Niereninsuffizienz

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Hallo zusammen, heute war der Tierarzt bei uns und mein 14 Jahre alter Hund hat Niereninsuffizienz (ich schätze, es ist schon ein ziemlich fortgeschrittenes Stadium, da er meinte, wir sollen ihm nichts mehr verwehren). Hattet ihr auch schon mal einen Hund mit dieser Krankheit? Was füttert ihr da am besten?

Mir ist natürlich klar, dass mein Hund nicht mehr jahrelang leben wird, aber ich möchte seine Nieren nicht noch zusätzlich "belasten", indem ich Futter gebe, das bei solchen Problemen absolut nicht empfohlen wird.

Ich bin echt total traurig. Der Tierarzt hat ihm ein Medikament verschrieben und wir sollen jetzt mal zwei Wochen abwarten, wie es anschlägt, aber er meinte auch, dass wir keine Wunder erwarten dürfen. Wenn es sich nicht bessert (er trinkt extrem viel und muss ständig pinkeln), müssen wir über Kortison nachdenken, aber das nur als allerletzten Ausweg...

Er hat auch gesagt, dass es jetzt sehr schnell gehen kann und wir ihm einfach das zu fressen geben sollen, was er am liebsten mag.

Ich hätte echt lieber über was Schöneres geschrieben, aber naja.. :/

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14 Antworten
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    Lulumotte Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo zusammen,

    ich möchte gerne meine Erfahrung mit euch teilen.

    Meine Bichon-Hündin Chipie ist 14 und leidet an Niereninsuffizienz. Im September waren ihre Werte katastrophal (Harnstoff bei 600 und Kreatinin bei 9), sie lag im Halbkoma und hat nur noch erbrochen. Ich habe sie in die Tierklinik gebracht, wo der Tierarzt mir riet, sie bei solchen Befunden und in dem Alter einschläfern zu lassen, da sie nicht mehr zu retten sei. Ich habe mich gewehrt, ich wollte ihr unbedingt noch eine Chance geben. Auf ihrem Käfig stand dann auch tatsächlich: Letzte Chance!!!

    Nach 7 Tagen am Tropf waren die Werte wieder okay – nicht perfekt, aber schon viel besser. Sie durfte wieder nach Hause. Beim Futter ist sie echt extrem wählerisch, aber das Nierenfutter von Royal Canin frisst sie. Hills können wir total vergessen!! Mittags bekommt sie jetzt rohes Hähnchen (ich hatte auf einer Schweizer Seite gelesen, dass eine Tierärztin auf rohes Hähnchen bei Nierenproblemen schwört – ich dachte mir, wir haben nichts mehr zu verlieren, probieren wir es einfach). Abends gibt es Nieren-Dosenfutter, das ich mit einer Kartoffel püriere und ihr per Spritze gebe. Am Anfang musste ich sie ein bisschen zwangsfüttern, weil sie nur noch 2,7 kg wog (ihr Normalgewicht liegt bei 4 kg). 3 Monate später ist sie immer noch da und hat Weihnachten mit uns verbracht 😁 Mittlerweile wiegt sie wieder 3,45 kg. Sie war völlig kraftlos und wollte gar nichts mehr fressen. Da muss man echt hartnäckig bleiben und viel Geduld haben. Nicht aufgeben!

    Die Ernährung hat viel bewirkt, aber auch ihre Medikamente: der Sirup WeNefro oder Pronefra, 1 ml morgens und abends.

    Sie hat sogar wieder angefangen zu spielen und wir gehen in kleinen Etappen spazieren. Hätte ich auf den Tierarzt gehört, hätte ich mich schon vor 3 Monaten von ihr verabschieden müssen. Das hier ist eine Botschaft der Hoffnung für alle Hundebesitzer, deren Tiere schwere Nierenprobleme haben – mit ganz viel Liebe, Pflege und der richtigen Behandlung ist es möglich!

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    Mein herzliches Beileid wegen deinem Hund! Deine Geschichte erinnert mich total an das, was ich mit meinem Hund erlebt habe. Es ist echt hart, aber du hast die richtige Entscheidung getroffen! Ganz viel Kraft dir!

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    Danke Analie und Lomax, ich bereue meine Entscheidung nicht. Ich glaube, es war das Beste – nicht nur für das Tier, das nicht verstanden hat, warum es nicht mehr aufstehen konnte, sondern auch für mich, weil mich sein Zustand einfach fertig gemacht hat..

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    Du hast das Richtige für deinen Hund getan, das ist eine mutige Entscheidung und ein Akt der Liebe....

    Viel Kraft.

