Prozac für den Hund

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Hallo zusammen,

ich melde mich nochmal wegen meinem ilove. Ich hatte ja schon mal erzählt, dass sein Verhalten seit er bei uns ist ziemlich „schwierig“ ist. Kurze Erinnerung: ilove kommt aus dem Tierheim, wurde mit 10 Monaten adoptiert und wir wissen nichts über seine Vergangenheit. Er ist hyperaktiv, aber auch total verschmust. Ableinen ist unmöglich, an der Leine ist es ein einziger Kampf, er macht in der Wohnung Sachen kaputt und Hundebegegnungen sind der Horror: Er fiept, zieht, springt wild umher, beißt sich in die Pfoten, extremes Schlecken... Er ist eigentlich sehr anhänglich, aber bei der kleinsten Reizung von außen dreht er völlig durch, vergisst, dass wir da sind und findet kein Ende. Mit dem Lernen ist es auch echt zäh: Er kennt „Sitz“, „Hier“ und „Langsam“, aber das klappt nur, wenn es extrem ruhig ist. Nach einem Jahr ist es jetzt echt hart, und die Hundeschule hat leider gar nichts gebracht...

Der Tierarzt, der ihn betreut und auch Verhaltenstherapeut ist, spricht von einer schweren Angststörung. Er hat sogar Angst, dass er frühzeitig stirbt, weil sein Herz bei diesen Ausrastern so extrem rast. Er ist eigentlich dagegen, Hunde mit Medis „ruhigzustellen“ (er hat mir das ein Jahr lang gesagt und wollte der Natur ihren Lauf lassen). Nach vielen Ratschlägen bei den Besuchen hat er es erst einen Monat mit Zylkene versucht. Wirkung: gleich null. Gestern Abend hat er dann zusammen mit seinen Kollegen entschieden, Prozac in einer mittleren Dosierung zu verschreiben. Ziel ist es, ihn nicht komplett wegzubeamen, sondern ihn so weit „runterzuholen“, dass wir überhaupt mal gemeinsam trainieren können. Sie befürchten, dass ilove irgendwann aggressiv wird, wenn er sich gar nicht mehr im Griff hat. Nach zwei Situationen mit meinem Sohn habe ich da mittlerweile auch echt Schiss...

Also, ich würde gerne eure Meinung zu der Behandlung hören. Wie sieht’s mit Nebenwirkungen aus? Habt ihr Tipps, wie ich am besten vorgehe, wenn er durch die Medis mal etwas entspannter ist, um das Training wieder aufzunehmen?

Danke fürs Lesen :)

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8 Antworten
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    Sam71 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo, mein 4-jähriger Jack Russell bekommt seit 3 Jahren Reconcile. Ich hatte das Glück, einen sehr erfahrenen, älteren Hundetrainer kennenzulernen, der mir sein ganzes Wissen weitergegeben hat. Sam wurde also mit dem Clicker trainiert.. Wir haben den CSAU (die Verhaltensprüfung) sogar mit „vorzüglich“ bestanden. Es ist nicht alles perfekt, er bellt viel und oft verstehen wir gar nicht, warum. Er ist verträglich, aber an der Leine zieht er wahnsinnig und wechselt ständig die Richtung, ist aber nicht reaktiv gegenüber anderen Hunden. Er macht nichts kaputt, aber er leckt sich ständig die Pfoten. Mit meinen Enkelkindern läuft es gut, aber sie konnten ihn erst streicheln, als er zehn Monate alt war. Mein Mann und ich lasten ihn regelmäßig aus. Kurz gesagt: Es kostet viel Energie, aber wenn er mit uns kuschelt, sind wir im siebten Himmel. Er ist ein durch und durch lieber Hund. Seine Schwestern sind nicht so wie er. Er wurde auch nicht zu früh von seiner Mutter getrennt. Wir haben einen HSHA-Hund, so wie eine Familie vielleicht ein hyperaktives Kind hat. Es ist niemandes Schuld, es ist einfach so. Wir haben auch das Glück, eine außergewöhnliche Hundepension zu kennen, sodass wir 15 Tage im Jahr mal wegfahren können. Also, viel Kraft euch ❤️‍🩹.
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    Jujuj86
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    Danke für deine Rückmeldung. Ich bin echt ziemlich besorgt, weil mein Snoopy so extrem viel schläft, seit er mit dem Fluoxetin angefangen hat. Habt ihr bei euren auch so eine Veränderung bemerkt?
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    Quiz
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    Ich habe meine Schäferhündin jahrelang mit Fluoxetin behandelt, weil sie extrem hyperaktiv war. Sie hatte ein richtiges HSHA-Syndrom und wir waren bei einem Verhaltenstierarzt in Behandlung. Erst durch die Therapie konnte sie ein ganz „normales“ Hundeleben führen. Das Einzige, was ich bereue, ist, dass ich erst so spät damit angefangen habe. Mein erster Tierarzt hat das HSHA-Syndrom nämlich nicht erkannt und wollte sie sogar einschläfern, weil sie einfach nicht mehr zu bändigen war. Der Hund braucht am Anfang ein paar Tage zur Eingewöhnung und natürlich ist eine regelmäßige tierärztliche Begleitung super wichtig.
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    Ich wollte gar nicht die Behandlung von der Verhaltenstherapeutin infrage stellen. Mir ging es eher darum, ob andere Hundebesitzer hier schon mal FLUOXETIN gegeben haben und mir sagen können, ob die Erfahrungen damit insgesamt positiv waren. Mein 2 Jahre alter Hund wurde als Soziopath diagnostiziert. Er kann extrem aggressiv werden, weil er vor allem Angst hat und absolut niemandem vertraut. Gassi gehen wir nur noch an der Leine, aber sobald uns ein anderer Hund begegnet, ist es echt schrecklich. Mal ganz abgesehen von den Hunden, die nicht angeleint sind und direkt auf uns zugelaufen kommen. Letzte Woche hat es einen lieben kleinen Dackel erwischt. Er hat uns gesehen und ist über die Straße gerannt, um Lewis zu begrüßen – und dann gab es die totale Katastrophe.
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    Zwei verschiedene Hunde, zwei verschiedene Reaktionen!

