Mein Hund kaut die Möbel an, wenn wir weg sind

Julisaxel
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Hallo zusammen,

wir haben einen 10 Monate alten Welpen, der die Möbel anknabbert, sobald wir zur Arbeit fahren.

- Er bekommt genug Auslauf (mindestens 1,5 Stunden am Tag, Hundekontakte, Spiele, Kopfarbeit...)

- Wir trainieren mit ihm und bringen ihm Tricks bei.

- Er ist von Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr allein (zusammen mit seiner 5-jährigen Schwester, die null Probleme mit dem Alleinsein hat).

- Die beiden bleiben in der Küche (ca. 25 m²), die eine Terrassentür und Blick in den Garten hat. Meine 5-jährige Hündin ist sein großes Vorbild, die zwei sind eigentlich unzertrennlich.

- Wir wohnen in einem großen Haus mit Garten (wenn wir da sind, dürfen sie überall hin, aber wir mussten sie in die Küche sperren, wenn wir weg sind, wegen der Zerstörungswut vom Kleinen).

- Morgens vor der Arbeit gehen wir eine große Runde (Ballspielen, Toben mit der Schwester...).

- Wenn wir gehen, kriegt er ein Leckerli, einen Kauknochen und sein Lieblingsspielzeug, auf dem er gerne rumkaut.

- Wir haben auch schon ein „Anti-Knau-Spray“ ausprobiert, aber das ist ihm total egal, er macht trotzdem alles kaputt.

- Wenn wir zu Hause sind, ist er super lieb und knabbert gar nichts an. Deshalb können wir auch nie „Nein“ sagen, weil er es ja nur macht, wenn wir weg sind.

- Wir glauben eigentlich nicht, dass es Trennungsangst ist. Er ist ziemlich ruhig, wenn wir gehen, und schläft meistens erst mal ein paar Stunden. Dann wacht er auf und fängt an, alles zu zerlegen. Das sieht eher nach Langeweile aus oder er findet es einfach lustig, die Möbel zu fressen...

Wir haben ein paar Ideen im Kopf, wissen aber nicht, ob das so das Wahre ist:

1) Einen Welpenauslauf in der Küche aufstellen, damit er nichts kaputt machen kann (die Küche ist riesig, er hätte also trotzdem Platz zum Spielen).

2) Ein Maulkorb, mit dem er trinken kann... aber das wollen wir eigentlich echt vermeiden...

3) Ihn im Garten zu lassen, kommt nicht infrage. Wir wohnen in Madrid und im Sommer sind es 40 Grad im Schatten. Außerdem haben wir viele gefährliche Pflanzen (Kakteen) und einen Pool, in den er reinfallen könnte (er kann zwar schwimmen, aber seine Schwester hat totale Angst vor Wasser – wir haben Schiss, dass er sie beim Spielen reinschubst und sie nicht mehr rauskommt).

4) Die Möbel mit Panzertape oder Gummi schützen... aber wir denken, das bringt nichts, weil er das auch einfach zerfetzt.

Übergangsweise räumen wir jeden Morgen alle Möbel aus der Küche... aber das löst ja das Problem nicht und auf Dauer brauchen wir eine andere Lösung. Wir wohnen in einem ziemlich abgelegenen Dorf und kennen niemanden, der aufpassen oder mal vorbeischauen könnte.

Wir wissen echt nicht, ob er das nur macht, weil er mit 10 Monaten noch voll der Welpe ist und es einfach witzig findet, alles anzuknabbern.

Habt ihr Tipps?

Danke euch allen... 🥱

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18 Antworten
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  • Julisaxel
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    Pappkartons (vor allem Pizzakartons sind super spannend) und Kausachen wie Büffelhörner (groß genug, damit es für die beiden Hunde nicht gefährlich wird). Das beschäftigt ihn mal mit was anderem als den Möbeln, erst recht, wenn du das mit dem Fernhaltespray von Piotr kombinierst. Die Chancen stehen gut, dass das Verhalten nach seinem ersten Geburtstag von alleine aufhört. Eine Lösung wäre auch eine kleine Kamera mit Lautsprecher (kostet so ca. 40 €), damit kannst du ihn direkt auf frischer Tat ertappen.

    Das mit den Kartons ist echt eine gute Idee, wir haben nur ein bisschen Angst, dass er die Pappstücke verschluckt haha, aber wir probieren das mal aus! Die Kamera ist auch ein super Tipp, ich glaube, ich könnte ihn gut beruhigen, wenn ich mit ihm spreche.

