Hund adoptieren, wenn beide berufstätig sind?

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Abend zusammen, ich poste hier mal, weil ich ein paar Meinungen brauche.

Nachdem ich lange überlegt und mich über Erziehung und Adoption schlau gemacht habe, will ich es jetzt endlich wagen und einen Hund zu uns holen.

Meine Freundin hatte als Jugendliche einen Golden Retriever und hätte voll gerne wieder einen (vom Züchter), wenn wir erst mal in unser neues Haus umgezogen sind.

In ein paar Monaten soll es also ein Goldie werden, aber ich mache mir echt Gedanken wegen der Arbeit. Wir arbeiten beide als Erzieher, jeweils 30 Stunden die Woche. Das macht mir Sorgen, weil der Hund dann an manchen Nachmittagen alleine wäre. Unsere Schichten sind meistens von 7 bis 13 Uhr oder von 14 bis 21 Uhr, und manchmal arbeiten wir eben gleichzeitig.

Ich hab gelesen, dass ein Welpe nicht so lange alleine bleiben kann – schon allein wegen der Stubenreinheit oder aus Langeweile. Ich weiß, dass es so Welpengitter oder Boxen gibt und dass man ihm beibringen kann, an einer bestimmten Stelle sein Geschäft zu verrichten, wenn wir weg sind, und im Garten, wenn wir da sind.

Aber ist das überhaupt vernünftig? Habt ihr Tipps oder Methoden, wie er das Alleinsein lernen kann? Oder meint ihr, wir sollten lieber noch warten oder uns Urlaub nehmen (so eine Woche zum Beispiel), um uns am Anfang voll um ihn zu kümmern?

Danke schon mal für eure Antworten und danke, dass ihr mir ein bisschen die Angst nehmt! 😁

PS: Es wäre übrigens mein erster eigener Hund.

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17 Antworten
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    Genau deshalb hab ich mir für meinen Welpen so einen Auslauf geholt, damit er nichts Gefährliches anknabbert. Aber zwischen einem Käfig und einem 4m² Gehege ist echt ein Riesenunterschied! ;) Also Käfig: nein, man sperrt einen Welpen nicht in einen Käfig! Aber ein großer Auslauf, um ihn vom Anknabbern abzuhalten: ja! Das macht dann 6 bis 7 Stunden, in denen der Welpe allein ist, wenn ihr die gleichen Arbeitszeiten habt. Das ist zwar ein bisschen lang, aber wenn es nur ab und zu ist, passt das schon. Wir brauchen uns ja nichts vorzumachen, die wenigsten Leute, die arbeiten, sind ständig zu Hause. Dafür musst du an den Tagen, an denen er allein ist, vorher und nach der Arbeit mit ordentlichen Gassirunden für Ausgleich sorgen. Natürlich je nach Alter – 20-30 Min. für einen Welpen, 1 bis 1,5 Std. für einen ausgewachsenen Hund, je nachdem wie viel Energie er hat.

    Ich stehe bald vor dem gleichen Problem. Momentan hab ich noch einen Monat Urlaub, um mich fast rund um die Uhr um sie zu kümmern, ihr schrittweise das Alleinsein beizubringen usw... aber ich hab da mal eine Frage. Meine Hündin hat ihr eigenes Zimmer mit ca. 8m² und direktem Zugang zum Garten. Ich dachte mir, es wäre eigentlich ganz gut, wenn sie da jederzeit raus könnte, und sei es nur zum Pipi machen oder um ein bisschen rumzuflitzen, während wir weg sind. Aber: Sie frisst so ziemlich alles (Steine, Blumen...), deshalb frage ich mich, ob das nicht eher gefährlich ist... :/

    Ab welchem Alter kann ich anfangen, sie allein im Garten zu lassen?

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    Es kommt nicht darauf an, wie viel Zeit er am Tag ohne dich verbringt. Niemand kümmert sich 16 Stunden am Tag um seinen Hund. Worauf es ankommt, ist die Beziehung zu ihm in der Zeit, in der du bei ihm bist – die Momente, die ihr gemeinsam verbringt, und wie intensiv die sind. Je mehr du ihm gibst, desto mehr bekommst du zurück. Ich sehe so viele Hunde, bei denen der Besitzer zwar den ganzen Tag da ist, die es aber auch nicht besser haben, wenn es überhaupt keine Interaktion gibt.

    Naja, also wichtig ist es schon, wenn man einen Hund 9 oder 10 Stunden allein lässt... und zwischen Feierabend und Schlafengehen hat man ja nicht immer die Zeit für richtig viel Action, mit Kochen, Duschen, den Kindern... genau deshalb ist es ja so wichtig, den Hund nicht zu lange allein zu lassen, damit man ihm über den Tag verteilt immer mal wieder Momente für Nähe und Ablenkung bieten kann.

