Mein Husky ist aggressiv gegenüber kleinen Hunden

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Hi zusammen!

Ich hab ein Problem mit Svenn, meinem 2-jährigen Husky. Er war schon immer super lieb und verspielt mit Menschen. Er hat noch nie Anzeichen von Aggressivität gezeigt, egal ob bei Erwachsenen oder Kindern und egal in welcher Situation.

Bei anderen Hunden in seiner Größe entscheidet meistens die Sympathie. Mit Hündinnen versteht er sich eigentlich immer gut. Bei Rüden ist er manchmal aggressiv (eher offensiv, finde ich, er knurrt dann halt), manchmal verspielt oder er hat ganz selten einfach gar kein Interesse an einem Kennenlernen.

Das eigentliche Problem sind allerdings kleine Hunde.

Wenn wir einem begegnen, egal ob an der Leine oder nicht, wird Svenn unkontrollierbar. Er knurrt extrem laut und bekommt richtige Mordgelüste. Er HASST kleine Hunde einfach.

Letztes Mal hat er einen kleinen Hund gesehen, während meine Freundin ihn an der Leine hielt. Er ist so schnell und mit so einer Wucht losgestürmt, dass sie ihn nicht halten konnte und durch den Ruck die Leine loslassen musste. Mein Hund hat den kleinen Hund dann total heftig angegriffen, obwohl der nicht mal gebellt hatte. Am Ende hatte der Kleine Fleischwunden und Bissspuren am Körper und musste zur Beobachtung zum Tierarzt.

Ich erkläre mir dieses Verhalten zum Teil damit, dass er schon als Welpe ziemlich viele Probleme mit kleinen Hunden hatte. Er wurde viermal von kleinen Kläffern attackiert.

Diese Reaktionen sind trotzdem echt besorgniserregend und ich möchte nicht, dass mein Hund wegen ein paar blöden Begegnungen total aggressiv und unsozial gegenüber Artgenossen wird.

Ich werde jetzt einen Termin bei einem Verhaltensberater machen und ihm bis dahin einen Maulkorb anlegen, während wir an diesem Fehlverhalten arbeiten.

Habt ihr in der Zwischenzeit vielleicht ein paar Tipps oder Ansätze für mich, wie ich das Problem lösen kann?

War jemand von euch schon mal in der gleichen Situation und wie habt ihr das gelöst?

Danke schon mal für eure Rückmeldungen! :)

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  • Emla
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    Vielleicht... stimmt, ich hab’s ihnen eigentlich nie andersrum beigebracht, weil das für mich ja kontraproduktiv wäre! 🤣

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    Beim Canicross ist es genau umgekehrt: Das elastische Stück sagt ihnen „los, gib Gas“, und wenn man dann den festen Teil der Leine nimmt, sollen sie eben nicht mehr ziehen. Und ehrlich gesagt machen das fast alle Hunde ganz natürlich, deshalb bin ich mir nicht sicher, ob eine Leine mit Ruckdämpfer so eine gute Idee ist. Ein Geschirr bringt ihnen das Ziehen übrigens auch nicht mehr bei als ein Halsband... außer beim Husky liegt das Geschirr vielleicht in den Genen 😜.

    Wir machen zwar kein Canicross, aber Ben hat kapiert, dass er zu uns zurückkommen muss, wenn er am Ruckdämpfer-Teil ankommt. Kommt wohl drauf an, was man ihnen beibringt? Wenn man nichts sagt, neigen sie natürlich dazu zu ziehen, um weiter zu flitzen, besonders wenn sie gerade voll dabei sind oder ein Ziel vor Augen haben – quasi „Beute“ – aber wenn man ihnen beibringt, dass da die Grenze ist, checken sie das auch. Glaube ich zumindest.

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    Kainate
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    An alle, die vielleicht verwirrt sind wegen dem heftigen Getrolle von Patou ^^: Ich empfehle ein Würgehalsband absolut nicht, um dem Hund ständig Rucke zu verpassen oder ihn zu „unterwerfen“. Es geht mir rein um die Sicherheit, damit du den Hund halten kannst, wenn er mal plötzlich extrem losprescht.

    Aber was das angeht, gerade bei heftigem Losstürmen, bin ich bei Caroline: Ein ANTI-ZUG-Geschirr (kein normales Geschirr) mit Brustring funktioniert da besser als ein Würger. Ein Würgehalsband sehe ich eher als Notlösung, weil man es einfach selbst aus einem Seil mit Gleitknoten und Stopper basteln kann. Wenn ein Hund mit so einem Geschirr voll reinknallt und man die Leine fest im Griff hat, dreht er sich automatisch um 180 Grad zu einem um.

    Hier ging es mir nur um die Sicherheit, absolut nicht um das Leinenführigkeits-Training. Das ist nochmal eine ganz andere Geschichte.

    Ich habe meinen Hunden das Laufen an der Leine ohne Ziehen mit einem ganz normalen Geschirr (Ring am Rücken) beigebracht. Deswegen würde gerade ich dir nicht unbedingt zu einem Würger oder einem Anti-Zug-Geschirr raten. Wie gut ein Hund an der Leine läuft, hängt viel mehr vom Halter ab als vom Equipment. Ein Würgehalsband kann da zwar helfen, aber man muss wissen, wie man es richtig benutzt – und das können die wenigsten Hundebesitzer.

