Aggressive Aussies?!

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Hey Leute (ich bin's schon wieder lol)

Heute beim Gassi gehen hatte ich das Glück (oder auch nicht), auf ein ganzes Rudel Australian Shepherds zu treffen. Wir waren im Wald unterwegs (Noah war ohne Leine) und dann kam ein Aussie auf ihn zu. Erst war alles okay, sie haben sich beschnuppert, aber dann plötzlich aggressives Bellen und Noah ist direkt zu uns gerannt und hat sich hinter uns versteckt. Dann kamen noch zwei Aussies (angestürmt) mit Maulkorb, und die Besitzerin hat rumgeschrien, von wegen "aus", "nicht anfassen" usw. Sie hat die beiden dann festgehalten und die anderen zu Noah gelassen. Sie meinte dann auch noch, dass die zwei mit Maulkorb wohl bei Radfahrern und Joggern unzuverlässig sind (wobei ich echt das Gefühl hatte, dass die auch Noah gegenüber aggressiv waren, und mein Kleiner hat das auch so empfunden). Es wundert mich echt total, dass diese beiden Aussies so drauf waren. Ich dachte immer, Aussies sind leicht zu erziehen und super sozial... das hat mich jetzt echt erst mal abgeschreckt. Außerdem ist Noah jetzt anderen Hunden gegenüber erst mal viel misstrauischer geworden :( Nichts Schlimmes, aber naja. Was meint ihr dazu? Liegt das an der Besitzerin oder sind die zwei Hunde einfach von Natur aus "böse"?

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  • Energiesolaire
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    Ich mache mir oft einen Spaß daraus – im Rahmen eines kleinen privaten Forschungsprojekts mit meiner Hündin – Besitzer von reaktiven Hunden zu fragen, ob wir sie nicht mal „zusammenführen“ wollen. Meistens werde ich aber enttäuscht, weil kaum jemand ja sagt. Das war auch bei dem Pitbull so, den wir vielleicht heute Abend in unserem Kurs für Nasenarbeit wiedersehen (wobei ich bezweifle, dass wir den nochmal sehen). Aber der heftigste Fall, den ich bisher in den Gruppenstunden erlebt habe, war definitiv ein Australian Shepherd. Aber wie gesagt, schwer zu beurteilen, weil der Besitzer auch da mein Angebot für ein Treffen abgelehnt hat. Meiner Meinung nach war der Hund einfach total frustriert, ängstlich und reaktiv. Er wäre vor Sana wahrscheinlich völlig eingeknickt und hätte sie gar nicht angegriffen (was euch recht gibt). Aber ich sag euch, der Anblick war echt heftig: wie eine völlig rabiate Bestie! Die Besitzer haben zwei von den Aussies. Einer ist dreibeinig, einer vierbeinig. Der mit den drei Beinen schien nicht ganz so schlimm zu sein.
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    @Docline, vor 5 Minuten hab ich Naïs gerufen und „Nein, Pfui“ gesagt, weil sie schon wieder an meinen Himbeersträuchern rumgekaut hat. Da hängen wenn’s hochkommt vielleicht noch zwei Himbeeren dran, es ging also eher ums Prinzip als darum, sie noch zu retten.

    Der kleine Frechdachs hat so getan, als würde sie mich vom anderen Ende des Gartens gar nicht hören. Also bin ich mit stampfenden, entschlossenen Schritten hin und hab nochmal „Nein, kein Unfug, Naïs, komm her!“ gesagt und dabei mit dem Finger auf den Boden gezeigt.

    Normalerweise zeige ich nie mit dem Finger auf den Boden, ich rufe sie immer mit der flachen Hand, aber ich wollte in dem Moment mal Autorität ausstrahlen, also hab ich den Finger genommen – das schien mir meine Ansage noch zu unterstreichen.

