Pipi im Haus direkt nach dem Gassi gehen

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Hallo zusammen,

am Donnerstag ist mein Mops Patton genau 15 Tage bei uns. Er ist zweieinhalb Monate alt, eine kleine süße Maus voller Liebe und Zuneigung und er ist wirklich schlau, aber... er macht da eine ziemlich komische Sache, die ich mir nicht erklären kann. Er hat das 'NEIN' super schnell gelernt, ich kann ihn also leicht stoppen, wenn er Unfug macht, aber beim Thema Stubenreinheit hab ich ein Problem. Ich erklär's euch mal: Er hat eigentlich perfekt verstanden, dass er draußen machen soll, denn wenn ich mit ihm rausgehe, ist das das Erste, was er tut. Er flitzt in eine kleine Ecke und macht Pipi (nie direkt bei uns, immer ein Stück weg). Beim großen Geschäft genau das Gleiche, er rennt unter einen Baum und schwups, kein Problem. Also sobald ich ihn rausbringe, klappt alles super. Aber wenn wir wieder reinkommen, fängt das Problem an: Selbst wenn er sich draußen buchstäblich komplett entleert hat, macht er innerhalb von 10 Minuten – manchmal sogar schon nach 30 Sekunden – einfach auf die Fliesen... Eben bin ich gerade mit ihm vom Gassi zurückgekommen, er hat mehrfach Pipi gemacht. Ich bin dann kurz in den Wintergarten, um meine Schuhe auszuziehen und meine Jacke auszuschütteln, weil da Zweige dran hingen. Ich war vielleicht 3 oder 4 Minuten beschäftigt und er hat brav gewartet. Dann hab ich die Haustür aufgemacht, er ist reingestürmt, hat eine Runde in der Küche gedreht und kam dann zurück, um sich auf den Fliesen im Wohnzimmer zu erleichtern... Ich versteh die Welt nicht mehr 😳. Dabei kann er eigentlich ganz gut anhalten: Gestern war ich zum Beispiel mit ihm im Gartencenter, um Spielzeug zu kaufen. Von dem Moment an, als wir das Haus verlassen haben, bis wir wieder zurück waren, sind locker 2,5 Stunden vergangen, und er hat erst wieder Pipi gemacht, als wir zu Hause im Garten waren. Nachts schläft er in einem Welpenauslauf und macht da meistens ein- oder zweimal Pipi, aber fast nie ein großes Geschäft. Der Auslauf steht im Wohnzimmer, genau da, wo er sonst auch immer hinmacht. Ich versuche, euch so viele Infos wie möglich zu geben, und hoffe, jemand hat eine Erklärung dafür, denn er macht das sicher nicht ohne Grund. Er ist nicht mein erster Hund, ich hatte schon einen Collie, zwei Labradore, einen Neufundländer, einen Bernhardiner und einen Westie (der jetzt 14 ist), aber keiner hat so was Komisches gemacht! Ich hoffe also, dass jemand von euch einen Tipp hat, denn abgesehen von dieser Sache läuft alles echt super und es muss ja einen Grund geben! Danke schon mal an alle!

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    Ich hab auch erst an Revier-Markieren gedacht, aber mit 3 Monaten find ich das eher unwahrscheinlich. Ich würd's im Höchstfall als schlechte Angewohnheit bezeichnen.

    Mit 3 Monaten hat die körperliche Kontrolle eben noch ihre Grenzen. Und die ganzen Hunderegeln sind auch noch nicht richtig verankert. Das Gleiche gilt für seine Sicht auf die Welt, auf sich selbst, den Raum, die Menschen, sein Herrchen...

    Ich finde es plausibler und logischer, über Stubenreinheit zu sprechen und das Training zu vertiefen. Das bringt mehr, als direkt vom Markieren anzufangen, was ja sofort die Hierarchie-Frage aufwirft (die ich zwar nicht ignoriere, aber meiner Meinung nach ist es dafür noch viel zu früh).

    Als Abwehrmittel eignet sich zum Putzen ja sowieso schon Essig.

