Alleinsein beim Australian Shepherd

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Hallo zusammen,

wir haben seit einer Woche ein zwei Monate altes Fellknäuel bei uns zu Hause. Bisher läuft es eigentlich ganz gut; ein paar kleine Malheure gab es schon, aber nichts Wildes. Ich habe gelesen, dass Aussies das Alleinsein nicht so gut vertragen, aber wenn wir arbeiten gehen, muss er ja zwangsläufig alleine bleiben. Jetzt sind wir am Samstagmittag bei Freunden eingeladen und er wird dann alleine zu Hause bleiben (zusammen mit den beiden Meerschweinchen). Ich möchte ihn nicht mitnehmen, weil die Freunde Kinder haben und er noch zu klein ist, um ständig von allen belagert zu werden.

Ist das schon das, was man unter "Alleinsein" versteht, oder ist damit gemeint, wenn der Hund wirklich ständig alleine ist? Wir können ihn ja schließlich nicht überallhin mitnehmen.

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    Hallo,

    wir haben zwei Schäferhunde, die tagsüber alleine bleiben! Und ja, wir arbeiten auch ;)

    Damit sie sich dran gewöhnen, haben wir uns extra Urlaub genommen, um sie ganz langsam, aber sicher an das Alleinsein zu gewöhnen!

    Das Ergebnis: gar keine Probleme, sie machen überhaupt nichts kaputt. Aber wenn du dann nach Hause kommst, musst du mindestens eine Stunde mit ihnen rausgehen, sonst zeigt dir der Hund ganz schnell, dass er unzufrieden ist!

    Was deine Freunde angeht, ist das zwar verständlich, aber du musst da echt einen Mittelweg zwischen deinen Freunden und deinem Hund finden. Du kannst deinen Freunden die Hunde nicht aufzwingen, aber du kannst deinen Hund auch nicht ständig für deine Freunde alleine lassen.

    Viel Erfolg dir!

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    MÖGLICHE SCHÄDEN.

    Bestraf deinen Hund auf keinen Fall, wenn er was kaputtgemacht hat: Wenn du ihn bestrafst, verknüpft der Hund die Strafe mit deiner Rückkehr und nicht mit dem, was er angestellt hat.

    Ignoriere den Hund einfach und bring alles wieder in Ordnung, ohne dass er dabei zusieht.

    Wenn was beschädigt wurde, wird der Hund ignoriert...

    Wenn nichts passiert ist, lobst du ihn erst, nachdem du erst mal in Ruhe angekommen bist (also nachdem du ganz entspannt deine Sachen abgelegt hast): Das hilft dem Hund, das Lob mit seinem braven Verhalten zu verknüpfen und nicht mit deiner Rückkehr.

    Wende diese Belohnungsmethode nach ganz kurzen Pausen an, in denen du weg warst, damit er den Zusammenhang zwischen Belohnung und gutem Benehmen versteht: Das nennt man Konditionierung..."

    Damit ist eigentlich alles gesagt. Wenn du willst, dass er so wenig Blödsinn wie möglich macht, nimm alles aus dem Zimmer, was kaputtgehen könnte, und lass ihm genug Spielzeug da.

    Australian Shepherds sind sehr menschenbezogen und binden sich schnell. Deshalb muss man ihnen so früh wie möglich beibringen, auch mal allein zu sein und sich zu lösen – natürlich ganz schrittweise.

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    WANN DAS ALLEINEBLEIBEN ÜBEN?

    Wenn du dir im Urlaub einen Welpen holst, musst du ihn rechtzeitig daran gewöhnen, alleine zu bleiben. Warte nicht bis zum Tag vor der Arbeit, um mit dem Training anzufangen!

    WENN DU GEHST.

    Was du unbedingt vermeiden solltest: Mach kein riesiges Ritual aus deinem Abschied. Gib keine offensichtlichen Signale, jedes Mal wenn du den Hund alleine lässt – also nicht extra die Jacke vor seinen Augen anziehen oder eine riesige Abschiedsszene mit Bello veranstalten (das macht ihn nur noch nervöser)... Plane deinen Aufbruch lieber ruhig und fang zum Beispiel nicht direkt vorher noch ein Spiel an. Am einfachsten ist es, wenn du dich 15 Minuten vor dem Gehen gar nicht mehr mit dem Hund beschäftigst.

