Australian Shepherd in der Stadt/Wohnung

Julien919
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Hallo zusammen,

ich bin Julien und überlege (ernsthaft), mir nach den Sommerferien einen Australian Shepherd zu holen. Wie im Titel schon steht, wohne ich in der Stadt und in einer Wohnung.

Da ich mir immer viele Gedanken mache und mir das Wohl anderer (auch von Tieren) sehr am Herzen liegt, zögere ich noch ein bisschen aus Angst, einen Fehler zu machen.

Klar, ich weiß, ein Hund in einer Wohnung ist nicht gerade ideal.

Und ein Aussie braucht Platz und viel Beschäftigung.

Meine Eltern haben eine 6-jährige Aussie-Hündin (ohne Papiere), ich kenne die Rasse also gut und bin daran gewöhnt. Auch wenn sie nicht so gut hört (oder eher ziemlich stur ist), weil sie kaum erzogen wurde, und total aufdreht, wenn Leute da sind, ist sie eigentlich eine sehr ruhige Hündin. Tagsüber schläft sie viel und hat bei ihnen zu Hause noch nie Blödsinn gemacht. Sie ist eine echte Klette. Wenn ich bei ihnen bin, folgt sie mir wie mein Schatten. Während des Lockdowns hat sie sich tagsüber immer unter mein Bett verkrochen, wenn ich in meinem Zimmer war, und ist mir überallhin gefolgt (sogar bis vor die Klotür), nur um dann wieder ihren Platz unterm Bett einzunehmen und sicherzugehen, dass ich in der Nähe bleibe.

Sie haben einen Garten (so ca. 400 m²). Da verbringt sie ab dem Frühling ihre Tage, aber ansonsten ist sie ein Drinnen-Hund. Im Winter oder wenn es regnet, wartet sie tagsüber in der Waschküche. Sie hat eigentlich kaum Action (außer wenn ich auf sie aufpasse oder da bin und wir joggen gehen), und trotzdem ist ihr Temperament ganz normal.

Ich weiß, dass ein Hund in einer Wohnung mehr Aufwand bedeutet (Gassi gehen, Organisation usw.), aber wenn ich mir den Hund meiner Eltern anschaue: Sie wäre bei mir in der Wohnung wahrscheinlich genauso glücklich, wenn ich dreimal die Woche mit ihr joggen gehe (zusätzlich zu den normalen Runden). Bei meinen Eltern besteht ihre körperliche Betätigung eigentlich nur daraus, ab und zu Passanten im Garten anzubellen – ohne Spiele oder regelmäßigen Hundesport.

Hält jemand von euch einen Australian Shepherd in der Wohnung?

Wie läuft das so bei euch? Ist das Training intensiver?

Ist euer Hund glücklich? Bereut ihr eure Entscheidung?

Danke für eure Antworten 👋

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16 Antworten
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  • Emla
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    Man braucht keinen super sportlichen Hund, um dreimal die Woche eine Stunde laufen zu gehen. Sogar ein Boston Terrier kriegt das hin. Was eher ein Problem sein kann – und zwar für alle Hunde –, ist das Laufen auf hartem Untergrund. Hunde haben ja keine Turnschuhe mit Dämpfung, das geht also mit der Zeit auf die Gelenke. Wenn du mit deinem Hund laufen willst, ist Canicross am besten.

    Das Problem ist gar nicht mal so sehr die Wohnung, sondern eher das Umfeld in der Stadt.

    Ein Hund, der dafür gezüchtet wurde, auf einer Wiese Schafen hinterherzurennen, wird an der Leine auf Asphalt nicht glücklich.

    Da musst du halt schauen, wie deine Möglichkeiten sind, ihn regelmäßig mit ins Grüne zu nehmen – selbst wenn du dafür abends extra mit dem Auto zum Gassigehen rausfahren musst.

    Was die Adoption eines erwachsenen Hundes angeht: Du glaubst gar nicht, wie leichtfertig manche Leute ihren Begleiter abschieben... Scheidung, keine Zeit, ein kaputtes Smartphone, die Kinder haben ihn sich gewünscht und kümmern sich jetzt doch nicht... kurz gesagt, es liegt meistens eher an den Besitzern als am Verhalten des Hundes.

    Wenn du nicht auf eine bestimmte Rasse festgelegt bist, schau dich doch mal in den Tierheimen in deiner Gegend um, auch wenn die Wohnung die Sache vielleicht etwas verkompliziert.

    Ich schätze mal, der Gedanke, die Hündin deiner Eltern zu übernehmen, kam dir auch schon... wenn sie sich eh nicht so viel um sie kümmern, wäre das vielleicht die beste Lösung.

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    Julien919
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    Danke für eure Antworten ;)

    Mir ist schon klar, dass das Leben in einer Wohnung an sich nicht ideal für einen Hund ist, und wahrscheinlich erst recht nicht für einen Schäferhund. Aber hier in der Stadt (ich wohne in Nantes) sehe ich total viele Leute mit Schäferhunden oder Border Collies.

