Welpe beißt die Kinder und uns

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Guten Abend, ich würde gerne wissen, wie ich das Verhalten meines Welpen korrigieren kann. Sie ist heute genau 4 Monate alt geworden. Jedes Mal, wenn meine Kinder zusammen spielen (nicht mit dem Welpen), geht sie zu ihnen und fängt an zu beißen. Sogar wenn die Kinder schreien, dass es wehtut. Klar, sie will vielleicht nur spielen, aber ich will das echt unterbinden. Ich kann sie auf ihren Platz schicken oder sie ablegen, es fängt trotzdem immer wieder an. Und beim Gassigehen ist es das Gleiche: Wenn ich normal laufe, geht's, aber wenn ich renne, will sie mir in die Waden beißen. Die Kinder können gar nicht mit ihr raus, weil sie dann nur gebissen werden. Ich will das unbedingt korrigieren, bevor es zu spät ist oder was Schlimmes passiert. Meine Kinder sind da eh schon total verängstigt – vor zwei Wochen hatten wir noch einen großen Golden Retriever, der meiner Tochter ins Gesicht gesprungen ist. Er wurde dann eingeschläfert. Aber der Welpe hat das schon vorher gemacht. Ich brauche echt Hilfe, ich will sie nicht wieder abgeben müssen.

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    Sobald ein Kind dem Hund Aufmerksamkeit schenkt, belohnt es ihn. Selbst wenn das Kind ihn wegstößt, zum Beispiel mit dem Fuß, um nicht gebissen zu werden, ist das für den Hund eine Belohnung. Genau das ist eigentlich das Problem.

    Wenn der Hund also total aufgedreht auf das Kind zuläuft, es anknabbert und so weiter, und das Kind dann den „Fehler“ macht, mit ihm zu spielen, lernt der Hund, dass sich dieses Verhalten für ihn lohnt. So bekommt er genau das, was er will: Aufmerksamkeit.

    Verstehst du? Deshalb wäre ein „Lehrer“, ein Verhaltenstherapeut oder ein Hundetrainer, der mal bei euch vorbeikommt und der ganzen Familie zeigt, wie man diese Prinzipien anwendet, echt super. Es gibt da nämlich eine Menge Leute zu erziehen. Alle Menschen eben.

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    Ich schreib dir das hier mal auf, rein theoretisch ist das eigentlich leicht zu verstehen.

    Das Problem ist nur die Umsetzung. Man muss es einfach mal gesehen haben, wie man dem Hund beibringt, den persönlichen Bereich zu respektieren, um es wirklich zu verstehen. Es ist super easy, dauert maximal 10-15 Minuten, dann hat man’s kapiert. Aber über das Internet ist das echt schwer zu vermitteln.

    Das Prinzip der „Löschung“, also „No Talk, No Touch, No Eye Contact“. Das ist am einfachsten zu verstehen, aber am schwersten durchzuziehen. Im Grunde bedeutet es, dass man so tut, als wäre das Tier gar nicht da. Und zwar ständig. Vor allem, wenn man nach Hause kommt. Wenn die Kinder aus der Schule kommen. Einer nach dem anderen. Sie kommen rein und: No Talk, No Touch, No Eye Contact.

    FALLS der Hund hartnäckig bleibt, muss ein Erwachsener ihn korrigieren und ihn dazu bringen, den Abstand einzuhalten. Das Kind macht das nicht. Alles, was das Kind tut, ist ignorieren. No Talk, No Touch, No Eye Contact. Und... sobald der Hund sich beruhigt hat, erst dann kann man spielen.

    Ein Hund sollte niemals das Spiel bestimmen. Es ist nicht seine Entscheidung.

    Deshalb muss ein Trainer deinen kleinen Kindern zeigen, wie sie mit dem Hund spielen sollen und vor allem, wann und wie sie NICHT spielen dürfen, wenn es gerade unangebracht ist. Verstehst du? Ich werde diesen einen Punkt noch mal genauer erklären.

