Australian Shepherd kaum zu bändigen

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Hallo,

ich habe einen Australian Shepherd, er ist 2,5 Jahre alt und ständig total überdreht. Wenn er im Garten anfängt zu bellen, habe ich keine Chance, ihn zu kontrollieren, zu beruhigen oder wieder reinzuholen. Meinem Partner gegenüber ist er aggressiv und ängstlich; er fletscht ihm gegenüber systematisch die Zähne. Danach rennt mein Hund immer direkt zu seinem Napf, obwohl wir eigentlich nie Probleme mit seinem Futter hatten. Auch Kindern gegenüber ist er aggressiv. Je älter er wird, desto unkontrollierbarer wird er. Er hat schon zugebissen, weil wir ihn am Bellen hindern wollten, er hat ein Kind gezwickt, das einfach nur ruhig neben einem Tisch voller Essen stand, und er hat einen Passanten gebissen, der mit drei Hunden unterwegs war. Vor anderen Hunden hat er generell immer Angst.

Uns wurde gesagt, dass unser Hund (den wir mit 2 Monaten bekommen haben) beim Züchter wohl von den anderen beim Fressen immer weggestoßen wurde.

Nur bei mir ist er lieb, verschmust und entspannt.

Ich habe Angst, dass sein Verhalten trotz unserer Bemühungen und Übungen noch schlimmer wird. Es stimmt, dass wir zeitlich nicht jeden Tag eine Stunde Gassi gehen können, aber er kann sich trotzdem täglich auspowern. Ich nehme ihn mit zur Arbeit, bei meinen Kollegen ist er super happy und begrüßt sie immer minutenlang total überschwänglich. Überhaupt flippt er komplett aus, wenn ich nach einer Trennung wiederkomme – er springt an mir hoch und macht minutenlang Geräusche, während mein Partner nur kurz wahrgenommen wird und das war's.

Ich bin sehr gespannt auf eure Tipps und Ideen. Mir ist klar, dass es in seinem Alter schwierig sein wird, das Ganze noch in den Griff zu bekommen.

Danke,

Sébastien

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18 Antworten
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  • Kikaah
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    Hallo

    Mein Australian Shepherd neigt dazu, Kinder zu beißen.

    Er hat schon wieder meine kleine Tochter ohne Grund gebissen.

    Ich habe zwei Hündinnen, Mutter und Tochter.

    Ich weiß nicht, was ich machen soll?

    Du musst versuchen, die Ursache für diese Beißvorfälle zu verstehen. In deinen Augen mag das ohne Grund sein, aber normalerweise gibt es vorher Anzeichen – und das nicht unbedingt erst im Moment des Beißens. Eine ungeschickte Bewegung von der Kleinen? Angst vor Kindern? Oder ein Kontrollinstinkt bei Bewegungen? (Das ist bei Hütehunden ja ziemlich verbreitet). Wenn du die Ursache erst mal kennst, kannst du viel besser daran arbeiten. Ansonsten hol dir am besten Hilfe von einem Hundeverhaltensberater.

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    Hallo

    Mein Aussie neigt dazu, Kinder zu beißen.

    Er hat schon wieder meine kleine Tochter gebissen, einfach ohne Grund.

    Ich habe zwei Hündinnen, Mutter und Tochter.

    Ich weiß echt nicht, was ich tun soll?

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    GuepardDeforme8602
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    Hallo zusammen,

    ich habe eine Marke für Nahrungsergänzungsmittel und Medis entdeckt, die bei meinen echt super funktioniert. Ehrlich gesagt hat das bei uns zu Hause einiges verändert.

    Es gibt da ein Produkt für Verdauungs- und Fortpflanzungsprobleme und Co., das echt gute Ergebnisse liefert, und die Bewertungen sind auch total positiv. Ich nutze auch noch eine andere Mischung gegen Stress und Blasenprobleme, und das klappt bei uns super.

    Mein Tierarzt hat mir bestätigt, dass die Zusammensetzung seriös ist und das Ganze von Profis entwickelt wurde.

    Ich poste euch mal den Link, falls es jemandem hilft:👉 pharmacie-livraison24



    Wenn ihr es ausprobiert, sagt doch mal Bescheid, wie ihr es findet!

