Von 3 auf 2 Mahlzeiten am Tag umstellen

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Guten Abend,

wie im Titel schon erwähnt, würde ich aus praktischen Gründen (zwecks Gassi-Management) gerne bei meinem fast 7,5 Monate alten Welpen von drei auf zwei Mahlzeiten am Tag umstellen.

Bisher hat er immer vor dem Gassi gefressen, und wir haben dann mindestens eine gute halbe Stunde gewartet, bevor wir los sind – plus gut zehn Minuten an der Leine laufen, um die Verdauung ohne großes Gehopse noch etwas zu strecken.

Er ist sehr verfressen, daher weiß ich nicht, ob er es packt, den ganzen Tag nichts zu kriegen, zumal wir morgens, mittags und abends "große" Runden drehen. Ich frage mich daher:

- Sollte ich das Mittagsgassi eher ausfallen lassen (nur kurz Pipi und 5 Min. Schnuppern) und dafür die Runden morgens und abends länger machen?

Ich hab's heute zum ersten Mal probiert und er kam mir den ganzen Nachmittag total hungrig vor. 🤦 Aber vielleicht ist es noch zu früh für ein Urteil?

- Gibt es ein Alter, ab dem der Wechsel von drei auf zwei Mahlzeiten einfacher ist?

- Wäre es besser, das schleichend zu machen, also die Mittagsportion z.B. über eine Woche zu reduzieren, damit er sich besser gewöhnt?

- Hat jemand von euch schon mal die Mahlzeiten reduziert und ist dann doch wieder zurückgerudert? Wenn ja, warum?

Danke für eure Tipps! ;)

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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ja, das kommt halt auf den Hund an und was er so frisst. Es erscheint mir ziemlich logisch, dass Trockenfutter – erst recht, wenn Getreide drin ist – länger zum Verdauen braucht als Nassfutter oder Barf.

    Aber gut, egal ob die Verdauung nun 4 oder 15 Stunden dauert, was soll diese halbe Stunde Sicherheit eigentlich bringen? Macht eine halbe Stunde bei einem Zyklus von mehreren Stunden wirklich so einen Unterschied?

    Ich weiß es nicht.

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    Doudou229
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    An Lorna

    Was die Verdauungszeiten angeht, gibt es so viele unterschiedliche Infos, dass man echt schnell den Überblick verliert, zumindest geht’s mir so :-(

    Tierärzte sagen im Schnitt 6 bis 7 Stunden bei Trockenfutter, andere meinten eher 11 bis 15 Stunden.

    In der Barf-Szene heißt es auch, dass Trockenfutter länger braucht und es bei Barf viel schneller geht...

    Ich hatte mal gelesen, dass

    Nassfutter wohl weniger Zeit zum Verdauen braucht als Trockenfutter. Ein Hund könnte Nassfutter in etwa vier Stunden verdauen, während er für Trockenfutter acht Stunden für den gleichen Weg brauchen könnte.

    Und dann kommt noch die Zeit fürs Fressen dazu, womit die Verdauung ja schon beginnt... aber auch da ist jeder Hund anders...

    Bei Volka, die Trockenfutter bekam, hatte ich einen „Staubsauger“ – in 15 bis 20 Sekunden war alles weg. Ich weiß noch, 2004 hab ich ihr einen Tennisball in den Napf gelegt, um sie zu bremsen, meine kleine Vovo, und später hab ich das Futter in eine große Pfanne getan oder Suchspiele im Haus gemacht...

    🙄

    Bei Selbstgekochtem hat sie länger zum Fressen gebraucht und beim Barfen... naja, außer am ersten Tag, als sie den Hähnchenschenkel sofort runtergeschlungen hat, weil sie so geschockt war, plötzlich rohes Fleisch zu bekommen, total überrascht und happy (wie ein Hai). Bei ihrer ersten Mahlzeit lief es mir echt eiskalt den Rücken runter (upsi), ich bin fast panisch im Barf-Forum gelandet... halt als typische Anfängerin... hi hi...