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    Erstmal: Ich hab meinen Hund nicht einschläfern lassen, weil er mein Kind angesprungen hat, sondern weil er es ins Gesicht gebissen hat. Da ticke ich einfach anders, echt jetzt. Und ich hab hier nicht geschrieben, um mich beleidigen zu lassen. Ich bin hier, um Tipps für meinen Welpen zu bekommen, Punkt. Und ja, ich hab mich über die Bedürfnisse meines Hundes informiert. Ich weiß, dass es ein aktiver Hund ist, das ist nicht mein Problem. Ich will einfach nur Tipps, damit sie aufhört, meine Kinder zu beißen. Es ist nicht mein erster Hund und sicher nicht mein letzter. Und zur Info: Sie wird absolut nicht misshandelt, sie wird super behandelt. Mein einziges Problem ist, dass ich Tipps finden will, damit sie aufhört, die Kinder zu beißen, und dass wir mit ihr rumrennen können, das ist alles.

    Die 3 Aspekte, die man angehen muss und die in Zukunft bei solchen Situationen alles ändern könnten, sind eigentlich einfach zu verstehen, aber sehr schwer umzusetzen und aus der Ferne zu kontrollieren. Das Beste wäre, einen Experten zu engagieren, der dir im Grunde das Gleiche erzählt wie ich, es dir aber direkt vor Ort zeigen kann.

    Hier sind die 3 Konzepte:

    1. Respekt vor dem persönlichen Freiraum, also der „Blase“ der Menschen, besonders der Kleinen.

    2. Abbruch – also ich sag ihm, er soll aufhören, und er hört auf.

    3. Ruhe ausstrahlen, Ruhe beibringen, Ruhe konditionieren. „No talk, no touch, no eye contact“ (Cesar Millan), was so viel heißt wie: „Nicht reden, nicht anfassen, kein Augenkontakt“.

    Ein Hundeverhaltenstherapeut, der das drauf hat, kann dir das in maximal 3 Sitzungen beibringen. Und von da an startet ihr in ein gemeinsames Leben mit einer ganz anderen Beziehung, in der:

    1. Der Hund ganz natürlich den persönlichen Freiraum der Menschen respektiert.

    2. Er lernt, dass ruhig sein der einzige Weg ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

    und

    3. Er lernt, sein Verhalten auf Kommando abzubrechen.

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    Mit 12 kann er schon lernen, wie man eine Leine richtig hält (er soll sich mal ein Video von einer Hundeausstellung ansehen, um zu beobachten, wie die Besitzer die Leinen führen: Die Hunde laufen da immer super) und wie man das „Bei Fuß“ trainiert (dazu gibt es hier im Forum ja jede Menge Beiträge).

    Aber ja, ein Welpe macht echt viel Arbeit, erst recht bei der Rasse, die du dir ausgesucht hast ... Viel Erfolg und hab Geduld!

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    Danke! Leider gibt’s hier bei mir im Eck nichts, ich muss mich da echt erst mal umschauen. Aber ich hab Freundinnen mit Hunden, und wenn die zu Besuch kommen, bringen sie die mit und sie spielen zusammen draußen. Ich gehe aber auch regelmäßig mit meiner 3-jährigen Tochter mit ihr spazieren. Ich hab sogar angefangen, sie die Schubkarre ziehen zu lassen, und nach 20 Minuten Laufen (wir wohnen in einem kleinen Dorf) bringe ich sie zum Fußballplatz und lasse sie rennen, indem ich Stöckchen oder einfach ihr Zerrseil werfe. An Regentagen lasse ich sie auch mal auf dem Laufband rennen. Manchmal will mein Großer (er ist 12) mit ihr Gassi gehen, aber nach 5 Minuten fängt sie an, ihm in die Waden zu beißen. Ich sag ihm dann immer, dass er sofort stehen bleiben, sie hinsetzen und warten soll, bis sie sich beruhigt hat, aber meistens klappt das nicht. Sie springt an ihm hoch und knabbert an seinen Händen. Ich weiß ja, dass sie nur spielen will, aber wie bringe ich ihr bloß bei, dass sie spielen kann, ohne ihre Zähne zu benutzen?
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    Man gibt nicht einfach ein Spielzeug nach dem Motto „sieh zu, wie du klarkommst“. Geh lieber auf die Knie und animier den Welpen, zum Beispiel an seinem Seil zu kauen, und spiel dann ein paar Minuten lang richtig MIT ihm. In dem Alter kann man einfach noch nicht erwarten, dass ein Welpe schon alleine spielt, weißt du?

