Ein eigentlich lieber und sozialer Hund... der aber nur beim Tierarzt zubeißt.

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Hallo zusammen

Also, mein Weißer Schweizer Schäferhund wird bald 5 Jahre alt, und das Problem haben wir jetzt seit etwa 2 Jahren... Mein Hund wird aggressiv, aus Angst und wegen Schmerzen, sobald wir ihn zum Tierarzt bringen. .

Als Welpe kannte er verschiedene Tierärzte, alle waren okay. Aber eines Tages waren wir bei einem anderen Tierarzt und das war echt fatal: Kaum war er auf dem Tisch und ohne jegliches Einfühlungsvermögen (mal streicheln oder beruhigen), hat dieser Vollidiot ihm direkt die Impfnadel in den Nacken gerammt! Mein Hund hat sich sofort heftig umgedreht, um ihn zu beißen (zum Glück hat er nicht erwischt).. Das hatte er davor noch nie gemacht.

Seitdem ist es völlig egal, welcher Tierarzt es ist (sogar die, die er schon kannte). Sobald wir im Behandlungszimmer sind und er den Tisch oder die Spritze sieht, fletscht mein Hund die Zähne. Letztes Mal wollte ich ihn am Halsband packen, weil er sich unter einem Stuhl im Zimmer versteckt hatte, und da hat er mich ordentlich in die Hand gebissen…

Seitdem sagt die Tierärztin, dass er ein aggressiver Hund ist, der sich nicht bändigen lässt… Dabei kennt sie ihn schon, seit er ein Welpe war, und da war er ein Engel (aber sie tut jetzt so, als würde sie sich nicht mehr erinnern)! Mal ganz abgesehen davon, dass ich ihm problemlos die Zähne und das Fell bürsten kann und ihm die Ohren reinige, ohne dass er irgendwas macht. Er ist total sozial, ich nehme ihn ständig mit in die Stadt und er hat noch nie einen Menschen oder einen anderen Hund angegriffen. Das alles nur wegen diesem einen bescheuerten Tierarzt.

Ich überlege jetzt, zu einem Verhaltensberater zu gehen, aber ich weiß nicht, wem ich da trauen kann… Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Hatte euer Hund auch mal so ein aggressives Verhalten gegenüber einer bestimmten Person? Und wie habt ihr das gelöst?

Danke für eure Antworten

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16 Antworten
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  •  Sky
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    Hallo,

    ich weiß nicht, ob das die Lösung ist, aber vielleicht solltest du mal „Tierarzt spielen“ 😁 mit ihm. Also ihn ab und zu in eine ähnliche Situation bringen: ihn zum Beispiel auf einen Tisch stellen, ihn von „fremden“ Leuten anfassen lassen, so tun, als ob man ihm mit einem Kuli eine Spritze gibt... und ihn dann belohnen, wenn er brav bleibt (aber vielleicht macht ihr das ja schon außerhalb der Praxis? 🤷).

    Und natürlich parallel dazu, wie schon vorgeschlagen wurde, öfter mal „einfach so“ beim Tierarzt vorbeischauen. Der Stress und der Geruch der anderen Hunde (die ja meistens auch total gestresst sind) spielen da sicher eine Rolle – ist ja wie bei Menschen, die den Krankenhausgeruch nicht ausstehen können. Versucht also einfach mal, kurz hinzugehen, geht rein, und wenn er nicht aggressiv ist, belohnst du ihn. Oder ihr setzt euch ins Wartezimmer und wartet, bis er sich entspannt hat. Sobald er locker wird, belohnst du ihn und ihr geht wieder, um ihn aus der Stresssituation zu befreien... Man könnte auch schauen, ob die Tierärzte oder die Helfer ihm in dem Moment kurz Aufmerksamkeit schenken können. Wenn er gut reagiert, gibt's eine Belohnung. Wenn er den Tierarzt irgendwann akzeptiert, ist das eine super Grundlage für den „Ernstfall“.

    Falls er schon total unruhig ist, bevor ihr überhaupt in die Praxis geht, dann geht gar nicht erst rein. Bleibt einfach davor stehen, bis er sich beruhigt hat, und geht dann wieder. Wenn er dann beim nächsten Mal ruhig bleibt, wenn ihr euch der Klinik nähert, versucht ihr reinzugehen und zieht das Gleiche nochmal durch.

    Ich weiß nicht, ob das die ultimative Lösung ist, aber mein Rat wäre erst mal, so viele positive Erfahrungen wie möglich zu sammeln und gezielt zu schaffen.

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    Danke an alle für eure Antworten.

    Ja, seit dem Vorfall, bei dem ich gebissen wurde, trägt mein Hund einen Maulkorb. Aber wie meine Verwandten und die Tierärzte schon gemerkt haben: Ohne Maulkorb wäre der Tierarzt wohl echt dran gewesen.

    Ich war nach diesem Trauma mit der heftigen Spritze noch bei zwei anderen Tierärzten. Die eine hat versucht, ihn mit Gewalt auf den Tisch zu packen, der andere nicht, aber der Hund hat trotzdem in beiden Fällen zugebissen.

    Ich weiß einfach nicht, wie ich mich verhalten soll. Soll ich dem Kleinen gegenüber selbstbewusst und "streng" auftreten und sagen, dass alles okay ist und er keine Angst haben muss, oder soll ich ihn eher streicheln? Ich hab mal gehört, dass man die Angst damit erst recht bestätigt...

