Von 3 auf 2 Mahlzeiten am Tag umstellen

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Guten Abend,

wie im Titel schon erwähnt, würde ich aus praktischen Gründen (zwecks Gassi-Management) gerne bei meinem fast 7,5 Monate alten Welpen von drei auf zwei Mahlzeiten am Tag umstellen.

Bisher hat er immer vor dem Gassi gefressen, und wir haben dann mindestens eine gute halbe Stunde gewartet, bevor wir los sind – plus gut zehn Minuten an der Leine laufen, um die Verdauung ohne großes Gehopse noch etwas zu strecken.

Er ist sehr verfressen, daher weiß ich nicht, ob er es packt, den ganzen Tag nichts zu kriegen, zumal wir morgens, mittags und abends "große" Runden drehen. Ich frage mich daher:

- Sollte ich das Mittagsgassi eher ausfallen lassen (nur kurz Pipi und 5 Min. Schnuppern) und dafür die Runden morgens und abends länger machen?

Ich hab's heute zum ersten Mal probiert und er kam mir den ganzen Nachmittag total hungrig vor. 🤦 Aber vielleicht ist es noch zu früh für ein Urteil?

- Gibt es ein Alter, ab dem der Wechsel von drei auf zwei Mahlzeiten einfacher ist?

- Wäre es besser, das schleichend zu machen, also die Mittagsportion z.B. über eine Woche zu reduzieren, damit er sich besser gewöhnt?

- Hat jemand von euch schon mal die Mahlzeiten reduziert und ist dann doch wieder zurückgerudert? Wenn ja, warum?

Danke für eure Tipps! ;)

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27 Antworten
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  • Gabyn
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    Ich hab dich das gefragt, weil ich von Magendrehungen bei einigen großen Rassen gehört habe.

    Ich habe eine Jack-Russell-Hündin, der ich als Welpe drei Mahlzeiten am Tag gegeben habe. Als sie 6 Monate alt war, sind wir auf zwei Mahlzeiten umgestellt, weil ich wieder angefangen habe zu arbeiten und mittags dann keiner da war, um sie zu füttern.

    Ich hab dann eine Dogsitterin für sie gefunden, die jeden Tag kommt. Aber an den Tagen, an denen sie nicht nur an der Leine spazieren ging, sondern mit dem Auto in den Wald gefahren ist, um dort mit anderen Hunden zu toben, hat man mir erzählt, dass sie ihr Frühstück wieder ausgekotzt hat (obwohl sie es schon um 6:30 Uhr bekommen hatte).

    Deshalb kriegt sie jetzt immer noch so gegen 6:00-6:30 Uhr was, aber eine kleinere Portion (10g weniger), bevor die Dogsitterin gegen 9:30-10:00 Uhr vorbeikommt. Die Hauptmahlzeit gibt's dann früh am Abend um 18:00 Uhr. Genauso mache ich es bei meinem zweiten Schatz, einem Jagdhund-Mix.

    Diesen Rhythmus behalten wir auch bei, wenn ich zu Hause bin und mit ihnen rausgehe (also ein leichtes Frühstück, bevor es gegen 10:00 Uhr für eine 1,5-stündige Gassirunde an der Leine rausgeht, plus Samstag und Sonntag, wenn sie richtig flitzen können). Abendessen gibt's dann um 18:00 Uhr, vor der letzten Runde um 21:30 Uhr.

    In den ersten drei Tagen war es für sie total komisch, mittags nichts zu fressen zu bekommen. Sie ist ständig um mich herumgeschlichen, aber da muss man einfach „Nein“ sagen.

    Ein bisschen schummle ich aber: Meistens bin ich ja daheim, und am Wochenende gebe ich meinen beiden mittags getrocknete Hähnchenstreifen.