    Euch allen noch einen schönen Tag 😊

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    M
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    +1 Flip-Cockwood Nur weil du bei deinen Eltern mit Hunden aufgewachsen bist, heißt das noch lange nicht, dass du einen Hund erziehen kannst. Ich bin selbst mit Hunden aufgewachsen (die waren schon vor meiner Geburt da), aber um die Erziehung haben sich meine Eltern gekümmert. Ich schätze mal, als du 8 Jahre alt warst, hast du auch nicht den Familienhund erzogen...

    Meine Frage, oder eher meine Fragen: Ist das dein erster Hund? Und warum hast du dir so eine aktive Rasse ausgesucht, wenn du gar keine Zeit hast?

    Es gibt genug gemütliche Hunde, die mit 1 Std. Gassi am Tag zufrieden sind (und zwar 1 Std. am Stück, nicht 3 mal 20 Min.). Du hättest eine Rasse finden können, die zu deinem Zeitplan passt.

    Dem Hund ist dein Zeitplan nämlich völlig egal! Er muss raus, rennen, spielen, unter Leute kommen usw. Und wenn du diese Grundbedürfnisse nicht erfüllst, ist es ganz normal, dass er irgendwann am Rad dreht. Das ist der Schnellkochtopf-Effekt: Er erträgt es, er erträgt es, und am Ende explodiert es.

    Manche Hunde finden sich irgendwann auch einfach damit ab. Ich kenne Leute, die total stolz auf ihren „braven“ Husky sind. Der Hund verbringt den ganzen Tag im Garten und schaut nur zu, was draußen passiert. Er kommt nur an der Leine raus. Aber er ist ja „brav“, also muss er wohl glücklich sein... Der Hund tut mir einfach nur leid.

    Eigentlich hinterfragen wir Menschen nichts, solange der Hund „brav“ bleibt. Völlig egal, ob er total deprimiert ist – solange er „brav“ ist, ist alles okay.

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    Flip-Cockwood
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    Wir gehen sicher nicht genug mit ihm raus, das stimmt. Aber meinst du, dass Gassi gehen allein reicht, um sein Verhalten in den Griff zu bekommen? Danke, Sébastien

    Sébastien,

    damit hättest du schon 50 % der Probleme gelöst, weil du deinen Hund so erst in die richtige Verfassung bringst, um überhaupt zu lernen und mit seinem Frust klarzukommen.

    Egal wie viele Übungen du machst und wie gut du es meinst, dein Hund wird emotional und nervlich einfach nicht in der Lage sein, sich zu konzentrieren und Fortschritte zu machen. Er kann seine Zustände und sein Verhalten momentan einfach nicht steuern.

    Stell dir jemanden vor, der unter Schlaflosigkeit leidet und sich zum Beispiel nicht auf sein Studium konzentrieren kann. Das, was du versuchst, wäre so, als würde man dieser Person immer noch mehr Arbeit aufhalsen, in der Hoffnung, dass sie durch mehr Stoff auch mehr lernt. Aber wenn die Person nicht den nötigen Schlaf bekommt, um richtig zu funktionieren, bringt die ganze Arbeit der Welt nichts. Man scheitert einfach ständig.

    Diesen Vergleich solltest du eigentlich gut verstehen können, da du ja im Hotelgewerbe arbeitest. Ich war selbst über 10 Jahre in der Branche... In der Gastro, wenn man in der Saison 7 Tage die Woche 12 Stunden am Tag schuftet, und das 7 Monate lang, da konnte ich irgendwann niemanden und nichts mehr ertragen. Ich war mit den Nerven am Ende und hab Leute wegen Kleinigkeiten angefahren, die für sie völlig unbegründet wirkten. Deinem Hund geht es genauso, nur liegt es bei ihm am Bewegungsmangel – und das ist ein Grundbedürfnis. Bei der kleinsten Interaktion brennt bei ihm eine Sicherung durch. Unter diesen Bedingungen zu hoffen, dass er etwas lernt, ist utopisch.

