Mein Welpe hat totale Ausraster & Tipps zur „Bestrafung“ gesucht

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Hallo zusammen, ich habe vor ein paar Tagen einen jungen Welpen adoptiert. Eigentlich läuft alles super, aber abends gegen 20 Uhr kriegt er immer so eine Art Wahnsinnsanfall, der locker eine Stunde dauert. In der Zeit wird er komplett unkontrollierbar!

Er stürzt sich auf alles, beißt in alles rein, was er findet (Klamotten, Sofa...), bellt plötzlich rum (was er sonst nie macht), springt uns an, rennt im Kreis und flitzt so schnell durch die Bude, dass er sich sogar irgendwo stößt, etc... (man könnte echt meinen, der ist verrückt geworden).

Ich weiß absolut nicht, wie ich das händeln soll. Wie kriege ich ihn beruhigt?

Warum macht er das überhaupt?

Legen sich diese „Anfälle“ mit der Zeit?

Ich hätte auch gerne mal ein paar Tipps, wie ich ihn am besten bestrafen kann, wenn er sich nicht richtig verhält (in die Kleidung beißen, bellen...), denn egal wie streng ich „Nein!“ sage, er ignoriert mich völlig... und wenn ich ihn mal isoliere, fängt er sofort an zu bellen und wirft sich gegen die Tür.

Er ist noch keine 3 Monate alt, also ist es jetzt höchste Zeit, dass er es kapiert. Ich brauche echt eure Hilfe.

Danke!

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13 Antworten
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    Bluecatsinger Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich hab einen 10 Wochen alten Welpen, bei uns ist es genau das gleiche. An der Leine hat sie geschrien, als würde man sie zum Schlachter führen. Die Trainerin aus der Welpenschule hat sie dann einfach ganz geduldig genommen und siehe da, es klappt schon echt gut. Bellanfälle, im Kreis rennen, in die Hände beißen – das gehört zur Erziehung einfach dazu. Ich rate dir echt zu einem Hundekurs mit deinem Vierbeiner...

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    Eigentlich liegt es eher an dir, ihn zu verstehen...! Er ist ein Welpe, voller Energie und braucht Stimulation, Spiel und körperliche Auslastung.

    Diese „Ausraster“ kommen, genau wie bei Babys, oft abends, um den Stress und die Eindrücke des Tages zu verarbeiten.

    Wenn er mit seiner Phase anfängt, schnapp dir die Leine und geh raus, lass ihn sich richtig auspowern, wirf einen Ball oder spiel eine Runde „Raufen“ mit ihm – mach ihn einfach müde. Er zeigt dir damit, dass er in diesem Moment Aufmerksamkeit braucht, dass er dich braucht. Geh darauf ein, das ist der perfekte Zeitpunkt, um eine richtig enge Bindung zu deinem Hund aufzubauen.

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    Diese kleinen „fünf Minuten“ sind völlig normal :)! Manche Hunde wissen nur nicht so richtig, wann Schluss ist. Wie ja schon gesagt wurde, ist er noch ein Baby. Er muss sich austoben, spielen und... zahnen... tja, so ist das! Also, falls es dich momentan echt nervt: Gedanken musst du dir erst machen, wenn diese Ausraster in den nächsten Monaten immer noch da sind, wenn er dann kein Baby mehr ist...

    Was die „Strafen“ angeht: Das ist alles eine Sache der Erziehung, und die steht ja jetzt gerade an. Du machst eigentlich alles richtig, aber es scheint wohl noch nicht so ganz zu fruchten... Vielleicht probierst du es mal so: Statt nur „Nein“, „Stopp“ und Co. zu sagen, schick ihn doch mal mit „Ab auf deinen Platz“ oder „Ab ins Körbchen“ weg (falls er eins hat), damit er sich wenigstens ein bisschen beruhigt. Aber wenn er nicht mal auf ein einfaches „Nein“ hört, wird das natürlich knifflig... Frag doch vielleicht mal deinen Tierarzt um Rat? Aber klar ist, dass die Erziehung jetzt echt zügig gehen muss!

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    Jador
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    Nur Geduld und dranbleiben, das wird schon! Fang am besten damit an, ihm Halsband und Leine einfach im Haus dranzulassen. Dein Welpe wird dann merken, dass die Leine quasi nur eine Verlängerung von ihm selbst ist und er davor keine Angst haben muss. Er wird damit rumlaufen und sie einfach hinter sich herziehen. Falls ihn das anfangs stört, lenk ihn einfach mit Spielen ab.

    Sobald ihn die schleifende Leine nicht mehr stört, nimmst du die Leine in die Hand und lockst den Kleinen mit Spielaufforderungen oder Belohnungen zu dir... Zieh oder zerr bloß nie an deinem Welpen, sonst verbindet er die Leine mit Zwang, und das ist ja nicht Sinn der Sache. Wenn das dann sitzt, geht in den Garten. Auch da gilt: Immer schön locken, damit er dir folgt, aber niemals erzwingen.

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    Nein, der Hund ist tagsüber nicht allein. Da gerade Ferien sind, bin ich den ganzen Tag da und gehe auch super oft mit ihm raus, aber manchmal hat er einfach keine Lust zu spielen – er sucht sich seine Momente eben selbst aus ^^ Und ja, er hat genug zum Kauen, aber er kann es trotzdem nicht lassen, an den Hosenbeinen usw. rumzuknabbern...

