Mein Hund pinkelt, wenn er ausgeschimpft wird

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Mein junger Rüde pinkelt jedes Mal systematisch an die Vorhänge, nachdem er ausgeschimpft wurde. Er weiß eigentlich ganz genau, dass er das nicht darf. Es scheint so, als würde er das immer aus Frust machen, sobald man ihm etwas verbietet. Was sollen wir tun?

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17 Antworten
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    Colombe Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Vielleicht hängst du einfach zu sehr an ihm dran und er reagiert so, weil er genau merkt, dass dich das stresst. Mach es am besten so, wie Caroline-eg gesagt hat, ich finde das echt nicht schlecht. Das ist so ähnlich wie bei Célinéo und was sie sagt, funktioniert echt super. Ich hab bei ISA auch das gemacht, was Célinéo uns beigebracht hat, und das klappt prima! Und vielleicht musst du auch einfach öfter mit deinem Hund rausgehen!!!

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    Mein Hund ist auch total emotional, der macht auch Pipi, wenn er sich freut. Das ist reine Verhaltenssache, mehr nicht. Den Hund auszuschimpfen bringt da gar nichts, er versteht überhaupt nicht, was er falsch gemacht hat. Das ist was ganz anderes. Aber wenn er es nur macht, wenn er Angst hat, dann liegt das Problem eher beim Verhalten des Besitzers!

    Klar, Schimpfen ist nicht gleich Schimpfen. Ich schließe mich da der allgemeinen Meinung zur positiven Erziehung an.

    Rumschreien oder Schlagen bringt gar nichts. Ignorieren und ein „Nein“ reichen völlig aus. Wenn sich der Hund beim Schimpfen einpinkelt, dann ist die Strafe viel zu heftig.

    Mal zu schimpfen ist ja okay, aber man muss vor allem ans Loben denken. Positives Verhalten bestärken und das andere ignorieren.

    Und vor allem muss man bei der Hundeerziehung auch mal bereit sein, sich selbst zu hinterfragen. Na ja, ist halt nur meine Meinung.

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    Also ich benutze nicht mal das "Nein". Meiner Meinung nach ist es die beste Lösung, den Hund einfach zu ignorieren. Iago hat mir zwei Dinger geliefert: Er hat meine Fernbedienungen angeknabbert und meine Wäsche auf den Boden geworfen. Ich bin nach Hause gekommen, hab ganz ruhig alles aufgesammelt, was so rumlag, hab gecheckt, ob die Fernbedienungen noch gehen, und ihn die ganze Zeit über überhaupt nicht beachtet. Seitdem gab's keinen Blödsinn mehr im Haus. Gut, ich leg die Fernbedienungen jetzt außer Reichweite, aber die Wäsche zum Trocknen lässt er jetzt auch in Ruhe. Ich glaube, er hat kapiert, dass ich ihm keine Aufmerksamkeit schenke, wenn ich seine Sachen aufräumen muss. Und für ihn ist das die absolute Höchststrafe – er freut sich zwar, mich zu sehen, aber ich nehm ihn gar nicht wahr.

    Wenn er mal meinen Hausschuh klaut, sag ich nicht mal "Nein", ich nehm ihn mir einfach und räum ihn weg. Die schlimmste Strafe für einen Hund ist es, ignoriert zu werden. Das ständige "Nein" ist mir viel zu anstrengend. Außerdem glaube ich, dass der Hund durch das ständige Benutzen gar nicht mehr weiß, was damit gemeint ist. "Nein, nicht anfassen", "Nein, lass das" – das hat so viele verschiedene Bedeutungen, dass man da selbst als Mensch durcheinanderkommt. Ich blick da manchmal schon nicht durch, wie soll es dann erst mein Hund tun? Dazu kommt, dass das bei keinem meiner Hunde jemals funktioniert hat, also hab ich's schnell drangegeben. Mein Enzo hat mir das auf seine Art gezeigt, nach dem Motto: "Red du nur, interessiert mich eh nicht." Wenn er bellt, muss man ihn einfach lieb rufen und streicheln. Kurz den Kopf tätscheln und er ist im siebten Himmel. ^^

    Kurz gesagt: Hundeerziehung ist für mich gleichzeitig einfach und komplex. Viele Leute machen es sich unnötig schwer. Man schimpft nicht mit seinem Hund wie mit einem Kind. Wenn er Mist baut, räumt man's weg. Wenn er total aufgedreht ist, wenn du nach Hause kommst, wartest du, bis er sich beruhigt hat. Wenn du zur Arbeit gehst: Ignorier ihn, geh einfach raus, als würdest du nur kurz ins Nebenzimmer gehen. Wenn er ins Haus pinkelt, bring ihn raus. Wenn er draußen macht, lob ihn. Und ruf ihn nicht mit einer tiefen, bösen Stimme, wenn du ihn mal nicht siehst, sondern nimm lieber eine fröhliche Stimme. Dazu noch ein bisschen Action und Aufmerksamkeit, und schon hat man einen gut erzogenen Hund. Das ist kein Hexenwerk. Man muss einfach nur konsequent ruhig bleiben. Ich weiß, unser Alltag ist stressig, aber da muss man sich einfach mal zusammenreißen.

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    P'titefleur
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    Schon wieder positive Erziehung.......

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    +1 Caroline.

    Wie schimpfst du eigentlich mit ihm?

    Wenn man mit einem Hund schimpft, sagt man NEIN. Genau das ist mit „Schimpfen“ gemeint – man schlägt nicht, man packt ihn nicht im Nacken, drückt die Nase nicht ins Pipi usw. ...

    Du musst da echt ruhiger bleiben, er hat ja anscheinend solche Angst, dass er sich sogar bepinkelt. Ich finde das schon ziemlich krass und schockierend, einen Welpen so dermaßen zu verängstigen.

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    Mir fallen da direkt zwei Dinge auf: Erstmal der Titel vom Post und dann die Sache mit dem Schimpfen. Aber auch, dass du meinst, dein Hund wüsste, dass er Mist gebaut hat. Nein, der Hund weiß das nicht – nicht, weil er dumm ist (ganz im Gegenteil!), sondern weil seine Vorstellung von „Mist bauen“ einfach ganz anders ist als unsere. Alles zu fressen, was ihm vor die Nase kommt, ist für einen Hund völlig natürlich. Und sein Geschäft zu machen, ist für ihn auch kein Fehlverhalten. Zerstörung oder Pinkeln war für Hunde noch nie etwas „Böses“; Hunde bestrafen sich ja auch nicht untereinander, nur weil einer zum Beispiel das Spielzeug vom anderen kaputtgemacht hat, während der weg war. Man muss also zum Kern des Problems vordringen, und der liegt meistens ganz woanders. Es bringt nichts, den Hund für etwas zu bestrafen, wofür meistens eigentlich der Besitzer die Verantwortung trägt. Aber wie schon ein paar Leute vor mir meinten: Wir bräuchten ein paar mehr Infos. Warum schimpfst du eigentlich mit ihm? Und wie genau? Das Pinkeln könnte nämlich auch einfach eine Angstreaktion sein, nachdem er ausgeschimpft wurde, denke ich.

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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Warum und wie schimpfst du mit ihm?

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