Ich hab dich das gefragt, weil ich von Magendrehungen bei einigen großen Rassen gehört habe.
Ich habe eine Jack-Russell-Hündin, der ich als Welpe drei Mahlzeiten am Tag gegeben habe. Als sie 6 Monate alt war, sind wir auf zwei Mahlzeiten umgestellt, weil ich wieder angefangen habe zu arbeiten und mittags dann keiner da war, um sie zu füttern.
Ich hab dann eine Dogsitterin für sie gefunden, die jeden Tag kommt. Aber an den Tagen, an denen sie nicht nur an der Leine spazieren ging, sondern mit dem Auto in den Wald gefahren ist, um dort mit anderen Hunden zu toben, hat man mir erzählt, dass sie ihr Frühstück wieder ausgekotzt hat (obwohl sie es schon um 6:30 Uhr bekommen hatte).
Deshalb kriegt sie jetzt immer noch so gegen 6:00-6:30 Uhr was, aber eine kleinere Portion (10g weniger), bevor die Dogsitterin gegen 9:30-10:00 Uhr vorbeikommt. Die Hauptmahlzeit gibt's dann früh am Abend um 18:00 Uhr. Genauso mache ich es bei meinem zweiten Schatz, einem Jagdhund-Mix.
Diesen Rhythmus behalten wir auch bei, wenn ich zu Hause bin und mit ihnen rausgehe (also ein leichtes Frühstück, bevor es gegen 10:00 Uhr für eine 1,5-stündige Gassirunde an der Leine rausgeht, plus Samstag und Sonntag, wenn sie richtig flitzen können). Abendessen gibt's dann um 18:00 Uhr, vor der letzten Runde um 21:30 Uhr.
In den ersten drei Tagen war es für sie total komisch, mittags nichts zu fressen zu bekommen. Sie ist ständig um mich herumgeschlichen, aber da muss man einfach „Nein“ sagen.
Ein bisschen schummle ich aber: Meistens bin ich ja daheim, und am Wochenende gebe ich meinen beiden mittags getrocknete Hähnchenstreifen.
Aber wenn sie mal bei Freunden sind, die Dogsitterin am Wochenende kommt oder wir wegfahren, kommen sie auch super ohne ihr Mittags-Leckerli klar. Ich meine, sie schleichen zwar kurz um einen rum, aber nach 5 Minuten sind sie vom Morgenspaziergang so k.o., dass sie sich einfach hinlegen... bis zur Abendrunde, und wenn sie dann zurückkommen, haben sie ordentlich Kohldampf... genau wie ich...
Und was die Knochen angeht: Da überlasse ich den Experten die Beratung. Nur so viel: Keine gekochten Knochen! Lieber ein großer, roher Fleischknochen, der zur Größe des Hundes passt. Er sollte nicht versuchen, ihn direkt zu zerbeißen oder sich den Kiefer darin einzuklemmen. Und bei Markknochen vorsichtig sein – das sind echte Kalorienbomben. Mir hat mal jemand einen längs aufgesägten Markknochen gegeben, das war echt klasse, weil meine Jacky so ganz leicht an das Mark kam und sich gleichzeitig die Zähne geputzt hat.