Biss von einem Staffy

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Hallo zusammen.

Vor ein paar Tagen war ich mit meiner Hündin (Parson Jack Russell, 12 Jahre alt) an der Leine spazieren, als sie plötzlich von einem Staffy (Staffordshire Bull Terrier) angegriffen wurde.

Ich habe gar nicht so schnell gecheckt, was da eigentlich los war. Der Staffy war nicht angeleint und hat uns von hinten attackiert. Die Szene war unfassbar gewalttätig. Er hat meine Hündin sekundenlang in den Nacken gebissen – es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Er wollte sie ganz klar töten.

Der Besitzer vom Staffy kam dann angerannt und hat versucht, dass der Hund loslässt, indem er ihn angeschrien und getreten hat.

Wie durch ein Wunder hat er dann locker gelassen und meine Hündin konnte sich befreien. Sie lebt noch, ist aber total verängstigt.

Der Besitzer hat sich nicht mal entschuldigt. Als er gesehen hat, dass ich die Polizei anrufe, hat er seinen Hund schnell nach Hause gebracht und kam dann erst zurück, um mit mir zu reden.

In der Zwischenzeit bin ich zu einem Nachbarn geflüchtet, der meine Schreie gehört und mich reingelassen hatte.

Dann folgte ein völlig irres Gespräch mit dem Besitzer. Das ist ein 18-jähriger Typ, der keine Ahnung von der Rasse seines eigenen Hundes hat. Zuerst meinte er, es sei ein Staff (also ein Listenhund), er hätte ihn erst seit kurzem und das Tier sei früher für Hundekämpfe gezüchtet worden...

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    Aggie19, was mich hier echt stutzig macht, ist, dass da einiges überhaupt nicht zusammenpasst. Wenn heute ein Hund angreift, erst recht ein Staffy (die Polizei unterscheidet ja selten zwischen Staffy, Staff, Rottie ...), dann endet das nie nur mit einem kleinen Klaps auf die Finger für den verantwortlichen Halter. Also wie gesagt, entweder ist das totale Inkompetenz seitens der Behörden oder da ist was anderes faul. Matou, ich kann echt verstehen, was für eine Angst du gehabt haben musst. Aber wenn du alle Trümpfe in der Hand hast, bleib dran. Erstatt Anzeige (du hast das Recht darauf zu verlangen, dass das aufgenommen wird, ich glaube, das geht sogar als einfaches Protokoll).

    Genau deshalb bin ich hierhergekommen, um Hilfe zu suchen. Wenn die Beamten ihren Job richtig gemacht hätten, müsste ich jetzt nicht hier darüber schreiben. Danke für eure Tipps!

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    Mach dir nicht zu viele Sorgen, wir haben hier im Forum so einige schräge Vögel! 😉

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    Ich stimme den Leuten absolut nicht zu, die sagen: „Ist doch nicht so schlimm, wenn der Staffy die kleine Hündin hätte töten wollen, hätte er das ohne Probleme geschafft.“ Das hieße ja, dass es völlig normal und banal ist, wenn der eigene Hund von hinten von einem „lieben Staffy“, der keiner Fliege was zuleide tut, angegriffen wird... die Welt steht echt kopf!

    GENAU DAS!!! EIGENTLICH bin ich hier der Schuldige!!!!! Ich hab einen kleinen Hund, das ist ja wohl unverzeihlich! Wahrscheinlich sollten wir am Ende alle nur noch Staffies haben, dann gäbe es wohl keine Probleme mehr.

    Danke für deine Unterstützung. Ich dachte, ich finde hier ein paar Antworten, aber stattdessen krieg ich nur Kritik ab und mir wird unterstellt, ich sei ein Lügner und wolle nur Geld.

    Echt die verkehrte Welt. Bin hier wohl auf der falschen Seite gelandet.

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    Ich glaube, kikirififi, dass die Antwort auf diese Art von Problem nicht unbedingt bei jeder Polizeidienststelle gleich ausfällt... Wir hatten hier im Forum schon ganz unterschiedliche Beispiele zu diesem Thema.

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    Aggie19, was mich hier echt stutzig macht, ist, dass da einiges überhaupt nicht zusammenpasst. Wenn heutzutage ein Hund angreift, und dann auch noch ein Staffy (die Cops machen ja selten einen Unterschied zwischen Staffy, Staff, Rotti ...), dann kommt der verantwortliche Halter nie mit nur einem Klaps auf die Finger davon. Also wie gesagt: Entweder ist das krasse Inkompetenz von der Polizei oder da steckt was anderes dahinter.