    Ich werde versuchen, einen wirklich guten Tierarzt zu finden... Aber das scheint echt schwierig zu sein. Ich kenne zwar noch andere, bei denen ich mit meiner Katze war, aber die finden alle, dass das ein Riesenproblem ist und ich zu einem Hundetrainer gehen sollte. Aber ein Hundetrainer konfrontiert ihn ja nicht direkt mit dieser speziellen Situation. Ich bin echt total aufgeschmissen.

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    Jador
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    Echt schade, dass das so gelaufen ist.

    Ich würde dir raten, die Tierklinik zu wechseln. Hör dich am besten mal um, um andere Meinungen über Tierärzte in der Nähe zu bekommen. Frag vielleicht mal im Bekanntenkreis, ob jemand einen Tierarzt oder eine Helferin persönlich gut kennt. Dann kannst du sie kontaktieren und dein Problem schildern. Vielleicht erlauben sie dir, einfach nur für kurze Besuche vorbeizukommen, ganz ohne Termin – zum Beispiel nur zum Wiegen oder um eine Runde im Wartezimmer zu drehen. Belohn deinen Hund dabei ordentlich und geh dann ganz entspannt wieder, ohne dass er untersucht oder angefasst wurde. Nach ein paar solcher Besuche und vorsichtigen Annäherungen durch das Team findet er sicher sein Vertrauen wieder.

    Und wie schon erwähnt: Verzichte auf Untersuchungen auf dem Tisch. Die Edelstahltische sind oft super rutschig und unangenehm für die Pfoten.

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    leider ist die Situation echt speziell und das Problem wird wohl nicht so einfach zu lösen sein. Eigentlich sind ja fast alle Tiere beim Tierarzt gestresst, und die schlechte Erfahrung deines Hundes macht die Sache natürlich nicht gerade einfacher. Vor allem, weil man ja meistens nur selten hinmuss, wenn er gesund ist – oft halt nur zum Impfen.

    Als Erstes würde ich dir raten, deinem Hund beim Tierarzt einen Maulkorb anzulegen. Das verhindert, dass er dich oder den Tierarzt verletzt, was den Stress nur noch schlimmer machen würde. Ich weiß, das ist keine Dauerlösung, aber wenn die Untersuchung mit Maulkorb ohne Zwischenfälle abläuft, ist das definitiv besser.

    Hast du schon mal ausführlich mit dem Tierarzt über das Problem gesprochen? Er muss ja irgendwie wieder Vertrauen aufbauen. Dafür muss der Arzt aber auch Verständnis für die Ängste deines Hundes haben, und das geht nur, wenn er weiß, was früher vorgefallen ist.

    Du kannst ihn außerdem belohnen, wenn ein Besuch mal gut gelaufen ist.

    Sich Hilfe von einem Hundetrainer zu holen, kann zwar super sein, aber das Problem bleibt, dass das Tier nicht oft genug mit der Situation konfrontiert wird, die ihn so stresst.

    Ich denke, man muss versuchen, dass die Termine so ruhig wie möglich ablaufen. Sag am besten direkt vorne an der Anmeldung Bescheid, dass dein Hund extremen Stress hat. Dann kann der Tierarzt alles so vorbereiten, dass alles ruhig und schnell über die Bühne geht.

    Liebe Grüße, Romane

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    Tania28
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    Ja, genau, du musst echt einen Tierarzt finden, der top ist! Ich hatte das Gleiche mit Génésys, meiner Tschechoslowakischen Wolfhündin: Wir waren erst bei einem Tierarzt, der sie gestreichelt und mit ihr geredet hat... und eines Tages, schluck, kam die Tierärztin dran, die eine ganz andere Art hatte... Plötzlich war’s ein totaler Stress für eine einfache Impfung, wir mussten zu dritt auf meiner armen Maus liegen! Danach war’s dann sogar bei dem Tierarzt vorbei!

    Und dann haben wir durch Mundpropaganda eine Tierärztin gefunden, in der Stadt, aber so richtig „vom alten Schlag“; die kannte die Rasse zwar nicht, aber da gibt’s gar keine Probleme, alles läuft super.

    Hör dich einfach mal in deinem Umfeld um🙂

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    Stellaieux
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    Hallo, ich habe eine BBS-Hündin, die ich mit 8 Monaten von einem „schlechten“ Züchter geholt habe. Sie war total abgemagert, hatte kaum Kondition und hat es nie akzeptiert, wenn man sie festhalten oder auch nur ihre Pfote nehmen wollte.

    Beim Tierarzt lässt sie sich nicht wirklich untersuchen und schnappt sich den Arm von meinem Tierarzt – ohne zu beißen, nur um zu zeigen, dass sie das gerade nicht will.

    Was du mit deiner Fellnase machen solltest: Such dir als Erstes einen guten Tierarzt, der Hunde versteht, wenn du ihm erklärst, was passiert ist, und der ihn nicht als aggressiv, sondern als traumatisiert ansieht. Wenn ihr dann dort seid, versucht euch die Zeit zu nehmen, erst mal in Ruhe mit dem Tierarzt zu quatschen, bevor er sich um ihn kümmert. Man sollte ihn auch nicht die ganze Zeit streicheln und beruhigen, sonst denkt er noch, dass seine Angst total berechtigt ist. Und zu guter Letzt finde ich es sinnvoll, Impfungen und andere Untersuchungen lieber auf dem Boden zu machen und nicht oben auf dem Tisch.

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