    Sie hat dann im Schnitt gute 6 Minuten gebraucht... und bei fleischigen Knochen manchmal noch länger.

    Oxane, mein dritter Barf-Hund, braucht weniger als 2 Minuten – ein echter Labrador-Vielfraß eben... außer wenn ihr das Gemüse nicht passt 😈

    Jedenfalls ist das je nach Hund echt manchmal ein ziemliches Kopfzerbrechen...

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    Ich muss ehrlich zugeben, dass es vor allem meine Paranoia wegen Magendrehungen war, die mich dazu gebracht hat, die Anzahl der Mahlzeiten so schnell wie möglich zu reduzieren :-)

    Meine Hündin war nämlich bis vor kurzem ein echter Wirbelwind (sie ist jetzt etwas ruhiger geworden) und mir war bei dem Gedanken, dass ihr Essen im Magen quasi Achterbahn fährt, echt nicht wohl.

    Und ich muss echt sagen, dass mir diese Empfehlungen mit den 30-45 Minuten Pause nach dem Fressen total witzlos vorkommen, wenn man bedenkt, dass der Magen ja über Stunden arbeitet (anscheinend 7 bis 15 Stunden für die Magenentleerung, je nachdem, was der Hund frisst). Da beruhigt es mich viel mehr, wenn das Ganze nachts in aller Ruhe verdaut wird.

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    Emma1975
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    Hi Fleur,

    ich habe OOkipa (er wird morgen 8 Monate alt) diesen Monat schrittweise auf 2 Mahlzeiten pro Tag umgestellt ...

    Ich gebe ihm morgens 1/3 und abends 2/3, anstatt 1/1/1.

    Das scheint ihn nicht weiter zu stören.

    Mittags machen wir meistens die "aktivste" Runde, da ist das Risiko für eine Magendrehung geringer... denn ich muss zugeben, er ist extrem verfressen und schlingt alles in Rekordzeit runter.

    Mittags bekommt er oft seinen Dentastix zum Kauen nach dem Gassi, wenn ich wieder los zur Arbeit muss...

    Für die Umstellung habe ich mir eine gute Woche Zeit gelassen und mittags nur eine halbe Ration gegeben und abends 1,5 ... aber vielleicht hab ich mir da auch völlig umsonst einen Kopf gemacht.

    Außerdem bekommt er bei den Spaziergängen ja auch noch ordentlich Belohnungs-Häppchen!

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    M
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    Danke

    Stimmt, ich kann bei 3 Mahlzeiten bleiben, da ich ja sowieso zu Hause bin – vor allem, solange er noch ein Welpe ist. Wenn er erwachsen ist, sind die Mengen ja geringer, da schaue ich dann einfach mal.

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    Doudou229
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    Huhu, macht euch keinen Kopf ;-)

    Huhu Fleur

    Ja, du kannst das schrittweise reduzieren, um sie an zwei Mahlzeiten zu gewöhnen ...

    Mittags kann die Gassirunde so bleiben wie immer, solange kein intensiver Sport oder Springen dabei ist ...

    Huhu Myma

    Wenn du kannst, mach ruhig 3 Mahlzeiten draus, zögere nicht. Es gibt keinen Zwang, mit 6 Monaten auf zwei Näpfe umzustellen ... oder später auf nur einen ... je nach Rasse von deinem Schatz (gilt auch für Hunde, die Trockenfutter bekommen).

    Bei Sporthunden wird das sogar von Trainern empfohlen ... und ein befreundeter Tierarzt hatte mir das damals für Volka, meine erste Labrador-Hündin, geraten.

    Bei großen Rassen ist das wegen der Verdauung und wegen der Gefahr einer Magendrehung sowieso besser ...

    Bei einem alternden Hund kann man für den Komfort sogar wieder auf 4 Mahlzeiten gehen ...

    Bei meinen Mädels warte ich immer so 45 Min. nach dem Spaziergang oder dem Schwimmen, bevor es Futter gibt.

