Meine Hündin hat meine andere Hündin getötet

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Hallo zusammen,

ich brauche mal euren Rat. Meine 2-jährige Husky-Hündin hat die Hündin von meinem Partner getötet, eine 3-jährige Jack Russell-Dame.

Wir haben insgesamt 4 Hunde: 3 Jack Russells (1 Rüde, 2 Hündinnen) und meine Husky-Hündin.

Sie leben getrennt – die beiden Jack-Russell-Mädels leben draußen in einem Gehege, die Husky-Hündin und der Jack-Russell-Rüde (7 Monate) leben im Haus und draußen, je nach Wetter und Lust.

Sie haben aber Kontakt (sie sehen sich und können sich durch das Gehege beschnüffeln).

Meine Husky-Hündin ist etwas schwierig. Sie ist lieb zu unterwürfigen Hunden, aber sie ist sehr dominant. Solange sie nicht angeknurrt wird, macht sie nichts – zumindest außerhalb vom Haus.

Menschen gegenüber ist sie sehr misstrauisch. Sie lässt sich nur von mir und Leuten, die sie kennt, anfassen, aber nur im Haus. Draußen darf nur ich an sie ran. Ich habe sie bekommen, als sie so 10-11 Monate alt war.

Sie hat noch nie andere Hunde angegriffen, außer um einen meiner anderen Hunde zu verteidigen, der attackiert wurde. Einmal hat sie einen unangeleinten Hund, der knurrend auf sie zukam, auf den Boden gedrückt.

Beim Spazierengehen lassen wir alle zusammen frei laufen, das klappt super, sie spielen zusammen etc.

Meine Husky-Hündin hatte nie Probleme mit dem Jack-Rüden oder der anderen Jack-Hündin, außer beim Thema Futter – da muss sie absolut allein sein. Die Hündin, die jetzt tot ist, mochte sie allerdings noch nie so richtig. Es gab aber nie Beißereien, außer ein Mal, als die Jack-Hündin sie wegen eines Spielzeugs angegangen ist. Ich hab dann "Nein" gesagt und sie weggezogen, meine Husky-Hündin hat damals gar nicht reagiert.

Aber heute ist es passiert: Wir haben sie alle zusammen im Hof laufen lassen, damit sie spielen, wie wir das eigentlich regelmäßig machen. Meine Husky-Hündin stellt sich über die Kleine, wie sie es öfter macht, so als Dominanzgeste. Normalerweise schnüffelt sie dann kurz und geht ihrer Wege. Aber diesmal hat sie sie am Hals gepackt und wie wahnsinnig geschüttelt. Ich hatte echt Probleme, sie wegzukriegen, sie ist mit über 30 kg ja ein ordentlicher Brocken. Aber es war zu spät... sie hat sie getötet. Ich hab genau gesehen, dass sie sie gepackt hat, um sie zu töten. Das war total brutal und sie wollte danach sogar nochmal auf sie los.

Was sagt ihr dazu? Ich hab jetzt total Schiss, sie wieder mit den anderen zusammenzulassen... Und draußen läuft sie ja ohne Leine (ich gehe auch zur Jagd und sie stöbert mit mir, also ohne Leine). Meint ihr, das könnte ihr Verhalten gegenüber anderen Hunden verändern?

Ich verstehe einfach nicht, warum sie das gemacht hat. Es war kein Futter im Spiel, keine anderen Hunde direkt daneben...

Sorry für den langen Text, aber ich wollte so viele Details wie möglich geben.

Danke schon mal im Voraus!

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    Ganabysses: Danke für deine Antwort, Urhunde wurden ja schon immer für die Jagd eingesetzt. Das ist bei Karelischen Bärenhunden, Laikas, Elchhunden usw. ja auch so. Das hat mir übrigens auch schon ein Tierarzt bei meinem Husky bestätigt, den ich vor ihr hatte. Er meinte, dass sie das gut auslastet und den Jagdtrieb nicht noch zusätzlich fördert – den haben sie ja sowieso schon. Gegenüber Menschen war sie noch nie aggressiv, sie geht ihnen einfach nur aus dem Weg. Ich passe da aber auch echt auf: Wenn sie nicht gestreichelt werden will, lasse ich nicht zu, dass jemand darauf beharrt. Da kommt es gar nicht infrage, dass jemand aufdringlich wird. Ein Verhaltenstherapeut wäre wohl wirklich sinnvoll, da stimme ich dir zu.
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    Mel1: Da bin ich ganz deiner Meinung, dieses „das liegt halt daran, dass es ein Husky ist“ ist viel zu einfach. Ich mache ihr übrigens überhaupt keinen Vorwurf, es ist nicht ihre Schuld, sondern meine, weil ich wohl die Zeichen nicht erkannt habe, die sie mir gegeben hat. Aber ich hätte niemals, wirklich niemals gedacht, dass sie so weit geht und tötet... Sie weiß ja auch gar nicht, dass sie was Schlimmes gemacht hat; wenn man sich ihr Verhalten danach ansieht, war sie völlig normal, hat mit dem Schwanz gewedelt und mir Küsschen gegeben.