    Du hast zwar schon dein ganzes Leben lang Hunde gehabt, aber das heißt nicht, dass sie alle die gleichen Bedürfnisse hatten oder unter den gleichen Bedingungen gelebt haben. Ein Hund kann es vielleicht aushalten, nur im Garten zu sein (auch wenn das nie wirklich gesund ist), wenn ständig jemand da ist, wenn sein Energielevel niedriger ist oder wenn seine genetisch bedingten Bedürfnisse weniger stark ausgeprägt sind usw.

    Du musst deine Schuldgefühle beiseiteschieben und darfst die Kommentare hier nicht als Angriff gegen dich oder deine Fähigkeiten werten. Versuch mal, das Ganze mit etwas Abstand zu betrachten und überleg dir, welche Faktoren die Erziehung eines Australian Shepherds beeinflussen. Dann wirst du sehen, dass die Grundvoraussetzung die körperliche, geistige und olfaktorische (Nasenarbeit) Auslastung ist.

    Wenn du dann einen ausgeglichenen Hund willst, erreichst du das nur durch viele verschiedene Begegnungen (Menschen, andere Hunde, andere Tiere, Fahrzeuge usw.) und indem du diese Situationen immer und immer wieder übst.

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    Hallo,

    danke euch! Ich werde eure Tipps mal ausprobieren und schauen, dass er mehr Bewegung bekommt.

    Schönen Tag noch!

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    Emla
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    Die meisten Verhaltensprobleme entstehen durch mangelnde Auslastung oder zu wenig Interaktion.

    Da du zu wenig Zeit hast, ist dein Hund meistens sich selbst überlassen und langweilt sich.

    Ich adoptiere selbst erwachsene Hunde, deren Vergangenheit ich nicht kenne. Bei mir gibt es kein „er ist so, weil ihm die Sozialisierung fehlt, weil er misshandelt wurde oder weil er zu wenig Futter hatte...“. Wenn ich anfangen würde, die Verhaltensmacken meiner Hunde so zu rechtfertigen, würden wir keine Fortschritte machen.

    Ich bin alleinstehend und arbeite ziemlich viel, da geht logischerweise fast meine gesamte Freizeit für meine Hunde drauf. Zu zweit solltet ihr das eigentlich hinkriegen, selbst mit vollen Terminkalendern.

    Man kann alles wieder hinbiegen, aber man muss eben daran arbeiten. Und ich glaube echt nicht, dass nur die zwei Monate beim Züchter sein Verhalten mit 2,5 Jahren rechtfertigen können.

    Wenn du selbst keine Zeit hast, versuch Alternativen zu finden. Ein Hundetrainer könnte zum Beispiel mit deinem Hund rausgehen, um mit dem Training anzufangen – auch wenn du natürlich trotzdem mit dem Trainer zusammenarbeiten musst, damit ihr an einem Strang zieht.

    Ansonsten gibt es noch intensivere Aktivitäten, um einen Hund in kürzerer Zeit auszupowern. Eine 30-minütige Runde am Mountainbike kann genauso müde machen wie ein normaler Spaziergang von einer Stunde. Klar, bei einem Australian Shepherd reicht das allein nicht, aber in Kombi mit 30 Minuten Tricks üben und alle drei Tage mal einer längeren Runde an einem ganz neuen Ort, solltet ihr langsam einen entspannteren Hund bekommen.

    Da du ein Hotel leitest, ist es echt schade, dass du nicht dran gedacht hast, den Hund schon als Welpen mitzunehmen. Ich verstehe aber, dass das bei seinem jetzigen Verhalten momentan keine Option mehr ist.

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    Autsch. Der arme Hund ist das Opfer von krassen Erziehungsfehlern und einem völlig unpassenden Lebensstil. Schon komisch, dass du erst nach 2,5 Jahren mal nachfragst... Wie verhält er sich gegenüber anderen Hunden, wie gehst du mit ihm Gassi? Mein Aussie kommt super mit nur zweimal 20 Minuten am Tag klar, weil die halt Action pur sind: Schwimmen, Bällchen werfen, Hundekontakte, Kopfarbeit. Eine Stunde nur an der Leine laufen oder gar nichts wäre für ihn fast dasselbe, nämlich riesiger Frust und nach kurzer Zeit Depressionen.

