Rückfall: Mein Hund macht wieder in die Wohnung

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Hallo zusammen,

ich hab ein Problem mit dem Hund meiner Partnerin.

Kurz zur Vorgeschichte: Der Hund ist jetzt über ein Jahr alt. Er hat vorher bei meiner Partnerin und ihrem Ex gewohnt. Die beiden haben ihn monatelang einfach alles machen lassen, was er wollte.

Fazit: Der Hund ist der Boss, meine Partnerin hat ihn total verhätschelt. Er braucht extrem viel Aufmerksamkeit und sammelt gerade fleißig Minuspunkte.

Um das Problem in den Griff zu kriegen, haben wir einen Hundetrainer dazugeholt. Der hat uns Tipps gegeben, wie er selbstständiger wird, nicht mehr an der Leine zieht, keine Leute mehr anspringt... kurz gesagt, wie er ein braver, gut erzogener Hund wird.

Er hat uns auch erklärt, dass der Hund erst mal nicht mehr aufs Sofa darf und nicht mehr im Bett schlafen soll. Meine Freundin wollte das zwar, aber mich hat's echt genervt, weil er uns nachts immer geweckt hat (Gesicht abschlecken, über uns drüberlaufen... ).

Als Bestrafung hat er uns geraten, ihn für 10 Minuten im Bad zu isolieren, wenn er drei Sachen hintereinander angestellt hat.

Seitdem wird es langsam besser, wir schaffen es, sein Verhalten und vor allem unser eigenes zu korrigieren. Er zieht immer weniger an der Leine, knurrt nicht mehr, wenn man an seinen Napf geht...

ABER... natürlich gibt es ein ABER.

Seit wir die Methoden vom Trainer anwenden, macht der kleine Kerl sich gar nicht mehr die Mühe, sein Geschäft draußen zu erledigen!

- Nachts, wenn wir schlafen, pinkelt er oder macht sein Häufchen auf den Boden.

- Tagsüber, wenn wir weg sind, pinkelt er auf den Boden oder aufs Sofa.

- Er wird in unserer Abwesenheit auch immer zerstörerischer.

Bevor wir mit dem Training angefangen haben, hatten wir damit überhaupt keine Probleme.

Ich weiß echt nicht mehr weiter...

Wir sehen den Trainer bald wieder, aber ich hätte gerne vorher schon ein paar Tipps. Hundehaufen wegmachen direkt nach dem Aufstehen ist bei uns im Haushalt nicht gerade das Lieblingshobby.

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23 Antworten
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  • Jean-Yves
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    Nein, bestraf ihn bloß nicht jedes Mal, wenn er aufs Sofa hopst. Sonst hast du nur noch Zoff mit ihm und am Ende gewinnt der, der zuerst die Geduld verliert – und bei diesem Spielchen sind Hunde echt Weltmeister^^.

    Sag ihm ein deutliches „Nein“ genau in dem Moment, in dem er gerade hochspringen *will*, nicht erst, wenn er schon dabei ist. Du musst ihn vorher abfangen, zur Not stellst du dich einfach zwischen ihn und die Couch.

    Wenn er dann immer noch nicht auf dich hört, solltest du erstmal beim Grundgehorsam ansetzen und alles belohnen, was er gut macht.

    Damit das mit dem Hören klappt, am besten jeden Tag eine kurze Trainingseinheit einlegen. Wiederhol Sachen, die er schon kann, wie Sitz, Platz, Steh, und bring ihm Neues bei, zum Beispiel „Ab auf deinen Platz“ oder „Bleib“. Ein ordentliches „Sitz“ oder „Platz“ heißt auch nicht nur für zwei Sekunden, das muss er immer länger halten können.

    Die Übungen sollten kurz sein, so 10 Minuten reichen völlig, aber dafür eben täglich. Bloß nicht die Nerven verlieren! Belohn ihn ordentlich, wenn er ein Kommando gut ausführt – mit Spielzeug, Leckerlis oder Streicheleinheiten. Beende jede Einheit mit etwas, das er super kann, und mach davor und danach eine ordentliche Spieleinheit.