    Der Hund sollte die Anzeichen deiner Abwesenheit nicht schon vorher spüren. Wenn du ein schlechtes Gewissen hast, weil du ihn alleine lässt, wird er das merken und schon vor deinem Gehen gestresst sein.

    Dass du gehst, muss für den Hund etwas völlig Natürliches werden.

    Am Anfang solltest du ihn nur für kurze Zeit alleine lassen, damit er kapiert, dass du immer wiederkommst. Damit er sich die Zeit vertreibt, kannst du ihm einen Kauknochen oder Spielzeug geben. Du kannst ihm auch eine „Aufgabe“ geben: Lass ihm etwas zum Bewachen da (einen Pulli, eine Tasche...).

    Sperr den Hund bloß nicht in einem ungewohnten Raum ein, nur um die Wohnung zu schonen – er wird das als Strafe empfinden. Es bringt auch nichts, alle Türen und Fenster sperrangelweit aufzureißen, damit er „mehr Platz“ hat!!!

    WENN DU WIEDERKOMMST.

    Du freust dich, wieder da zu sein, und er sich natürlich auch!

    Trotzdem sollte dein Heimkommen nicht in totaler Ekstase enden: Du musst den Hund bremsen und ihn erst mal zur Ruhe kommen lassen, ihn zur Not sogar ignorieren. Sobald er sich beruhigt hat, kannst du ihn streicheln. Man muss wissen, dass der Hund sich innerlich extrem hochschaukelt, um dich zu begrüßen: Wenn du dann zu lange brauchst, fängt er vor lauter Frust an, Sachen kaputt zu machen...

    Sobald das Alleinebleiben richtig gut klappt, kannst du bei der Begrüßung auch wieder etwas überschwänglicher sein.

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    Hallo,

    dem kleinen Kerl musst du das Alleinsein Schritt für Schritt beibringen. Hier ist ein Artikel, der dir vielleicht weiterhilft:

    "Manche Hundebesitzer sehen nicht ein, warum man dem Hund beibringen sollte, allein zu bleiben. Aber mal ehrlich, wer ist schon ständig zu Hause?

    Außerdem muss ein Hund allein bleiben können, ohne direkt jämmerlich zu jaulen oder die Bude zu zerlegen, sobald du weg bist... Nur weil du mal 5 Minuten lang das Ohr an die Tür drückst und nichts hörst, heißt das nicht, dass der Hund nicht den restlichen Tag durchbellt – das ist der sicherste Weg, um Ärger mit den Nachbarn zu bekommen.

    Abgesehen davon schlägt sich der Stress auf das Verhalten nieder, wenn der Hund nicht allein bleiben kann, und es können richtige Störungen auftreten (wie Zerstörungswut, Selbstverletzung...)"

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    Hallo zusammen, ich bin die glückliche Besitzerin einer süßen Aussie-Hündin, sie ist jetzt 10 Monate alt, und das Alleinbleiben war bei ihr eigentlich nie ein Problem. Also, in einem vernünftigen Rahmen natürlich!! Unter der Woche ist sie jeden Tag für maximal 3-4 Stunden allein und das klappt super. Wir haben direkt damit angefangen, sie schrittweise ans Alleinsein zu gewöhnen, als sie bei uns eingezogen ist. Erstmal nur 5 Minuten, mal nur die Kinder oder ich, mal wir alle. Wir haben das ganz entspannt gemacht, ohne großes Abschiedsdrama oder Riesen-Party, wenn wir wiedergekommen sind. Wir haben die Zeit dann nach und nach gesteigert und hatten nie Probleme. Natürlich kriegt sie ansonsten genug Auslauf, wir spielen viel mit ihr usw. Das führt dazu, dass sie einfach pennt, wenn sie alleine ist!! Was ich damit sagen will: Meiner Meinung nach ist das absolut machbar, solange die Zeit, die der Hund allein verbringt, im Rahmen bleibt. Man kann seine Fellnasen ja leider nicht überallhin mitnehmen... Vielleicht wäre es aber trotzdem eine gute Sache, wenn du deinen Schatz am Samstag mit zu deinen Freunden nehmen könntest. Dann lernt er mal einen anderen Ort, neue Leute und Kinder kennen...
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    Liubow, wenn du was postest, dann entweder um zu sagen „keine Ahnung, mein Hund macht das nicht, ich lass mal die anderen antworten“ oder um dich aufzuregen ...