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    Analie
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    Das tut mir so leid wegen deinem Schatz Sottise... Aber ihr habt die richtige Entscheidung für ihn getroffen 3

    Ruhe in Frieden, kleiner Engel

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    Vielen lieben Dank Selkys, es ist ein kleines bisschen leichter, seit er nicht mehr da ist. Ihn da so regungslos liegen zu sehen und zu wissen, dass er vielleicht sogar leidet, das hat mir einfach noch mehr wehgetan.. Ich glaube, die Entscheidung trifft sich dann von selbst, auch wenn manche Besitzer unbedingt wollen, dass das Tier „natürlich“ stirbt – ich denke, das machen sie dann eher für sich selbst als für den Hund. Es ist so oder so nie einfach, sein Tier so abbauen zu sehen, aber so ist das Leben leider. Man muss damit klarkommen, oder in dem Fall wohl eher ohne ihn..
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    Selkys
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    Hallo,

    mein herzliches Beileid wegen deines Hundes.

    Es kostet wirklich unglaublich viel Kraft, seinen treuen Begleiter gehen zu lassen, aber es ist so respektvoll dem Tier gegenüber.

    Ich bin mir sicher, dass Coquin dir dafür sehr dankbar war...

    Nochmals mein Beileid...

    Liebe Grüße,

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    Hallo zusammen, schlechte Neuigkeiten.

    Wir haben Coquin heute einschläfern lassen ..

    Wir konnten es nicht mehr mit ansehen, wie er so teilnahmslos auf seinem Kissen lag und dann auch noch nichts mehr gefressen hat..

    Der Tierarzt hat uns gesagt, dass er nie wieder aufstehen würde und dass er einfach nur noch dahinvegetieren würde, wenn er nicht mehr frisst. Also haben wir dem Ganzen ein Ende gesetzt, bevor die Krankheit und die totale Erschöpfung unseren Hund völlig mitnehmen.

    Ihn weiter zu behalten, wäre purer Egoismus gewesen.

    Wahnsinn, wie schnell sich innerhalb von nur 3 Tagen alles ändern kann ..

    Er war so ein aktiver und verspielter Hund. Der Tierarzt hatte uns schon gesagt, dass es ganz schnell gehen würde, wenn es mal soweit ist – und er hat recht behalten.

    Tja, ich hätte euch lieber ein Wunder verkündet, aber so was habe ich in meinem Leben leider noch nie erlebt.

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    Guten Abend, leider verschlechtert sich sein Zustand. Er trinkt zwar, aber nicht von alleine, weil er nicht mehr aufstehen kann.. Was das Fressen angeht, haben wir ihm heute nichts gegeben, weil der Tierarzt uns davon abgeraten hat. Und wenn er morgen immer noch nicht hochkommt, dann ist er wirklich am Ende und alles, was ich noch tun kann, ist, das Ganze in Würde zu beenden, auch wenn es echt schwer ist.. Ihn dazubehalten wäre egoistisch, denn ihn da liegen zu sehen, ohne dass er sich bewegen kann, nicht mal um Pipi zu machen – das ist kein würdevolles Ende für einen Hund, der uns so viel gegeben hat und früher vor Energie nur so gestrotzt hat. Er versucht zwar aufzustehen, aber sein Körper macht einfach nicht mehr mit. Ich hoffe immer noch, dass die Medikamente anschlagen und er wieder laufen kann, aber ich bereite mich psychisch schon mal auf das Schlimmste vor.. Wahnsinn, was die Krankheit innerhalb von nur einem Tag anrichten kann, erst recht bei einem Hund in dem Alter. Ich denke, ihn jetzt noch für Untersuchungen usw. rumzuschleppen, wäre echt nur noch Quälerei und würde ihm sicher keine Lebensjahre mehr schenken. Vielleicht ein paar Tage, aber was bringt das, wenn er nicht mal mehr aufstehen kann? Ihn da so liegen zu sehen, wie er vielleicht leidet und sich sicher fragt, was mit ihm passiert.. das ist einfach viel zu hart. Leiden, um gesund zu werden, ist das eine, aber Leiden, um zu sterben, ist einfach sinnlos..

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    Alles Gute für deinen Hund! Meiner hatte mit 6 Jahren auch Nierenprobleme. Wir sollten ihn mit hellem Fleisch oder speziellem Trockenfutter füttern, aber er wollte das einfach nicht. Mein Hund war total schlapp und wollte gar nichts mehr fressen... Wenn deiner noch frisst, ist das schon mal viel wert. Versuch einfach, ihm Sachen mit einem niedrigen Proteingehalt zu geben.
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