Aggressive Aussies?!

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Hey Leute (ich bin's schon wieder lol)

Heute beim Gassi gehen hatte ich das Glück (oder auch nicht), auf ein ganzes Rudel Australian Shepherds zu treffen. Wir waren im Wald unterwegs (Noah war ohne Leine) und dann kam ein Aussie auf ihn zu. Erst war alles okay, sie haben sich beschnuppert, aber dann plötzlich aggressives Bellen und Noah ist direkt zu uns gerannt und hat sich hinter uns versteckt. Dann kamen noch zwei Aussies (angestürmt) mit Maulkorb, und die Besitzerin hat rumgeschrien, von wegen "aus", "nicht anfassen" usw. Sie hat die beiden dann festgehalten und die anderen zu Noah gelassen. Sie meinte dann auch noch, dass die zwei mit Maulkorb wohl bei Radfahrern und Joggern unzuverlässig sind (wobei ich echt das Gefühl hatte, dass die auch Noah gegenüber aggressiv waren, und mein Kleiner hat das auch so empfunden). Es wundert mich echt total, dass diese beiden Aussies so drauf waren. Ich dachte immer, Aussies sind leicht zu erziehen und super sozial... das hat mich jetzt echt erst mal abgeschreckt. Außerdem ist Noah jetzt anderen Hunden gegenüber erst mal viel misstrauischer geworden :( Nichts Schlimmes, aber naja. Was meint ihr dazu? Liegt das an der Besitzerin oder sind die zwei Hunde einfach von Natur aus "böse"?

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20 Antworten
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  •  Sky
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    Lol, ich stell mir die Szene gerade richtig vor, wie bei einem Western-Duell! 😁

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    Ach, ich wünschte so sehr, dass Gandy Sana mal treffen könnte. Ich bin mir sicher, dass ihn das beruhigen und ihm richtig gut tun würde. Die Süße scheint all diese Fellnasen, denen es an Selbstvertrauen fehlt, so gut zu beruhigen! (und noch dazu ist sie total niedlich) 😌

    ...Energie Solaire, wann kommst du mal nach Frankreich? 😁 lol

    Ahh, das wäre echt zu schön! Behalten wir die Idee mal im Hinterkopf, man weiß ja nie!

    Gestern hatte ich aber trotzdem meinen Spaß. Neuer Park (neue Hunde) in der Innenstadt. Beim Reingehen wurden wir direkt übel angebellt von einem 11 Monate alten Husky-Mix – ein bisschen ängstlich, sehr reaktiv, aber er hat mir nicht wirklich Sorgen gemacht. Schließlich sind wir in einem Hundepark. Ein gewisses Mindestmaß an Sozialisierung ist da ja vorhanden.

    Sana erstarrt. Sie schaltet dann sofort in den Modus „extreme Höflichkeit“. Sie macht keine abrupten Bewegungen. Und wenn sie auf den Hund zugeht, dann ganz langsam und flüssig. Nachdem wir (endlich) drin waren, haben wir uns erst mal umgesehen. Es waren ein paar Hunde da. Ich habe einen Ball rausgeholt. Die Besitzerin vom anderen meinte nur: „Bist du sicher?“

    Das war echt witzig. Wenn der andere Hund den Ball geschnappt hatte, hat er ihn nach höchstens einer Minute Rumstolzieren wieder fallen gelassen. Sana hat ihn dann fixiert und versucht, ihn sich zu schnappen, ohne dabei Kopf und Kragen zu riskieren. Denn manchmal hat der andere nach ihr geschnappt. Aber manchmal hat er sie den Ball auch einfach nehmen lassen.

    Es war so lustig, Sky. Du hättest Sanas Gesicht sehen sollen. Wenn der Ball genau dort landete, wo beide Hunde gleichzeitig ankamen – oder noch besser, Sana sogar ein kleines Stück weiter vorne war... Da hat sie es gar nicht erst versucht. Sie hat genau gespürt, dass sie den Blickkontakt verlieren würde, wenn sie sich in dem Moment bückt, und dann Gefahr liefe, dass er zuschnappt. Also gab es ein kleines Duell im Abwarten. Der Ball lag einfach da. Keiner rührt ihn an. Sana wartet auf den richtigen Moment, auf irgendeine Ablenkung, ganz egal. Oder sie senkt den Kopf Zentimeter für Zentimeter, ganz vorsichtig, und hält dabei den Blickkontakt.

    Wir haben gut 20 Minuten gespielt, es war irgendwie schräg, aber total angenehm. Der Ball kam zu 100 % der Zeit wieder zu mir zurück.

