Hallo zusammen, ich wollte hier im Forum mal von meiner schlechten Erfahrung mit einem Tierheim vor 4 Tagen berichten. Wir haben unsere Hündin vor zwei Monaten verloren. Nach vielen Gesprächen mit den Kindern dachten wir uns, dass das Tierheim der beste Ort ist, um einen neuen Gefährten zu finden. Wir sind also zu einem Tierheim gefahren und hatten schon eine ungefähre Vorstellung, was für einen Hund wir suchen. Wir haben ihn dann kennengelernt und es lief echt super – er war zwar ein bisschen ängstlich, aber das ist ja normal. Die Kinder und wir haben uns direkt schockverliebt und es beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. Wir sind dann also ins Büro, um die Adoption klarzumachen. Aber genau da gab's Probleme: Wir wurden nach den Papieren gefragt, unter anderem nach einem Einkommensnachweis. Ich bin Tagesmutter und verdiene nicht so viel, mein Partner arbeitet in Zeitarbeit. Also auch kein Riesengehalt. Und da meinte die Leiterin eiskalt zu uns, dass wir nicht genug verdienen!! Ich war völlig baff und hab sie gefragt, wie viel man denn verdienen muss, um einen Hund zu adoptieren? Aber sie hat nicht wirklich geantwortet, sondern nur wiederholt, dass wir nicht genug verdienen! Könnt ihr euch die Enttäuschung bei den Kindern und bei uns vorstellen? In dem Moment, nachdem ich der Leiterin – sorry – ordentlich die Meinung gegeigt hatte, kam eine andere Familie rein, um auch eine Adoption abzuschließen. Und die Leiterin sagte dann extra laut, damit wir ja jedes Wort mitbekommen: „Ah, sehr gut, Sie haben ja anständige Gehälter!!!!!“ Ich hab mich so richtig gedemütigt gefühlt. Falls jemand vom Tierschutz hier im Forum ist, könnte mir mal wer verraten, was bitteschön ein „anständiges Gehalt“ für eine Adoption ist? Ich hab nämlich keine Ahnung. Na ja, ich glaube nicht, dass ich noch mal einen Fuß in dieses Tierheim setze. Danke fürs Lesen bis zum Ende.
Wütend auf das Tierheim
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Ich hab auf der Website vom Tierschutz gesehen, dass die wohl Einkommensnachweise verlangen.
Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich vor über 10 Jahren mal sowas vorzeigen musste. Damals hatte ich sogar nur 'nen befristeten Vertrag, genau wie mein Ex.
Vielleicht hatten die einfach zu viele Abgaben, wo Geldmangel als Grund angegeben wurde??? Manche brauchen ja nur 'ne Ausrede, um ihr Tier loszuwerden, aber bei anderen reicht die Kohle halt wirklich nicht aus.
Ein Hund kostet Geld, das ist klar. Aber in deinem Fall hast du deinen Hund ja behalten und ihn bis zum Schluss begleitet, das sollten die eigentlich auch berücksichtigen.
Ehrlich gesagt sind manche Tierheime echt kompliziert. Entweder verdient man nicht genug, oder man arbeitet zu viel, oder man hat keinen Garten und kriegt direkt 'ne Absage, etc. etc. ... aber das liegt halt oft an den Leuten, die dort arbeiten.
Du solltest deine Erfahrung echt mal der SPA-Zentrale melden, so ein Verhalten vom Tierheimleiter geht ja mal gar nicht!
Dass die nach Einkommensnachweisen fragen, kann ich ja noch verstehen. Ein Hund kostet halt Geld, das lässt sich nicht leugnen. Aber zu behaupten, dass ein Paar mit zwei Gehältern nicht genug verdient, um einen Hund zu adoptieren... das ist echt die Höhe! Was ist das für ein Tierheim, ein Luxus-Tierheim lol, nur für Reiche?
Oh 😳
Das tut mir echt leid für euch! Es ist wirklich schlimm, dass manche Leute so unmöglich sind!
Versuch am besten, das einfach zu ignorieren, auch wenn ich die Enttäuschung von dir und deinen Kindern total verstehen kann... Aber zum Glück sind nicht alle Tierheime so.
Viel Erfolg weiterhin 😉
Geh da bloß nicht wieder hin, aber melde den Vorfall unbedingt. Sonst machen die noch ewig so weiter mit ihrer Auswahl nach total absurden Kriterien.
Danke für eure Rückmeldungen. Also bei uns wurde tatsächlich nach einem Einkommensnachweis gefragt für einen einjährigen Hund, der kastriert war und keinerlei Krankheiten hatte. Aber na ja, ich kann mir nicht vorstellen, nochmal in dieses Tierheim zu gehen.
Das ist ja wohl absolut unmöglich! Ich muss mich echt zusammenreißen, um nicht zu sagen, was ich von der Person halte, die euch da empfangen hat!
Es tut mir so leid für deine Kinder, die schon ihren neuen Kumpel gefunden hatten, und auch für die arme Fellnase, die das Glück einer neuen Familie schon fast zum Greifen nah hatte!
Wie Jador schon meinte, könntest du dich mal direkt an die Zentrale vom Tierschutz wenden oder zu anderen Tierheimen fahren, die nicht so extrem stur und streng sind. Es gibt auch viele Vereine, die Hunde aus Spanien oder andere Auslandshunde vermitteln. Schau doch mal auf der Adoptionsseite von Wamiz vorbei..
Hier sind die Adoptionsbedingungen, wie sie in der Satzung der SPA stehen.
„WENN DU BEI UNS ADOPTIEREN MÖCHTEST
Die SPA steht für verantwortungsvolle Adoption. Bei der Adoption im Tierheim muss vor Ort ein Info-Formular ausgefüllt werden.
Erforderliche Unterlagen:
• Personalausweis
• Aktueller Wohnsitznachweis im Original (nicht älter als 3 Monate)
Je nach Tier können weitere Nachweise verlangt werden:
• Für die Adoption eines Hundes oder Welpen unter 6 Monaten => aktueller Einkommensnachweis (Gehaltsabrechnung, Gewerbenachweis).“
Ein Einkommensnachweis wird eigentlich nur in Sonderfällen verlangt (wegen des Alters des Welpen oder falls bei einem Hund spezielle Behandlungen anstehen, wie bei Krankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten, die Hundeschule oder einen Verhaltenstrainer nötig machen).
Man müsste halt wissen, ob der Hund in eine bestimmte Kategorie fällt... denn von einem Mindesteinkommen ist da eigentlich absolut nicht die Rede. Kann gut sein, dass deine Ansprechpartnerin da etwas zu übereifrig war. Wend dich am besten direkt an die Hauptgeschäftsstelle, wenn dir diese Adoption wirklich am Herzen liegt.
In einem Tierheim, kann ich nur bestätigen!! Und mein Partner will da nie wieder einen Fuß reinsetzen!!
War das echt in einem richtigen Tierheim oder nur in einer einfachen Auffangstation?