    Naïs kam dann auch ganz kleinlaut an, und als sie bei mir war, hat sie ganz vorsichtig meinen Finger ins Maul genommen. Tja, sie hat die Drohung ihres Menschen wohl nicht so ganz kapiert und wird’s morgen garantiert wieder tun ;-)

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    Docline
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    Ich hatte mit meinem Aussie gar keine richtige Flegelphase,

    ich schätze mal, dass das Verhalten meiner Hündin, die absolut keinen Fehltritt von anderen Hunden um sie herum duldet, ihren Teil dazu beigetragen hat. Ich weiß noch, dass ich bei meinem Coton, der eher sein eigenes Ding macht, Elastic bremsen musste, damit sie nicht direkt durchgreift, wenn er mal nicht sofort auf Knopfdruck pariert hat. Aber da Hiami gegenüber Elastic schon immer total unterwürfig war, hat er nie versucht, den Rebellen zu spielen.

    Bei meinem Aussie reicht es, wenn ich das Wort „Blödsinn“ sage, dann hört er sofort auf (wenn er mir zum Beispiel beim Gärtnern „hilft“) – nur um am nächsten Tag leider wieder von vorne anzufangen: Das ist halt der Nachteil bei Hunden, die von ihrem Menschen in ihrem ganzen Leben noch nie so richtig angemeckert wurden ....

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    Ich finde, diese Verallgemeinerung „er hört auf dich, weil er klein ist, und später hört er dann nicht mehr“ ist ziemlicher Quatsch.

    Mia steckt seit etwa zwei Wochen voll in der Pubertät. Mein süßer kleiner Welpe, der so brav war, hat sich in ein kleines Monster verwandelt, das alles austestet und das Gelernte ständig infrage stellt. Ich hab irgendwo gelesen, dass nicht alle Welpen so eine Flegelphase durchmachen. Und ich kann mich auch nicht erinnern, dass meine früheren Hunde das hatten.

    Wenn dein Welpe gerade diese Phase durchmacht, musst du für ihn da sein und vor allem am Ball bleiben. Es gibt dazu einen Thread hier. Ich glaube, ich hatte ihn „Gibt es eine Pubertät bei Hunden?“ genannt, oder so ähnlich. Ich hatte da echt viele hilfreiche Antworten und gute Tipps bekommen. Schau mal rein.

    Ja, den Post hab ich gesehen, ich glaube, ich hatte da sogar was kommentiert :) Danke für deine Antwort, das bestärkt mich in meiner Meinung.

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    Ich finde, dieser Spruch „er hört auf dich, weil er klein ist, und später dann nicht mehr“, ist echt ziemlicher Quatsch.

    Mia steckt seit etwa 2 Wochen voll in der Pubertät. Mein süßer kleiner Welpe, der mal so brav war, hat sich in ein kleines Monster verwandelt, das alles austestet und ständig hinterfragt, was es eigentlich schon gelernt hat. Ich hab irgendwo gelesen, dass nicht alle Welpen so eine Phase durchmachen. Und ich kann mich auch nicht erinnern, dass meine früheren Hunde das hatten.

    Wenn dein Welpe gerade in dieser Phase steckt, musst du echt Zeit für ihn haben und vor allem am Ball bleiben. Es gibt dazu einen Thread. Ich glaube, der Titel war „Gibt’s die Pubertät bei Hunden?“ oder so ähnlich. Da gab’s echt viele hilfreiche Antworten und gute Tipps. Schau einfach mal rein.

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    Danke für eure Antworten, ja, ich glaube auch, dass sie da wohl Fehler gemacht hat. Das Schlimmste ist, dass sie „versucht“ hat, mir Tipps zu geben. Ich hätte ihr am liebsten gesagt, dass sie sich ihre Ratschläge sparen kann, wenn ich am Ende einen Hund mit Maulkorb habe. Aber na ja, ich hab ihr trotzdem mal zugehört. Sie meinte zu mir, mein Welpe würde jetzt nur hören, weil er noch klein ist, und dass er später überhaupt nicht mehr auf mich hören wird usw. Dabei hatte ich schon immer Hunde und die haben immer auf mich gehört (egal ob Welpe oder erwachsen).

