Tipps & Tricks zur Erziehung meines Staffies

Kamille76
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Hallo zusammen!

 

Ich habe mir einen Staffordshire Bullterrier (Staffie) zugelegt namens Sirius. Er ist ein Rüde, der seit einer Woche bei uns ist und gerade mal 2 Monate alt ist.

 

Ich wollte mal nach euren Erfahrungen und Berichten fragen – also an die erfahrenen Hundehalter unter euch. Ich möchte meinen Kleinen so gut wie möglich erziehen, da es mein erster Hund ist und ich alles richtig machen will.

 

Ich habe mich vorher schon über die Rasse informiert und mir ein Buch über Staffies gekauft, in dem es um die Rasse, das Verhalten und die Erziehung geht.

 

Hier sind die Themen, über die ich gerne mit euch quatschen und eure Tipps/Tricks sammeln würde:

 

- Sirius neigt dazu, extrem viel in Hände, Socken, FüÙe, Pullis usw. zu beißen... mit seinen kleinen spitzen Zähnchen wird das echt schnell nervig. Ich habe mich gefragt, ob es normal ist, dass er seinen Besitzer beißen will. Die Frage klingt vielleicht doof, aber auch wenn es nicht wehtut und er sicher nur spielen will, macht mir die Häufigkeit etwas Sorgen. Ich habe angefangen, ihm das „PRO“ oder „BIER“ (Spaß beiseite) ein klares „BIER“... ein „NEIN“ beizubringen und gebe ihm ein Kauspielzeug, damit er aufhört. Habt ihr Techniken oder Tricks, wie man dieses Knabbern langfristig reduzieren oder ganz abstellen kann?

 

- Ich habe einen Clicker gekauft, um Sirius zu trainieren. Ist es möglich, schon mit 2 Monaten mit dem Training anzufangen? Ist der Clicker eine geeignete Methode für Staffies? Wenn nicht, wie seid ihr vorgegangen, um eurem Hund die Grundkommandos und Basics beizubringen?

 

Eure Erfahrungen und Tipps sind herzlich willkommen!

 

Vielen Dank schon mal im Voraus.

 

Liebe GrüÙe,

 

Kamille

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16 Antworten
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  • Docline
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    Alle Welpen knabbern mal. Das ist ein absolutes Bedürfnis.

    Wie willst du Vertrauen aufbauen, wenn du versuchst, ein ganz natürliches und notwendiges Verhalten zu unterdrücken???

    Der Welpe muss knabbern können, ABER es liegt an dir als Mensch, das Wo, Wann und Wie zu steuern.

    Zieh dir regelmäßig deine Arbeitshandschuhe oder Gartenhandschuhe an, setz dich auf den Boden und gönn ihm den Spaß einer ordentlichen „Rauferei“ mit deinen Händen;

    und

    sobald er zu sehr aufdreht, gehst du einfach weg und lässt ihn wie ein Häufchen Elend allein stehen:

    So bringst du dem Welpen bei, seine Aufregung und seine Beißkraft zu kontrollieren,

    zwei unverzichtbare Fähigkeiten für einen später zuverlässigen Hund. Besitzer, die den Knabber-Instinkt von vornherein komplett unterbinden, werden das nie erreichen (und sie werden es an dem Tag bereuen, an dem der Hund mal unkontrolliert zuschnappt, weil er es nicht zum richtigen Zeitpunkt lernen durfte ...)

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    Leeleebijou
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    Hallo,

    alle Welpen knabbern am Anfang mal alles an, das gibt sich wieder.

    Soweit ich Staffies kenne, kauen sie für ihr Leben gern. Ich würde an deiner Stelle echt schauen, dass er da immer genug Auswahl an Kausachen zur Verfügung hat.

    Was die Erziehung angeht: Damit du einen ausgeglichenen Hund bekommst, würde ich nicht direkt mit den Standard-Kommandos loslegen – das ist ja eher Dressur und eigentlich der leichtere Teil.

    Bring ihm lieber Schritt für Schritt bei, mit Frust umzugehen und sein Erregungslevel zu kontrollieren. Das sind halt kleine Kraftpakete, die viel Selbstbeherrschung lernen müssen, um das auszugleichen.