    Die Golden-Hündin von meinen Eltern kommt über die Feiertage zu Besuch, sie ist über 5 Jahre alt (wird gebarft) und bekommt zwei Mahlzeiten plus Frühstück ;-) (das ist so ein Ding von meiner Mama, ihr Hund bekommt immer ein kleines Stück hartes Brot, getoastet und mit Butter).

    Oxane (Labrador), die heute ihren 7. „Monatstag“ hat ;-), bekommt 3 Mahlzeiten: morgens um 7:00 Uhr die größte Portion mit Fleisch und Fisch, Gassirunde um 9:30 Uhr im Winter (die Mittagsmahlzeit ist die leichteste, damit wir gegen 14:00 Uhr zur Sport-Runde für 45 Min. oder länger loskönnen, je nach Lust und Laune, im Winter), um 17:00 Uhr Gassi und Schwimmen (1 Std. im Winter), ihr Abendessen gegen 19:00/19:30 Uhr und dann Gartenzeit im Winter, wann sie will ab 20:00 Uhr, und die letzte Runde so gegen 22:00 oder 23:00 Uhr.

    (Was sie nicht davon abhält, mich um 1:50 Uhr nachts zu wecken ^^ für ein kleines Pipi und um den Jagdhunden beim „Singen“ zuzuhören, sie liebt dieses nächtliche Spektakel ...

    Ich denke, sie wird bei ihren 3 Mahlzeiten bleiben, bei mir geht das ja, weil ich zu Hause bin ...

    Falls ich wieder anfangen müsste zu arbeiten, müsste ich ihr Barf auf 2 Portionen aufteilen ... und zwar ganz langsam, damit sie am Ende nicht mit einem grummelnden Magen dasteht ;-)

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    Mir geht’s bald genau wie dir, mir wurde auch gesagt, dass man mit 6 Monaten auf 2 Mahlzeiten umstellen soll.

    Nur ist mein Kleiner auch total verfressen, ich weiß echt nicht, wie er darauf reagieren wird.

    Vor allem, weil die Tagesration dann ja auf zwei statt drei Portionen aufgeteilt wird. Die Portion wird dann also größer und ich hab Angst, dass das zu viel auf einmal ist (er ist ein großer Hund, das sind dann ca. 300g pro Mahlzeit), das ist schon echt viel.

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    M
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    Mir geht’s bald genau wie dir, mir wurde auch gesagt, dass man mit 6 Monaten auf 2 Mahlzeiten umstellen soll.

    Nur ist mein Kleiner auch total verfressen, ich weiß echt nicht, wie er darauf reagieren wird.

    Vor allem, weil die Tagesration dann ja auf zwei statt drei Portionen aufgeteilt wird. Die Portion wird dann also größer und ich hab Angst, dass das zu viel auf einmal ist (er ist ein großer Hund, das sind dann ca. 300g pro Mahlzeit), das ist schon echt viel.

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    Mit 7 bis 8 Monaten kannst du anfangen, den Fütterungsrhythmus umzustellen, indem du die Portionen bei einer der Mahlzeiten reduzierst. Aber wegen der Mischung deines Hundes sollte die komplette Umstellung erst so mit einem Jahr sein.

    Ist also super, dass du jetzt von 3 auf 2 Mahlzeiten runtergehst, denn das Ziel ist ja am Ende eigentlich nur noch eine Mahlzeit.

    Am besten fütterst du deinen Hund 30 Minuten bevor ihr rausgeht, damit das Futter Zeit hat „anzukommen“. Das beugt einer Magendrehung vor, was bei größeren Hunden ja leider passieren kann.

    Fütter ihn bitte nicht direkt nach dem Spaziergang, das widerspricht seinem natürlichen Verdauungsrhythmus.

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    Ich hab hier so oft gelesen, was andere ihren Hunden zu fressen geben, dass ich mir schon dachte: Mensch, vielleicht kriegt sie ja echt zu wenig, ohne dass ich es merke. Aber nee.

    Ich gebe ihr schon ziemlich regelmäßig Markknochen, aktuell so fast einen pro Woche, aber jeden Tag wäre dann doch zu viel.

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