    Ich habe neulich sogar mal einen Mann auf der Straße angesprochen, der mit seinem Border unterwegs war, um ihm ein paar Fragen zu stellen; er wohnt in einem Haus. Er war von Anfang an in der Hundeschule, um den Hund richtig auszulasten, aber er hat mir seine Sicht der Dinge echt interessant zusammengefasst: „Weißt du, auch wenn ich ein Haus habe – wenn ich da bin, spielt mein Hund nicht allein im Garten, sondern liegt mir einfach zu Füßen, um bei mir zu sein.“

    Ich hatte auch schon überlegt, einen erwachsenen Hund zu nehmen, aber ich habe nicht viele Anzeigen gefunden. Und auch wenn man das Temperament bei einem Welpen mit 8 oder 9 Wochen noch nicht wirklich beurteilen kann, fällt es mir schwer, den Gründen zu glauben, die oft genannt werden, wenn Leute sich von einem einjährigen Hund trennen. Außerdem finde ich es fast noch krasser, einen Hund, der (zum Beispiel) an einen Garten gewöhnt ist, dann in eine Wohnung zu setzen.

    Ansonsten bin ich bei der Rasse nicht festgelegt. Ich will einfach nur einen Hund, der von Natur aus treu und menschenbezogen ist und sportlich genug, um 3 oder 4 Mal pro Woche für 45 Min. bis 1 Std. mit mir laufen zu gehen.

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    Loulou345
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    Hallo,

    ich bin da ganz bei Provéto und Aggie, der Hund deiner Eltern scheint echt eine Ausnahme zu sein, erst recht, wenn du dir einen Welpen holen willst. Was das „Festlegen“ des Charakters angeht (in Anführungszeichen, weil das natürlich nicht so einfach ist!), gibt es den Campbell-Test. Da kannst du dich ja mal schlau machen, wenn du mehr Details wissen willst. Man braucht definitiv lange Spaziergänge, aber eben auch richtigen Freilauf, damit er sich körperlich und geistig auspowern kann (zum Beispiel durch das Erkunden neuer Gerüche). Wie schon erwähnt, sind das sehr sportliche Hunde. Wenn sie nicht genug ausgelastet werden, fangen sie an, Blödsinn zu machen, wie die Wohnung zu zerlegen oder rumzubellen... Außerdem vertragen sie das Alleinesein nur sehr schlecht.

    Ich glaube aber, dass die Haltung in einer Wohnung möglich ist, wenn man diese Kriterien beachtet. Ich habe selbst einen in einer Wohnung und ihm geht es bisher super, weil ich echt darauf achte, dass er alles bekommt, was er braucht. Diesen Sommer ziehe ich mit ihm in ein Haus im Vorort um, ganz nah an einem großen Park mit Hundewiese. (Das wird die Spaziergänge und alles andere aber natürlich trotzdem nicht ersetzen).

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    Tosca17
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    Huhu, klar kann man immer sagen, dass Hunde in einer Wohnung mit Auslauf glücklicher sind als in einem Garten ohne Auslauf... trotzdem glaube ich, dass es Rassen gibt, bei denen das ein bisschen komplizierter ist...

    Tosca hat total viele Aussie-Kumpels, die sind echt sportlich. Viele von denen sind trotz Garten und Gassigehen nicht so ausgelastet, wie sie es eigentlich sein sollten.. ich kann mich auch täuschen... aber für mich bräuchte man in der Wohnung schon so im Schnitt 3 Stunden Gassi.

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    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo Julien, was ich so über Aussies weiß (bin jetzt keine Expertin, ne! 😉), ist die Hündin deiner Eltern nicht wirklich repräsentativ für die Rasse. Es wäre meiner Meinung nach echt riskant, sich nur wegen diesem einen Beispiel für diese Rasse (oder übrigens auch einen Border) zu entscheiden... Was ich so mitkriege, ist, dass echt viele Aussie-Halter hier im Forum landen und ziemlich verzweifelt sind... 🙄
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    ProvetoJuniorConseil
    Provetojuniorconseil Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    deine letzte Überlegung ist absolut richtig: Viele Wohnungshunde, die jeden Tag Action haben, sind viel glücklicher als Hunde mit Garten, die den ganzen Tag ohne jede Beschäftigung allein gelassen werden.

    Von daher ist alles möglich, aber du wirst natürlich echt viel Zeit mit deinem Hund verbringen müssen, um seinem „Zeitbudget“ gerecht zu werden – also dem Anteil an Aktivitäten am Tag, den er braucht, um glücklich zu sein.

    Er braucht körperliche Auslastung: lange Runden, auch mal ohne Leine zum Flitzen, Sportarten wie Joggen, Canicross oder Agility, aber auch Sozialkontakte (am besten mit anderen Hunden, zum Beispiel bei gemeinsamen Spaziergängen etc.) und geistige Beschäftigung (Intelligenzspiele, Gehorsamstraining usw.). Das sind meistens Hunde, die sehr auf ihre Besitzer fixiert sind und lieber direkt bei dir sind, als allein im Garten rumzuhängen...

    Ich kenne Leute mit Aussies in der Wohnung, die die glücklichsten Hunde der Welt sind, weil sie super viel rauskommen, viele Hundekumpels treffen, schwimmen gehen, frei rumlaufen können...

    Es stimmt auch, dass manche Hunde dieser Rasse (genau wie Border Collies) hyperaktiv sind, aber leider ist es echt schwer, das Temperament einzuschätzen, wenn sie erst 8 oder 9 Wochen alt sind... Hast du mal drüber nachgedacht, einen erwachsenen Hund zu adoptieren? Da kennt man den Charakter schon und weiß genau, ob das Leben, das du ihm bietest, zu ihm passt. Wie gesagt, jeder Hund ist anders und was für den einen super ist, muss für den anderen noch lange nicht passen...

    Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

    Viele Grüße

    Romain

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