Mein Hund hat einen Hund ohne Leine angegriffen.

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Abend zusammen, ich schreib das hier noch völlig unter Schock.

Komme gerade von der Runde mit meinem Hund zurück, ein einjähriger Akita Inu. Wir waren in unserer Wohnanlage unterwegs, da gibt's viel Grün. Mein Hund war natürlich an der Leine. Und dann seh ich so einen Hund (ein Spitz, so um die 10 kg glaub ich) aggressiv auf uns zulaufen, natürlich ohne Leine. Ruckzuck hat meiner zurückgeschnappt und bei dem Gewichtsunterschied hatte ich echt mega Schiss, als ich den Spitz jaulen hörte und er im Maul von meinem Hund war. Das Herrchen vom Spitz kam erst nach dem Ganzen dazu, war ein Kind, total verängstigt (mindestens so sehr wie ich) wegen dem, was da gerade passiert ist. Dem Spitz scheint zum Glück nichts Schlimmes passiert zu sein, aber ich hatte echt Panik. Der Vater vom Kind kam dann auch noch und meinte zu mir, dass die meisten Hunde in der Anlage ohne Leine rumlaufen.

Ich frag mich jetzt halt, wer da eigentlich im Unrecht ist:

- den Hund ohne Leine laufen lassen?

- den Hund nicht zu maulkorben (er ist kein Listenhund)?

Wenn der Spitz jetzt ernsthaft was abbekommen hätte, wäre ich dann schuld? Ich schätze mal ja, aber was würde mir blühen? Und was würde meinem Hund passieren?!

Danke schon mal im Voraus

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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    So wie die Lage aussieht, musst du keinen Cent bezahlen ;)

    Und wenn der eigene Hund schuld ist, übernimmt die Haftpflicht eigentlich alles (vorausgesetzt, man hat den Hund vorher bei der Versicherung gemeldet).

    Ich hatte das gleiche Problem auch schon mal, nur dass mein Hund angegriffen hat (der andere war anderthalb Monate in der Tierklinik, zum Glück hat die Versicherung gezahlt).

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    Tania28
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    Alles klar wegen deiner Versicherung, meine hatte mir damals genau das Gleiche gesagt.

    Man sieht ja sowieso, wenn ein Hund aggressiv ist, und unsere Hunde verstehen das durch ihre Art zu kommunizieren auch sofort. Bei mir hatte der kleine Hund gar keine Zeit, meine zu erwischen, weil sie reaktiver ist.

    Und was die Sache angeht, dass ein Kind mit ihm Gassi gegangen ist: Da liegt die Verantwortung natürlich ganz klar bei den Eltern.

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    Danke für eure Antworten. Um euch auf dem Laufenden zu halten: Ich habe den Hund und sein Herrchen (diesmal an der Leine) wiedergetroffen. Er hat mir erzählt, dass der Hund am ganzen Körper Hämatome hatte und an einer Stelle eine offene Wunde. Er musste eine Rechnung von 250 € bezahlen und der Tierarzt meinte wohl zu ihm, dass MEINE Versicherung das übernehmen könnte. Stimmt das?

    Als uns das Gleiche passiert ist, musste der Hund beim Tierarzt bleiben und schon am selben Abend belief sich die Rechnung auf 130 € für 6 Bisswunden, also...

    Lass dich nicht unterkriegen, aber ich wäre an deiner Stelle zur Polizei gegangen, um das Ganze aktenkundig zu machen und zu erklären, was passiert ist. Kontaktiere auch schnell deine Versicherung, um alles zu schildern, die werden dann einen Fall anlegen. Sag auf jeden Fall, dass dein Hund an der Leine war – einfach die Wahrheit! Und dass der andere eben nicht angeleint war!

    Hast du keine Zeugen? Es wäre echt mies vom Besitzer, jetzt so ein Theater zu machen. Ganz ehrlich, so ein Verhalten macht mich echt sauer!

    Kopf hoch, du schaffst das!

    Doch doch, es gibt Zeugen, mindestens einen. Und die Person, die mit dem Hund draußen war, war ein Kind, er würde sicher nicht lügen... denke ich mal! Der Arme sah eh schon total traumatisiert aus... :/

    Und zu der Frage, die mir gestellt wurde: Wenn ich sage, dass er aggressiv ankam, meine ich, dass er gebellt und geknurrt hat und als Erster zugebissen hat... Aber klar, bei dem Größenunterschied der Hunde ist meiner logischerweise ohne Kratzer davongekommen...