    Hallo,

    ich habe jetzt 2,5 Jahre gewartet, bis ich mich hier mal melde.

    Ich habe schon Hunde, seit ich 8 Jahre alt bin, und bin jetzt 45. Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, denke ich schon, dass ich ein bisschen Ahnung von Hunden habe.

    Vielleicht habe ich meinem Hund keinen idealen Lebensstil geboten, aber ganz ehrlich: Ich leite ein Hotel-Restaurant und arbeite ca. 12 bis 14 Stunden am Tag, da habe ich einfach nach Lösungen gesucht. Ich werde weder meinen Job wegen des Hundes kündigen, noch werde ich mich von ihm trennen.

    Es stimmt, dass ein Garten nicht ausreicht, um ihn auszupowern, aber mir fehlt einfach die Zeit. An freien Tagen sind wir so viele Stunden wie möglich mit ihm draußen. Aber wie ich schon erwähnt habe – ohne mich rausreden zu wollen – scheint er in den ersten zwei Monaten nach der Geburt ziemlich mies behandelt worden zu sein: Er saß allein in einem Käfig, der mit dem Kärcher gereinigt wurde, und kam nur mit Artgenossen zusammen, um zu fressen. Dabei wurde er wohl auch von den anderen Hunden massiv drangsaliert.

    Wir gehen sicher nicht genug mit ihm raus, das stimmt. Aber meint ihr wirklich, dass allein mehr Gassi gehen sein Verhalten ändern würde?

    Danke

    Sébastien

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    Ich denke, dass es viel zu früh wäre, die Sozialisierung mit Artgenossen und das Verhalten draußen gegenüber Menschen anzugehen, wenn man die anderen Probleme bedenkt. Das Wichtigste ist erstmal, dass der Hund sich zu Hause wohlfühlt und Vertrauen zu seinen Besitzern hat. Davon seid ihr offensichtlich noch weit entfernt. Wenn ihr das nicht hinbekommt, werdet ihr auch sonst nichts erreichen. Um euch zu helfen, müsst ihr jemanden finden, der sich gut mit der Rasse auskennt, euer Verhalten bei euch zu Hause beobachtet und euch korrigieren kann.
    Eigentlich gehört das alles zusammen, und das nennt man Vertrauen. Man muss seinen Hund sowohl zu Hause als auch draußen führen, ihm klar zeigen, was er darf und was nicht, ein „Sitz“ vor dem Napf oder dem Ball verlangen und zur absoluten Bezugsperson für einen Hund werden, der seinen Platz nicht kennt und keine Regeln hat. Das wird überall trainiert, und du solltest definitiv nicht warten, bis es zu Hause läuft, bevor du draußen Regeln aufstellst – das muss Hand in Hand gehen.

    Genau, es ist ein Gesamtpaket und alles hängt zusammen, alles ist miteinander verknüpft :-)

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    Docline
    Docline Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich glaube, das Thema Sozialisierung mit Artgenossen und das Verhalten gegenüber Menschen draußen anzugehen, wäre echt noch total verfrüht, wenn man die anderen Baustellen bedenkt. Das Wichtigste ist erst mal, dass der Hund sich bei euch zu Hause wohlfühlt, Vertrauen fasst und entspannt mit euch ist. Davon seid ihr ja anscheinend noch weit weg. Wenn ihr das nicht hinbekommt, werdet ihr auch bei allem anderen keinen Erfolg haben. Um euch zu helfen, solltet ihr jemanden suchen, der sich gut mit der Rasse auskennt, euch mal zu Hause beobachtet und euch korrigieren kann.

    Eigentlich ist das ein Gesamtpaket und das nennt sich Vertrauen. Man muss seinen Hund sowohl drinnen als auch draußen führen, ihm klar zeigen, was er darf und was nicht, und zum Beispiel ein „Sitz“ vor dem Napf oder dem Ballspielen verlangen. Du musst die absolute Bezugsperson für einen Hund werden, der seinen Platz nicht kennt und keine Regeln beherrscht. Das muss man überall trainieren und du solltest definitiv nicht warten, bis es zu Hause super läuft, bevor du draußen Regeln aufstellst – das muss beides Hand in Hand gehen.

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