    Wenn er dich fordert und es gerade echt nicht passt, sag lieber „warte!“ statt „nein“. „Nein“ ist nämlich ein total wichtiges Wort, das einem Hund bei echter Gefahr das Leben retten kann, deshalb sollte man es nicht für alles Mögliche benutzen.

    * Wie oft am Tag gehst du mit ihm in einen Park, wo auch andere Hunde zum Spielen sind?

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    Vielen Dank! Ich geb ihr auch immer direkt ihr Spielzeug oder Knochen, wenn sie anfängt zu knabbern, wie du schon sagtest. Ein klares „Nein“ gibt's dann auch immer von mir. Dass sie zahnen muss und das einfach in ihrer Natur liegt, weiß ich ja. Ich werd mich mal weiter schlau machen, danke euch!

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    Alle Welpen auf der Welt knabbern und beißen rum; das ist ein ganz natürliches Bedürfnis.

    Wenn du ein natürliches Bedürfnis unterdrückst, riskierst du, dass es irgendwann mal zu richtigen Problemen führt.

    Hier im Forum gibt es haufenweise Posts mit Tipps, wie du mit dem Knabbern umgehst. Das Wichtigste ist, ihn auf ein Spielzeug umzulenken, das er haben darf. Du bringst ihm gute Manieren bei, indem du selbst die „Raufspiele“ startest. Wenn er sich zu sehr reinsteigert, gibst du einen kurzen, ganz hohen Schrei von dir und lässt ihn dann für ein paar Minuten einfach komplett links liegen. Aber versuch bloß nicht, den Welpen daran zu hindern, seine Zähne zu benutzen. Denn wenn er als erwachsener Hund aus irgendeinem Grund doch mal zubeißt, weiß er nicht, wie er die Kraft dosieren muss – und dann wird es gefährlich.

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    Ja, das stimmt schon, aber ihr sagt mir alle, dass ich keine gute Hundemama für Anouka bin. Aber täuscht euch mal nicht: Wenn ich nach Lösungen suche, dann genau für ihr Wohl. Ihr sagt mir, dass ich sie misshandle – wo hab ich das denn bitte geschrieben? Ich hab nur gesagt, dass sie im Haus die Leine dran hat. Ich hab nicht gesagt, dass sie im Haus angebunden ist! Nein, sie läuft mit ihrer Leine in der Wohnung rum. Und ich will sie auf keinen Fall abgeben. Ich hab auch nie gesagt, dass ich grob zu ihr bin. Ich weiß doch, dass man niemanden hart anfassen darf, ich bin ja nicht bekloppt. Ich weiß schon, wie man sie erzieht, aber ich weiß nicht, wie ich es hinkriege, dass sie aufhört zu beißen. Mit ihr spielen, aber ohne dass sie beißt, genau das will ich wissen. Ich liebe meine Kleine, sie gehört zur Familie, sie ist wie mein 7. Kind. Ich will einfach nur mit ihr und meinen Kindern spielen können, ohne dass sie ständig zubeißt.
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    Wenn du so schroff auf Hunde reagierst, dann hol dir besser keinen. „Mich trennen“ oder „loswerden“ ist eine ziemlich harte Ausdrucksweise, die andeutet, dass du eigentlich gar keine Hunde willst.

    Das Verhalten eines Hundes spiegelt oft seinen Besitzer wider. Wenn du nicht bereit bist, auf den Rat hier im Forum zu hören, empfehle ich dir, mal einen Tierarzt aufzusuchen. Der kann dir das kleine Einmaleins der Beziehung zwischen Hund und Mensch erklären.

    Du bist natürlich nicht hier im Forum, um dich beleidigen zu lassen, und das macht hier auch niemand. Wir sagen nur ganz ehrlich unsere Meinung, sonst nichts.

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