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    Am besten wäre es, einen Petsitter zu engagieren, der mit ihm rausgeht. Aber bitte keinen Käfig.

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    Genau deshalb hab ich mir für meinen Welpen einen Auslauf geholt, damit er nichts Gefährliches anknabbert. Aber zwischen einem Käfig und einem 4 m² großen Auslauf liegt ja wohl ein riesiger Unterschied! ;) Also Käfig auf keinen Fall, man sperrt einen Welpen nicht in einen Käfig! Aber ein großer Auslauf, um zu verhindern, dass er irgendwas Gefährliches frisst – das schon! Das sind dann also so 6 bis 7 Stunden, in denen der Welpe alleine ist, wenn ihr gleichzeitig arbeitet. Das ist schon ein bisschen lang, aber wenn es nur ab und zu vorkommt, geht das noch. Mal ganz ehrlich, machen wir uns nichts vor: Es gibt ja kaum Leute, die arbeiten und trotzdem ständig zu Hause sind. Aber an den Tagen, an denen er alleine ist, musst du das durch richtig große Gassirunden vor und nach der Arbeit ausgleichen. Natürlich immer angepasst an das Alter. So 20–30 Min. für einen Welpen und 1 bis 1,5 Stunden für einen ausgewachsenen Hund, je nachdem, wie viel Power er hat.
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    Danke für eure Antworten.

    Ich dachte an eine Box oder einen Welpenauslauf für die Sicherheit des Welpen, wenn wir nicht da sind (Kabel, gefährliche Gegenstände). Als Hundetrainer mangelt es mir ja nicht an Pipi und Kacka!

    Der Hund wäre dann alleine, wenn unsere Arbeitszeiten gleich liegen (von 7 bis 13 Uhr oder von 14 bis 21 Uhr).

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    Auf jeden Fall solltest du mindestens 15 Tage Urlaub einplanen, wenn der Welpe einzieht, ein Monat wäre noch besser. Vielleicht könnt ihr euren Urlaub ja versetzt nehmen – deine Frau die ersten zwei Wochen und du die nächsten zwei (oder umgekehrt). So habt ihr genug Zeit, dem Kleinen die Grundlagen beizubringen.

    Was die Zeitplanung angeht, hab ich das noch nicht so ganz verstanden. Wie sieht der Tagesablauf für den Welpen aus? Wie lange wird er alleine bleiben?

    Ein Käfig ist für mich ein absolutes No-Go! Man sperrt einen Welpen nicht in einen Käfig, nur um kein Pipi wegwischen zu müssen ^^ Einen Welpen zu haben bedeutet nun mal, Pfützen wegzuputzen, genau wie man bei einem Baby die Windeln wechseln muss. Wenn man dazu nicht bereit ist, sollte man sich keinen Welpen holen.

    Ein Welpengitter ist okay, solange es groß genug ist und der Hund da nicht Tag und Nacht drin verbringt.

    Für meinen Welpen hatte ich einen Auslauf von 4m², der war groß genug für sein Körbchen, die Näpfe, Spielzeug und Platz zum Bewegen. Und er war da auch nie lange drin.

    Dem Welpen beizubringen, drinnen zu machen, wenn ihr weg seid, und draußen, wenn ihr da seid – davon halte ich gar nichts. Da riskierst du, dass der Hund diese Angewohnheit sein Leben lang behält. Es ist besser, ihm beizubringen, dass Pipi nur draußen gemacht wird, und basta! Klar wird es drinnen mal Pfützen geben, aber man sollte das auf keinen Fall fördern, indem man dem Welpen beibringt, an einer bestimmten Stelle im Haus zu machen.

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    Hallo,

    wir haben uns auch einen Golden-Welpen geholt, obwohl wir beide arbeiten.

    Das klappt, aber am Anfang ist es echt viel Orga. Wir hatten nacheinander jeweils eine Woche Urlaub genommen, damit er am Anfang nicht allein ist und wir ihn ganz in Ruhe ans Alleinsein gewöhnen konnten.

    Danach war er für ein paar Wochen Vollzeit bei einer Hundesitterin, später dann noch 1-2 Tage die Woche und am Ende kam sie nur noch zum Gassigehen vorbei, wenn wir beide mal lange Arbeitstage hatten.

    Inzwischen bleibt er meistens allein, wenn wir arbeiten, aber einer von uns schafft es immer, mittags kurz heimzufahren und eine Runde mit ihm zu drehen..

    Also ja, man muss sich vor allem in den ersten Monaten gut organisieren. Aber es ist machbar :)

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