Wie reagieren? Freilaufender Hund trifft auf meinen angeleinten Hund

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N'abend zusammen,

ich würde gern mal wissen, wie man sich am besten verhält, wenn man mit dem Hund an der Leine spazieren geht und plötzlich ein freilaufender Hund angerannt kommt, um zu spielen. Der Besitzer hatte null Kontrolle über seinen Hund. Er hat ihn zwar gerufen, aber er hat einfach nicht gehört. Eigentlich war der Hund nicht böse, er wollte nur mal Hallo sagen und spielen, aber ich wusste in dem Moment einfach nicht, wie ich reagieren soll. Meine Hündin war total überrascht und hatte auch ein bisschen Angst, hat sich dann aber von dem anderen großen Hund abschnüffeln lassen. Wie soll ich mich in so einer Situation verhalten? Im ersten Moment bin ich einfach stehen geblieben (war selbst auch etwas überrumpelt) und hab versucht, mich als Hindernis zwischen die beiden zu schieben, aber der andere Hund war echt hartnäckig. Na ja, ich weiß auch nicht genau warum, aber ich hab dann die Leine locker gelassen und auf das Herrchen gewartet, der aber kaum vorankam, weil er noch einen zweiten Rottweiler an der Hand hatte. Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass der andere Hund aggressiv war. Ich weiß bloß einfach nicht, wie ich meine Hündin in so einem Moment am besten beruhigen kann. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

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16 Antworten
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  • Damathe
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    Ich weiß, wenn ein Hund direkt auf Gigi zukommt, selbst wenn er freundlich ist, macht sie ihm direkt eine Ansage, weil sie das einfach nicht mag.

    Die Bürste ist oben, sie fletscht die Zähne und knurrt. Sie verteilt sogar kleine Schnapper, wenn man ihr zu nah kommt.

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    Es stimmt echt, dass kleine Hunde oft schlecht sozialisiert sind. Meine Hündin wurde oft eher von den Kleinen als von den Großen angepöbelt. Man merkt auch total, dass die beim Gassi fast nie ohne Leine laufen.

    Einmal haben wir einen älteren Golden Retriever mit seinem Frauchen getroffen, die uns gebeten hat, nicht näherzukommen. Sie hatte Angst, dass unser Shih Tzu ihn angreift, weil sie wohl vor Kurzem eine schlechte Erfahrung mit einem kleinen Hund gemacht hat.

    Inzwischen bin ich viel selbstbewusster, wenn wir an der Leine unterwegs sind, und hab keine Angst mehr vor Hundebegegnungen, egal bei welcher Größe. Ich sag ihr dann „Lass es“, damit sie an meiner Seite bleibt und nicht ständig zu anderen Hunden hinwill. Meiner Meinung nach muss man andere Hunde einfach respektieren. Das gehört zum Training dazu.

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    @Audreylug, Odin macht nicht immer gar nichts. Wenn ein Hund aggressiv ist, zieht er oft an der Leine. Aber wenn der andere Hund entspannt bleibt, geht das eigentlich.

    Mein Hund ist leider nicht besonders gut sozialisiert. Wir machen da zwar Fortschritte, aber es ist echt schwierig, wenn man kaum anderen Hunden begegnet...

    In meiner Stadt hab ich aber das Gefühl, dass die Leute total „anti Hundekontakt“ sind. Der Reflex ist sofort umzudrehen, wenn wir auftauchen. Es gibt kaum jemanden, der mal versucht, normal an uns vorbeizugehen. Das ist echt zum Kotzen! Und es hilft mir null dabei, meinen Hund zu sozialisieren.

    Neulich bin ich einer Frau mit ihrem Hund begegnet. Ihr Hund hat meinen direkt angepöbelt und Odin wollte auch schon loslegen. Ich hab mich also kurz gebückt, um ihn am Halti festzumachen. In der Zeit ist die Frau einfach umgedreht. Ich dachte eigentlich, sie stellt sich kurz an die Seite, damit wir aneinander vorbeigehen können und jeder seine Runde weitermacht. Aber nö! Sie ist umgedreht und weggelaufen! Blöderweise hat sie dann genau die gleiche Runde genommen wie ich, lol. Das war echt schräg, die dachte bestimmt: „Die geht mir echt auf den Keks, warum verfolgt die mich jetzt?“ 😅 Na ja, für Odin war’s eine gute Übung: bei Fuß laufen und den anderen ignorieren.