    Und was das Leinentraining angeht: Hast du da Tipps für mich? Er bleibt nämlich einfach sitzen und beißt ständig in die Leine... man kommt überhaupt nicht voran :/ (hab's bei mir zu Hause mal getestet)

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    Hier ist das Foto

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    Stell doch mal ein kleines Foto rein, das wäre echt nett.
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    Danke für eure Antworten. Was das Gassi gehen an der Leine angeht: Er geht momentan nur in meinen Garten, weil er noch nicht an Halsband oder Leine gewöhnt ist.

    Ich habe gehört, dass Raufspiele ihn später aggressiv machen können, stimmt das?

    Und es ist ein Kontinentaler Zwergspaniel ;)

    Dein Welpe ist erst 3 Monate alt, also noch ein richtiges Baby! Ein Baby muss spielen, sich austoben, rennen und spazieren gehen! Du musst jetzt schon anfangen, das Laufen mit Halsband und Leine zu üben. Geh dafür an saubere Orte, wo kein Hundekot oder Müll herumliegt. Ein Teil an der Leine, der andere ohne, sofern die Umgebung sicher ist. Ein Welpe muss zwischen der 8. Woche und dem 6. bis 8. Monat einfach jede Menge entdecken.

    Die Sozialisierung ist super wichtig – egal ob in Bezug auf Menschen, andere Hunde oder die Umgebung. Das Tier soll keinen Stress haben und ruhig bleiben. Genau dazu trägt die Sozialisierung bei.

    Ansonsten sind diese „dollen Minuten“ völlig normal, mein Welpe (mittlerweile 8,5 Monate) hat das auch. Jetzt weniger als früher, aber manchmal war es mit dem ganzen Gequietsche echt anstrengend lol. Wir haben dann einfach das Spielzeug gewechselt. Und abends, wenn wir fernsehen, kommt er manchmal mit seinem Ball an, damit wir mit ihm spielen. Das machen wir dann auch. Und genau das solltest du auch tun: Dich um ihn kümmern, mit ihm spielen, ihn auslasten. Vielleicht kannst du diesen wilden Momenten sogar zuvorkommen und ihn vorher schon so auspowern, dass er dich in seiner „fünf Minuten“-Phase nicht mehr so belagert.

    Raufspiele machen einen Hund absolut nicht aggressiv, solange alles in einem ordentlichen Rahmen mit vernünftigen Grenzen abläuft. Kein Beißen, kein aggressives Knurren. Ich mache das mit meinem 30 kg schweren Malinois auch und der ist alles andere als aggressiv lol. Und zum Glück! Sonst gäbe es bei den Zähnen echt üble Wunden...

    Es liegt an dir, die Regeln für dieses und alle anderen Spiele festzulegen.

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    Hallo,

    ich bin auch das stolze Frauchen eines Papillons. Und ich würde sagen, im Vergleich zu deinem Foto ist deiner auch ein Papillon und kein Phalène. Anscheinend ist der Papillon ein bisschen quirliger als der Phalène.

    Meine war früher auch immer so aufgedreht, das ist ganz normal. Er hat dich ja den ganzen Tag nicht gesehen, also will er jetzt deine Aufmerksamkeit und mit dir spielen. Warum nutzt du nicht deinen Garten, um Verstecken zu spielen oder ihm einen Ball zu werfen...

    Ich wohne in einer Wohnung, deshalb gehe ich oft mit ihr raus, aber abends nach der Arbeit machen wir eine größere Runde mit der Schleppleine. Ich nehme dann einen Ball zum Spielen mit, damit sie sich auspowert und wir Zeit zusammen verbringen können ^^ Sie ist jetzt 1 Jahr alt und dreht nicht mehr ganz so hohl, sie ist jetzt ruhiger, gibt aber sofort Vollgas, sobald ich ein Spiel anfange. Oder sie bringt mir selbst ein Spielzeug, je nachdem :) Denk mal drüber nach, ihm kleine Tricks wie Sitz oder Platz beizubringen... die lernen echt schnell :)

    Was das Bellen angeht: Das ist eine Rasse, die laut dem, was ich gelesen habe, einen guten Wachinstinkt hat. Und es stimmt echt, beim kleinsten Geräusch wird sofort gekläfft ^^ Bei mir war das immer, sobald jemand im Hausflur war! Und bei meinen Eltern im Haus wegen der Nachbarn... nicht so toll, wenn das Wetter schön ist und jeder in seinem Garten chillen will lol.

    Ich hab da eine einfache Methode benutzt: eine leere Wasserflasche mit Steinchen drin. Jedes Mal, wenn sie kläfft, schüttelt man die Flasche. Das bringt sie dazu aufzuhören, und wenn sie direkt weitermacht oder gar nicht erst stoppt, wirft man die Flasche vor ihre Pfoten (nicht auf sie!). Mit der Methode hat sie schnell aufgehört zu kläffen und ich brauche die Flasche gar nicht mehr.

    Wegen dem Beißen, vielleicht zahnt er ja gerade... Hat er genug Sachen zum Kauen? Ein Spielzeug zum Beispiel?

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    Danke für eure Antworten. Was das Gassigehen an der Leine angeht: Er geht momentan nur bei mir im Garten raus, weil er sich noch nicht an das Halsband oder die Leine gewöhnt hat.

    Ich hab gehört, dass so Raufspiele ihn später mal aggressiv machen können, stimmt das eigentlich?

    Und er ist ein Kontinentaler Zwergspaniel ;)

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