    Ansonsten ist es völlig normal, dass du auch ein Leben „getrennt“ von deinen Tieren hast, Sandra. Man kann leider nicht alles teilen. Aber es ist besser, das Ganze schrittweise anzugehen und ihn nicht direkt beim ersten Mal 3 Stunden alleine zu lassen.

    Jeder Hund empfindet das Alleinsein anders. Von meinen 2 Hunden ist es der einen völlig egal, ob Menschen, Hunde, Katzen oder Spielzeug um sie herum sind, wenn ich weg bin (sie legt sich in ihr Körbchen in meinem Zimmer und schläft die ganze Zeit durch). Der andere kommt besser klar, wenn er Menschen oder Hunde um sich hat und wenn ich ihm was zur Beschäftigung da lasse, weil er einfach noch nicht gelernt hat, direkt „runterzufahren“, sobald ich weg bin.

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    Ja, aber er ist doch gerade erst zwei Monate alt.. Sie wird ihn doch wohl nicht direkt 3 Stunden alleine lassen? Wenn du einen Welpen hast, machst du das doch schrittweise und nicht so von jetzt auf gleich, oder?

    Ist halt nur meine Meinung, aber an deiner Stelle hätte ich ihn nicht ohne Vorbereitung einfach so alleine gelassen..

    Für mich ist das so: Wenn ich einen Welpen habe, kümmere ich mich um ihn, bis er wirklich bereit ist, alleine zu bleiben. Meine Tante hat ihren Welpen überallhin mitgenommen und ihm das Alleinsein ganz langsam beigebracht. Und wenn die Leute den Hund nicht dabei haben wollten, dann ist sie halt nicht hingegangen ;).

    Sie sagt immer: Ich hab ein Tier, also kümmere ich mich darum. Das bedeutet auch Opfer, aber das weiß man ja, wenn man sich eins holt. Und jetzt bleibt er ganz entspannt alleine und sie können auch ohne ihn rausgehen ^^

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    Ich habe einen Aussie, ich arbeite auch und er bleibt bei mir zu Hause maximal 7 Stunden allein. Er macht nichts kaputt und ist total ausgeglichen. ABER – und das ist gerade bei dieser Rasse echt wichtig – er muss sich UNBEDINGT so richtig auspowern, die haben echt ordentlich Energie.

    Wenn du ihn körperlich und geistig genug forderst, dann klappt das... so 6-7 km Gassi am Tag, Obi oder was auch immer.

    Klar, am liebsten ist er dabei, wenn man zu Hause ist, aber er lernt das Alleinbleiben, wenn man es ihm von klein auf ganz langsam beibringt... erst 5 Minuten allein lassen, dann 10, dann 15 usw.

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    Tut mir leid, aber das ist echt schon zu viel!

    Die Einsamkeit fängt ja schon damit an, dass du zu deinen Freunden gehst!

    Dass du arbeitest, ist ja kein Ding, man muss schließlich Geld verdienen, das ist klar,

    aber wenn du dann auch noch ständig zu deinen Freunden gehst und die dann auch noch deine Tiere aus irgendwelchen Gründen nicht akzeptieren, dann reicht's echt!

    Es heißt ja nicht umsonst: Australian Shepherds vertragen das Alleinesein überhaupt nicht!!!!!!!!

    Man muss also so oft wie möglich da sein und nicht ständig wegbleiben, um „Freunde“ zu treffen.

    Und auch Meerschweinchen brauchen Zuwendung und menschliche Nähe, Tiere müssen einfach Gesellschaft haben!

    Du könntest sie wenigstens mitnehmen...

    Naja, das ist meine Meinung und wenn ich irgendwo meinen Hund nicht mitbringen darf, dann tut’s mir leid, aber dann pfeife ich auf den Ort und die Leute und bleibe mit meinem Hund zu Hause!

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