Mein Hund wird gefährlich gegenüber meinen Kindern, was kann ich tun?

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Hallo zusammen,

ich melde mich hier, weil mein Hund ein paar Verhaltensprobleme hat. Bitte verurteilt mich nicht, die Situation ist gerade echt schwierig...

Wir haben einen 4-jährigen Hund, ein Mix aus Jagdhund und Staff. Wir haben ihn von privat übernommen. Die Welpen waren zwar schon von der Mutter weg, aber eigentlich noch viel zu jung – das haben wir aber erst erfahren, als wir zum ersten Mal beim Tierarzt waren. Schon als er noch ganz klein war, gab es Probleme mit unserem Sohn. Wir hatten dann einen Hundetrainer da, der uns erklärt hat, dass ihm wegen der zu frühen Trennung von der Mutter wichtige Grundlagen fehlen. Wir haben alles umgesetzt, was er uns gesagt hat, und eine Zeit lang lief es auch echt gut.

Leider wird er seit einiger Zeit wieder aggressiv und es wird immer schlimmer. Sobald eines der Kinder ihn streicheln will, fletscht er die Zähne und knurrt. Wir waren schon bei einem Verhaltenstherapeuten, aber der meinte nur, das läge an der mangelnden Sozialisierung und es gäbe keine Lösung – es würde nur noch schlimmer werden. Das Problem ist: Ich will kein Risiko für die Kinder eingehen, aber ich will ihn auch nicht einfach abschieben. Er gehört ja trotzdem zur Familie. Ich würde gerne versuchen, eine andere Familie für ihn zu finden oder jemanden mit einem Grundstück, das er bewachen kann, denn aufpassen kann er super. Aber ich weiß nicht, wie ich das angehen soll und will auch nichts falsch machen.

Kann mir hier vielleicht jemand helfen?

Vielen Dank schon mal.

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16 Antworten
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  • Emla
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    Wenn das vor einem Monat angefangen hat, also zwischen den Schulferien und dem Lockdown, kommt er vielleicht einfach nicht damit klar, dass die Kinder rund um die Uhr da sind. Ihm fehlen vielleicht Ruhephasen ganz für sich, um mal ein bisschen runterzukommen.

    Stimmt schon, trotz Garten muss ein Hund jeden Tag raus, um sich auszupowern (wir nutzen in der Lockdown-Zeit die volle Stunde voll aus), und für den Kopf (Schnüffeln, Vögel beobachten...).

    Zusätzlich dazu, dass du die Regeln vom Hundetrainer weiter konsequent durchziehst: Lass ihn in Ruhe fressen, am besten erst nach euch. Schick ihn auf seinen Platz, wenn du mit anderen Dingen beschäftigt bist (Essen, Schulzeug mit den Kindern, Homeoffice...). Plan aber auch feste Zeiten nur für ihn ein: Gassi gehen, Spielen... und nach diesen Runden lass ihn sich irgendwo zurückziehen. Ideal wäre ein Körbchen in einem anderen Raum als dem Wohnzimmer, wo die Kinder striktes Verbot haben, ihn zu stören oder zu bedrängen.

    Du musst ein Gleichgewicht finden zwischen Auspowern, Ruhe und Momenten, in denen er einfach brav sein muss.

    Das Verhalten liegt nicht an der Rasse. Dass er zu früh entwöhnt wurde, kann zwar zu Problemen mit der Selbstbeherrschung führen, aber das ist nicht unumkehrbar. Du musst ihm nur die Chance geben, in dem Punkt Fortschritte zu machen (täglich 10 Min. kleine Übungen, bei denen du später auch die Kinder mit einbinden kannst, wenn er sich sicherer fühlt), und an der Frustrationstoleranz arbeiten (Sitz machen für den Napf, dann „Sitz und bleib“, bevor er ran darf... usw.).

    Wenn du über den Tag verteilt an solchen Kleinigkeiten arbeitest (eine Trainingseinheit, beim Gassi ein paar Minuten „Bei Fuß“, kontrolliertes Spielen, damit er nicht zu sehr hochdreht, kurzes Training beim Füttern, Ruhepause während des Mittagsschlafs...), sollte ihm das helfen, insgesamt wieder ausgeglichener zu werden.

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    Wir gehen selten mit dem Hund raus, weil wir einen Garten haben.

