Von der Zucht leben

?
Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
Melden

Hallo zusammen,

seit einiger Zeit stelle ich mir eine Frage: Kann man eigentlich von einer Hundezucht leben?

Ich erklär's euch mal: Mein Partner träumt davon, seine eigene Hundezucht zu eröffnen. Sein Ziel wäre es, irgendwann mit dem Arbeiten aufzuhören, um sich voll und ganz den Hunden zu widmen und sie bestmöglich zu versorgen. Da wir beide totale Hundefans sind, bestärke ich ihn darin, den Schritt zu wagen. Aber ich frage mich eben, ob man allein vom Geld aus dem Welpenverkauf leben kann, wenn ich selbst noch einen festen Job und ein regelmäßiges Einkommen habe? Oder müsste er trotzdem noch Teilzeit oder sogar Vollzeit weiterarbeiten?

Sagt mir mal, was ihr darüber denkt. Wenn ihr Tipps oder so habt, immer her damit! Ich hab schon echt viel gesucht, aber finde nicht so wirklich Antworten auf meine Fragen...

Danke schon mal im Voraus!

Übersetzt Französisch
icon info

Die Inhalte des Forums werden teilweise aus anderen Sprachen übersetzt, und Beiträge können Länder mit unterschiedlichen Tierschutzgesetzen betreffen. Informieren Sie sich daher gründlich, bevor Sie Entscheidungen treffen.

Da das Forum automatisch von einer KI übersetzt wird, können die Übersetzungen Fehler enthalten.

Editor wird geladen

Schreibe deine Nachricht und lade anschließend, wenn du möchtest, ein Foto hoch. Wir bitten dich, im Austausch höflich zu bleiben.

Ihr Beitrag wird für alle Mitglieder des internationalen Wamiz-Forums sichtbar sein.

8 Antworten
Sortieren nach:
  • ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Ich weiß nicht, ob das Thema noch aktuell ist ;-) Ich habe einen Abschluss in Hundezucht und züchte hobbymäßig Chihuahuas...

    Ich kann mich den Meinungen von oben nur anschließen. Die Wahl der Rasse ist echt eine strategische Entscheidung. Man muss wissen, dass kleine Rassen „mehr abwerfen“. Die Welpen verkaufen sich besser und teurer als große Hunde, vor allem, wenn man in der Nähe von Großstädten wohnt. Allerdings ist die Zucht bei denen oft etwas heikler. Man sollte auch die Konkurrenz genau unter die Lupe nehmen, bevor man das hauptberuflich durchzieht. Bei den Chihuahuas gibt es zum Beispiel in manchen Ecken (wie zwischen den Alpes-Maritimes und dem Var) dutzende Züchter – da ist das Angebot riesig und manchmal sogar größer als die Nachfrage...

    Vergiss auch nicht die Konkurrenz durch die ganzen Privatleute, die ihre Hunde mal eben Welpen kriegen lassen und sie dann viel billiger verscherbeln als die Profis. Wer das Ganze „vollzeit“ macht, hat ja ordentlich Fixkosten und muss seine Welpen zwangsläufig teurer verkaufen.

    Man kann schon von der Hundezucht leben, aber dafür muss man viele Welpen produzieren und Entscheidungen treffen, die einem nicht immer leichtfallen, wenn man seine Tiere liebt. Zum Beispiel die Zuchttiere abzugeben, die man jahrelang hatte, wenn sie nicht mehr für die Nachzucht geeignet sind :-(. Man muss eine ganz strenge Auswahl bei den Elterntieren treffen, vor allem was Erbkrankheiten angeht, um die Chancen auf gesunde Welpen zu maximieren und sich einen guten Ruf für die Zucht aufzubauen.

    Eigentlich ist es wie bei jedem anderen Unternehmen auch: Es kann funktionieren, aber man muss einen Weg finden, sich von der Masse abzuheben – zum Beispiel durch besondere Linien oder Farben, die gerade total gefragt sind...

    Pass auch auf, bevor du dich irgendwo niederlässt, und klär das mit der Gemeinde ab. Manche verbieten Zuchten nämlich komplett. Informier dich auch gut über alle Bauvorschriften und die Abstände, die man zum Nachbarn einhalten muss, je nachdem, wie viele ausgewachsene Hunde man hält...

