Hund aggressiv gegenüber anderen Rüden

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Hallo zusammen!

Bitte keine Vorwürfe oder so... ich erzähl euch mal im Detail, was los ist: Sobald wir einen unkastrierten Rüden treffen, ist erst mal alles okay. Aber genau in dem Moment, wo sie sich beschnuppern, fängt meiner an zu knurren. Wenn der andere Hund dann spielen will oder so, geht mein Hund direkt zum Angriff über. Sogar wenn der andere dann einfach sein Ding macht und weggeht, rennt meiner nochmal hin, nur um ihn anzuknurren. Max kann momentan echt keinen Hundekontakt mehr haben, ohne dass es direkt Streit oder Geknurre gibt... dabei hat er von klein auf fast nur Rüden getroffen. Mit dem Hundetrainer war er oft mit dessen zwei Rüden spazieren... Max hatte eigentlich eine top Sozialisierung, würde ich sagen. Das Verhalten zeigt er erst seit gut zwei Wochen. Meine Fragen: Muss ich ihn jetzt zwangsläufig kastrieren lassen oder gibt's andere Lösungen? Was soll ich tun? Warum macht er das? Ich hab ihn doch so gut sozialisiert...

PS: Mit Hündinnen in jedem Alter versteht er sich super, es geht echt nur um Rüden ab ca. 7 oder 8 Monaten.

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    "Warum macht er das? Ich habe ihn doch gut sozialisiert..." Weil er ein unkastrierter Rüde ist und die Spezies Hund nun mal so programmiert ist :) Ich verstehe nicht, warum es so schwerfällt zu akzeptieren, dass intakte Rüden eine Rivalität gegenüber anderen intakten Rüden empfinden können (je nach Alter, Größe und Charakter des anderen Hundes mal mehr, mal weniger). Diese Schwierigkeit zu akzeptieren, dass das in ihrer Natur liegt, dieser Drang, "um jeden Preis" eine andere Erklärung zu finden. Ich verstehe total, dass man seinen Hund aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen nicht kastrieren lassen möchte oder weil man mit ihm züchten will, aber in dem Fall... muss man eben mit der Hundennatur klarkommen :) Bei einem unkastrierten Rüden sind die Begegnungen mit anderen Rüden halt komplizierter – außer er hat einen extrem sanften Charakter. Für jemanden, der nicht kastrieren will, heißt das: - Man muss die Hunde, mit denen man ihn zusammenbringt, besser aussuchen (es kommt nicht infrage, auf ein Glas zu Tante Erna zu gehen, wenn die einen unkastrierten Rüden hat, mit dem es nicht klappt – da bleibt Bello eben zu Hause). - Man muss extrem wachsam sein, wenn man dort Gassi geht, wo andere Hunde frei laufen und auf den eigenen zustürmen könnten (oder solche Orte sogar meiden, wenn der eigene Hund wirklich aggressiv ist und andere verletzen könnte). - Und man muss den Gehorsam +++ trainieren, damit der Hund sich zumindest ein bisschen im Griff hat, wenn ihm die Nase des Gegenübers nicht passt. Sobald man damit okay ist, ist es absolut kein Problem, ihn unkastriert zu lassen. Aber wenn man die Entscheidung trifft (die ich respektiere), ihn unkastriert zu lassen, muss man auch akzeptieren, was dazugehört. Was Max angeht: Wenn du ihn unkastriert lassen willst, gibt es keine tausend Lösungen. Du suchst die Hunde aus, mit denen ihr gemeinsam spazieren geht (ihm zwei Stunden lang einen anderen Rüden aufzuzwingen, den er nicht riechen kann, nur weil du es gerne hättest, dass sie sich verstehen, ist ein No-Go). Im Gegenzug verlangst du von ihm, dass er sich zumindest für den Moment der Begegnung kurz zusammenreißt, wenn ihr beim Gassi gehen einen anderen Rüden kreuzt. Da gibt es kein Wunder: Deine Führung und das Gehorsamstraining, das ihr vorher gemacht habt, machen da den Unterschied.

    Ok, vielen Dank Kainate! Aber man hört ja oft, dass ein unkastrierter Rüde sich mit allen Hunden versteht, wenn er groß ist, sofern er gut sozialisiert wurde. Wenn das nicht der Fall ist, heißt es oft, man hätte in der Erziehung was falsch gemacht.

    Deshalb habe ich mich gefragt, was ich bei der Erziehung oder Sozialisierung verpasst habe. Aber deine Nachricht beruhigt mich ein bisschen, ich dachte schon, ich hätte irgendwas mit meinem Hund falsch gemacht 😳...

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    Bis vor 2 Wochen war noch alles okay, hab ich das richtig verstanden?

