Ich schreibe euch heute Abend, weil meine 11 Monate alte Hündin sich gegenüber anderen Hunden immer aggressiver verhält... Heute Abend hat sie sogar einen anderen Hund gebissen und verletzt, obwohl der ihr absolut nichts getan hatte.
Seit ein oder zwei Monaten zeigt sie dieses aggressive Verhalten, das ich einfach nicht verstehe. Sie war es eigentlich immer gewohnt, andere Hunde zu treffen, ohne Leine zu laufen und mit ihnen zu spielen. In den letzten zwei Monaten knurrt sie sofort, sobald ihr ein fremder Hund zu nahe kommt. Sie wirkt richtig giftig und greift den anderen sogar an, selbst wenn er sie nur begrüßen will. Zuerst dachte ich, es läge an ihrer Läufigkeit, die genau in der Zeit anfing. Aber die ist jetzt vorbei und ihr Verhalten ist immer noch dasselbe... ich verstehe es echt nicht. Sie wurde nie von einem anderen Hund angegriffen, kein Trauma, keine schlimmen Erfahrungen, soweit ich weiß. Sie wurde immer gut sozialisiert, trifft viele Hunde und wir gehen täglich 2 Stunden spazieren... Ich check's wirklich nicht, warum sie plötzlich so aggressiv ist und fühle mich gerade ziemlich hilflos. Ich weiß auch nicht, wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll, um ihr klarzumachen, dass es absolut nicht geht, andere Hunde zu verletzen...
Habt ihr vielleicht Ansätze oder kennt ähnliche Geschichten? Irgendwelche Lösungsvorschläge für mich?
Vielen Dank schon mal fürs Lesen und eure Hilfe.
Übersetzt Französisch
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Hi, es ist ganz normal, dass sich ein Hund im Laufe seiner Entwicklung verändert. Vor allem, weil sie so extrem schnell groß werden, kann sich das Verhalten echt wandeln. Unsere Hündin zum Beispiel hat andere Hündinnen geliebt, als sie noch klein war, aber heute hat sie echt Probleme mit anderen dominanten Weibchen.
Das Wichtigste ist nicht, dass du sie zum gemeinsamen Spielen zwingst, sondern dass sie sich einfach gegenseitig „tolerieren“. Dabei ist die Hilfe von einem Hundetrainer oft die beste Lösung.
Abend! Also, ganz einfach: Wenn du glaubst, dass sie angreift, um dich zu verteidigen, könntest du damit anfangen, sie für ein paar Tage an einen Ort zu bringen, wo andere Hunde sind. Falls sie bei Hunden, die sie nicht kennt, ängstlich ist, fang erst mal mit einem Hund an, den sie bereits kennt.
Wenn sie besitzergreifend ist, solltest du das Gegenteil vermeiden. Selbst wenn es ein Hund ist, den sie kennt, solltest du lieber keinen anderen Hund zu dir nach Hause einladen – das könnte bei dir daheim mit egal welchem Hund total eskalieren.
Und noch eine letzte Sache: Man darf nicht vergessen, dass Hunde immer noch so einen gewissen Ur-Instinkt im Hinterkopf haben. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass sie sich so verhält, weil deine Hündin dominant ist.
Wenn sie dominant ist, muss sie lernen, sich zu kontrollieren. Außerdem solltest du dann vorzugsweise eher Hunde auswählen, die nicht dominant sind.
Ich bin Hundetrainer und hoffe, dass ich dir damit weiterhelfen kann.
ich habe genau das gleiche Problem wie du.. seit der ersten Läufigkeit meiner Hündin ist die Beziehung zwischen meinem Rüden (5 Jahre) und ihr (7 Monate) echt angespannt geworden.. die beiden sind schon mehrmals aneinandergeraten, zwar ohne Wunden, aber es ist echt heftig mitanzusehen.. wir mussten sie erst mal trennen, während wir versuchen, die Situation zu klären. Er ist momentan bei meinen Eltern.
Mir ist auch aufgefallen, dass sie anfängt, sich anderen Hunden gegenüber aggressiv zu verhalten, was sie vorher nie gemacht hat. Auch bei Menschen (Bellen, Knurren), das gab es früher bei ihr auch nicht...
Hast du nach der Kastration einen Unterschied bemerkt?
Ich muss ehrlich sagen, ich bin gerade echt am Ende.. und meinen Hund auf Dauer bei meinen Eltern zu lassen, ist für mich einfach keine Lösung..