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    Julisaxel
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    Du kannst dir dein Fernhaltespray auch selbst basteln: Einfach ein bisschen Senf in Wasser auflösen. 2 oder 3 Knoblauchzehen aufkochen. Wenn es abgekühlt ist, alles vermischen und die Möbelbeine damit einsprühen. Von mir getestet und für gut befunden 😝

    Ich hatte es schon mit Essig, Zitrone und Cayennepfeffer probiert, aber das juckt ihn gar nicht ahah! Ich werde dein Rezept morgen mal ausprobieren!!

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    Emla
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    Pappkartons (vor allem Pizzaschachteln sind super spannend) und Kausachen wie Büffelhorn (groß genug, damit für beide Hunde kein Risiko besteht).

    Das bietet ihm eine andere Beschäftigung als die Möbel, besonders wenn du es mit dem Fernhaltespray von Piotr kombinierst.

    Die Chancen stehen gut, dass sich das Verhalten von selbst erledigt, wenn er erst mal über ein Jahr alt ist.

    Auch eine gute Lösung: eine kleine Kamera mit Lautsprecher (kostet so um die 40 €), damit kannst du ihn direkt auf frischer Tat ertappen.

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    P
    Piotr06 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Du kannst dir dein Fernhaltespray auch einfach selbst herstellen:

    Lös ein bisschen Senf in Wasser auf.

    Bring 2 oder 3 Knoblauchzehen zum Kochen.

    Wenn es abgekühlt ist, misch alles zusammen und sprüh die Möbelbeine damit ein.

    Von mir selbst getestet und für gut befunden 😝

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    Kikaah
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    Vielleicht kannst du ihm mal Beschäftigungsspielzeug wie einen Schnüffelteppich oder einen Wobbler anbieten... du bist ja nicht so super lange weg, aber er ist noch ein junger Hund. Wenn er älter wird, wird er bestimmt von alleine ruhiger.

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    Julisaxel
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    Hallo, wie wäre es mit einem ausreichend großen und vernünftig gesicherten Zwinger? Zwei gut isolierte Hütten, ein großes Sonnensegel für Schatten und ein Beton-Planschbecken zum Abkühlen.

    Ja, das ist eine der Möglichkeiten, die wir in Betracht ziehen. Wir überlegen allerdings, einen Hundebereich in der Küche einzurichten, weil es draußen im Sommer einfach viel zu heiß ist... Das wird wohl letztendlich die Lösung sein, auch wenn wir erst noch mal schauen, ob wir noch andere Ideen finden oder ob wir vielleicht irgendwas bei ihm „falsch“ machen.

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    Julisaxel
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    Hallo Paul, danke für deine Antwort... ich frage mich aber gerade, ob du meinen Post überhaupt gelesen hast...

    Danke dir trotzdem

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    zuerst mal: Um dieses Zerstörungswut in den Griff zu bekommen, solltest du versuchen, deine Wohnung hundesicherer zu machen. Das heißt, Wertsachen wegzuräumen oder sie mit einem Fernhaltespray einzusprühen, damit dein Hund gar keine Lust mehr hat, darauf rumzukauen. Aber auch wenn das erst mal hilft, sollte das echt nur eine Übergangslösung sein.

    Eigentlich liegt so ein Verhalten meistens an Langeweile: Hunde, die körperlich und geistig nicht genug ausgelastet sind, suchen sich dann eben selbst eine Beschäftigung. Dein Hund braucht wahrscheinlich einfach mehr Action: Versuch mal, ihn im Alltag mehr zu fordern, damit er sich bei langen Spaziergängen oder beim Spielen so richtig auspowern kann. Gib ihm auch ruhig genug Spielzeug, wie Kauknochen, Taue oder einen Kong, aus dem er die Leckerlis erst mühsam rausfischen muss...

    Wenn dein Hund erst mal richtig ausgepowert ist, wird er zu Hause auch viel ausgeglichener und ruhiger sein.

    Ein anderer Grund könnte Trennungsangst sein. In dem Fall hilft es oft, ein altes Kleidungsstück dazulassen, das nach dir riecht, oder zum Beispiel das Radio anzulassen.

    Ich würde dir aber auf jeden Fall raten, mal einen Verhaltenstierarzt oder einen Hundetrainer dazuzuholen. Die können dir am besten helfen und dir Tipps geben, wie ihr das Problem mit dem Zerstören dauerhaft löst.

    Hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen!

    Schönen Tag noch,

    Paul

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