    Geschirre mit einem Ring an der Brust, die das Ziehen verhindern, sind echt effektiv. Mir persönlich hat das True Love Geschirr super geholfen, als ich mir den Fuß gebrochen hatte und meine Hündin noch an der Leine gezogen hat. Mit einem Würgehalsband macht er wahrscheinlich nur dicht, besonders wenn er eh schon einen starken Charakter hat und dickköpfig ist.

    Ein paar Kissen im Körbchen sind halt trotzdem nicht so gemütlich wie das Sofa oder das Bett.

    Ich hab das Körbchen meiner Hündin, in das sie fast nie reingegangen ist, gegen das hier getauscht:

    https://www.amazon.fr/Pawhut-Pieds-Chien-Animal-Marine/dp/B07CPQ8FXL/ref=sr_1_24?s=pet-supplies&ie=UTF8&qid=1544623543&sr=1-24&keywords=pawhut

    Das ist total bequem, flauschig und er liegt nicht direkt auf dem kalten Boden. Ich bin echt zufrieden mit dem Hundebett, außerdem lässt sich der Bezug leicht abnehmen, in der Maschine waschen und trocknet schnell.

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    Ich werd mal versuchen, ihn zu belohnen, wenn er von selbst runterkommt.

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    Das ist ganz klar ein Betteln um Aufmerksamkeit. Aber es ist halt ständig ... ich hab versucht, ihn von der Couch abzulenken, indem ich einen Ball werfe oder mit ihm spiele, Kuscheln usw. ... aber sobald ich aufhöre, schwupps, springt er wieder auf mich oder aufs Sofa ...

    Die Absicht ist zwar „süß“, aber im Alltag können meine Partnerin und ich uns nicht mal umarmen, ohne dass er uns anspringt, oder wenn ich auf einem Stuhl arbeite, springt er mich permanent an.

    Und jetzt wird das eigentliche Problem noch komplizierter: Er wird aggressiv uns gegenüber, wenn wir schlafen gehen oder die Wohnung verlassen ... Heute Morgen hat er mich sogar gebissen!

    Ich bleibe da konsequent: Wenn der Hund sich nicht benimmt, kommt er für 15 Min. ins Badezimmer. Aber mittlerweile versucht er mich zu beißen, wenn ich ihn am Halsband wegziehe (ich mache das ganz vorsichtig, um die Aggressivität nicht noch zu steigern).

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    Das ist ganz klar ein Betteln um Aufmerksamkeit. Aber es ist halt ständig ... ich hab versucht, ihn von der Couch abzulenken, indem ich einen Ball werfe oder mit ihm spiele, Kuscheln usw. ... aber sobald ich aufhöre, schwupps, springt er wieder auf mich oder aufs Sofa ...

    Die Absicht ist zwar „süß“, aber im Alltag können meine Partnerin und ich uns nicht mal umarmen, ohne dass er uns anspringt, oder wenn ich auf einem Stuhl arbeite, springt er mich permanent an.

    Und jetzt wird das eigentliche Problem noch komplizierter: Er wird aggressiv uns gegenüber, wenn wir schlafen gehen oder die Wohnung verlassen ... Heute Morgen hat er mich sogar gebissen!

    Ich bleibe da konsequent: Wenn der Hund sich nicht benimmt, kommt er für 15 Min. ins Badezimmer. Aber mittlerweile versucht er mich zu beißen, wenn ich ihn am Halsband wegziehe (ich mache das ganz vorsichtig, um die Aggressivität nicht noch zu steigern).

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    Kikaah
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    Anstatt ihn immer und immer wieder zu bestrafen, solltest du ihm lieber beibringen, vom Sofa runterzugehen. Das bedeutet zwar im Umkehrschluss, dass er erst mal drauf darf, aber wenn er kapiert, dass er fürs Runtergehen ein Leckerli bekommt, wird er es das nächste Mal viel lieber machen ^^ Könnte es sein, dass das aufs Sofa Springen eigentlich eine Spielaufforderung ist?

