Welpe bellt andere Hunde an

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Hallo zusammen,

ich wollte euch mal kurz unsere Situation erklären. Jango ist gestern erst 4 Monate alt geworden und bellt zu Hause eigentlich nie (außer den Staubsauger, wenn er läuft :P). Beim Gassi gehen ist das aber eine ganz andere Geschichte. Er bellt andere Hunde an, sobald er einen sieht. Auch bei Kindern, Rollstùhlen und Einkaufstrolleys macht er das. Früher hat er auch bei Fahrrädern und Joggern gebellt, aber weil wir so oft welche treffen, hat er damit aufgehört. Er bleibt nur noch stehen und schaut ihnen hinterher, am liebsten würde er wohl mitrennen, aber er bellt sie nicht mehr an.Bei Hunden und Kindern hat sich aber absolut nichts geändert. Er bellt nicht nur extrem laut, sondern legt sich auch voll in die Leine, um auf sie zuzustürmen. Das hört erst auf, wenn sie aus seinem Sichtfeld verschwunden sind. Das Problem ist, dass Eltern und andere Hundebesitzer uns deshalb oft aus dem Weg gehen. Jango kann sie also gar nicht richtig kennenlernen... Vor allem bei Kindern ist das schade, weil er Hunde ja in vielen anderen Situationen trifft.Wir gehen einmal die Woche in die Welpenschule (die ist im August aber zu) und wir versuchen, ein- bis zweimal die Woche bei organisierten Gassi-Runden mit Hunden aus der Gegend mitzumachen, damit er auch mal ohne Leine spielen kann. Da bellt er die anderen Hunde zwar auch viel an, spielt aber mit ihnen (und wird von den Älteren auch mal zurechtgewiesen, wenn die keinen Bock auf das Baby haben ^^).Ich wollte euch deshalb mal nach Tipps fragen, wie er vielleicht ein bisschen weniger bellt. Ich denke zwar, dass sich das mit der Zeit von selbst gibt, aber ich verstehe sein Verhalten einfach nicht so ganz. Wenn er Hunde oder Kinder anbellt, hat er die Rute nicht zwischen den Beinen. Ich habe also nicht das Geföhl, dass er Angst hat, sondern eher, dass er den Dicken markieren und die anderen beeindrucken will... Na ja, ich weiß es eben nicht so genau, deshalb hoffe ich auf eure Erklärungen und vielleicht ein paar Tipps :) ­Sorry für den langen Text und danke schon mal im Voraus für eure Antworten!
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9 Antworten
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    Natha79 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo, mein Weißer Schäferhund, den ich mit 16 Monaten adoptiert habe, bellt und zieht an der Leine, sobald wir einem anderen Hund begegnen. Ich hatte schon eine Verhaltenstherapeutin da, wir haben zusammen gearbeitet, aber ohne wirklichen Erfolg. Dann war ich in einer Hundeschule, aber auch dort haben wir trainiert und sie bellt immer noch und zieht – ich hab echt Mühe, sie festzuhalten. Sie ist nicht aggressiv, aber ihr Verhalten hindert uns daran, sie so überallhin mitzunehmen, wie wir das gerne wollten. Habt ihr vielleicht einen Rat für mich? Danke!

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    Humeur-De-Chien
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    Hallo Laukas, wie schon gesagt, kann das instinktiv sein. In der Verhaltenskunde nennt man das ein motorisches Verhaltensmuster. Das bedeutet, dass ein Verhalten genetisch festgelegt, angeboren und so „programmiert“ ist, dass es als Reaktion auf bestimmte Reize gezeigt wird. Das Hinterherjagen und „Hüten“ ist bei einigen Hunden so ein fest verankertes Verhaltensmuster. Achte mal ganz genau auf die Beschwichtigungssignale, die dein Hund zeigt – besonders, sobald er etwas sieht, das sich bewegt (andere Hunde, Menschen, Fahrräder, Autos usw.). So kannst du seine Stimmung besser einschätzen. Was du beschreibst, klingt für mich eher nach Aufregung. Da er noch ein Welpe ist, macht es das Ganze natürlich nicht einfacher; und dass die erwachsenen Hunde ihn abweisen oder ignorieren, ist in solchen Situationen völlig normal. Wenn es tatsächlich starke Aufregung ist, dann ist es auch total typisch, dass er an der Leine mehr bellt als im Freilauf. Aufgestelltes Fell kann verschiedene Ursachen haben. Das kann ein Zeichen von Angst oder Überraschung sein, ein Einschüchterungsversuch oder eben einfach eine starke und plötzliche Aufregung.
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    Hallo, was für eine Rasse ist dein Schatz eigentlich? Wenn es ein Aussie oder Border ist (ich hab mal in dein Profil geschaut :s) und er weder aus Angst noch aus anderen Gründen bellt, könnte das echt eine Instinktsache sein. Ich habe mal gelesen, dass so ein Verhalten in der Gruppe oft wie „Hirte spielen“ wirkt, und tja, vielleicht ist es genau das, was ihm fehlt: eine Herde. Ein Aussie oder Border (oder jeder andere Hütehund halt) mit einem starken Trieb muss diesen irgendwie ausleben und versucht dann oft, das auf seine Umgebung zu übertragen. Das heißt: Lust, Kindern, Joggern oder Fahrrädern hinterherzujagen, der Versuch, andere Hunde zusammenzutreiben, ständiges Ziehen an der Leine... manche gehen sogar so weit, dass sie fahrende Autos hüten wollen (und da wird es dann echt gefährlich :/ ), Kläffen bei allem und jedem, der sich bewegt, usw. Warum versuchst du nicht mal, Hütetraining in deiner Nähe zu finden? Ich weiß, das ist nicht für jeden einfach und gibt es auch nicht überall, aber vielleicht könnte dir das ja helfen. :) Natürlich ist es schwer, das über den Bildschirm zu beurteilen, ohne den Hund selbst gesehen zu haben usw.

