lang war, knallt es dann richtig! Ruhe beim Fressen ist auch wichtig... Das Sitz-Bleib (wirklich nur ein paar Sekunden am Anfang, das reicht, und dann langsam steigern... denn 3 Min. vor dem Napf warten ist echt ewig) und zwar mit Abstand zum Napf... Damit sie lernt, ihre Emotionen beim Futter im Griff zu haben... Wenn das gut klappt, kannst du den Abstand verringern...
Wieder mal super lang geworden! Sag mir bitte ehrlich, wenn das zu detailliert ist, ich nehm's nicht übel!
Vor allem große Hunde und die mit einem tiefen Brustkorb sind anfällig für Magendrehungen.
Am besten gehst du erst eine große Runde mit ihm Gassi, dann kommt ihr heim, er ruht sich ein bisschen aus und dann bekommt er sein Fressen.
Wenn er total aufdreht, nimm ihn kurz raus oder separier ihn ein bisschen, damit er wieder runterkommt.
Ich versteh deine Angst total. Mir ist das zwar noch nie passiert, aber eine Frau hat mir das mal erzählt, als ich mit dem Hund meiner Eltern unterwegs war. Wir haben gequatscht und sie meinte, man darf ihn nach dem Fressen niemals rumrennen oder toben lassen, weil sich sonst der Magen drehen kann und er daran sterben könnte. Und das war nicht mal ein großer Hund. Am besten ist man also bei allen Hunden vorsichtig.
Ist ja bei uns auch so – direkt nach dem Essen Sport zu machen, ist auch nicht gerade gesund.
Hallo Patou,
Das kann gut sein! Bei der Hitze dreht sie tagsüber nicht so doll auf, aber ja, ich kann und werde da mal mehr einbauen, um zu sehen, was es bringt.

Heute stehen meine beiden Ohren! Endlich!
Das sind zwar nur die Zahlen von einem einzigen Spezialisten, aber immerhin!
Hallo hibiscus!
Ich hatte gar nicht daran gedacht, nach Statistiken zu suchen, aber jetzt habe ich welche gefunden und das „beruhigt“ mich etwas.
Rasse
Risiko oder Wahrscheinlichkeit, eine Magendrehung zu entwickeln
Deutsche Dogge
41,4 %
Bernhardiner
21,8 %
Weimaraner
19,3 %
Irischer Setter
14,2 %
Pudel
8,8 %
Dobermann
5,5 %
Schäferhund
4,2 %
Mischling
1 %
laut Glickman 4
Unter diesem Link: http://www.clinique-veterinaire-sachde.fr/dilatation-torsion-estomac.html
Achtung, nichts für schwache Nerven, da sind Bilder von Operationen dabei.
Meine müsste also wohl etwas über dem Schäferhund liegen, da sie einen ähnlichen Körperbau hat.
Aber doch, sie ist absolut im Intensiv-Modus: Sie wälzt sich, rennt Sprints und sucht sich irgendwas, damit ich ihr hinterherlaufe! Das Ganze dauert so 10 bis 20 Minuten.