Welpeneinzug und Berufsleben

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Hallöchen zusammen! :)

Mein kleiner Vierbeiner ist zwar noch nicht da, aber genau deshalb mache ich mir gerade so viele Gedanken, um alles richtig zu machen, wenn er dann endlich einzieht.

Eigentlich wollte ich mir Urlaub nehmen, um in den ersten Tagen (so 1 bis 2 Wochen) für ihn da zu sein. Jetzt meinten aber einige Leute in meinem Umfeld, dass es für den Kleinen noch schlimmer wäre, wenn ich dann plötzlich wieder zur Arbeit gehe, weil er sich ja total an meine Anwesenheit gewöhnt hat.

Kurz zum Ablauf: Wenn ich arbeite, wäre ich vormittags maximal 4-5 Stunden weg und nachmittags nochmal genauso lange. Ich plane aber, in der Mittagspause nach Hause zu kommen, um mit ihm rauszugehen (wir wohnen in einer Wohnung). Und falls ich mal wegen eines Meetings oder so im Büro feststecke, könnte mein Freund einspringen.

Was meint ihr dazu? Wie habt ihr das gemacht, als euer Welpe eingezogen ist? Wie habt ihr den Übergang zurück in den Arbeitsalltag gemanagt?

Danke schon mal für eure Antworten! :)

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9 Antworten
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    Letztendlich ist ja jeder Welpe anders und manche sind früher „bereit“ als andere, das variiert halt. Im Idealfall sollte der Züchter das alles gut einschätzen können und die Kleinen zum richtigen Zeitpunkt abgeben.

    Ich hatte in meinem Leben bisher erst einen einzigen Wurf Kitten, aber da konnte ich die Entwicklung echt gut beobachten: Mit zwei Monaten waren sie definitiv noch nicht so weit, mit drei Monaten dann aber schon. Ich schätze mal, bei Welpen sieht man das auch, und der Züchter, der sich jeden Tag um sie kümmert, kann am besten beurteilen, wie weit seine Welpen sind. Jedenfalls war das bei meinen Kätzchen so und ich denke, bei Hunden ist das genauso: Eine Woche ist in dem Alter eine Ewigkeit und kann den entscheidenden Unterschied machen.

    Also meine Kleinen haben sich innerhalb von zwei Wochen von total anhänglichen, milchsüchtigen Babys, die nur an Mama klebten, zu selbstständigen kleinen Tigern entwickelt ^^ und ich hätte sie niemals in der Phase abgegeben, in der sie noch so extrem abhängig waren. Man muss der Natur da einfach ein bisschen Zeit geben.

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    Danke Damathe!

    Gibt es Dinge, auf die ich wegen seines jungen Alters besonders achten sollte?

    Ich muss zugeben, als er dann mit 2,5 Monaten statt mit 3 kam, hab ich mir nicht gesagt: „Das ist keine gute Idee, ich nehm ihn doch nicht“. Er wäre sicher sonst von einer anderen Familie schon mit genau 2 Monaten abgeholt worden und ich hatte mich einfach total in ihn verliebt.

    Vielleicht war das ein Fehler von mir, ich weiß es nicht. Aber ich hoffe, dass es ihn nicht zu unglücklich macht, dass er ein bisschen früher weg musste ...

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    Damathe
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    Du musstest mit dem Züchter „verhandeln“... Ich finde, das sagt schon einiges über seine Art aus!!

    Auf jeden Fall wünsche ich euch alles Gute 🙂

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    Alles klar, ihr bestärkt mich echt in meiner Entscheidung, Urlaub zu nehmen! Und es ist wirklich eine super Idee, das mit dem Alleinsein Schritt für Schritt zu steigern und gleichzeitig schon mal die Gassi-Zeiten so zu planen, als würde ich arbeiten gehen.

    Ja klar, auf keinen Fall nur 15-Minuten-Runden, ich hab da schon mehr eingeplant. Später möchte ich dann auch mit ihm zusammen Sport machen, wenn er alt genug ist, um mithalten zu können ^^ zusätzlich zu den Spaziergängen natürlich :)

    Er wird leider noch keine 3 Monate alt sein 😔 eigentlich sollte ich ihn schon mit genau 2 Monaten bekommen, aber ich konnte mit dem Züchter noch zwei Wochen mehr aushandeln, damit er länger bei seiner Mama bleiben kann.

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    Gabyn
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    Du hast völlig recht, dir ein paar Tage frei zu nehmen, um den Welpen einzugewöhnen. Das macht es für ihn nicht nur leichter, seine gewohnte Umgebung und die vertrauten Gesichter zu verlassen, sondern du wirst selbst auch ziemlich k.o. sein – das Gassi gehen, die Erziehung usw. Da wird sich viel für dich ändern und du wirst auch echt viel lernen.

    Um ihn ans Alleinsein zu gewöhnen, mach am besten mehrmals täglich so kleine „Test-Abgänge“: mal 5 Min. zum Briefkasten oder Müll wegbringen, 15 Min. zum Bäcker, 30 Min. zum Einkaufen etc. Klapper einfach normal mit dem Schlüssel an der Tür und streichel ihn nicht oder spiel nicht mit ihm in den 5 Minuten, bevor du gehst. Es muss alles ganz normal wirken. Und wenn du zurückkommst und er total ausflippt, ignorier ihn erst mal, bis er wieder runterkommt.