    Ja, so ungefähr...🙂

    Am Anfang hat mich die Situation nicht so gestört, aber so wie es mittlerweile ist, wollte ich lieber mal einen Post schreiben, um mit euch darüber zu quatschen.

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    Kainate
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    „Warum macht er das? Dabei hab ich ihn doch gut sozialisiert...“

    Weil er ein unkastrierter Rüde ist und Hunde nun mal so programmiert sind :)

    Ich verstehe nicht, warum es so schwerfällt, zu akzeptieren, dass unkastrierte Rüden sich gegenüber anderen unkastrierten Rüden rivalisierend verhalten können (mehr oder weniger, je nach Alter, Größe und Charakter des anderen Hundes). Dass man so große Schwierigkeiten hat, das als Teil ihrer Natur zu sehen und stattdessen „um jeden Preis“ nach einer anderen Erklärung sucht.

    Ich kann total verstehen, wenn man seinen Hund aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen nicht kastrieren lassen will oder weil man mit ihm züchten möchte, aber dann... muss man halt auch mit der Natur des Hundes klarkommen : souligner

    Bei einem unkastrierten Rüden sind die Begegnungen mit anderen Rüden meistens komplizierter, außer er hat einen extrem sanften Charakter. Das bedeutet für dich, wenn du ihn nicht kastrieren lassen willst:

    - Du musst viel genauer aussuchen, welche Hunde man ihm vorstellt (keine Chance, mal eben auf 'nen Absacker zu Tante Janine zu gehen, die selbst einen unkastrierten Rüden hat, mit dem es nicht klappt – da bleibt der Fiffi eben zu Hause).

    - Du musst hellwach sein, wenn du an Orten spazieren gehst, wo andere Hunde frei laufen und auf deinen zurennen könnten (oder solche Orte sogar meiden, wenn dein Hund wirklich aggressiv ist und andere verletzen könnte).

    - Und du musst den Gehorsam massiv verstärken, damit der Hund sich zumindest ein bisschen zusammenreißen kann, wenn ihm die Nase des Gegenübers gar nicht passt.

    Sobald man damit okay ist, ist es absolut kein Problem, ihn unkastriert zu lassen. Aber wenn man diese Entscheidung trifft (die ich respektiere), muss man eben auch das akzeptieren, was dazugehört.

    Was Max angeht: Wenn du ihn unkastriert lassen willst, gibt es keine tausend Lösungen. Du suchst die Hunde aus, mit denen ihr spazieren geht (du kannst ihm nicht zwei Stunden lang einen anderen Rüden aufzwingen, den er nicht leiden kann, nur weil du gerne hättest, dass die beiden sich verstehen). Im Gegenzug verlangst du von ihm, dass er sich kurz zusammenreißt, wenn ihr beim Gassi gehen an einem anderen Rüden vorbeikommt. Da gibt’s kein Wunderrezept – am Ende machen deine Führung und das vorherige Gehorsamstraining den Unterschied.

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    Bis vor 2 Wochen war noch alles okay, hab ich das richtig verstanden?

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    Ja, danke Kikaah! Ich weiß, dass man daran arbeiten muss, deshalb hab ich mich entschieden, ihn nicht kastrieren zu lassen, weil ich weiß, dass es sich vielleicht ^^ (vielleicht) mit der Zeit und Training legen wird...

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    Kikaah
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    Zur Not kannst du ja mal das Implantat ausprobieren, das ist ja nur vorübergehend, und dann schauen, ob ihn das beruhigt.

    Das heißt aber natürlich nicht, dass du nicht trotzdem parallel mit ihm arbeiten musst!