    Man sagt ja allgemein, dass Staffies zu Menschen total lieb sind, aber bei anderen Hunden (Artgenossen) gerne mal zur Reaktivität neigen.

    Einer, den wir mal mit Delta getroffen haben, hat bei „Spielzeug“ (Stöckchen) gegenüber anderen Hunden richtige Ressourcenverteidigung gezeigt.

    Für mich wäre das eher der Punkt, den du im Auge behalten oder trainieren solltest – zusätzlich zur Sozialisierung mit Menschen natürlich.

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    Kamille76
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    Und was das Training angeht, werde ich es mal mit dem Clicker probieren. Das „Sitz“ klappt nach einer Woche schon fast perfekt, er reagiert mittlerweile in 3/4 der Fälle echt gut auf das Kommando! :)

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    Kamille76
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    Danke für eure Antworten Provéto Junior Conseil und Kikaah. Ich denke auch, dass man das Verhalten im Auge behalten sollte, aber so wie ich das sehe, hat er keine böse Absicht. Er will eher spielen oder Aufmerksamkeit bekommen. Manchmal neigt er dazu zu bellen und wird total aufgeregt, wenn ich ihn lange anstarre: Wird das vom Hund als Konfrontation wahrgenommen? Ist das eher eine Spielaufforderung oder will er nur Aufmerksamkeit? Er wirkt nämlich nicht so, als wolle er aggressiv sein, denn wenn ich ihn danach anfasse, macht er überhaupt nichts Aggressives.

    Ansonsten, mal abgesehen vom „Nein“ und ihm Kauspielzeug zu geben: Habt ihr noch spezielle Tipps, die ihr selbst mal ausprobiert habt und die relativ gut funktionieren?

    Liebe Grüße,

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    Kikaah
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    „Das Knabbern an Ärmeln und Händen muss man im Auge behalten, denn das zeigt, dass der Hund sich für ebenbürtig hält, und deshalb könnte es Probleme bei der Erziehung geben.“

    Also, da muss ich echt mal sagen, dass ich da überhaupt nicht zustimme. Das hat absolut nichts mit irgendeiner Rangordnung zu tun. Er hält sich weder für ebenbürtig noch für deinen Chef oder so. Das ist einfach nur ein Baby, das seine Umwelt mit den Zähnen erkundet (genau wie ein Kind das mit den Händen machen würde) und einfach noch nicht weiß, dass Ärmel, Hände und Füße nichts im Maul zu suchen haben. Du musst ihm beibringen, in die Sachen zu beißen, die erlaubt sind, so wie du es ja schon machst. Und vor allem: Hab Geduld! Mit etwa 4 Monaten fallen die Milchzähne aus, da wird das Knabbern nochmal intensiver, aber das geht irgendwann vorbei ;)

    Sozialisier ihn auch gut, lass ihn andere Hunde, Leute und verschiedene Orte kennenlernen – alles in seinem Tempo und ohne ihn zu zwingen, wenn er zögert.

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo zusammen,

    das Knabbern an Ärmeln und Händen solltest du im Auge behalten, denn das zeigt, dass der Hund dich als ebenbürtig ansieht, und genau deshalb könntest du Probleme bei der Erziehung bekommen. Sag weiterhin konsequent „Nein“, wenn er knabbert. Wenn er an deinem Ärmel oder deiner Hand kaut, schenk ihm einfach keine Beachtung. Spielzeug ist ein Muss, damit er sich nicht an deinen persönlichen Sachen vergreift – aber achte darauf, dass es keine alten Socken oder T-Shirts sind, sonst kann er den Unterschied nicht erkennen. Ansonsten lässt das Geknabber mit dem Alter meistens nach.

    Ja, absolut! Je früher, desto besser! Aber pass die Schwierigkeit der Übungen unbedingt an sein Alter an. Zum Beispiel kannst du ihm schon mit 2 Monaten das „Sitz“ beibringen, aber mit dem Leinentraining wartest du am besten, bis er 4 bis 6 Monate alt ist. Der Clicker ist für alle Hunderassen geeignet und ein echt super Tool für die Erziehung.

    Euch noch einen schönen Abend!

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