    Aber wie gesagt, darum (Leinentraining) ging es mir gar nicht. Ich wusste ja nicht mal, ob dein Hund zum Ziehen neigt (auch wenn das beim Husky ja quasi Standard ist). Mir ging es nur darum, dass du die körperliche Kontrolle hast, wenn er mal heftig loszieht, und dass er niemanden verletzen kann, falls du ihn doch mal nicht halten kannst (Stichwort Maulkorb). Das scheint mir erstmal die Priorität zu sein, noch bevor man über (Neu-)Erziehung redet.

    Ein Ruckdämpfer für die Leine könnte auch eine gute Idee sein.

    Bei so einem Hund würde ich allerdings absolut die Finger von einer Rollleine (Flexileine) lassen. Die ist gefährlich, wenn der Hund plötzlich losprescht. Falls sie dir aus der Hand rutscht, kann der Griff dem Hund gegen den Kopf knallen, ein geparktes Auto treffen und so weiter.

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    Emla
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    Beim Canicross ist es genau umgekehrt: Der elastische Teil signalisiert ihnen „Gib Gas!“, und wenn man die Leine am normalen Teil kürzer nimmt, ist das das Zeichen, dass sie nicht mehr ziehen sollen. Und ganz ehrlich, das checken die meisten Hunde von Natur aus ziemlich schnell, deshalb bin ich mir nicht sicher, ob eine Leine mit Ruckdämpfer so eine gute Idee ist.

    Dafür bringt ein Geschirr dem Hund aber auch nicht mehr das Ziehen bei als ein Halsband... es sei denn, beim Husky liegt das Geschirr auch schon in den Genen 😜.

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    Damit es für dich und deinen Hund entspannter ist, gibt es Leinen mit einem elastischen Teil (nicht die ganze Leine, sondern nur ein Stück), der die Rucke und Stöße abfedert. Wenn die Leine straff wird, dehnt sich dieser Teil ganz sanft aus. Das bremst den Hund weich ab und mit der Zeit kapiert er dann, dass dieses „Brems-Signal“ die Grenze ist, über die er nicht hinaus darf. Das ist am Ende viel weniger grob als eine normale Leine. Zusammen mit einem Geschirr wird das für euch beide viel angenehmer sein, du kannst ihn besser kontrollieren und tust dir selbst nicht mehr so weh. Es löst zwar nicht alle Probleme, aber es hilft definitiv – und sei es nur, damit ihr unter besseren Bedingungen trainieren könnt. Das kann eigentlich nur gut sein!
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    Deshalb habe ich mir auch ein ganz normales Halsband geholt, um nochmal ganz von vorne anzufangen (ein Geschirr ist ja nicht unbedingt die Lösung, um einem Hund das Ziehen abzugewöhnen).

    Ein Hund, der viel an der Leine zieht, ist durch die Rucke am Halsband viel gestresster – egal, ob er sich die selbst zufügt oder ob du sie ihm gibst. Da ist ein Geschirr einfach viel bequemer für ihn. Es liegt an dir, ihm beizubringen, nicht zu ziehen.

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    Wenn ein Maulkorb richtig antrainiert wird, muss er gar nicht als Zwang empfunden werden. Ich ziehe ihn meinen beiden Hunden in den Öffis an und hab damit gar kein Problem, auch wenn Iago am Anfang noch ein bisschen Schwierigkeiten hatte.

    Außerdem hat dieses „Ursprüngliche“ nichts mit dem Verhalten einer Rasse zu tun. Kanaan-Hunde, Basenjis oder sogar die Chiens Créoles wurden viel weniger selektiert als der Husky. Und manche leben ja sogar noch wild. Die Merkmale einer Rasse, selbst bei den ursprünglichen, kommen durch die gezielte Selektion. Hunde in der freien Natur sind nicht darauf gezüchtet, den ganzen Tag lang zu ziehen oder ein extrem intensives Pensum zu haben. Da ich schon mit Hunden zu tun hatte, die seit Generationen – sicher seit 500 Jahren – auf der Straße leben, und ich selbst so eine Hündin bei mir habe: Sie hat deutlich weniger intensive Bedürfnisse als ein Husky. Der Border und der Malinois sind zwar das Nonplusultra der Zucht, aber trotzdem würde ich einem Anfänger eher zu einem Islandhund raten, der ja eigentlich eine viel ältere Rasse ist.

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    Ah Cedka, da haben sich unsere Nachrichten wohl gerade überschnitten! Ich dachte schon, du wärst verschwunden... Super, dass du die Vorschläge von Kainate umgesetzt hast!
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    J
    Jazz17 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Patou, hör auf zu übertreiben: Ich habe nicht von einem Würgehalsband gesprochen! Und lies vielleicht den Post nochmal, bevor du dich hier so reinsteigerst (es war ja die Freundin, die die Leine losgelassen hat). Jedenfalls hat sich der TE nicht mehr gemeldet, also überlasse ich dich mal deinen eigenen Ansichten (ich habe auch noch ein Leben außerhalb des Forums...).

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