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    Wenn ich Nein sage, muss ich ihn runterheben, sonst versucht er meine Uhr zu fressen (der kleine Frechdachs).

    Er ist stur, wirklich richtig stur.

    Wir haben ihm noch Kissen in sein Körbchen gelegt, damit er es bequemer hat.

    Was meint ihr, sollte ich ihn quasi jedes Mal bestrafen, wenn er es versucht?

    Das Problem ist nur, dass er am Anfang zwar mitmacht, wenn er ins Bad soll, aber nach einer Weile hat er keine Lust mehr und knurrt ...

    Wegen dem Halsband: Das bricht mir echt das Herz, deshalb bleiben wir erst mal beim ganz normalen Halsband. Wir werden den Rat vom Trainer mit dem Würgehalsband befolgen, wenn er wirklich absolut nicht hören will.

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    Kikaah
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    Anstatt das Würgehalsband zu benutzen, das ihm wehtut, solltest du lieber das Easy-Walk-Geschirr nehmen.

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    Jean-Yves
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    Ich bin mir nicht sicher, ob er kapiert, dass er eingesperrt wird, nur weil er aufs Sofa gesprungen ist.

    Wenn du ihn nur nach jedem dritten Mal bestrafst, versteht er es vielleicht beim letzten Mal, falls die Strafe wirklich direkt in dem Moment kommt, in dem er es getan hat. Aber die Verbindung zu den anderen Malen wird er gar nicht checken.

    Vielleicht kaufst du ihm ein Bett, das viel bequemer ist als sein aktuelles Körbchen. Besonders wenn er monatelang das Bett und das Sofa gewohnt war, ist er jetzt sicher total frustriert, dass er nicht mehr drauf darf. Das braucht Zeit.

    Aber wenn du „Nein!“ sagst, sobald er aufs Sofa will, hört er dann nicht auf dich?

    Und wie reagiert er, wenn du sagst, er soll runtergehen? Geht er von selbst runter oder musst du ihn erst anpacken, damit er runtergeht?

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    Keine Häufchen mehr im Haus, das sind doch mal gute Nachrichten! Wir haben eine Hundeklappe eingebaut und er kann jetzt raus, wann er will, was echt super klappt.

    ABER, ja, schon wieder ein Aber... dieser Hund ist einfach so dickköpfig!

    Er fängt wieder an, aufs Sofa zu springen... wir müssen ihn dann zur Strafe 10-15 Minuten ins Badezimmer sperren. Wenn wir ihn wieder rauslassen, macht er direkt weiter... und so geht das immer weiter. Freitagabend hat er das so lange getrieben, bis ich das Zimmer abgetrennt habe. Aber das macht es auch nicht besser, er bellt jetzt einfach ununterbrochen im Raum herum... Ich sag's euch, ich musste erst mal raus aus dem Haus, um mal kurz durchzuatmen.

    Er fängt auch wieder an, beim Gassi extrem an der Leine zu ziehen. Auf Rat vom Hundetrainer benutzen wir jetzt ein Würgehalsband.

    Es ist ein ständiger Kampf. Wir bleiben konsequent und versuchen ruhig zu bleiben, weil Aufregen ja eh nichts bringt, ganz im Gegenteil – aber es ist echt hart...

    Falls ihr noch ein paar Tipps für mich habt, wäre ich euch echt dankbar.

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    Mel1 hat genau den Punkt getroffen, denke ich. Ein glücklicher und vor allem ausgeglichener Hund ist ein Hund, der seinen Platz als Hund kennt!

    Es muss sich für ihn wohl echt komisch anfühlen, dass er nicht mehr diesen fast menschlichen Stellenwert im Haushalt hat, den er vorher hatte.

    Du musst bei deinen Ansagen konsequent bleiben (nicht mehr aufs Bett, aufs Sofa usw.). Das wird ein bisschen dauern, aber er wird schon kapieren, dass sich die „Spielregeln“ geändert haben.

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