    Ich hab das jetzt mit meinem Versicherer geklärt: Die werden nichts übernehmen. Da der andere Hund nicht angeleint war, ist es Sache von deren Versicherung, sich mit meiner in Verbindung zu setzen, um alles Weitere zu regeln!

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    Tania28
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    Danke für eure Antworten. Um mal ein Update zu geben: Ich habe den Hund und seinen Besitzer (an der Leine) wiedergetroffen. Er hat mir erzählt, dass der Hund am ganzen Körper Blutergüsse hatte und an einer Stelle eine offene Wunde war. Er musste eine Rechnung über 250 € bezahlen und der Tierarzt meinte wohl zu ihm, dass MEINE Versicherung das übernehmen könnte. Stimmt das?

    Bei unserem ähnlichen Vorfall musste der Hund beim Tierarzt bleiben und schon am selben Abend lag die Rechnung bei 130 € für 6 Bisswunden, also...

    Lass dich nicht unterkriegen! Ich wäre an deiner Stelle zur Polizei gegangen, um eine Meldung zu machen und zu erklären, was genau passiert ist. Kontaktiere auch so schnell wie möglich deine Versicherung, um alles zu schildern, damit sie den Fall aufnehmen können. Sag auf jeden Fall, dass dein Hund an der Leine war – eben die Wahrheit! Und dass der andere Hund es nicht war!

    Hast du keine Zeugen? Es wäre echt mies vom Besitzer, jetzt so einen Aufstand zu machen. Ich sag's dir, so ein Verhalten macht mich echt wütend!

    Kopf hoch, du schaffst das!

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    Nee, nee, normalerweise hast du da nichts zu befürchten. Deiner war ja an der Leine, also hast du dir nichts vorzuwerfen.

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    Célineo
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    Du hast uns gesagt, dass der Hund „aggressiv“ auf euch zugelaufen ist. Was genau meinst du damit? Hat er geknurrt?

    Wurde dein Hund denn verletzt?

    Du willst das Ganze als Reaktion auf eine Aggression darstellen, quasi als Notwehr ... aber damit man dir das abnimmt und deine Version glaubhaft wirkt, müsste die Reaktion zumindest verhältnismäßig sein. Meiner Meinung nach hätte dein Hund schon eine richtige Attacke abbekommen müssen, wegen der er zum Tierarzt gemusst hätte, um solche Wunden und Hämatome zu rechtfertigen.

    Ansonsten sieht es eher so aus, als wäre da einfach nur ein Hund auf euch zugekommen (vielleicht mit schlechter Körpersprache, aber das ist ein anderes Thema) und dein Hund ist auf ihn losgegangen.

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    Titain
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    Erinner ihn mal daran, dass er für alles verantwortlich ist, was sein Hund anstellt – auch wenn der gerade alleine rumstromert. Die Versicherung sieht ihn dann als alleinigen Verantwortlichen an, also muss er auch ganz allein für die Kosten aufkommen.
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    Danke für eure Antworten. Kurzes Update dazu: Ich habe den Hund und sein Herrchen wiedergetroffen (an der Leine). Er hat mir erzählt, dass der Hund am ganzen Körper Hämatome hatte und an einer Stelle eine offene Wunde. Er musste eine Rechnung von 250 € bezahlen und der Tierarzt meinte zu ihm, dass MEINE Versicherung das übernehmen könnte. Stimmt das?
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    Die meisten von euch lehnen Maulkörbe ja kategorisch ab... habt ihr eigentlich überhaupt Sozialisierungsprobleme mit eurem Hund?

    Mein Hund bellt echt jeden und alles an, je nachdem wie er gerade drauf ist oder wer ihm gerade nicht passt... Bei anderen Hunden ist das echt jedes Mal so. Sobald die sich nur angucken, bellt Jango ohne Ende. Seit einer Weile gehen wir nur noch mit Maulkorb raus. Er hat zwar noch nie richtig gebissen (nur mal "gezwickt"), aber man ist halt nie ganz sicher. Ich weiß genau: Wenn mal ein Kind von hinten angelaufen kommt, um ihn zu streicheln, oder wenn ein freilaufender Hund auf ihn zustürmt, könnte das echt böse enden.