Hallo, wenn dein Hund schon so weit ist, dass er gegenüber anderen Hunden aggressiv reagiert, solltest du unbedingt einen Hundeverhaltensberater hinzuziehen, damit das Problem so schnell wie möglich gelöst wird und nicht noch schlimmer wird!
Hier im Forum können wir dir zwar ein paar Tipps geben, aber wir können das Problem nicht für dich lösen.
Man muss genau beobachten, welche Beschwichtigungssignale dein Hund zeigt, bevor er zum Angriff übergeht. Hunde kommunizieren nämlich extrem viel untereinander, ohne dass wir das groß mitkriegen (sich hinlegen, über die Lippen lecken, einen Bogen laufen, die Augen zusammenkneifen...). Man muss wissen, ob der Hund vor dem Angriff noch kommuniziert oder direkt zum Knurren und Beißen übergeht – man muss die Ursache finden, um das Problem an der Wurzel zu packen.
Ganz wichtig: Schimpf nicht mit deinem Hund, wenn er aggressiv ist! Er versteht das nicht so wie wir (also als Aufforderung, mit dem Verhalten aufzuhören). Im Gegenteil: Wenn du ihn ausschimpfst, verknüpft er die Begegnung mit Artgenossen mit etwas noch Negativerem. Das löst das Problem nicht, sondern macht alles nur noch schlimmer.
Du solltest deshalb nicht seltener Gassi gehen oder jedem Hund aus dem Weg gehen, denn das würde ihn nur in seiner Aggressivität gegenüber anderen bestätigen. Ich rate dir, ihn ab jetzt an der Schleppleine (mind. 5m) zu führen. Wenn ihr einen anderen Hund trefft, lass ihn frei kommunizieren, indem du die Leine so locker wie möglich lässt. Sobald du siehst, dass er die Lippen hochzieht, brich die Interaktion sofort ab und geh weiter.
Such dir am besten Begegnungen mit Hunden, die im Freilauf sind. Ein Hund an der Leine kann sich nicht frei ausdrücken, weil er in seinen Bewegungen eingeschränkt ist. Das führt oft zu Missverständnissen zwischen den Hunden und kann Aggressionen auslösen. Das gilt auch für deinen Hund: Führ ihn bei Begegnungen nicht an der kurzen Leine, weil er sich da nicht richtig ausdrücken kann und eher direkt angreift. Wenn die Leine bei einer Begegnung auf Spannung ist, signalisiert das dem Hund auch, dass andere Hunde etwas Negatives sind – das sollte man also vermeiden.
Diese Tipps hier helfen zwar, die Aggression zu managen, aber sie beseitigen sie nicht komplett. Du solltest wirklich einen Hundetrainer (der über positive Verstärkung arbeitet) finden, der dir hilft, die Ursache des Problems zu finden.
Guten Abend Djenga, erst mal vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, mir zu antworten! Meine kleine Calie ist von Geburt an eine totale Schmusebacke zu jedem, egal ob Mensch oder Hund! Ich habe sie von klein auf an andere Hunde gewöhnt (Hundeschule, Hunde von Freunden usw.). Sie war immer total verspielt mit denen. Ich habe das Glück, auf dem Land zu wohnen und mich super mit meiner Nachbarin zu verstehen, die eine Cocker-Hündin (5 Jahre alt) hat. Wir haben schon vor langer Zeit abgemacht, dass die beiden tagsüber bei mir zusammenbleiben, damit sie nicht einsam sind! Es gab nie Probleme und auch jetzt ist alles bestens! Meine Eltern haben einen Westie-Rüden... und meine kleine Calie spielt immer noch mit ihm! Ich habe eine Katze und die Nachbarn auch, und auch da gibt es keinerlei Probleme! ABER seit dem Ende ihrer ersten Läufigkeit hat sich ihr Verhalten beim Gassi gehen gegenüber fremden Hunden total verändert... aber genau wie bei dir: Wenn ich stehen bleibe, macht es alles nur noch schlimmer!!!! Ich habe das Gefühl, dass sie mich beschützen will oder extrem besitzergreifend ist! Wenn die erste Aufregung vorbei ist und wir Kontakt aufnehmen, geht es (aber ich muss zugeben, dass ich ein