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, DIE richtigen Familien für die Kleinen zu finden. Manchmal hat man Glück und findet tolle Leute, die sich regelmäßig melden oder sogar zu Freunden werden. Aber oft ist es echt mühsam: Man kriegt total schräge Anrufe und Nachrichten, oder die Hunde landen bei anderen Züchtern, die sie bis aufs Mark ausbeuten, oder bei irgendwelchen Arschlöchern, die sie auf Anzeigenportalen weiterverkaufen oder ins Tierheim stecken... man erlebt da echt alles. Man muss lernen, die Leute auf den ersten Blick einzuschätzen. Mit der Zeit durchschaut man die Spielchen zwar besser, aber es bleibt eine echte Herausforderung...

    Kurz gesagt: Es ist ein toller Beruf, der klappen kann, wenn man sich vorher gut vorbereitet (Marktanalyse, Businessplan, Konkurrenzcheck, sich selbst kritisch hinterfragen, Austausch mit erfahrenen Züchtern usw.).

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Ich weiß nicht, ob das Thema noch aktuell ist ;-) Ich habe einen Abschluss in Hundezucht und züchte hobbymäßig Chihuahuas...

    Ich kann mich den Meinungen von oben nur anschließen. Die Wahl der Rasse ist echt eine strategische Entscheidung. Man muss wissen, dass kleine Rassen „mehr abwerfen“. Die Welpen verkaufen sich besser und teurer als große Hunde, vor allem, wenn man in der Nähe von Großstädten wohnt. Allerdings ist die Zucht bei denen oft etwas heikler. Man sollte auch die Konkurrenz genau unter die Lupe nehmen, bevor man das hauptberuflich durchzieht. Bei den Chihuahuas gibt es zum Beispiel in manchen Ecken (wie zwischen den Alpes-Maritimes und dem Var) dutzende Züchter – da ist das Angebot riesig und manchmal sogar größer als die Nachfrage...

    Vergiss auch nicht die Konkurrenz durch die ganzen Privatleute, die ihre Hunde mal eben Welpen kriegen lassen und sie dann viel billiger verscherbeln als die Profis. Wer das Ganze „vollzeit“ macht, hat ja ordentlich Fixkosten und muss seine Welpen zwangsläufig teurer verkaufen.

    Man kann schon von der Hundezucht leben, aber dafür muss man viele Welpen produzieren und Entscheidungen treffen, die einem nicht immer leichtfallen, wenn man seine Tiere liebt. Zum Beispiel die Zuchttiere abzugeben, die man jahrelang hatte, wenn sie nicht mehr für die Nachzucht geeignet sind :-(. Man muss eine ganz strenge Auswahl bei den Elterntieren treffen, vor allem was Erbkrankheiten angeht, um die Chancen auf gesunde Welpen zu maximieren und sich einen guten Ruf für die Zucht aufzubauen.

    Eigentlich ist es wie bei jedem anderen Unternehmen auch: Es kann funktionieren, aber man muss einen Weg finden, sich von der Masse abzuheben – zum Beispiel durch besondere Linien oder Farben, die gerade total gefragt sind...

    Pass auch auf, bevor du dich irgendwo niederlässt, und klär das mit der Gemeinde ab. Manche verbieten Zuchten nämlich komplett. Informier dich auch gut über alle Bauvorschriften und die Abstände, die man zum Nachbarn einhalten muss, je nachdem, wie viele ausgewachsene Hunde man hält...

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, DIE richtigen Familien für die Kleinen zu finden. Manchmal hat man Glück und findet tolle Leute, die sich regelmäßig melden oder sogar zu Freunden werden. Aber oft ist es echt mühsam: Man kriegt total schräge Anrufe und Nachrichten, oder die Hunde landen bei anderen Züchtern, die sie bis aufs Mark ausbeuten, oder bei irgendwelchen Arschlöchern, die sie auf Anzeigenportalen weiterverkaufen oder ins Tierheim stecken... man erlebt da echt alles. Man muss lernen, die Leute auf den ersten Blick einzuschätzen. Mit der Zeit durchschaut man die Spielchen zwar besser, aber es bleibt eine echte Herausforderung...