    Das Problem – oder die Probleme – sind nie exakt dieselben! Und der Hund natürlich auch nicht. Erklär uns deine Situation mal ganz genau, aber was die Medis vom Tierarzt angeht: Wir würden uns hier niemals gegen einen ärztlichen Rat stellen! Du musst die Behandlung wirklich strikt befolgen. Die wissen im Normalfall schon, was sie tun!

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    Val95 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo zusammen,

    ich weiß, dass der Beitrag von @orelyyy schon echt lange her ist, aber ich wollte mal nachfragen, ob das Ganze am Ende erfolgreich war. Ich habe gerade das gleiche Problem mit Lewis Jack (2 Jahre alt) und wir sollen morgen mit Fluoxetin anfangen. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich besorgt, meinem Hund so ein Medikament zu geben, wo er doch erst 2 Jahre alt ist...

    Danke schon mal für eure Antworten!

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    Ich habe mir gerade einen Hund aus dem Tierheim geholt, der genau das gleiche Verhalten zeigt wie deiner! Er ist auch 10 Monate alt. Wie läuft es denn heute so bei euch? Hat er sich beruhigt? Bekommt er immer noch Medikamente?

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    Danke für deine Antwort, das ist echt lieb von dir. Ich hatte schon Sorge vor heftigen Reaktionen wie „du willst deinen Hund nur ruhigstellen, um deine Ruhe zu haben“, was aber absolut nicht der Fall ist. Es stimmt zwar, dass ich mir beim „Casting“ nicht gerade den ruhigsten Vertreter ausgesucht habe, aber er ist nun mal mein Hund und ich wünsche mir einfach nur ein harmonisches Zusammenleben. Was den Tierarzt angeht: Ja, er ist super professionell, er hat schon vor 20 Jahren meinen ersten Hund behandelt und sich ein bisschen auf Verhalten spezialisiert. Ich vertraue ihm voll und ganz.

    Die Wirkung nach der ersten Gabe ist deutlich: Er ist müde und die Gassi-Runde... Wahnsinn, er ist so K.O., dass er bei Fuß geht. Das ist wirklich das erste Mal, dass er mir nicht fast die Schulter ausreißt. Der Tierarzt hat mich aber vorgewarnt, dass das so 2-3 Tage dauern kann, bis er ein normales, ruhiges und gelassenes Verhalten zeigt, ohne dabei so fertig zu sein.

    Ich setze große Hoffnungen in die Behandlung, weil der Tierarzt und ich fest davon überzeugt sind, dass er eigentlich ein toller Hund ist, der alles richtig machen will, aber einfach noch nichts von Benimmregeln gehört hat.

    Und wer weiß, vielleicht ist er ja ein künftiger Obedience-Champion? lol

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