bisschen Angst habe und es kaum noch mache!). Der Hundetrainer hat mir empfohlen, sie beim Spaziergang mit Schinken oder rohem Fleisch abzulenken, wenn wir einen anderen Hund treffen, damit sie mehr auf das Futter fixiert ist als auf den Hund... damit sie andere Hunde nicht negativ verknüpft und vor allem, damit ich nicht rumschreie oder sie grob behandle! In zwei Wochen wird sie kastriert (die Entscheidung stand schon lange fest, weil ich oft mit ihr im Wald bin und sie dort wie eine Verrückte ohne Leine rennt :-) PS: Ein Ort, wo keine anderen Hunde sind!). Ich weiß nicht, ob sie ohne Leine auf andere Hunde losgehen würde, ich traue mich nicht, es zu testen... Ich werde weiterhin Treffen mit anderen Hunden organisieren, aber wie du schon sagst, lieber in Bewegung, damit es nicht negativ behaftet ist. Und ich habe wieder angefangen, in der Stadt spazieren zu gehen (eigentlich mag ich das gar nicht), damit sie mal wieder was anderes sieht als unseren tollen Wald :-) PS: Calie ist ein Mix aus Australian Shepherd und Münsterländer, da steckt also ordentlich Energie drin! :-)
Hallo, hat die Kastration sie beruhigt? Meine Hündin ist seit ihrer ersten Läufigkeit aggressiv gegenüber meinem Ersthund, was oft in Beißereien endet... seit sie das erste Mal läufig war und angegriffen hat, ist sie so... sobald es Streicheleinheiten oder Futter gibt... das macht mich richtig fertig, weil es für mich absolut unvorstellbar ist, mich von einem der beiden zu trennen... danke für jede Antwort, bitte ohne Vorurteile oder Negativität... (wir haben sie als Welpen gerettet, weil sie sonst auf der Straße gelandet wäre..)
erst mal vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, mir zu antworten!
Meine kleine Calie ist seit ihrer Geburt eine absolute Schmusebacke gegenüber jedem, egal ob Mensch oder Artgenosse! Ich hab sie von klein auf an andere Hunde gewöhnt (Hundeschule, Hunde von Freunden usw.). Sie war eigentlich immer total verspielt mit denen.
Ich hab das Glück, auf dem Land zu wohnen und mich super mit meiner Nachbarin zu verstehen. Die hat eine 5-jährige Cocker-Hündin und wir haben schon lange ausgemacht, dass die beiden tagsüber bei mir zusammenbleiben, damit sie nicht so allein sind! Da gab’s nie Probleme und auch jetzt ist alles völlig entspannt!
Meine Eltern haben einen Westie-Rüden... und meine kleine Calie spielt immer noch total gern mit ihm! Ich hab eine Katze und die Nachbarn auch, und auch da gibt’s gar keinen Stress!
ABER seit dem Ende ihrer ersten Läufigkeit hat sich ihr Verhalten beim Gassi gehen gegenüber fremden Hunden total verändert... und genau wie bei dir wird es nur schlimmer, wenn ich stehen bleibe!!!! Ich hab das Gefühl, sie will mich beschützen oder ist total besitzergreifend! Wenn die erste Krise vorbei ist und der Kontakt erst mal hergestellt wurde, geht’s eigentlich (aber ich muss zugeben, dass ich mittlerweile echt ein bisschen Schiss hab und es kaum noch drauf ankommen lasse!).
Der Hundetrainer hat mir für den Moment empfohlen, sie beim Gassi gehen mit Schinken oder rohem Fleisch abzulenken, wenn wir einen anderen Hund treffen, damit sie mehr auf das Futter fixiert ist als auf den Hund... einfach damit sie andere Hunde nicht mit einer negativen Situation verbindet. Und vor allem: nicht schreien oder sie grob anpacken!
In zwei Wochen wird sie kastriert (die Entscheidung stand schon lange fest, weil ich oft mit ihr im Wald bin und sie da wie eine Verrückte ohne Leine rumrennt :-) PS: Da sind sonst keine anderen Hunde!).
Ich weiß nicht, ob sie ohne Leine auf andere Hunde losgehen würde, ich trau mich einfach nicht, es auszuprobieren...