    Kurz gesagt: Es ist ein toller Beruf, der klappen kann, wenn man sich vorher gut vorbereitet (Marktanalyse, Businessplan, Konkurrenzcheck, sich selbst kritisch hinterfragen, Austausch mit erfahrenen Züchtern usw.).

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Ich weiß nicht, ob das Thema noch aktuell ist ;-) Ich habe einen Abschluss in Hundezucht und züchte hobbymäßig Chihuahuas...

    Ich kann mich den Meinungen von oben nur anschließen. Die Wahl der Rasse ist echt eine strategische Entscheidung. Man muss wissen, dass kleine Rassen „mehr abwerfen“. Die Welpen verkaufen sich besser und teurer als große Hunde, vor allem, wenn man in der Nähe von Großstädten wohnt. Allerdings ist die Zucht bei denen oft etwas heikler. Man sollte auch die Konkurrenz genau unter die Lupe nehmen, bevor man das hauptberuflich durchzieht. Bei den Chihuahuas gibt es zum Beispiel in manchen Ecken (wie zwischen den Alpes-Maritimes und dem Var) dutzende Züchter – da ist das Angebot riesig und manchmal sogar größer als die Nachfrage...

    Vergiss auch nicht die Konkurrenz durch die ganzen Privatleute, die ihre Hunde mal eben Welpen kriegen lassen und sie dann viel billiger verscherbeln als die Profis. Wer das Ganze „vollzeit“ macht, hat ja ordentlich Fixkosten und muss seine Welpen zwangsläufig teurer verkaufen.

    Man kann schon von der Hundezucht leben, aber dafür muss man viele Welpen produzieren und Entscheidungen treffen, die einem nicht immer leichtfallen, wenn man seine Tiere liebt. Zum Beispiel die Zuchttiere abzugeben, die man jahrelang hatte, wenn sie nicht mehr für die Nachzucht geeignet sind :-(. Man muss eine ganz strenge Auswahl bei den Elterntieren treffen, vor allem was Erbkrankheiten angeht, um die Chancen auf gesunde Welpen zu maximieren und sich einen guten Ruf für die Zucht aufzubauen.

    Eigentlich ist es wie bei jedem anderen Unternehmen auch: Es kann funktionieren, aber man muss einen Weg finden, sich von der Masse abzuheben – zum Beispiel durch besondere Linien oder Farben, die gerade total gefragt sind...

    Pass auch auf, bevor du dich irgendwo niederlässt, und klär das mit der Gemeinde ab. Manche verbieten Zuchten nämlich komplett. Informier dich auch gut über alle Bauvorschriften und die Abstände, die man zum Nachbarn einhalten muss, je nachdem, wie viele ausgewachsene Hunde man hält...

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, DIE richtigen Familien für die Kleinen zu finden. Manchmal hat man Glück und findet tolle Leute, die sich regelmäßig melden oder sogar zu Freunden werden. Aber oft ist es echt mühsam: Man kriegt total schräge Anrufe und Nachrichten, oder die Hunde landen bei anderen Züchtern, die sie bis aufs Mark ausbeuten, oder bei irgendwelchen Arschlöchern, die sie auf Anzeigenportalen weiterverkaufen oder ins Tierheim stecken... man erlebt da echt alles. Man muss lernen, die Leute auf den ersten Blick einzuschätzen. Mit der Zeit durchschaut man die Spielchen zwar besser, aber es bleibt eine echte Herausforderung...

    Kurz gesagt: Es ist ein toller Beruf, der klappen kann, wenn man sich vorher gut vorbereitet (Marktanalyse, Businessplan, Konkurrenzcheck, sich selbst kritisch hinterfragen, Austausch mit erfahrenen Züchtern usw.).

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Ich weiß nicht, ob das Thema noch aktuell ist ;-) Ich habe einen Abschluss in Hundezucht und züchte hobbymäßig Chihuahuas...

    Ich kann mich den Meinungen von oben nur anschließen. Die Wahl der Rasse ist echt eine strategische Entscheidung. Man muss wissen, dass kleine Rassen „mehr abwerfen“. Die Welpen verkaufen sich besser und teurer als große Hunde, vor allem, wenn man in der Nähe von Großstädten wohnt. Allerdings ist die Zucht bei denen oft etwas heikler. Man sollte auch die Konkurrenz genau unter die Lupe nehmen, bevor man das hauptberuflich durchzieht. Bei den Chihuahuas gibt es zum Beispiel in manchen Ecken (wie zwischen den Alpes-Maritimes und dem Var) dutzende Züchter – da ist das Angebot riesig und manchmal sogar größer als die Nachfrage...