    Ich hoffe jedenfalls, dass dir das weiterhilft! :)

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    Hallo zusammen,

    also nach meinen Beobachtungen gibt es da verschiedene Situationen:

    Manchmal ist er an der Leine von Anfang bis Ende total entspannt und bellt niemanden an (solange kein anderer Hund dabei ist).

    Dann gibt es aber wieder Runden, wo ALLES ein Vorwand zum Bellen ist. Wenn er dann bellt, zieht er wie verrückt an der Leine, stellt sich auf die Hinterpfoten und bekommt vor allem eine richtige Bürste, besonders wenn ein anderer Hund auftaucht... :/ Ist das jetzt Angst? Oder was anderes?

    Bei Gruppenspaziergängen hingegen (wenn es nicht mehr als 5-6 Hunde sind), bellt er die ersten 10 Minuten im Freilauf extrem viel, beruhigt sich dann aber und spielt (wenn die anderen Lust haben xD von den Älteren wird er oft ignoriert). Er bellt dann nur noch, wenn ein Hund einen anderen anknurrt oder bei ähnlichen Vorfällen. Allgemein bellt er im Freilauf viel weniger, egal ob bei Hunden, Kindern oder allem, was rollt!

    Wenn ihr also Tipps für mich habt, immer her damit! Ich möchte echt nicht, dass sich das Verhalten dauerhaft festigt und würde das gerne so früh wie möglich in den Griff bekommen.

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    Hallo,

    Bellen kann ganz verschiedene Gründe haben: Spielaufforderung, Alarm, ...

    Ich glaube, in deinem Fall will dein Welpe einfach nur mit den anderen spielen. Welche Körperhaltung nimmt er denn ein, wenn er das macht?

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    Mein Welpe bellt auch, wenn er andere Hunde sieht. Mir ist aufgefallen, dass er das macht, wenn er spielen oder einfach nur mal „Hallo“ sagen will. Wenn ich also anderen Hunden begegne, lächle ich die Besitzer an und erkläre, dass er noch ein Baby ist und das nur zum Spielen macht. Das ist ein super Eisbrecher, die Leute sind direkt viel netter und bleiben dann auch gerne mal stehen, damit die Hunde sich „hallo sagen“ können.
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    Célineo
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    Das ist eine gute Lösung :)

    Ich finde, man muss seinen Hund so viel wie möglich beobachten, um der Sache wirklich auf den Grund zu gehen 😉

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    Vielen lieben Dank :)

    Ich werde ihn jetzt mal noch genauer beobachten, um zu verstehen, woher das genau kommt.

    Was echt auffällig ist: Er zeigt exakt das gleiche Verhalten, wenn er abgeleint ist und mit anderen Hunden spielt. Er bellt sie an und jagt sie (manchmal hat man wirklich den Eindruck, er spielt mit den anderen Hunden Hütehund und versucht, sie wie eine Herde zusammenzutreiben). Wir haben Schafe bei uns in der Nähe und gehen oft an ihrem Gehege spazieren. Früher hat man richtig gemerkt, dass er aus Angst gebellt hat. Mittlerweile läuft er zum Zaun, „hüpft“ rum und beschnuppert sie, wenn sie näher kommen. Er bellt jetzt nur noch, um sie zu rufen (was aber nicht so wirklich klappt ^^).

    Deshalb dachte ich mir, dass ich die Begegnungen mit anderen Hunden jetzt erst mal maximiere, egal ob an der Leine oder im Freilauf. Um die Unterschiede im Verhalten mal richtig zu sehen. Und wenn sich gar nichts ändert, hole ich mir jemanden Kompetentes dazu :)

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    Célineo
    Célineo Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    „Den Starken markieren“ kann dazu dienen, den anderen zu vertreiben, und wird oft von Hunden genutzt, die eigentlich Angst haben. Mein Haï Olly macht das auch, und der ist schon erwachsen... Wenn das Verhalten mit Angst zu tun hat, wird es verstärkt, weil die „Anderen“ aus dem Sichtfeld des Hundes verschwinden. Sein Verhalten funktioniert also und wird belohnt. Deshalb gibt es für ihn keinen Grund, im Erwachsenenalter damit aufzuhören – im Gegenteil, es festigt sich eher. Von daher wäre es gut, mal sicherzugehen, dass es nicht an Angst liegt. Es könnte zwar auch Aufregung sein, aber was du über die Jogger schreibst, lässt mich eher auf Angst tippen. Du solltest ihn mal beobachten und darüber nachdenken. Zögere nicht, einen guten Hundeverhaltenstherapeuten dazuzuholen. Das mag vielleicht verfrüht klingen, aber solange sich solche Verhaltensweisen noch nicht festgesetzt haben, hat man viel mehr Spielraum!

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