Hallo, oder guten Abend!
Also, ich habe ein Problem und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich schaffe es einfach nicht, meinen Welpen zu lieben.
Vor ein paar Monaten haben meine Freundin und ich beschlossen, einen Hund für ihren Hund dazuzuholen. Er war total einsam, nachdem er seinen Spielkameraden verloren hatte (den ich selbst nicht mehr kennengelernt habe). Er hat nur noch gejault und war vorher nie allein, deshalb dachten wir, ein neuer Kumpel wäre die beste Idee, um ihn wieder glücklich zu machen.
Wir haben viel bei Züchtern gesucht. Meine Freundin wollte unbedingt einen Welpen, weil ihr Hund sehr dominant ist und einen erwachsenen Hund wohl nie akzeptiert hätte. Ich war von der Welpen-Idee nicht wirklich begeistert, zumal der Kleine ja auch für mich sein sollte, ich mich aber nicht bereit fühlte, einen Hund zu erziehen. Ich hatte in meinem Leben bisher nur eine Hündin, und die war immer total brav und gehorsam, da musste ich nie wirklich viel Erziehungsarbeit leisten.
Wir haben lange über verschiedene Rassen diskutiert. Mein Traum wäre eigentlich ein Wolfshund, aber das kam für mich nicht infrage, solange ich mir nicht zutraue, ihn richtig zu trainieren und ihm den nötigen Platz zu bieten. Am Ende haben wir dann einen Dalmatiner von einem eher naja, sagen wir mal fragwürdigen Züchter adoptiert, in den wir uns aber total verliebt haben.
Er ist echt dickköpfig und baut immer wieder den gleichen Mist, egal was ich versuche, um ihn zu stoppen: Er springt auf die Arbeitsplatte, wühlt im Müll, macht nachts auf den Teppich oder pinkelt sogar hin, obwohl er tagsüber stubenrein ist und eigentlich auch die ganze Nacht einhalten kann – das hat er nämlich schon geschafft. Er ist jetzt 6 Monate alt und seit er da ist, empfinde ich einfach nichts für ihn. Wenn ich ihn sehe, bin ich nur genervt, obwohl ich wirklich alles versuche, um eine Bindung aufzubauen. Ich gehe mit ihm raus, spiele mit ihm, füttere ihn, aber nichts hilft. Es fühlt sich an, als müsste ich mich dazu zwingen, ihn zu streicheln oder ihm Zuneigung zu zeigen. Ich weiß nicht mehr weiter. Meine Freundin ist sehr streng, was die Hunde dürfen und was nicht, und ich hatte eigentlich auf sie gehofft, was das Training angeht. Aber ich bin diejenige, die die meiste Zeit mit den Hunden verbringt, wenn sie arbeitet. Ich halte diesen ganzen Stress einfach nicht mehr aus. Jeder Streit dreht sich nur noch um den Welpen und seine Erziehung, und langsam denke ich mir, dass es vorher ohne ihn besser war. Aber ich kann es nicht übers Herz bringen, die beiden Hunde wieder zu trennen. Ich komme mir vor wie ein herzloses Monster, und es ist schrecklich zu merken, wie viel Wut ich auf einen Welpen habe, der eigentlich nur das durchmacht, was jeder andere Hund vor ihm auch durchgemacht hat.
Bitte, falls ihr irgendwelche Ratschläge für mich habt, wäre ich euch echt dankbar. Danke schon mal im Voraus! 😊
Warum empfinde ich keine Liebe für meinen Hund?
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Welche Werbung? Die hab ich wohl verpasst
Keine Ahnung, so nach dem Motto einfach mal Werbung posten und sich sicher sein, dass sie nicht gelöscht wird... Und sag mal, warum hast du eigentlich 2 Nager angegeben? Hm... Warum erstellt man einen Account, nur um genau auf diesen hier zu antworten....
Ja... aber warum sollte sie das erfinden? 🤪

Äh, warum ?????????😔 das sieht leider echt aus :(
Es wurde eigentlich schon alles gesagt. Und holt euch bloß keinen Wolfshund, ihr werdet absolut nicht damit klarkommen: Man passt sich dem Wolfshund an, man wird ihn niemals nach seinem Leben oder seinen Wünschen biegen können...
Und sprich mit deiner Freundin über deinen Frust, denn die Grundidee, einen Welpen für den Ersthund zu holen... das war von Anfang an keine gute Idee (ein Welpe kann dominant sein, egal was ihr denkt). Man holt sich einen Hund erst, wenn alle mit der Entscheidung einverstanden sind und sich auch alle darum kümmern.
Huhu Loup blanc 😉

Das ist eigentlich eine ganz klassische Situation. Und gar nicht so selten, wie man vielleicht denkt.
Dazu kommt noch, dass du den Welpen ja gar nicht wolltest, was die Sache natürlich nicht einfacher macht...
Genau wie Petyrlechon hatte ich am Anfang echt Probleme, eine Bindung zu meinem Hund aufzubauen. Und dabei war ich es sogar, die ihn unbedingt wollte! Ich hab vorher ewig recherchiert und mich über 6 Monate lang schlau gemacht, bevor ich mich entschieden habe. Na ja, meine Eltern haben auch ein bisschen gedrängelt, vor allem meine Mutter. Ohne sie hätte ich wahrscheinlich noch gewartet. Vielleicht lag es ja daran.
Aber Fakt ist: Dieser Welpe, den ich mir so sehr gewünscht, vorgestellt und ausgesucht hatte, war so gar nicht das, was ich wollte lol Er war total brav, fast schon zu brav. Keine Flausen im Kopf, total die Schlaftablette, er hat nur gepennt. Das hatte echt gar nichts mit meinen Vorstellungen zu tun. Und dann kam noch dazu, dass von Anfang an ständig irgendwas war. Mittlerweile duzt mich mein Tierarzt schon 😑, was das Ganze auch nicht besser gemacht hat. Mir geht's da gar nicht ums Geld, aber es ist echt deprimierend, wenn der Welpe ständig was hat, obwohl man sich so viel Mühe gibt. Am Anfang hat mich das total runtergezogen, aber mittlerweile hab ich mich damit abgefunden und versuche einfach, die Probleme in den Griff zu bekommen.
Wegen der ganzen Geschichte hat es echt ein paar Monate gedauert, bis der Funke bei meinem Kleinen endlich übergesprungen ist. Heute ist er mein Riesenbaby (50 kg wiegt das „Baby“ mit seinen 8 Monaten), er schläft auf meinen Füßen oder manchmal sogar mit bei mir im Bett. Er folgt mir sogar in die Werkstatt, nur um bei mir zu sein, etc... Manchmal braucht es eben einfach Zeit.
Vor ihm hatte ich Ayrton, einen Dogo Argentino, und da war es ganz anders. Da war die Bindung sofort da. Ich dachte eigentlich, dass es mit Odin genauso wird, aber es kam dann doch ganz anders.