    Fang auch direkt mit festen Zeiten an, so als ob du ganz normal arbeiten würdest. Also z. B. Gassi um 7 Uhr, dann um 12, um 17 und um 21 Uhr – wobei man im Hinterkopf behalten muss, dass ein Welpe so alle 3 Stunden raus muss, um stubenrein zu werden.

    Ich hab gesehen, dass du einen Golden Retriever bekommst. Das ist eine sehr aktive Rasse, seine Ansprüche werden also wachsen und er wird sich später nicht mit 15-Minuten-Runden begnügen... Da brauchst du dann später schon lange Spaziergänge zum Auspowern, damit er müde ist, wenn du weg bist, und entspannt bleibt oder schläft.

    Ist der Kleine eigentlich schon mindestens 3 Monate alt, wenn du ihn abholst?

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    Stella42
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    Ich bin da ganz der Meinung von Noaaron und Be cool – genau so habe ich es auch gemacht, wenn ein neuer Hund bei mir eingezogen ist.

    Ich nehme mir dafür ein paar Tage frei und lasse ihn jedes Mal ein kleines bisschen länger allein. Das hat bisher jedes Mal echt gut funktioniert. Beim ersten Mal war es ein Welpe, mein erster eigener Hund als Erwachsene. Beim zweiten Mal war es meine jetzige Hündin, die ich mit 18 Monaten aus dem Tierheim adoptiert habe. Sie ist mittlerweile schon 15einhalb Jahre alt. Als ich sie damals bekommen habe, war sie auf der Straße ausgesetzt worden – eine winzige, total verängstigte Maus von nicht mal 5 kg, die versucht hat, in Mülltonnen Futter zu finden. Niemand wusste etwas über ihre Vergangenheit, nicht mal ihren Namen. Schon im Auto habe ich die ganze Fahrt über mit ihr geredet, damit sie sich an meine Stimme und ihren neuen Namen gewöhnt, den ich für sie ausgesucht hatte. Kaum war sie bei mir zu Hause, wollte sie auch gar nicht mehr weg. Sie hat super schnell auf ihren Namen gehört und verstanden, wie es bei uns läuft. Da ich alleine lebe, war es wichtig, dass sie merkt, dass sie keine Angst haben muss, wenn ich mal gehe – sie war hier sicher und hat kapiert, dass ich immer wiederkomme. Am Anfang bin ich immer direkt nach der Arbeit nach Hause gekommen, also zu sehr regelmäßigen Zeiten. Später war das dann gar nicht mehr so wichtig, weil sie einfach wusste, dass ich wieder zur Tür reinkomme.

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    Stella42
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    Ich sehe das genauso wie Noaaron und Be cool. So habe ich das auch immer gemacht, wenn ein neuer Hund bei mir eingezogen ist.

    Ich nehme mir ein paar Tage frei und lasse ihn jedes Mal ein kleines bisschen länger allein, das hat bisher jedes Mal super geklappt. Beim ersten Mal war es ein Welpe, mein erster eigener Hund als Erwachsene, beim zweiten Mal meine jetzige Hündin, die ich mit 18 Monaten aus dem Tierheim adoptiert habe. Sie ist jetzt 15einhalb Jahre alt. Als ich sie damals zu mir geholt habe, war sie auf der Straße ausgesetzt worden – eine kleine Maus von weniger als 5 kg, völlig verängstigt, die versucht hat, in Mülltonnen nach Futter zu suchen. Niemand wusste etwas über ihre Vergangenheit, nicht mal ihren Namen. Sobald ich sie im Auto hatte, habe ich die ganze Fahrt über mit ihr geredet, um sie an meine Stimme und ihren neuen Namen zu gewöhnen. Von dem Moment an, als sie bei mir ankam, wollte sie einfach nur noch bleiben. Sie hat sehr schnell auf ihren Namen gehört und begriffen, wie der Hase läuft. Da ich alleine lebe, musste sie verstehen, dass sie keine Angst haben muss, wenn ich mal weggehe – sie war in Sicherheit und wusste, dass ich immer wiederkomme. Am Anfang bin ich immer direkt nach der Arbeit nach Hause gekommen, also zu festen Zeiten, aber nach und nach war das dann nicht mehr so wichtig, weil sie einfach wusste, dass ich immer zurückkomme.

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    Ich finde, am besten fährst du, wenn du beides kombinierst.

    Also ja, nimm dir ruhig Urlaub, um für den Kleinen da zu sein. Er kommt ja in eine ganz fremde Umgebung, ohne seine Mama und Geschwister, und wird erst mal ziemlich durch den Wind sein.

    Aber wie Noraaron schon meinte: Ihr solltet während deines Urlaubs nicht 24/7 aufeinanderhocken. Nutze die Zeit lieber, um ihn schrittweise immer mal ein bisschen länger allein zu lassen. So ist er dann nicht wieder völlig aufgeschmissen, wenn du wieder arbeiten musst und er plötzlich allein ist, was er ja bisher gar nicht kannte.

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    Noraaron
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    Ist gar keine schlechte Idee, sich dafür Urlaub zu nehmen: So kannst du ihn nämlich ganz in Ruhe ans Alleinsein gewöhnen, statt von jetzt auf gleich. Am besten lässt du ihn erst mal nur 5 Min. alleine und steigerst das dann nach und nach auf mehrere Stunden.

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