    Dieses Verhalten zeigt er jetzt seit etwas mehr als einem Monat.

    Der erste Hundetrainer hatte uns erklärt, dass der Hund eben seinen Platz als Hund haben muss und nicht mehr als das sein darf. Er soll alleine fressen, ganz weit weg von uns. Er darf auch nicht um uns herumwuseln, wenn wir essen. Halt lauter solche Sachen. Wir haben uns dann nicht mehr bei ihm gemeldet, weil wir einen anderen Trainer kennengelernt haben, der uns an diese Verhaltenstherapeutin vermittelt hat. Wir versuchen echt alles Mögliche, aber wir wollen natürlich auch kein Risiko eingehen. Während des Lockdowns werden wir jetzt jeden Tag mit ihm rausgehen, weil uns das so geraten wurde. Wir wollen einfach nur einen Unfall vermeiden.

    Falls ihr noch weitere Fragen habt, beantworte ich die natürlich gerne.

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    Emla
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    Du bist nicht wirklich auf die Fragen eingegangen...

    Wie lange bist du denn immer so mit deinem Hund draußen unterwegs?

    Seit wann zeigt er dieses Verhalten schon?

    Was hatte der erste Hundetrainer damals mit euch gemacht? Und warum hast du ihn nicht nochmal kontaktiert, wenn er das Problem doch schon mal gelöst hatte?

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    Eigentlich zeigt er dieses Verhalten in jeder Situation. Erst heute wieder: Der Hund lag vor der Terrassentür, meine Tochter wollte raus und er hat sie angeknurrt. Wenn das nur so wäre, wenn er in seiner Hütte ist, könnte man das ja problemlos verstehen.

    Mittlerweile haben wir echt kein gutes Gefühl mehr, wenn die Kinder im Garten sind. Mein Sohn ist 11 und versteht das schon, aber die Kleine ist erst 7 und sie liebt Tiere über alles, deshalb fällt es ihr total schwer, Abstand zu halten.

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    Beaujabote
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    Hallo, du hast ihn jetzt seit 4 Jahren und er fängt plötzlich an, deine Kinder anzuknurren – wann passiert das denn genau? Liegt er in seinem Körbchen und die Kids wollen ihn streicheln, oder ist er bei dir und knurrt, wenn die Kinder näherkommen? Mein Hund knurrt auch und fletscht die Zähne, wenn mein ältester Sohn zu ihm ans Körbchen geht, aber das liegt daran, dass mein Sohn ihn nervt. In dem Fall kriegt also der Zweibeiner die Ansage. Knurren ist eine Warnung – das darf man auf keinen Fall ignorieren oder bestrafen. Wenn man den Hund fürs Knurren maßregelt, wird er es irgendwann sein lassen und stattdessen direkt zubeißen.
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    Kikaah
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    - Welche Tipps habt ihr vom ersten Hundetrainer umgesetzt?

    - Wenn du „seit einiger Zeit“ sagst, was meinst du damit genau? (So um die Zeit vom Lockdown herum oder schon davor?)

    - Wie alt ist dein Kind? - Wie hat es sich dem Hund gegenüber verhalten, bevor dieser angefangen hat, sich so abweisend zu zeigen? (Wie hat es ihn gestreichelt? In welcher Situation? Zu welcher Zeit?...

    - In welchem Alter genau habt ihr ihn adoptiert?

    - Powert er sich genug aus? (Anzahl der Runden, Dauer und Qualität...)

    All diese Fragen helfen dabei, die Lage besser zu verstehen und herauszufinden, was da eigentlich schiefläuft.

    Der zweite Trainer ist, sorry, echt eine Niete. Man kann einen Hund in jedem Alter erziehen und resozialisieren. Selbst wenn ihr am Anfang Fehler gemacht habt, lässt sich das wieder hinkriegen. Ich verstehe überhaupt nicht, warum man verpasste Erziehung nicht nachholen können sollte!

    Bis das geklärt ist, sollten deine Kinder den Hund erst mal komplett in Ruhe lassen. Wenn er nicht gestreichelt werden will, dann ist das halt so. Nur wenn man respektiert, dass der Hund seine Ruhe haben möchte, vermeidet man Probleme (bis das Ganze gelöst ist). Sie können ihm ja vielleicht ab und zu mal ein Leckerli aus der Entfernung zuwerfen.

    Übersetzt Französisch
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