    Matou, ich kann echt verstehen, was für eine Angst du gehabt haben musst. Aber wenn du alle Trümpfe in der Hand hast, bleib dran. Erstatte auf jeden Fall Anzeige (du hast das Recht darauf, zu verlangen, dass das offiziell festgehalten wird, ich glaube sogar als bloßes Protokoll).

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    Das stimmt so nicht. Ich hab sowas selbst schon erlebt und kann dir sagen, dass die Polizei auch bei einer Hundebiss-Attacke eingreift, wenn man ein tierärztliches Attest hat, und nicht nur die Papiere kontrolliert. Entweder waren die also total unfähig oder du erzählst uns hier nicht alles. Ich hab mal gesehen, wie ein Staffy-Typ einem Chihuahua den Schädel zertrümmert hat – das ging in einer Sekunde. Ein Knacks, ein Jaulen und dann hat der Hund losgelassen. Der Chihuahua hat wie durch ein Wunder überlebt, aber die Polizei war vor Ort und hat echt durchgegriffen.

    Bei meiner Polizei ist das leider nicht so. Ich hatte echt das Gefühl, ich geh denen auf die Nerven. Eigentlich ist es nicht mal nur der Unfall (total schrecklich und traumatisierend, wenn du siehst, wie dein Hund krepiert), sondern vor allem das unverschämte Verhalten vom Besitzer, der alles noch schlimmer macht.

    Weißt du, das kommt auf den Ort an, aber manche Dienststellen haben einfach keine Lust auf solche Sachen, weil sie denken, sie hätten Wichtigeres zu tun.

    Jedenfalls hab ich mit befreundeten Polizisten aus einer anderen Region geredet und die verstehen auch nicht, warum meine Anzeige nicht aufgenommen wurde. Sie haben mir geraten, das online zu machen.

    Nochmal, weil das anscheinend keiner verstanden hat: Ich will, dass dieser Hund von einem Verhaltenstierarzt untersucht wird, aber nur der Bürgermeister kann den Besitzer dazu verpflichten, und der will nicht.

    Ich glaube, die warten erst ab, bis es zu einem richtigen Drama kommt, aber naja...

    Und außerdem war es nicht die Gendarmerie, die nach den Papieren gefragt hat, sondern die Gemeindepolizei.

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    Ich sehe das absolut nicht so wie die Leute, die sagen: „Ist doch nicht so schlimm, wenn der Staffy die kleine Hündin hätte töten wollen, hätte er das ohne Probleme gemacht.“

    Das heißt also, es ist völlig normal und okay, dass unser Hund einfach von hinten von einem „lieben“ Staffy angegriffen wird, der keiner Fliege was zuleide tut ... das ist doch echt die Welt verkehrt!

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    Also das stimmt so nicht. Ich hab sowas selbst schon erlebt und kann dir sagen: Selbst wenn es „nur“ ein Hundebiss mit tierärztlichem Attest ist, greift die Polizei ein und kontrolliert nicht bloß die Papiere. Entweder waren die also total unfähig oder du erzählst uns hier nicht die ganze Wahrheit. Ich hab mal gesehen, wie ein Staffy-Mix einem Chihuahua den Schädel zertrümmert hat, das hat keine Sekunde gedauert. Ein Knacken, ein Jaulen und dann hat der Hund losgelassen. Der Chihuahua hat wie durch ein Wunder überlebt, aber die Polizei war da und hat echt gute Arbeit geleistet. Und nochmal: Dieser junge Typ, den du als Kriminellen abstempelst, ist zu dir zurückgekommen, hat dir seine Daten gegeben und ist mit den ordnungsgemäßen Papieren seines Hundes zur Polizei gegangen. Das passt für mich absolut nicht in das Bild eines Kriminellen. Klar, der Angriff ist nicht zu entschuldigen, du hattest Angst und deine Hündin auch, aber ich frage mich langsam, ob das hier nicht eher ein privater Rachefeldzug von dir ist.
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    Einige hier schmeißen echt mit dem Begriff „Maßregelung“ um sich. Eine Maßregelung ist es, wenn ein Hund einen anderen, der ihn nervt, in seine Schranken weist ... aber ganz bestimmt kein Angriff von hinten ohne jede Provokation oder vorherige Interaktion! Da gibt’s einen riesigen Unterschied!
    Danke! Endlich mal jemand, der es kapiert hat. Halleluja!

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    Einige hier benutzen den Begriff „Maßregeln“ echt viel zu oft. Maßregeln bedeutet, dass ein Hund einen anderen in seine Schranken weist, der ihn nervt... aber sicher nicht, jemanden ohne Provokation oder vorherige Interaktion einfach von hinten anzugreifen, egal was vorher war! Da gibt es einen riesigen Unterschied!
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