    @Docline (falls du hier nochmal reinschaust): Hattest du eigentlich Probleme mit deinem Aussie während der Pubertät?

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     Sky
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    Eigentlich trifft man echt selten aggressive Aussies, weil die von Natur aus super sozial sind, aber es gibt halt überall Vollidioten und manche davon haben eben Aussies. Da das auch sensible Hunde sind, werden sie leicht ängstlich, und wie bei den meisten Hunden ist es die Angst, die zu „aggressivem“ Verhalten führen kann (auch wenn es für mich eher ein „mir passiert das nicht nochmal, ich verteidige mich lieber, bevor ich angegriffen werde“ ist). Aber das liegt eigentlich immer an einem menschlichen Fehler (der Besitzer oder eine miese Erfahrung mit einem anderen Hund/unfreundlichen Menschen), denn eigentlich haben die einen total entspannten Charakter.

    Übrigens sind die meisten Hunde, auch die eher reservierten, eigentlich total verträglich und cool. Es ist oft „ihr“ Lebensstil (der vom Besitzer -_-), der darüber entscheidet, ob ein Hund mehr oder weniger entspannt durchs Leben geht...

    Immerhin wusste die Person, dass es ein Problem mit ihren Hunden gibt, weil sie Maulkörbe trugen. Also nochmal Glück gehabt, aber das ändert nichts daran, dass ihr Verhalten deinen Kleinen erschreckt haben könnte. Sei also wachsam und zeig ihm schnell, dass nicht alle Hunde so sind. Er sollte so bald wie möglich wieder Kontakt zu „normalen“ Hunden haben, damit er nicht anfängt, Angst vor anderen zu bekommen – sonst landet er am Ende noch in derselben Schiene wie seine „Angreifer“... 😔

    Energie Solaire: Dein Ausdruck „tit boss“ ist total verständlich 😌 In Frankreich gibt es sicher auch viele Ausdrücke in der Art, wie „ptit chef“ (kleiner Chef) oder „ptit teigneux“ (kleiner Giftzwerg)... Man sieht genau, was du meinst! 😉

    Was den angeborenen Hütetrieb/Schutzinstinkt angeht, stimmt es, dass es zwei Seiten gibt: die Herde zusammenhalten + die Herde beschützen.

    Ich würde sagen, meiner ist eher der Typ „Zusammenhalten“. Er checkt zum Beispiel ständig, ob noch alle da sind, und läuft ab und zu seine Runde um seine kleine Menschenherde und so ^^; Aber seit er ein bisschen unter Angstzuständen leidet, hat er auch leicht diesen „Schutzaspekt“ entwickelt. Er würde natürlich niemanden beißen! Aber wenn ein „Eindringling“ kommt, passt er auf, dass der nicht zu nah kommt, und gibt Bescheid, dass er ihn bemerkt hat (das Problem ist nur, dass es manchmal gar kein Eindringling ist und er uns trotzdem die Ohren vollbellt! :p). Vor seinen Angstproblemen gab es das Wort „Eindringling“ für ihn gar nicht: Er hat alles und jeden geliebt! Deshalb bin ich auch der Meinung, dass es immer ein menschlicher Fehler ist, wenn ein Hund (besonders ein Aussie) aggressiv wird...

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    Docline
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    Ich seh ziemlich viele Aussies, ich hab auch schon mal ein paar stürmische Rüpel getroffen, aber aggressive wirklich noch nie im Leben

    Die Frau, die du da getroffen hast, muss ja echt krasse Fehler gemacht haben, um solche Hunde hinzukriegen, wie du sie beschreibst

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    Erstmal danke für deine Antwort, die ich mir aufmerksam durchgelesen habe. Ich nehme mal an, mit „Herding“ meinst du, ihn hinter Schafen herlaufen zu lassen? (Meiner macht das eher bei Vögeln ^^). Ich hab ihn ja vor allem adoptiert, um mit ihm Agility und Sport zu machen (Bikejöring, Dogdance, etc.).

