Hallo zusammen,
ich habe eine kleine Golden Retriever Hündin adoptiert, sie ist 3 Monate alt. Sie ist super süß, verspielt und verschmust, aber seit sie eingezogen ist, ist es echt nicht so einfach wie ich dachte... ich bin ständig total gestresst.
Alle lieben sie, ich ja auch, aber es ist echt hart. Es ist einfach sooo viel Arbeit und vor allem Stress. Besonders das mit der Stubenreinheit (beim Züchter konnte sie wohl immer direkt raus), also muss ich wirklich alle 2 Stunden mit ihr raus und die kleinen Malheure im Haus wegmachen. Außerdem habe ich seit 6 Jahren eine Katze und natürlich kümmere ich mich jetzt weniger um sie, was mir total fehlt. Das Zusammenleben klappt eigentlich ganz okay bisher, auch wenn die Kleine sie manchmal anspringt – ich achte aber drauf, dass sie bei der Katze ruhig bleibt.
Jedenfalls habe ich seit sie da ist so einen richtigen Kloß im Magen und gar keinen Appetit mehr. Ich habe solche Angst, was falsch zu machen, und merke jetzt erst, wie krass anstrengend so ein Welpe ist.
Dabei war das kein Spontankauf, ich liebe Tiere und hab immer davon geträumt, einen eigenen Hund zu haben. Ich habe ein Jahr gewartet und wusste auch, dass es viel Arbeit wird – enge Freunde haben das vor 6 Monaten erst erlebt! Aber im Moment habe ich das Gefühl, mich um sie zu kümmern, ohne sie wirklich zu lieben... das macht mich echt traurig. Wobei ich weiß, dass es bei meiner Katze am Anfang genauso war. Da hat es auch gedauert und heute liebe ich sie über alles!
Ich hoffe, ihr verurteilt mich nicht, es tut einfach gut, mal drüber zu reden, damit man sich nicht so allein fühlt und vielleicht ein bisschen beruhigt wird.
Danke euch, und wenn ihr Tipps habt – immer her damit!