    Eigentlich ist mein Hund nicht "böse", er ist einfach total ängstlich und reagiert extrem auf Bewegungen, was ihn dann aggressiv werden lässt.

    In der Hundeschule trägt er jetzt auch einen Maulkorb, wenn er mit anderen spielt, weil er beim Kommunizieren viel zu sehr sein Maul einsetzt und das nicht jedem anderen Hund passt. So kann er die hündischen Verhaltensregeln lernen und üben, ohne jemanden in Gefahr zu bringen. Das Ziel ist natürlich, dass wir das Teil irgendwann weglassen können.

    Und ganz ehrlich: Was die Leute denken, wenn sie meinen Hund mit Maulkorb sehen, ist mir völlig egal. Sollen sie ihn doch für gefährlich oder böse halten. Das ist mir tausendmal lieber, als einen auf "cool" zu machen und ohne Maulkorb zu gehen, nur damit dann was passiert und mein Hund am Ende eingeschläfert wird. Ich hab keine Angst vor meinem Hund (oder besser gesagt: nicht mehr), aber seine Reaktionen gegenüber Fremdem sind einfach unberechenbar. Ich würde niemals riskieren, ihn zu verlieren, nur wegen der Optik oder dem Gerede der Leute. Sicherheit geht vor!

    Ich bin da auch ganz bei Celineo, es gibt Maulkörbe, die noch eine gewisse Freiheit lassen. Ich hab zwei verschiedene; der zweite lässt ihm mehr Spielraum – er kann vorne noch was mit dem Maul greifen, aber eben nicht mehr richtig zubeißen.

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    Ja, aber was ist bei einem Streuner, wen macht man da verantwortlich? Den Hund, der da ganz ohne Besitzer rumstromert? Da muss man einfach mal ein Stück weiter denken. Klar, ein Hund, der frei läuft, sollte Begegnungen halbwegs im Griff haben, aber man trifft halt immer wieder auf Leute, die null nachdenken. Da sollte man das Glück nicht herausfordern. Aber für mich ist das bei einem angeleinten Hund genau das Gleiche – ein Streuner kann ja trotzdem einfach ankommen. Damals auf Martinique hab ich oft Hündinnen mit ihren Welpen gesehen; wenn die einen anderen Hund getroffen haben, waren die in der Zeit echt alles andere als verträglich. Es geht gar nicht so sehr darum, einen Schuldigen zu finden, meistens steckt ja von beiden Seiten was drin. Am besten kommen die Hunde klar, die gut kommunizieren können und einen Konflikt nicht unnötig anheizen, wenn sie ihn eigentlich beenden könnten. Die Halter spielen da auch eine riesige Rolle und machen die Sache oft unbewusst noch schlimmer. Ich glaube, genau deshalb hat es bei den Hunden meiner Mutter und dem anderen Hund auch nicht gefunkt. Mit Schreien und an der Leine reißen, damit sie loslassen, stoppt man keinen Konflikt – auch wenn ich natürlich verstehe, dass man in so einer Situation instinktiv so reagiert. Wenn du unbedingt einen Verantwortlichen suchst, dann ist das wohl die Besitzerin, die ihren Hund ohne Leine laufen ließ. Aber selbst wenn man den Schuldigen hat, muss man sich klarmachen, dass man eben nicht nur mit verantwortungsbewussten Leuten zusammenlebt. Ich gehe nicht davon aus, dass ich erst warten muss, bis die anderen vernünftig sind, bevor ich es selbst bin. Wenn jeder seine Hunde, die mit Artgenossen eher schwierig sind, an der Leine führen würde (wobei ich die Schleppleine ja lieber mag), wäre alles okay. Aber am Ende des Tages: Wenn mal ein Hund wirklich schwer verletzt oder sogar getötet wird, was bringt es dann noch, nach dem Schuldigen zu suchen? Wenn mein Hund jedes Mal zugebissen hätte, wenn ihn beim Gassi gehen ein anderer blöd angemacht oder angeknurrt hat, dann hätten wir schon längst ein riesiges Problem gehabt.
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