    Aber auch wenn es manchmal lustig ist, ist es meistens einfach nur nervig, wenn die Leute direkt kehrtmachen, sobald sie uns sehen (na ja, ich sag „uns“, aber eigentlich macht wohl eher Odin ihnen Angst, lol).

    Das Witzigste ist, dass die Mamas oder Nannys, die ich regelmäßig treffe, gar keine Hemmungen haben, ihre Kinder zu Odin zu lassen. Er ist das Maskottchen vom Spielplatz.

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    Als ich meinen Dackel noch hatte, hatte ich nie diesen Reflex, ihn auf den Arm zu nehmen, wenn wir einem großen Hund begegnet sind! Trotz einiger echt brenzliger Situationen.

    (Vor allem einmal, als ein großer Hund meinen auf den Rücken geworfen hat, nachdem er ihn an den Pfoten gepackt hatte. Ich wusste gar nicht, was ich machen sollte, außer an der Leine zu ziehen, um meinen da irgendwie rauszubekommen – sein Kopf ist dabei sogar aus dem Halsband gerutscht. Zum Glück kam das Frauchen von dem Großen dann endlich! Der hat weder auf Kommandos noch auf Stockschläge reagiert, sie musste ihn richtig am Halsband packen, um ihn mit nach Hause zu nehmen.)

    Schon echt krass, wie viele Leute Angst vor Odin haben, obwohl er absolut gar nichts macht! 🤪

    Ich weiß ja, dass er riesig ist, aber trotzdem... (es sei denn, er ist irgendwann so groß wie ein Mensch 😉)

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    @Kainate Klar macht das die Situation nur noch schlimmer und bringt dich selbst in Gefahr, wenn du den Hund hochhältst. Aber wenn es wirklich zu einer Attacke kommt, großer Hund gegen kleiner Hund, tut man halt alles, um seinen Hund irgendwie zu retten.

    Natürlich geht es nicht darum, ständig Jojo zu spielen und den Kleinen hochzureißen, sobald ein großer Hund auftaucht. Das beobachte ich auch oft, wenn ich mit meinem unterwegs bin.

    Letztens erst ein winziger, mega aggressiver Hund – ich bleibe stehen und lasse Odin absitzen, um sie vorbeizulassen. Tja, die Leute hatten wohl Schiss (obwohl Odin ganz brav bei Fuß saß) und haben den Kleinen auf den Arm genommen, um vorbeizugehen... Ziemlich sicher, dass der kleine Kerl Verhaltensprobleme bekommt, zumindest im Umgang mit anderen Hunden.

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    Kainate
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    @Siri85 : Echt super, dass du sie nicht ständig auf den Arm nimmst und daran denkst, sie auch mit großen Hunden richtig zu sozialisieren. Nur wenige Kleinhundebesitzer machen sich diese Mühe.

    @Mel1

    Wegen der Sache mit dem Hund-auf-den-Arm-Nehmen bei einem Angriff... ich musste das mal machen (hatte früher einen kleinen Hund, der bei anderen Rüden total ausgerastet ist), gegenüber einem Rottweiler, der ihn fressen wollte (auch ein Rüde, der dann natürlich auf die Aggressivität von meinem reagiert hat), weit und breit kein Besitzer zu sehen... tja, mir ging ganz schön die Düse, als der große Rotti mich zähnefletschend angesprungen hat...

    Aber was hätte ich auch anderes machen sollen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

    Mir war in dem Moment aber schon bewusst, dass mein Verhalten die Situation noch verschlimmert hat (mein Hund hat auf dem Arm erst recht rumgepöbelt, und dass er plötzlich „in der Luft“ war, hat den Rottweiler nur noch mehr angestachelt) und dass ich mich selbst in Gefahr gebracht habe... gleichzeitig hat es vielleicht verhindert, dass er vor meinen Augen buchstäblich zerfleischt wurde (aber hätte er ihn wirklich gebissen oder wäre er vom Rottweiler nur mal ordentlich zurechtgewiesen worden? Schwer zu sagen). Damals war ich noch jung, ich hab nicht nachgedacht, das war einfach mein erster Reflex.

    Schließlich hab ich jemanden hinter einem Wohnblock pfeifen gehört (ich war auf einer Grünfläche in einer großen Siedlung) und der Rotti ist abgehauen, aber den Besitzer hab ich nie zu Gesicht bekommen.

