Hallo zusammen,
ich hab ein Problem mit dem Hund meiner Partnerin.
Kurz zur Vorgeschichte: Der Hund ist jetzt über ein Jahr alt. Er hat vorher bei meiner Partnerin und ihrem Ex gewohnt. Die beiden haben ihn monatelang einfach alles machen lassen, was er wollte.
Fazit: Der Hund ist der Boss, meine Partnerin hat ihn total verhätschelt. Er braucht extrem viel Aufmerksamkeit und sammelt gerade fleißig Minuspunkte.
Um das Problem in den Griff zu kriegen, haben wir einen Hundetrainer dazugeholt. Der hat uns Tipps gegeben, wie er selbstständiger wird, nicht mehr an der Leine zieht, keine Leute mehr anspringt... kurz gesagt, wie er ein braver, gut erzogener Hund wird.
Er hat uns auch erklärt, dass der Hund erst mal nicht mehr aufs Sofa darf und nicht mehr im Bett schlafen soll. Meine Freundin wollte das zwar, aber mich hat's echt genervt, weil er uns nachts immer geweckt hat (Gesicht abschlecken, über uns drüberlaufen... ).
Als Bestrafung hat er uns geraten, ihn für 10 Minuten im Bad zu isolieren, wenn er drei Sachen hintereinander angestellt hat.
Seitdem wird es langsam besser, wir schaffen es, sein Verhalten und vor allem unser eigenes zu korrigieren. Er zieht immer weniger an der Leine, knurrt nicht mehr, wenn man an seinen Napf geht...
ABER... natürlich gibt es ein ABER.
Seit wir die Methoden vom Trainer anwenden, macht der kleine Kerl sich gar nicht mehr die Mühe, sein Geschäft draußen zu erledigen!
- Nachts, wenn wir schlafen, pinkelt er oder macht sein Häufchen auf den Boden.
- Tagsüber, wenn wir weg sind, pinkelt er auf den Boden oder aufs Sofa.
- Er wird in unserer Abwesenheit auch immer zerstörerischer.
Bevor wir mit dem Training angefangen haben, hatten wir damit überhaupt keine Probleme.
Ich weiß echt nicht mehr weiter...
Wir sehen den Trainer bald wieder, aber ich hätte gerne vorher schon ein paar Tipps. Hundehaufen wegmachen direkt nach dem Aufstehen ist bei uns im Haushalt nicht gerade das Lieblingshobby.