    Vergiss auch nicht die Konkurrenz durch die ganzen Privatleute, die ihre Hunde mal eben Welpen kriegen lassen und sie dann viel billiger verscherbeln als die Profis. Wer das Ganze „vollzeit“ macht, hat ja ordentlich Fixkosten und muss seine Welpen zwangsläufig teurer verkaufen.

    Man kann schon von der Hundezucht leben, aber dafür muss man viele Welpen produzieren und Entscheidungen treffen, die einem nicht immer leichtfallen, wenn man seine Tiere liebt. Zum Beispiel die Zuchttiere abzugeben, die man jahrelang hatte, wenn sie nicht mehr für die Nachzucht geeignet sind :-(. Man muss eine ganz strenge Auswahl bei den Elterntieren treffen, vor allem was Erbkrankheiten angeht, um die Chancen auf gesunde Welpen zu maximieren und sich einen guten Ruf für die Zucht aufzubauen.

    Eigentlich ist es wie bei jedem anderen Unternehmen auch: Es kann funktionieren, aber man muss einen Weg finden, sich von der Masse abzuheben – zum Beispiel durch besondere Linien oder Farben, die gerade total gefragt sind...

    Pass auch auf, bevor du dich irgendwo niederlässt, und klär das mit der Gemeinde ab. Manche verbieten Zuchten nämlich komplett. Informier dich auch gut über alle Bauvorschriften und die Abstände, die man zum Nachbarn einhalten muss, je nachdem, wie viele ausgewachsene Hunde man hält...

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, DIE richtigen Familien für die Kleinen zu finden. Manchmal hat man Glück und findet tolle Leute, die sich regelmäßig melden oder sogar zu Freunden werden. Aber oft ist es echt mühsam: Man kriegt total schräge Anrufe und Nachrichten, oder die Hunde landen bei anderen Züchtern, die sie bis aufs Mark ausbeuten, oder bei irgendwelchen Arschlöchern, die sie auf Anzeigenportalen weiterverkaufen oder ins Tierheim stecken... man erlebt da echt alles. Man muss lernen, die Leute auf den ersten Blick einzuschätzen. Mit der Zeit durchschaut man die Spielchen zwar besser, aber es bleibt eine echte Herausforderung...

    Kurz gesagt: Es ist ein toller Beruf, der klappen kann, wenn man sich vorher gut vorbereitet (Marktanalyse, Businessplan, Konkurrenzcheck, sich selbst kritisch hinterfragen, Austausch mit erfahrenen Züchtern usw.).

    Übersetzt Französisch
    C
    Caroline-eg Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Na ja, es ist schon ein bisschen kompliziert, aber nicht völlig unmöglich. Sicher ist aber, dass das Gehalt am Ende selten über den Mindestlohn hinausgeht. Es gibt mehrere Kriterien, die man beachten muss: Je nach Rasse fallen die Würfe größer oder kleiner aus, Futter und Pflege sind nicht bei allen Tieren gleich, und dann gibt es noch eine gewisse Preisspanne, in der sich eine Rasse bewegt.

    Ein einfaches Beispiel: Ich habe zwar eine recht seltene Rasse mit wenigen Gesundheitschecks (da es keine Probleme gibt) und großen Würfen (manchmal sind es bis zu 11 oder 12 Welpen), aber es ist ein eher mittelgroßer Hund, der nicht Unmengen frisst. Es fällt keine Fellpflege oder spezielle rassespezifische Pflege an. Ich denke, rein technisch gesehen ist die Zucht meiner Rasse viel rentabler als zum Beispiel eine Schäferhundzucht.