    Fortgeschrittene Sozialisierung würde ich das nennen. Es ist echt beeindruckend, diese Beschwichtigungssignale und so zu sehen. Auch der Grund dafür (Angst). Dieser Husky-Mix ist wie viele Hunde: Er testet am Anfang, um zu sehen, wie der andere reagiert. Er drückt damit auch seine Furcht aus. „Ich kenne dich nicht, ich habe dich noch nie gesehen, ich bin gerade etwas aufgeregt, ich traue dir nicht und belle dich erst mal an, um zu sehen, wie du reagierst. Ich bin bereit zu kämpfen, aber wenn du diesen Test friedlich bestehst, ist das für mich auch okay.“ Danach läuft es dann viel besser.

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    Ach, ich fände es so toll, wenn Gandy mal Sana treffen könnte. Ich bin mir sicher, dass ihn das beruhigen und ihm total guttun würde. Die Süße scheint all diese Fellnasen, die nicht so viel Selbstvertrauen haben, einfach so toll zu beruhigen! (Und obendrein ist sie auch noch total süß) 😌

    ...Energie Solaire, wann kommst du mal nach Frankreich? 😁 lol

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    Aber die Fälle, die mich am meisten interessiert hätten, sind mir einfach durch die Lappen gegangen.

    Ich habe die Geschichte von einem Dogo Argentino verfolgt, der gerade bei DocLine eingeschläfert wurde. Ein verlorener Kampf. Versteht ihr jetzt meine Neugier besser? Ich würde es echt gerne verstehen. Was hätte diese Familie gebraucht, damit das Ganze anders ausgegangen wäre? Die Besitzerin hatte mein Angebot abgelehnt.

    Noch so ein interessanter Fall: Eine Frau, die sich eigentlich extrem gut mit Hundeerziehung und dem ganzen Kram auskennt. Sie lässt aber absolut keinen Kontakt zu ihrem Hund zu. Zu reaktiv. Ich hab ihr angeboten, mal ne Runde zu viert zu drehen. Sie hat abgelehnt. Vielleicht ist es ja auch besser so, vielleicht ist meine Denkweise da irgendwie schräg. Wir haben beide dieses fest verwurzelte Gefühl, dass uns nichts passieren kann, aber vielleicht täuschen wir uns da auch.

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    Ach, hier ist noch so ein Fall. Letztes Wochenende. Wir waren im Freilauf in der Natur unterwegs, in einem Hundezentrum. Also 5 km pures Glück ohne Leine. Plötzlich höre ich eine Frau schreien, ihr „Rückruf hat versagt“. Ihr Hund (ein Griffon von etwa 35 kg) ist so reaktiv, dass sie in diesem Zentrum Halbprivatstunden nehmen muss. So kann sie sich die anderen Teilnehmer aussuchen (Hunde, mit denen ihrer klarkommt), aber vor allem kann sie verlangen, dass keine Männer dabei sind (er hat Angst vor Männern und greift sie manchmal an).

    Der Hund kommt total in Panik auf uns zu. Er jault, bellt und knurrt. Meine Hündin geht natürlich hin, neugierig wie sie ist (lol). Das erklärt so einiges, wisst ihr? Natürlich gab es keine Beißerei, im Gegenteil. Die beiden waren total aneinander interessiert. In dem Moment schafft es die Besitzerin zu uns. Sie bittet mich, wegen meiner Sicherheit Abstand zu halten. Und tatsächlich, der Hund sah echt bedrohlich aus. Ich hab ihr dann angeboten, ein Stück zusammen zu laufen, weil die Hunde sich ja anscheinend verstanden haben, und hab ihr versprochen, dass ich auf Distanz bleibe.

    Um es kurz zu machen: Irgendwann hab ich einen Test gemacht. Ich hab mich einfach auf den Boden gesetzt. Die Hunde hatten gerade gespielt, die Aufregung hatte sich gelegt. Ich saß da und hab einfach irgendwohin ins Leere geschaut. Der Griffon kam näher. Erst hat er mich beschnuppert, dann hat er mir bestimmt eine ganze Minute lang das Gesicht abgeschleckt. Das ging so lange, dass ich mich getraut habe, eine Hand zu heben und ihn am Nacken ein bisschen zu kraulen.

    Sein Frauchen konnte es gar nicht fassen. Danach sind wir noch etwa 30 Minuten zusammen weitergelaufen, in totaler Harmonie. Der Hund hatte seine Angst komplett vergessen. Er ist sogar oft direkt neben mir gelaufen (der Hund links von mir, seine Besitzerin rechts – stellt euch das mal vor!!). Er hat immer wieder an meinen Händen geschnuppert. Ich hab ihn dann aber nicht weiter bedrängt. Das Eis war gebrochen.

    Kurz gesagt, ich hab oft das Gefühl, dass diese sogenannten reaktiven Hunde nur ein paar positive Erfahrungen davon entfernt sind, wieder Vertrauen in sich selbst und das Leben zu finden. Sana scheint denselben Eindruck zu haben.

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    energiesolaire, ich versteh das nicht so ganz: Die Besitzer, die du triffst, weigern sich, ihre Hunde mit deinem spielen zu lassen???