    Aber wenn sie mal bei Freunden sind, die Dogsitterin am Wochenende kommt oder wir wegfahren, kommen sie auch super ohne ihr Mittags-Leckerli klar. Ich meine, sie schleichen zwar kurz um einen rum, aber nach 5 Minuten sind sie vom Morgenspaziergang so k.o., dass sie sich einfach hinlegen... bis zur Abendrunde, und wenn sie dann zurückkommen, haben sie ordentlich Kohldampf... genau wie ich...

    Und was die Knochen angeht: Da überlasse ich den Experten die Beratung. Nur so viel: Keine gekochten Knochen! Lieber ein großer, roher Fleischknochen, der zur Größe des Hundes passt. Er sollte nicht versuchen, ihn direkt zu zerbeißen oder sich den Kiefer darin einzuklemmen. Und bei Markknochen vorsichtig sein – das sind echte Kalorienbomben. Mir hat mal jemand einen längs aufgesägten Markknochen gegeben, das war echt klasse, weil meine Jacky so ganz leicht an das Mark kam und sich gleichzeitig die Zähne geputzt hat.

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    Noch eine Idee: Vielleicht könntest du mittags einen kleinen Markknochen geben? Was zum Kauen, um eher das Kaubedürfnis zu stillen als den Magen.

    Genau das hab ich mir auch schon überlegt, aber ich hab da noch eine (vielleicht blöde) Frage: Sind Kauknochen nicht eigentlich viel zu fettig? Wie sieht das denn mit den Kalorien aus, kann man das irgendwie schätzen? Ich hab schon öfter mal welche gekauft (verschiedene Sachen, nicht unbedingt Markknochen, die hab ich glaube ich noch nie getestet), aber die Auswahl ist ja riesig und manche sahen echt fettig aus. Wie ist das denn bei Markknochen?

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    Ich hab noch vergessen zu sagen, dass ich es heute probiert habe, aber wir waren mittags Gassi und danach schien er total hungrig zu sein. Deswegen hab ich auch gefragt, ob ich die Runden morgens und abends länger machen und dafür mittags nicht mehr so groß rausgehen soll (außer halt kurz zum Pipi machen natürlich).

    Lorna, wolltest du das einfach nur mal testweise ändern, ohne einen speziellen Grund?

    Auf jeden Fall wäre ich gerne an deiner Stelle, die Gassirunden sind bestimmt viel entspannter. Und wenn sie dann auch noch nicht so verfressen ist, hängt sie sicher nicht die ganze Zeit mit der Nase am Boden wie meiner 🙄

    Gabyn, mein Hund ist ein Mischling (übrigens kastriert). Er hat vor allem was vom Belgischen Schäferhund (anscheinend Tervueren), und dann soll wohl noch Jagdhund, Beauceron und Border Collie mit drin sein – das sagen zumindest die „Kenner“ am häufigsten.

    Er ist schon ziemlich energiegeladen, zumindest draußen. Er ist total lebhaft und verspielt, wenn wir unterwegs sind, da powert er sich richtig aus. Zuhause ist er dann eigentlich ruhig, aber jetzt auch nicht völlig abgemeldet.

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    Andere Idee: Vielleicht könntest du mittags einen kleinen Markknochen geben? Was zum Kauen, um eher sein Maul als seinen Bauch zu beschäftigen.

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    Gabyn
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    Welche Rasse oder was für einen Hundetyp hast du?

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    Bei mir ist es genau umgekehrt :-)

    Ich hab mal probiert, wieder eine zweite Mahlzeit einzuführen, um zu sehen, ob das was ändert, aber meiner Hündin ist das anscheinend total schnuppe. Sie ist nicht wirklich verfressen, sag ich mal – sie frisst, wenn sie wirklich Hunger hat, ansonsten macht sie einfach ihr Ding.

    Ich bin bei einer Mahlzeit am Tag, seit sie... ich weiß gar nicht mehr genau, wie alt sie da war, ich glaube so mit knapp einem Jahr.

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    (Ach, hab ich ganz vergessen: Ich wollte ihn eigentlich füttern, wenn wir vom Gassigehen zurückkommen, aber wäre es andersrum vielleicht besser?)

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