    Ich glaube, in ihrem Kopf hat sie einfach nur „ein Problem“ gelöst.

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    K9trainer: Ein Maulkorb wäre tatsächlich eine Sicherheitslösung, ich schau mir das mal an. Tief im Inneren weiß ich eigentlich, dass Trennen nicht die Lösung ist. Meine Angst sagt mir zwar, ich soll es tun, aber ich glaube, das wäre nicht richtig.

    Mir ist auch gerade noch was eingefallen zu dem, was du sagst: Die anderen beiden sind ja noch Welpen (7 und 10 Monate alt), vielleicht sieht sie die deshalb gar nicht als „Bedrohung“.

    Énergie solaire: Vielen Dank... Ich werde sie natürlich weiter lieb haben, ich könnte gar nicht anders. Ich werde mir auf jeden Fall einen Verhaltenstherapeuten suchen, das steht fest.

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    Persönlich finde ich, dass Jagen mit einem Urtyp-Hund sowieso schon ein Spiel mit dem Feuer ist (und ich habe selbst welche zu Hause). Ansonsten schließe ich mich den anderen an: Bestimmte Charaktere sind tatsächlich anfälliger für so ein Verhalten. Und nicht zu vergessen, dass ein Urtyp ohne Leine immer ein Risiko bleibt, wenn er nicht perfekt erzogen ist (was bei meinem... absolut nicht der Fall ist, der bleibt an der Leine, Punkt lol). Ich würde dir Verhaltenstherapeuten empfehlen, die mit souveränen Begleithunden arbeiten (egal ob Rüde oder Hündin), so wie Joseph – der ist in der Nähe von Paris und macht echt einen super Job. Du solltest schnell jemanden finden, der dir hilft, das Verhalten zu korrigieren, sonst wird sich so ein Unglück wiederholen oder sogar noch Schlimmeres passieren (Angriff auf einen Menschen).

    Ich fühle mit dir und es tut mir echt leid, was deiner kleinen Familie da gerade passiert.

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    Nein, man sollte echt nicht sagen, dass das einfach nur ihr Instinkt ist, das ist eben so und fertig!

    Das stimmt absolut nicht. Man muss sich nur mal die vorherigen Antworten von Leuten durchlesen, die sich wirklich gut mit Hunden und ihrem Verhalten auskennen.

    Ein Hund macht nichts einfach so aus heiterem Himmel. Instinkt hin oder her, es gibt immer einen Grund für sein Verhalten.

    Und um das Problem zu lösen, sollte man lieber nach der Ursache suchen, anstatt nur zu sagen „das ist eben sein Instinkt“ und gut ist.

    Da gab es bestimmt vorher schon „Anzeichen“ oder Warnungen, die du einfach nicht gesehen hast (weil wir halt kein „Hündisch“ sprechen). Und am Ende kam es dann zum Drama.

    Es ist jetzt echt wichtig, dass du jemanden suchst, der dir die Körpersprache deiner Hündin erklären kann und dir zeigt, auf welche Anzeichen du achten musst.

    Aber stimmt schon, das passiert nicht nur bei Huskys.

    Ich erinnere mich an die Hunde von meinem Opa, das waren Jagdhunde (Beagle, Griffon und Mixe), die eigentlich immer zusammen gelebt haben. Aber es kam mehrmals vor, dass sich mehrere auf einen gestürzt haben, um ihn zu töten! Und mein Opa hat dann einen zerfetzten Hund gefunden, obwohl sie sich „scheinbar“ alle super verstanden haben...

    Ich hab auch das Beispiel von einem Hund von einem Kumpel (ein Labrador-Mix ?? x ??). Super lieb, sozial, überhaupt nicht dominant. Bis er eines Tages einen Hund getroffen hat, den er wohl nicht riechen konnte, und er hat sich sofort auf ihn gestürzt, um ihn zu töten. Mein Kumpel hatte echt Mühe, ihn zum Loslassen zu bewegen, obwohl sein Hund eigentlich total verträglich ist (er hat seine ersten Jahre frei auf der Straße gelebt und ist zu jedem freundlich hingelaufen).