    Ja, bei Besitzern von sogenannten oder vermeintlich reaktiven Hunden ist das tatsächlich so. Nicht bei allen, aber bei sicher 3 von 4 oder sogar 4 von 5. Und ich gebe ihnen recht. Sie tragen die Verantwortung für einen Hund, dem sie nicht vertrauen. Vielleicht bügeln sie damit meine Dummheit aus. Ich reize mein Glück (und das meiner Hündin) wohl etwas aus. Aber ich glaube, ich verstehe es jetzt sowieso besser (ich wollte es ja begreifen).

    Eine kastrierte Hündin, klein, aber robust gebaut und vom Wesen her eher unterwürfig, aber selbstbewusst – wie du dir vorstellen kannst, bleibt die oft von Problemen verschont. Unsere letzten zwei Erlebnisse waren da ziemlich eindeutig. Ich glaube, von einem hatte ich schon mal erzählt. Ein Boxer-Rüde, sehr aggressiv. Der Besitzer steckt Unmengen an Geld in Hundetrainer, aber ohne Erfolg. Er hat es neulich Mittag im Park nochmal versucht, konnte aber gar nicht erst rein und seinen Hund ableinen. Direkt am Tor stand der Hund an der Leine auf den Hinterbeinen. Er ist jeden (Hunde, keine Menschen) aggressiv angegangen, der zu nah kam, ohne Ausnahme... außer Sana. Ganz ehrlich, das war total schräg. Ich bin mit ihr in seine Richtung gegangen und sie haben Kontakt aufgenommen. Da gab es für ein paar Sekunden eine Art „Waffenstillstand“. Ein anderer Hund kam näher, der Boxer – immer noch an der Leine – wollte auf ihn losgehen. Eigentlich hätte Sana Gefahr gelaufen, eine umgeleitete Frust-Attacke abzubekommen. Aber nichts. Sie blieb direkt bei ihm, absolut kein Thema.

    Gestern beim Kurs für Nasenarbeit haben wir am Ende zwei Rüden-Welpen (Beagle und Airedale Terrier) mit meiner Hündin spielen lassen. Sana ist dann ein einziger Wirbelwind, überall Pfoten und Zähne (sie liebt das total). Alles war super, die Besitzer haben fleißig mit ihren iPhones gefilmt. Irgendwann haben wir Sana dann aus dem Spiel genommen. Nur ein paar Sekunden später haben sich die anderen beiden gekloppt! Wir mussten sie echt trennen LOL.

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    Danke für deine Antwort, Humeur-De-Chien

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    Humeur-De-Chien
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    Hallo,

    ich dachte immer, dass Aussies einfach zu erziehen und total sozial sind – tja, das hat mich jetzt echt eines Besseren belehrt.

    Sozialisierung und Sozialverhalten sind Dinge, an denen man arbeiten muss. Wenn dieser Lernprozess vernachlässigt wird, reagiert ein Hund – völlig egal welcher Rasse – eher instinktiv als wirklich sozial.

    Dazu kommt, dass Noah jetzt im ersten Moment anderen Hunden gegenüber viel misstrauischer geworden ist

    Das ist ganz normal, man nennt das Sensibilisierung.

    Mehr Infos dazu findest du hier: http://comportements-chien.blogspot.fr/2015/08/habituation-et-sensibilisation.html

    Liegt das an der Besitzerin oder sind ihre beiden Hunde von Natur aus „böse“.

    Abgesehen von seltenen Fällen echter psychischer Erkrankungen, die aggressive Impulse auslösen, gibt es ein „von Natur aus böse“ eigentlich nicht. Was ich damit sagen will: Ein Hund ist nicht grundlos oder einfach so „böse“.

    Ansonsten wäre es auch viel zu einfach und schwarz-weiß gedacht, denjenigen, der sich feindselig zeigt, als den Bösen und den Ängstlichen als den Guten abzustempeln. Aggressionsverhalten und agonistisches Verhalten zwischen Hunden sind viel komplexer als das.

    Dir also zu sagen, wer nun schuld ist, ist in diesem Fall absolut unmöglich.

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    maelfie
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    Mariegame, du hast mich mit deiner Himbeer-Geschichte echt zum Lachen gebracht, ich hab auch so einen Himbeer-Fan bei mir im Garten; (aber da das die einzige Frucht ist, auf die er Lust hat, mein Gott, dann lass ich ihn halt machen)

    Es gab mal eine Zeit, da hat sich mein Hund immer am Himbeerstrauch bedient, aber mittlerweile mag sie Kirschen lieber.

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    energiesolaire, ich versteh das nicht ganz: Die Besitzer, die du triffst, weigern sich echt, ihre Hunde mit deinem spielen zu lassen???

    Mariegame, du hast mich mit deiner Himbeer-Story echt zum Lachen gebracht. Ich hab hier im Garten auch so einen Himbeer-Nascher; (aber da das das einzige Obst ist, auf das er Lust hat, lass ich ihn halt machen)

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