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    3 Monate? Ich glaube nicht, dass er schon markiert, dafür ist er noch ein bisschen jung. Ich bin da ganz der Meinung von amie des Boxers. Mach dir also keinen Stress. Es gibt da ein Zeichen, an dem man sieht, ob er die Stubenreinheit schon kapiert hat: Als Koda noch in der Lernphase war und es noch nicht verstanden hatte, hat er überall im Haus hingemacht. Sobald er aber gecheckt hatte, dass es eigentlich nach draußen gehört, passierten die kleinen Unfälle immer direkt vor der Gartentür. Das lag nicht daran, dass er nicht stubenrein war oder markiert hat, er war einfach „gefangen“ und hat es dann so nah wie möglich am erlaubten Ort gemacht. Meine Große, Ulthia, hat das genauso gemacht. Sie war mit 6 Monaten stubenrein und Koda schon mit 4 Monaten. Ich denke also, dein Kleiner hat das Ganze einfach noch nicht so richtig verinnerlicht und er ist ja ein Mops (die sind ja manchmal kleine Dickköpfe 🙄). Meiner Meinung nach solltest du einfach ohne Druck weitermachen, das kommt dann ganz von allein.

    Was ich allerdings anders gemacht habe: Wenn ich ihn direkt auf frischer Tat ertappt habe (beim Pipi im Haus), habe ich schon gezeigt, dass ich nicht gerade begeistert bin. Natürlich ohne Schläge oder Rumschreien, ich habe einfach nur deutlich gemacht, dass ich das nicht will. Aber sobald das Pipi draußen gemacht wurde, gab es das volle Programm: Knuddeln, Küsschen, ganz viel Lob und ein Leckerli. Ich achte wirklich extrem auf das Wohlbefinden meiner Fellnasen, aber Pipi und Kacka gehören nach draußen, und das habe ich sie wissen lassen. Wenn natürlich ein Malheur passiert, weil man selbst nicht schnell genug war, wird nichts gesagt – genauso, wenn man ihn nicht direkt dabei erwischt. Aber schau, ich habe zwei perfekt stubenreine und glückliche Hunde, obwohl ich ab und zu mal Nein gesagt habe 🤣

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    Emla
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    Ich sehe das anders als Amie des boxeurs. Ich glaube, er ist eigentlich schon stubenrein, aber er markiert sein Revier, und zwar auch im Haus...

    Du kannst es mal mit Fernhaltesprays versuchen, aber ich denke, du solltest vielleicht über eine Kastration nachdenken, wenn er alt genug ist.

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    Eigentlich ist es für mich schon ein bisschen komisch, jemandem mit mehr Erfahrung so detaillierte Tipps zu geben, aber egal – ich liebe es einfach, über das Thema Stubenreinheit zu quatschen... Dein Welpe scheint das Prinzip von Drinnen/Draußen noch nicht so ganz zu checken. Ein guter Punkt ist aber, dass er auch draußen macht! Das ist doch schon mal top! Er braucht wohl einfach noch klarere Anhaltspunkte. Ich denke da an feste Zeiten. Zum Beispiel alle 3 Stunden raus (immer unter der Toleranzgrenze, damit es besser vorangeht, aber auch für das Wohlbefinden). Das Rausgehen zum Geschäftmachen sollte kein extremer Notfall sein. So kann man auch gut einschätzen, wie lange er schon einhalten kann und wie entspannt oder gestresst er dabei ist. Dass der Welpe dann innerhalb von 3 Minuten draußen macht, ist völlig normal. Dann steigert man das um 15-30 Minuten... Man passt die Zeiten so gut wie möglich an das eigene Frühstück, seine Mahlzeiten, Schläfchen, Spiel- oder Trainingseinheiten etc. an. Klar, je länger die Zeitspannen werden (erst 3 Std., dann 4... 6...), desto seltener müsst ihr raus (bis man dann bei den üblichen 3 Gassirunden am Tag landet). Denk auch an die Zeit draußen (so 30 Min. bis 1 Std.) – die Zeit für die nächste Runde rechnest du ab dem Zeitpunkt, an dem ihr wieder reinkommt. Noch ein Hinweis: Beim Welpen geht man nach dem Fressen raus, später kann man ihn dann auch erst nach dem Gassi füttern. Klingt vielleicht bekloppt, aber ja, ich hatte eine Liste, die ich alle 2-3 Tage für die schrittweise Steigerung angepasst habe. So habe ich meinen „Stress“ da reingesteckt und nicht auf den Welpen übertragen. (Das sage ich jetzt nicht wegen dir). Davon abgesehen war es mir zum Beispiel ziemlich egal, wenn sie während meines Frühstücks mal in die Küche gepinkelt hat, weil ich da ein anderes Prinzip verfolgt habe (ich esse vor dem Rausgehen). Genauso beim Heimkommen: Erstmal was trinken, eine Kleinigkeit essen, kurz zur Ruhe kommen und erst dann geht’s entspannt und mit viel Zeit zusammen raus. Da ging es mir darum, dass sie lernt zu warten, bis sie an der Reihe ist. Sorry, kurz Off-Topic! Ich hoffe, ich konnte das verständlich erklären 😅 Mit mehr festen Abläufen wird dein Welpe das besser verstehen und du wirst weniger ratlos wegen seines Verhaltens sein. Wenn es in einem Monat trotz dieser Methode immer noch so ist, ist es eher eine Gewohnheitssache, die man korrigieren muss (wobei man natürlich vorher eine medizinische Ursache ausschließen sollte...).
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    Sagen wir mal, der hier ist anders und schläft deshalb lieber nachts. Umso besser, dann musst du nachts nicht aufstehen! 😉