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    Hallo zusammen! Bitte kritisiert mich nicht gleich... ich erzähl euch mal im Detail, was gerade los ist: Sobald wir einen unkastrierten Rüden sehen, ist erst mal alles okay. Aber in dem Moment, wo die Hunde sich beschnuppern, fängt mein Hund an zu knurren. Oder wenn der andere Hund spielen will oder so, geht meiner direkt zum Angriff über. Sogar wenn der andere Hund dann einfach weggeht und sein Ding macht, rennt mein Hund nochmal hinterher, nur um ihn anzuknurren. Max kann momentan gar keinen Kontakt mehr zu anderen Hunden haben, ohne dass es Stress oder Geknurre gibt... dabei hat er von klein auf fast nur Rüden getroffen, beim Hundetrainer war er auch oft mit dessen zwei Rüden spazieren... Max hatte, würde ich sagen, echt eine der besten Sozialisierungen, wenn man das so sagen kann. Das Verhalten zeigt er erst seit gut zwei Wochen. Meine Fragen also: Muss ich meinen Hund zwangsläufig machen lassen oder gibt es andere Lösungen? Was soll ich tun? Warum macht er das? Er war doch so gut sozialisiert... PS: Mit Weibchen jeden Alters versteht er sich, es sind nur die Rüden ab ca. 7 oder 8 Monaten, würde ich sagen. Oh, sorry, ich hab mich vertan! Ich wollte eigentlich fragen: Also meine Fragen: Muss ich meinen Hund zwangsläufig KASTRIEREN lassen oder gibt es da noch andere Möglichkeiten?
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    Hi, was du da beschreibst, klingt tatsächlich nach Aggression. So ein Verhalten kann beim Hund viele Ursachen haben, wie zum Beispiel Angst, ein Serotoninmangel oder Konkurrenz unter Rüden... und das umso mehr bei Tieren, die von Natur aus eher ein aggressives oder forderndes Temperament haben. Wenn sich das Ganze nur gegen andere Rüden richtet, kann es gut sein, dass die Hormone mit reinspielen. Da könnte eine Kastration eine Lösung sein (ist aber nicht immer ratsam oder hilfreich, deshalb solltest du das unbedingt mit einem Tierarzt besprechen). Du könntest vielleicht mal versuchen, mit Rüden spazieren zu gehen, die er schon kennt und akzeptiert, um wieder für "entspanntere" Kontakte zu sorgen. Wenn ihr andere Hunde trefft, bleib am besten in Bewegung, damit die Begegnung nicht eskaliert (ohne ihn aber komplett daran zu hindern, zu den anderen Hunden hinzugehen). Wenn du Angst hast, dass er einen anderen Hund angeht, kannst du ihm auch erst mal einen Maulkorb anlegen, bis ihr eine Lösung habt. Wenn das Problem bestehen bleibt, wäre es vielleicht gut, mal einen Tierarzt für Verhaltensmedizin aufzusuchen, der euch dabei hilft, den besten Weg für dich und deinen Hund zu finden. Es gibt auf jeden Fall Lösungen für Aggressionsprobleme. Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen. Schönen Abend noch, Lucie

    Ok! Danke.

    Ich denke nicht, dass ich jetzt schon einen Maulkorb benutze, aber wenn es so weitergeht, werde ich ihm vielleicht doch einen verpassen. Im Moment möchte ich ihn auch noch nicht kastrieren lassen, aber wir werden sehen, ob das Problem mit der Zeit bleibt.

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    Danke Lewina! Ich hab für morgen eine Gassi-Runde mit einem Rüden (Malteser) geplant! Ich halte dich auf dem Laufenden + Fotos, wenn’s klappt! Bisher hab ich leider sonst niemanden mit einem Rüden gefunden lol 🙂

    Eigentlich frage ich die Besitzer am Anfang immer, ob es ein Rüde ist und ob der Hund verträglich ist. Mein Hund hat inzwischen gelernt, bei Fuß zu bleiben, wenn er einen anderen Hund sieht.

    Aber bei Straßenhunden macht Max komischerweise gar nichts! Echt seltsam! Ich schätze mal, das liegt daran, dass die Streuner ein bisschen Angst vor ihm haben und sich deshalb nicht trauen, mit Max zu spielen...

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    Hallo,

    was du da beschreibst, klingt tatsächlich nach Aggression. So ein Verhalten kann viele Ursachen haben, zum Beispiel Angst, Serotoninmangel oder Rivalität unter Rüden... das gilt erst recht für Hunde, die von Natur aus eher ein aggressives oder dominantes Wesen haben.

    Wenn sich dieses Verhalten nur gegen andere Rüden richtet, könnten die Hormone eine Rolle spielen. Eine Kastration wäre vielleicht eine Option (sie ist aber nicht immer ratsam oder hilfreich, deshalb solltest du das unbedingt mit einem Tierarzt besprechen).

    Vielleicht kannst du mal versuchen, mit Rüden spazieren zu gehen, die er schon kennt und akzeptiert, um wieder entspanntere Begegnungen zu trainieren. Wenn ihr andere Hunde trefft, bleib am besten in Bewegung, damit die Situation nicht eskaliert (ohne ihn aber komplett daran zu hindern, Kontakt aufzunehmen). Wenn du Angst hast, dass er einen anderen Hund beißt, kannst du auch erst mal einen Maulkorb benutzen, bis ihr eine dauerhafte Lösung habt.

    Falls das Problem bestehen bleibt, wäre es sicher gut, einen Tierarzt für Verhaltenstherapie dazuzuholen. Der kann dir helfen, die beste Lösung für dich und deinen Hund zu finden. Es gibt definitiv Wege, Aggressionsprobleme in den Griff zu bekommen.

    Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter.

    Schönen Abend noch!

    Lucie

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