    Sich um mehrere Würfe gleichzeitig zu kümmern, ist echt stressig. Nehmen wir mal an, du hast im Schnitt 5 Würfe pro Jahr (ich denke, für den Anfang ist weniger besser), mit durchschnittlich 6 Welpen für je 1.000 Euro. Das macht im Schnitt 30.000 Euro im Jahr, aber nach Abzug der 20 % MwSt. bleiben 24.000 Euro übrig. Davon musst du aber die ganze Rasselbande füttern – und für 5 Würfe im Jahr brauchst du mindestens 5 bis 6 Hunde. Rechne je nach Rasse mit durchschnittlich 300 bis 500 Euro im Monat fürs Futter. Dazu kommen Ausstellungsgebühren, die Waschmaschine, die ständig läuft, die Stromrechnung, Kosten für Gesundheitschecks, Deckgebühren für fremde Rüden, Sozialabgaben und Steuern. Wenn am Ende der Mindestlohn übrig bleibt, ist das schon das absolute Maximum. Wenn man sich erst mal einen Namen gemacht hat, Rabatte beim Futter bekommt, seine Hunde gezielter für die Zucht selektiert und besser organisiert ist, kann man hoffen, ein bisschen mehr zu verdienen. Aber reich wird man mit seriöser Zucht sicher nicht.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Hallo

    Davon zu leben, ja, das ist durchaus möglich.

    Wie Be Cool oben schon geschrieben hat, spielt die Rasse eine riesige Rolle dabei, wie viel Gewinn man am Ende wirklich macht. Nehmen wir mal die Englische Bulldogge: Da ist künstliche Befruchtung und Kaiserschnitt mehr als ratsam und die Würfe sind meistens eher klein. Im Gegensatz dazu beim Malinois – da ist die Fortpflanzung total unkompliziert, ein Kaiserschnitt ist nur bei Komplikationen nötig (was echt selten vorkommt) und es gibt viel mehr Welpen pro Wurf.

    Klar, so eine „Vermehrer-Fabrik“ wird immer davon leben können, selbst bei Rassen, die schwierig zu züchten sind. Manche Züchter haben das ganze Jahr über mehr als zwei Würfe pro Monat (und entsprechend viele Zuchttiere), da mache ich mir um deren Bankkonto keine Sorgen. Außerdem geht die Auswahl der Familien da ruckzuck, die Welpen sind schnell weg.

    Sowas steht natürlich im krassen Gegensatz zu Liebe und Respekt dem Hund gegenüber, und ich bezweifle mal, dass du das so vorhast.

    Zum Schluss: Eine Zucht MUSS aus Liebe zur Rasse entstehen, aus Liebe zum Hund und aus der Leidenschaft, die Rasse weiterzubringen. Dazu gehört die gezielte Auswahl der Elterntiere. Und Auswahl heißt nicht unbedingt, den Rüden von nebenan zu nehmen, sondern oft Sperma aus dem Ausland zu besorgen – eben von dem Rüden, der perfekt zu deiner Hündin passt. Auch das kostet natürlich ordentlich was.

    Leidenschaftliche Züchter, so wie viele meiner Freunde und ich selbst, arbeiten alle noch nebenher. Es kommt echt selten vor, dass wir damit mal Gewinn machen. Aber wenn man eine Zucht plant, denkt man nicht an das Geld, das man auf dem Rücken der Hunde verdient, sondern man will in erster Linie seine Leidenschaft ausleben.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Hallo,

    Be Cool hat das Ganze schon gut zusammengefasst, aber warum fragst du nicht einfach mal bei anderen Züchtern nach? Das könnte dir eine gute Vorstellung davon geben, wie man das am besten macht. Ich bin mir sicher, dass die Züchter kein Problem damit haben, sich kurz Zeit zu nehmen, um auf eine Mail mit der Bitte um Rat zu antworten ;) Ansonsten gibt es ja noch Ausstellungen, falls du lieber direkt mit ihnen persönlich sprechen möchtest!

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Das kommt ganz auf die Rasse, den Bekanntheitsgrad und die Art der Zucht an.

    Aber es ist trotzdem echt schwer, wirklich NUR davon zu leben, selbst wenn man schon jahrelang dabei ist.

    Viele Züchter bauen sich deshalb noch was nebenbei auf (Tierpension, Training oder Futterverkauf), um die eigentliche Zucht zu unterstützen, weil man da sonst ganz schnell mal draufzahlt.

    Am Anfang kannst du sowieso nicht damit rechnen, dass genug hängen bleibt, um dich und deine Zuchttiere das ganze Jahr über durchzubringen.

    Übersetzt Französisch
  • 8 Kommentare zu 8

  • Du hast eine Frage oder möchtest etwas mitteilen? Los geht's!