    Noch ein Beispiel: Mein früherer Hund, ein Dogo Argentino, war total lieb und mochte jeden. Bis ihm eines Tages jemand absolut nicht passte (mein Onkel) und er ihn in der ersten Sekunde direkt angehen wollte. Warum? Keine Ahnung! Das hat er nie wieder bei jemand anderem gemacht, er war sonst eigentlich mit jedem dicke (und hat das auch gerne mal ausgenutzt lol).

    Wie dem auch sei, ich finde nicht, dass man es dabei belassen sollte zu sagen: „Das ist ein Husky, das ist normal“.

    Nein! Es ist ein Hund! Und man muss verstehen, warum.

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    Alle Leute, die ich in meinem Leben so getroffen habe, deren Hund von einem anderen Hund getötet wurde: Es waren echt immer Huskys, die dazu noch super dicke mit ihrem Opfer waren. Eines Tages packt es sie dann einfach. Ohne jede Vorwarnung... das ist einfach deren Instinkt.

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    Sorry für den langen Text, ich wollte so viele Details wie möglich geben.

    Danke im Voraus.

    Das ist eine komplexe Situation, du kannst dir sicher denken, dass Hilfe im Internet da schnell an ihre Grenzen stößt.

    Ich rate dir, einen Verhaltenstherapeuten zu engagieren, mit dem Ziel, jegliche Form von Angst abzubauen und ihr Verhalten im Kontakt mit anderen Hunden zu verbessern.

    An dieser Stelle auch mein herzliches Beileid – sowohl wegen des Verlusts deines Tieres als auch wegen des ganzen Stresses, den das Ganze mit sich bringt. Hab deine Hündin weiterhin lieb, aber fangt bitte mit einer Verhaltenstherapie an.

    Was das Zusammenleben angeht: Eigentlich ganz einfach, jedes Tier, das kleiner oder älter ist, kann zum Problem werden. Im Regelfall – und das ist eine wirklich gut dokumentierte Regel – nimmt die Dominanz mit dem Alter zu. Dein Husky mochte die ältere Jack-Russell-Hündin nicht, weil diese wahrscheinlich versucht hat, sie gelegentlich in ihre Schranken zu weisen. Da sie ein Jahr älter war, war das quasi ihr Vorrecht. Aber leider hatte die Kleine körperlich absolut nicht die Mittel, um ihren Ambitionen gerecht zu werden.

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    Wenn deine Hündin spielt, sich gegenüber anderen Hunden gut benimmt und gut mit ihnen interagiert, wird das auch so bleiben. Ich kann dir das natürlich nicht mit absoluter Sicherheit sagen, weil ich ja nicht sehe, wie sie genau mit den anderen umgeht. Aber es ist wahrscheinlich, dass die Jack-Russell-Hündin einen starken Charakter hatte und vielleicht noch mehr dahintersteckte, weshalb deine Hündin sie aus dem Rudel „eliminieren“ wollte. Ich verstehe total, dass du geschockt bist, denn Hundekämpfe sind oft extrem heftig. Du kannst sie entweder für eine Weile trennen (was aber nicht unbedingt ratsam ist), oder du besorgst Maulkörbe, zum Beispiel Maßanfertigungen vom Typ BASKERVILLE oder aus Metall (die sind noch stabiler). Auch wenn man kein Fan von Maulkörben ist, schützen sie alle deine Hunde und verhindern solche Unfälle. Aber ganz wichtig: Du musst dann wirklich alle Hunde maulkorbsichern. Der Maulkorb verhindert zwar, dass deine Hündin zubeißt, aber er hält sie nicht davon ab, anzugreifen – und sie wäre dann völlig schutzlos, wenn einer der anderen Hunde sich wehren würde (das sage ich dir aus Erfahrung).
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    @K9trainer: Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mir zu antworten. Ich wusste zwar, dass er sich nicht besonders gut versteht, aber sowas hätte ich mir niemals vorstellen können... Vor allem, weil wir ja dabei waren – ich hätte ihn niemals mit den anderen beiden alleine gelassen... Aber wie du sagst, zwei Sekunden haben gereicht und es war zu spät. Ich werde daraus lernen, das ist sicher, aber für die Hündin ist es leider zu spät.

    Du sagst aber, dass sich sein Verhalten gegenüber den anderen beiden nicht ändern wird? Genau davor habe ich echt Angst...

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    Ja, stimmt schon, das ist echt kompliziert...

    Einerseits möchte man sie instinktiv zur Sicherheit erst mal von den anderen Hunden trennen, um abzuwarten, wie es sich entwickelt, aber andererseits kann das die Situation auch verschlimmern und die Beziehung zu den anderen Hunden unnötig „dramatisieren“...

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