    Aber 8 Stunden nachts durchzuhalten hat nichts damit zu tun, wie es tagsüber mit 4 Stunden aussieht. Unsere schafft zum Beispiel nachts 14 Stunden (ja, wir schlafen bei uns gerne aus) und frühstückt sogar erst mal, bevor es rausgeht. Tagsüber hält sie locker 12 Stunden durch, wenn es sein muss (z. B. bei Krankheit oder extremer Hitze am Nachmittag ...). Aber wie gesagt, man darf sich da keinen Stress machen, manche lernen eben langsamer – unsere war mit genau 5 Monaten stubenrein. Wir sind da sicher kein Maßstab, es gibt ja keinen Preis zu gewinnen, aber wir sind bei solchen Sachen einfach nicht der Typ Mensch, der sich stresst ... Man muss sich da nach ihnen (den Hunden) richten.

    Was das Drinnen/Draußen-Prinzip angeht: Behaltet die 5-6 Gassirunden pro Tag bei, zum Beispiel alle 3 Stunden. Wenn er drinnen macht, auch wenn du ihn dabei erwischst, bloß nicht schimpfen (ich gehe mal davon aus, dass du das eh nicht tust). Sag auch nicht „Nein“ – das ist eine menschliche Verneinung, die uns unbewusst dazu verleiten kann, durch die Müdigkeit und die ständigen Wiederholungen strenger oder angespannter zu werden. Da kann man besser gar nichts sagen und sich diesen Joker für später aufheben (bei uns kam der z. B. erst mit 11 Monaten zum Einsatz 😁). Man sieht ja auch hier, dass es nichts ändert, es zu sagen. Also ignorier die Pfütze einfach, bring ihn raus und lob ihn draußen überschwänglich, wie du schon meintest (mit „Bravo“, Kuscheln, Leckerlis etc.).

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    Du hast mein Problem genau erkannt, Amie des boxers 😉. Eigentlich meine ich mit stubenrein nur die Nacht, denn da hält er definitiv ein. Kaum ist er morgens mit einer Pfote draußen, rennt er direkt zur Hecke, macht ordentlich Pipi und keine 5 Minuten später folgt das große Geschäft. In den letzten zwei Wochen hatten wir vielleicht 2 oder 3 Missgeschicke in der Nacht. Was mich aber echt verunsichert: Alle meine anderen Hunde in den letzten 30 Jahren waren immer erst tagsüber stubenrein, bevor sie die ganze Nacht durchgehalten haben – bei ihm ist es genau andersherum 😂 Also ja, wie du sagst: Hat er den Unterschied zwischen drinnen und draußen überhaupt verstanden? Und falls das das Problem ist, wie bringe ich es ihm bei? Wenn ich ihn direkt dabei erwische, unterbreche ich ihn sofort, sage „Nein, kein Pipi im Haus“, bringe ihn raus, lobe ihn draußen usw. Aber wenn ich es nicht sehe – was meistens der Fall ist – weiß ich nicht so recht, wie ich mich verhalten soll…

    Er kommt mindestens 5-mal am Tag raus und ich sollte noch erwähnen, dass er im Haus nie sein großes Geschäft macht, nur Pipi. Die letzte Runde ist abends um 22 Uhr und am nächsten Morgen geht es spätestens um 6:30 Uhr wieder raus. Er kann also mindestens 8 Stunden einhalten.