Ich werde weiter versuchen, andere Hunde zu treffen, aber wie du schon sagtest, eher in Bewegung, damit es nicht direkt negativ behaftet ist. Und ich hab wieder angefangen, öfter in der Stadt spazieren zu gehen (eigentlich mag ich das gar nicht), damit sie mal wieder was anderes sieht als unseren tollen Wald :-)
PS: Calie ist ein Mix aus Australian Shepherd und Münsterländer, Energie ist also reichlich vorhanden :-)
Hallo Djenga, ich habe eins zu eins das gleiche Problem mit meiner 11 Monate alten Hündin! Hat sich seit deinem Post schon was zum Positiven verändert!? Wenn ja, wie? Danke schon mal im Voraus, ich bin gerade echt ein bisschen ratlos :-( Ansonsten ist sie so eine richtige Knutschkugel!
Du solltest vielleicht noch ein bisschen mehr über deinen Hund erzählen, um uns ein paar Anhaltspunkte zu geben! Wie war sie früher, wie ist sie jetzt? Ab wann ist sie so geworden? Gab es irgendwelche besonderen, ungewöhnlichen Vorfälle in ihrer Umgebung, beim Gassi gehen usw.? Hast du das schon mal mit deinem Tierarzt besprochen? Oder mit anderen Leuten, die deine Maus kennen?
In einem Jahr hat sich bei uns echt viel getan. Wir haben einiges ausprobiert, bevor wir Lösungen gefunden haben, mit denen die Situation jetzt besser machbar ist. Zuerst haben wir mit ihrem Tierarzt gesprochen. Er kennt sie schon, seit sie ein Welpe ist, und weiß genau, wie sie tickt. Nachdem er sie einmal komplett durchgecheckt hat, um zu sehen, ob es nicht doch an der Gesundheit liegt, meinte er, dass die Hormone durch die erste Läufigkeit eine Rolle spielen könnten. Aber wie gesagt, sie war auch lange nach der Läufigkeit noch aggressiv, weshalb ich dachte, dass es das wohl doch nicht war. Ich hab dann einen Verhaltenstrainer kontaktiert, der meinte aber nur, das sei ihr „natürliches Temperament“ – eine Erklärung, mit der ich überhaupt nicht einverstanden war. Währenddessen war meine Süße weiterhin aggressiv gegenüber anderen Hunden und irgendwann hatte ich richtig Panik davor, beim Gassigehen auch nur einem einzigen Hund zu begegnen. Ich muss zugeben, dass ich da nicht besonders gut reagiert habe und anderen Hunden einfach komplett aus dem Weg gegangen bin. Das ging so ein bis zwei Monate lang. Dann war ich bei meinen Eltern zu Besuch, die auch einen Hund haben. Am Anfang war sie total aggressiv und auf Abwehr gebürstet. Aber nach gut 24 Stunden zusammen hat sie sich ENDLICH entspannt und mit ihm gespielt wie ein Welpe. Wir sind ein paar Tage geblieben, und ich glaube, sie hat dort die hündische Kommunikation wieder neu für sich entdeckt. Ich denke, das war der Moment, in dem es bei ihr Klick gemacht hat. Von da an war sie gegenüber anderen Hunden viel gelassener. Ich sage nicht, dass ihr aggressives Verhalten komplett weg ist, im Gegenteil: Manchmal ist sie immer noch sehr defensiv gegenüber anderen Hunden, aber in diesen Momenten greife ich jetzt ein. Wenn ich merke, dass sie anfängt, aggressiv zu werden, bleibe ich in Bewegung und verlange von ihr, dass sie mir folgt. Mir ist aufgefallen, dass es gerade dann eskalieren kann, wenn ich starr stehen bleibe. Das Weitergehen ist also mein Trick, damit sie ein anderes Verhalten zeigt. Wenn der Besitzer des anderen Hundes einverstanden ist, schlage ich meistens vor, dass wir ein Stück zusammen laufen. Dann zeigt sie dieses Verhalten gar nicht mehr, sondern läuft dem anderen Hund eher hinterher oder schnüffelt herum, statt aggressiv zu sein. Sie mag nicht jeden, aber sie spielt wieder mit anderen Hunden, was für mich eine riesige Erleichterung ist. Mir ist auch aufgefallen, dass sie dieses Verhalten vor allem bei Hündinnen zeigt, was mich das Hormonthema doch nochmal neu überdenken lässt. Wenn sie läufig ist, ist sie anderen gegenüber auch am ungemütlichsten. Ich versuche also, mich anzupassen und schaue immer, wie sie auf die anderen Hunde reagiert. In dieser Zeit gehe ich lieber mit Hunden spazieren, die sie schon kennt und mag, und bei fremden Hunden bin ich eher vorsichtig.