Mein Hund wird gefährlich gegenüber meinen Kindern, was kann ich tun?

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Hallo zusammen,

ich melde mich hier, weil mein Hund ein paar Verhaltensprobleme hat. Bitte verurteilt mich nicht, die Situation ist gerade echt schwierig...

Wir haben einen 4-jährigen Hund, ein Mix aus Jagdhund und Staff. Wir haben ihn von privat übernommen. Die Welpen waren zwar schon von der Mutter weg, aber eigentlich noch viel zu jung – das haben wir aber erst erfahren, als wir zum ersten Mal beim Tierarzt waren. Schon als er noch ganz klein war, gab es Probleme mit unserem Sohn. Wir hatten dann einen Hundetrainer da, der uns erklärt hat, dass ihm wegen der zu frühen Trennung von der Mutter wichtige Grundlagen fehlen. Wir haben alles umgesetzt, was er uns gesagt hat, und eine Zeit lang lief es auch echt gut.

Leider wird er seit einiger Zeit wieder aggressiv und es wird immer schlimmer. Sobald eines der Kinder ihn streicheln will, fletscht er die Zähne und knurrt. Wir waren schon bei einem Verhaltenstherapeuten, aber der meinte nur, das läge an der mangelnden Sozialisierung und es gäbe keine Lösung – es würde nur noch schlimmer werden. Das Problem ist: Ich will kein Risiko für die Kinder eingehen, aber ich will ihn auch nicht einfach abschieben. Er gehört ja trotzdem zur Familie. Ich würde gerne versuchen, eine andere Familie für ihn zu finden oder jemanden mit einem Grundstück, das er bewachen kann, denn aufpassen kann er super. Aber ich weiß nicht, wie ich das angehen soll und will auch nichts falsch machen.

Kann mir hier vielleicht jemand helfen?

Vielen Dank schon mal.

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16 Antworten
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  • Werewolf1
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    Leeleebijou

    Werewolf1 schrieb:

    „Ich glaub, das ist eher so der letzte Ausweg, oder (der Check-up beim Tierarzt/Osteo)?...“

    „Nee, eben nicht. Wenn er Schmerzen hat, wenn man ihn an bestimmten Stellen anfässt, kann das genau so ein Verhalten auslösen. Die erste Frage, die man sich stellen muss, ist doch: Warum?“

    Na ja... Ich finde, man sollte erst mal mit einer medizinischen Untersuchung anfangen, um alles Körperliche auszuschließen... Osteopathie kommt erst danach...

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    Werewolf1
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    Kikaah

    Werewolf1 hat geschrieben:

    „Beaujabote: ‚Dass ein Hund knurrt, ist eine Warnung – die sollte man nicht ignorieren oder unterdrücken. Denn wenn der Hund bestraft wird, weil er knurrt, wird er irgendwann nicht mehr knurren, sondern direkt beißen.‘ Was soll man in so einem Fall machen?...“

    „Ich würde sagen: gar nichts machen. Wenn er knurrt, weil er seinen Freiraum braucht, dann lass ihn einfach. Aber du musst parallel daran arbeiten und ihm einen Rückzugsort geben, wo er seine Ruhe hat, ohne dass ständig jemand ankommt, um ihn zu knuddeln oder so.“

    Gut...

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    Danke für eure Tipps. Seitdem gehe ich jeden Tag eine Stunde mit ihm raus. Ich lasse ihn an allem schnüffeln, was er will, und zwar so lange er möchte. Zwischendurch machen wir kurze Übungen wie „Bei Fuß“, „Sitz“ und „Bleib“. Mal sehen, was das langfristig bringt. Da er hauptsächlich meine Tochter anknurrt, glauben wir, dass da irgendwas zwischen den beiden vorgefallen ist. Bei ihr ist es am schwierigsten, weil sie es kaum schafft, nicht ständig zu ihm zu gehen und ihn zu streicheln. Wenn wir ihr erklären, warum wir das alles machen, sagt sie uns, dass sie den Hund doch lieb hat. Wir passen also echt auf... Falls ihr noch andere Tipps habt, immer her damit.

    Nochmal danke an euch.

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    Leeleebijou
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    Je früher du gesundheitliche Ursachen ausschließt, desto besser.

    Das ist besser für die Behandlung und hilft dabei, den Ursprung des Problems besser zu verstehen.

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    Leeleebijou
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    Ich dachte, das wäre eher so der letzte Ausweg, oder (der Check-up beim Tierarzt/Osteo)?...

    Nee, eben nicht. Wenn er Schmerzen hat, wenn man ihn an bestimmten Stellen anfasst, kann das genau so ein Verhalten auslösen. Die erste Frage, die man sich stellen muss, ist doch: Warum?

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    Beaujabote
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    Du solltest den Kindern unbedingt erklären, was Knurren bedeutet, und auch auf die Stresssignale achten (Blick abwenden, über die Nase lecken, Gähnen, Abschütteln), da diese meistens schon vor dem Knurren auftreten – im Netz findest du dazu auch hilfreiche Videos. Es ist echt wichtig, dass du und deine Kids versteht, dass euer Hund vielleicht einfach mal ein bisschen Ruhe und Platz für sich braucht.

    Der Lockdown ist für alle eine harte Zeit, auch für unsere Fellnasen.

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    Kikaah
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    Beaujabote "Das Knurren ist eine Warnung – die darf man nicht ignorieren und auch nicht unterdrücken. Wenn der Hund nämlich gemaßregelt wird, wenn er knurrt, wird er eines Tages nicht mehr knurren, sondern direkt beißen." Was soll man in so einem Fall tun?...

    Ich würde sagen: gar nichts machen. Wenn er knurrt, weil er seinen Freiraum braucht, dann lass ihn einfach. Aber gleichzeitig musst du daran arbeiten und ihm einen Rückzugsort geben, wo er wirklich seine Ruhe hat, ohne dass ständig jemand kommt, um ihn zu knuddeln oder so.

    Ich stimme dem zu, was gesagt wurde: Sein Verhalten liegt bestimmt an dem ganzen Lockdown-Stress, weil er nicht mehr die Ruhe von früher hat. Wenn man ihm aber jetzt die Möglichkeit gibt, ein bisschen mehr seine Ruhe zu haben, gibt es keinen Grund, warum es schlimmer werden sollte. Wenn das Ganze hier vorbei ist, sollte sich nach und nach alles wieder einpendeln.

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    Werewolf1
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    Beaujabote

    „Knurren ist eine Warnung – das sollte man nicht ignorieren und auf keinen Fall unterdrücken. Wenn der Hund nämlich ausgeschimpft wird, wenn er knurrt, wird er irgendwann nicht mehr knurren, sondern direkt beißen.“

    Was macht man in so einem Fall am besten?...

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    Ich glaub, das ist eher so der letzte Ausweg, oder (der Tierarzt-Osteo-Check)?...
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    Leeleebijou
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    Hallo, bevor du ans Verhalten denkst, würde ich dir raten, erst mal einen Check-up beim Tierarzt oder Osteo zu machen, um zu schauen, ob er nicht vielleicht Schmerzen hat....

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  • 10 Kommentare zu 16

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