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    Meiner Meinung nach kann man noch nicht sagen, dass er stubenrein ist. Er macht draußen wie drinnen. Wie du sagst, kann das damit zusammenhängen, dass er genervt ist, wenn er tagsüber zeitweise im Auslauf ist, aber auch damit, dass er ganz entspannt in der Wohnung herumläuft. Dass sich das gerade als Gewohnheit festsetzt, wäre eine mögliche Hypothese.

    Gehst du immer noch 5 bis 6 Mal am Tag mit ihm raus?

    Ich glaube, er hat den Unterschied zwischen drinnen (sauber bleiben) und draußen (sein Geschäft machen) noch nicht so richtig kapiert. Das muss in seinem Kopf ganz klar sein, und das scheint momentan nicht der Fall zu sein. Deswegen ist das Prinzip der Stubenreinheit gerade irgendwie gestört, was dann auch deine „Ratlosigkeit“ erklärt.

    Bleib einfach dran mit den häufigen Runden draußen und lobe ihn weiterhin so, wie du es schon machst, dann wird das schon. Wenn man medizinische Ursachen mal ausschließt, ist es in seinem Alter völlig normal, dass er entweder aus verschiedenen Gründen (z. B. wegen der Emotionen) Probleme beim Einhalten hat oder das Prinzip, drinnen nicht zu machen, noch nicht ganz versteht... Aber das kommt noch. Für mich sind 3 Monate noch sehr früh, um stubenrein zu sein, aber das hängt auch und vor allem vom jeweiligen Welpen ab. Um dich zu beruhigen: Manche brauchen länger beim Lernen, können dann aber später viel besser einhalten (ohne Anzeichen von Unbehagen) als andere, die zwar früher stubenrein waren, aber nicht länger als 4 Stunden durchhalten (ist nur ein Beispiel).

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    Hallo zusammen, ich wollte euch mal ein kurzes Update geben, nachdem ich jetzt 15 Tage lang ganz genau auf meinen Wauzi geachtet habe. Patton ist jetzt 3 Monate alt, er ist seit einem Monat bei uns zu Hause und er ist, sagen wir mal, 6 von 7 Nächten stubenrein, was echt klasse ist.

    Wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, passiert gar nichts, und seine Schläfchen zu Hause können bis zu 3 Stunden dauern, ohne dass der Drang ihn wach macht; er macht dann sofort, wenn ich ihn rausbringe. Aber – und da ist das große Aber – es gibt immer noch diese Pipi-Unfälle im Haus, und egal wie sehr ich alles analysiere, ich kapier’s einfach nicht! Mir ist aufgefallen, dass er, wenn ich ihn tagsüber in seinen Auslauf sperre (aus verschiedenen Gründen), innerhalb von drei Minuten reinmacht. In dem Fall schätze ich, dass es aus Frust ist, denn die Nacht verbringt er im selben Auslauf und da gibt es, wie gesagt, keine Probleme. Aber dieses Pipi, das er regelmäßig in irgendwelchen Zimmern oder Ecken hinterlässt, kann ich mir absolut nicht erklären... in diesen Momenten ist er weder aufgeregt noch frustriert, er läuft einfach ganz entspannt rum und auf einmal, als wäre er draußen, lässt er es einfach laufen 😔 Das ist echt mühsam, weil ich ihn ständig im Auge behalten muss und ich ja weiß, dass es nicht daran liegt, dass er es nicht halten könnte. Tja, ich hoffe echt, dass ich noch rausfinde, wie ich dieses kleine Problem in den Griff bekomme.

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    Sorry, wegen dem Tier

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    Vielleicht ist es der Geruch von einem deiner anderen Tiere

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