    Schon komisch, aber im Grunde ist das die einzige schlechte Erinnerung, die ich an eine Begegnung zwischen einem freilaufenden großen Hund und meinem kleinen Hund habe. Dabei war der Kleene überhaupt nicht richtig sozialisiert, also waren Hundebegegnungen bei ihm eigentlich extrem riskant +++. Ich glaube, letztendlich bin ich anderen Hunden einfach immer aus dem Weg gegangen, sobald ich einen gesehen habe 😳

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    Was mich angeht: Ich habe eine kleine Bichon-Hündin, die ziemlich ängstlich ist, und trotzdem habe ich sie fast nie auf den Arm genommen, wenn wir anderen Hunden begegnet sind. Nur ein einziges Mal bei einem Staff, den ein paar Jugendliche kaum bändigen konnten und der am Ende seiner Leine nur rumgepöbelt hat... Andererseits, als ich noch meinen Tervueren hatte, der laut seinem Hundetrainer wohl immer auf Krawall gebürstet war, hatte der mir geraten, ihn abzuleinen (oder die Leine loszulassen), wenn der andere Hund nicht an der Leine ist. Da bin ich ganz bei Kainate: Der Hund darf sich durch die Leine nicht in seinen Bewegungen eingeschränkt fühlen und sollte so entspannt wie möglich bleiben (was an sich ja nicht immer so einfach ist)...

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    Meine Hündin ist total sozial und wir waren auch schon oft mit großen Hunden zusammen spazieren. Am Anfang war sie noch ein bisschen zögerlich, hat aber versucht, dranzubleiben, auch wenn die Großen nicht mit ihr gespielt haben 😁 Aber die Runde lief echt gut.

    Ich nehme meine Hündin eigentlich nie auf den Arm, außer beim Ein- oder Aussteigen aus dem Auto. Auch wenn sie klein ist, ist sie ja ein Tier und kein Kuscheltier. Ich hab Freundinnen, die ihre Hunde ständig rumtragen, das nervt mich jetzt schon total. Unsere Kuschelzeit haben wir abends beim Fernsehen. Wobei sie eigentlich schläft und nur ich fernsehe lol.

    Ich merke mir die ganzen Tipps für die verschiedenen Situationen, aber oft vergisst man in dem Moment alles, weil einen die Emotionen einfach übermannen.

    Danke für die Tipps, jetzt muss ich sie nur noch umsetzen.

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    @Kainate genau deshalb meinte ich ja, dass es die Situation oft nur noch schlimmer macht, wenn man einen kleinen Hund auf den Arm nimmt. Der andere will dann nur noch das „Bommelchen“ fangen...

    Odin ignoriert die Dackel bei meinen Eltern normalerweise total, aber sobald einer auf dem Arm ist, wird er zum Objekt der Begierde.

    Aber wenn ein kleiner Hund von einem großen angegriffen wird und man den Großen nicht verscheuchen kann, scheint mir das Hochnehmen die einzige Lösung zu sein, um den Kleinen in „Sicherheit“ zu bringen.

    Ich denke, das würde ich in so einem Moment auch machen, aber ich kann meinen Hund halt nicht einfach so hochstemmen...

    Aber das sage ich nur für den absoluten Notfall, wenn wirklich Gefahr im Verzug ist.

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    Docline
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    Zuerst musst du die Lage beobachten und schnell checken, wie der andere Hund auf euch zukommt.

    Wenn du siehst, dass er nur kurz Hallo sagen will, mach es einfach so, wie du es bisher gemacht hast.

    Du kannst sowas sagen wie „Hallo Hund“, durch deinen Tonfall merkt dein Hund dann, dass die Situation freundlich ist. Und falls er Angst hatte, wird er deinem Urteil vertrauen.

    Wenn du aber merkst, dass er kommt, um zu stänkern oder anzugreifen, stell dich vor deinen Hund, stampf mit dem Fuß auf oder mach eine andere deutliche Geste und sag laut: NEIN! HAU AB!

    In beiden Fällen bleibst du natürlich stehen. Egal ob für das Begrüßungsritual oder deine Schutz-Aktion – es ist immer besser, wenn das im Stehen passiert und nicht im Gehen.

    (In der Abwehr-Position musst du dich wahrscheinlich auf der Stelle mitdrehen, falls er versucht, seitlich an dir vorbeizukommen, um deine Verteidigungslinie zu umgehen. Dein Hund checkt dann schon, dass er hinter dir sicher ist, und wird sich mitdrehen. Wenn du alleine bist, nimm deinen Hund auf keinen Fall auf den Arm, das ist bei einem aggressiven Gegenüber echt zu riskant.)

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