    Ich glaube vor allem, dass da bei der Sozialisierung mit den beiden alten Herren was schiefgelaufen ist, weil die anderen eigentlich normal waren. Das war ein Rudel von etwa 5 bis 6 Aussies und zwei anderen Hunden, deren Rasse ich nicht kenne, aber das waren Jagdhunde.

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    Eine der wenigen, die meiner Hündin Angst gemacht hat (und die ist eigentlich unerschütterlich), war eine Aussie-Hündin.

    Alles ist relativ, und in diesem Fall gibt es viele Gründe dafür.

    1. Er ist ein Hütehund, kein Schutzhund (obwohl das auch in seiner Aufgabenbeschreibung steht), sondern eher ein „Treiber“. Ein „tit boss“. Ups, sorry, das ist ein Ausdruck aus Quebec. Wie nennt ihr in Deutschland eigentlich einen Chef, der nur 1,50 Meter groß ist und den man gerne hasst, weil er so ein kleiner Giftzwerg ist? Na ja... bei uns heißt das „tit boss“. Es liegt ihm also in den Genen, bestimmt aufzutreten und die Initiative zu ergreifen.

    2. Für seine Arbeit wurde er so gezüchtet, dass er instinktiv sein Maul benutzt, um zu warnen oder abzuschrecken. Ein Aussie zwickt seine Schafe, wenn es sein muss. Ich glaube, sie werden manchmal auch für Rinder eingesetzt. Da müssen sie ziemlich oft und fest zupacken. Und das müssen sie tun, während das Rind ordentlich Speed drauf hat. Das gibt einem eine Vorstellung davon, was für einen Charakter diese Hunde entwickeln können.

    3. Ein Hund versteht im Allgemeinen nicht, er fühlt. Wenn seine Wahrnehmung also verzerrt ist, kommen diese Charaktereigenschaften natürlich im falschen Moment zum Vorschein – selbst in ganz banalen Situationen, in denen der Hund sich plötzlich dazu berufen fühlt, so zu reagieren. Weiß der Geier warum.

    4. Die Besitzer dieser Hunde – genau wie viele Husky-, Border-Collie- oder Malinois-Halter – suchen sich diese Hunde oft für bestimmte Aktivitäten aus. Und grrr, ich sag’s nicht gerne und mag auch nicht, was ich da oft sehe, aber ich bin selbst ein großer Fan von Gruppenaktivitäten. Ich hab eigentlich immer irgendwo ein Abo laufen, außer ich hab gerade absolut keine Zeit.

    Man will einen Hund, der nicht zu müde ist, damit er „edgy“ bleibt und sofort auf Kommandos reagiert. Du sagst „Sitz“ und bäm, er sitzt. Alles passiert sofort und mit voller Energie. Meine Trainerin, die ich sehr schätze (andere Mentalität, sie kennt mich mittlerweile besser), wollte mal, dass ich Sana schone, damit sie in ihren Stunden noch „edgy-er“ ist. Kam natürlich überhaupt nicht in Frage. In diesen Kursen ist Kontakt oft verboten. Die Trainer labern und labern und labern. Die Hunde haben Blickkontakt, riechen sich so halb, dürfen aber nicht richtig schnüffeln. Die verstehen nicht, warum keiner was macht, und alle stehen ungeduldig rum.

    Das ist die typische Aussie-Kultur für Hundesport wie Freestyle, Agility oder ähnliches. Ansonsten holt man sich ihn wegen der Optik – die sind so hübsch, dass man am liebsten gleich zwei will.

    Lass ihn das tun, wofür er gemacht wurde. 4 bis 5 Stunden Hütearbeit am Tag, dann ist er wahrscheinlich auch richtig ausgeglichen. Dann kann er wahrscheinlich auch zwischen flüchtenden Schafen und einer Frau mit Kinderwagen unterscheiden.

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