Hallo zusammen, ich schreibe hier im Forum, weil ich auf eure Erfahrungen oder Tipps hoffe. Gestern hat meine kleine Hündin Guess (10 Jahre alt) plötzlich angefangen zu hinken. Wir waren heute direkt beim Tierarzt und die Diagnose ist ein Kreuzbandanriss. Sie bekommt jetzt erstmal eine Woche lang Medikamente und hat eine entzündungshemmende Spritze bekommen. Wenn es nicht besser wird, muss sie wohl operiert werden. Ich bin echt fertig. Vor drei Monaten war sie erst zum Check-up bei ihrem Haustierarzt, der meinte, sie sei topfit – und jetzt heißt es, dass der Anriss wohl schon vor sechs Monaten angefangen hat. An alle, deren Hunde auch schon Probleme mit den Kreuzbändern hatten: Wie lange hat bei euch die Genesung nach der OP gedauert? Und konntet ihr danach wieder ganz normal Gassi gehen? Meine größte Angst ist, dass wir nicht mehr wie früher zusammen rumlaufen können, da ich eigentlich echt viel mit ihr wandere. Danke fürs Lesen!
Kreuzbandriss
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Hallo lavieestbelle!
Also, was meine Erfahrung angeht… ich stecke gerade mitten drin!
Bei mir ist es so, dass mein Hund seit dem Lockdown im März 2020 gehinkt hat. Die Tierärztin meinte, es liegt an der Arthrose, also gab es Entzündungshemmer für schlechte Phasen, mal ging es besser, mal schlechter…
Aber vor 2 Monaten wurde das Humpeln schlimmer, und dann vor einem Monat beim Spaziergang: „Knacks“, der Hund schreit auf und setzt die Pfote ÜBERHAUPT NICHT mehr auf. Notaufnahme beim Tierarzt, Verdacht auf Kreuzbandriss, 6 Tage später durch ein Röntgenbild bestätigt.
Die OP wurde für 15 Tage später angesetzt (in der Zwischenzeit hat mein Hund, der echt tapfer und nicht zimperlich ist, fast „ganz normal“ weitergemacht).
OP am 3. Juni in einer bekannten orthopädischen Klinik (Alevetia Thionville Moselle). Er kam morgens rein und wir konnten ihn abends wieder abholen.
Das Prinzip der OP bei denen ist, das obere Schienbein zu brechen, eine Schraube und eine Platte einzusetzen und alles neu auszurichten, um das gerissene Band zu ersetzen (so in der Art). Als wir ihn abends abgeholt haben, hat die Tierärztin uns direkt gesagt, dass das Band komplett durch war und der Hund wahnsinnige Schmerzen gehabt haben muss… mein armes Baby…
Und dann ging das Drama erst richtig los… Die erste Nacht hat er nur geweint, weil es unmöglich war, ihm die Schmerzmittel zu geben (durch die Narkose und weil er seit dem Vortag nichts mehr getrunken hatte, war sein Maul ganz klebrig, er hat geschäumt und wollte gar nichts annehmen).
Am nächsten Tag wurde das Weinen dann weniger, am Tag darauf war es ganz weg, und am 3. Tag hat er die Pfote schon wieder aufgesetzt (was für ein Glück :)).
Und sechs Tage nach der OP haben wir kurz nicht aufgepasst bei der strengen Schonung (wir haben vergessen, die Terrassentür zuzumachen, und als ein anderer Hund am Gartenzaun vorbeilief, ist er losgerannt und gesprungen… eine Katastrophe…). Im ersten Moment war nichts, aber abends beim Laufen dann plötzlich ein Jaulen, er hat die Pfote nicht mehr abgesetzt (wie ein Déjà-vu…), wieder Notaufnahme. Das Röntgenbild zeigte einen Schienbeinbruch, wir waren am Boden zerstört…
Jetzt heißt es also noch länger strikte Ruhe, wir mussten die Reha fürs Knie stoppen, weil der Bruch erst mal heilen muss. In einer Woche haben wir die Kontroll-Röntgenaufnahme, es darf sich absolut nichts verschoben haben, sonst muss mein armes Baby, das eh schon traumatisiert ist, nochmal unters Messer. Dabei ist mit dem Knie und der Wundheilung eigentlich alles okay – wir wollen einfach nur nach vorne schauen und nicht wieder zurück zu OP, Narkose, Halskrause, Narbe und dem ganzen Stress…
Na ja, man hat uns schon vorgewarnt: Statistisch gesehen reißt bei einem Hund, bei dem ein Kreuzband durch ist, früher oder später auch die andere Seite… Die waren da ganz ehrlich, das ist eine degenerative Sache, also zögert man es im besten Fall nur hinaus… aber wir hoffen trotzdem, dass uns das zweite Mal erspart bleibt.
Hallo zusammen,
einen teilweisen Kreuzbandriss zu erkennen ist echt knifflig. Dafür braucht man Röntgenbilder, ein MRT oder ein CT, und deshalb kann das bei einem normalen Check-up schon mal übersehen werden – erst recht, wenn es nur ein Anriss ist.
Was die OP angeht: Die Ergebnisse sind meistens top und die meisten Hunde sind danach wieder ganz die Alten. Normalerweise sieht das so aus:
- 5 bis 7 Tage nach der OP: Der Hund fängt langsam an, das operierte Bein wieder aufzusetzen.
- 4 Wochen nach der OP: Absolute Ruhe und Gassi gehen nur an der kurzen Leine.
- Nach diesen 4 Wochen gibt es eine Nachkontrolle. Da wird dann geschaut, wie lange die restliche Genesung noch dauert – meistens so zwischen 2 und 3 Monaten.
Natürlich ist das bei jedem Tier individuell. Aber man muss leider sagen, dass die Chancen recht hoch stehen, dass dein Hund in den nächsten Monaten auch am anderen Kreuzband (am anderen Bein) Probleme bekommt. Deshalb wird oft empfohlen, das zweite eventuell direkt mitmachen zu lassen.
Einen schönen Tag dir noch,
Alice
Hallo!
Meine wurde mit anderthalb am Knie operiert (Problem mit Bändern und Knochen), nicht direkt das Kreuzband, aber sie hat eine Platte verschraubt bekommen...
Röntgenaufnahmen vor der OP und 2 Monate danach, komplettes Blutbild, alles von einem Chirurgen und nicht vom normalen Tierarzt. Eine Nacht war sie am Tropf in der Klinik.
Halskrause, vorsorglich Antibiotika und Entzündungshemmer, Schmerzmittel bei Bedarf, Schonkost nach der Rückkehr (laut Tierarzt, weil die Vollnarkose die Verdauung beeinträchtigen kann; sie hatte in der Nacht nach der Rückkehr auch Durchfall).
3-4 Monate Genesungszeit ohne Springen oder Rennen. Der Chirurg hat erklärt, dass der Hund sich später weniger gut erholt, wenn die Heilungsphase schlecht läuft.
Das Alter spielt bei der Erholung natürlich auch eine Rolle. Jedenfalls geht es ihr gut und es schränkt sie jetzt nicht mehr ein, sie springt, rennt... Man muss nur Bewegungen vermeiden, bei denen das Knie zu schnell verdreht wird (zum Beispiel, wenn man ein Spielzeug hinter sie wirft).
Vermeide abruptes Loslaufen und vor allem zu starkes Abbremsen, um die Gelenke zu schonen.
Er sprach von einem höheren Risiko für Arthrose und Osteoporose im Alter und meinte, wir sollten Agility lieber lassen.
Was deine angeht, mache ich mir vor allem wegen der Vollnarkose mit 10 Jahren so meine Gedanken... Informier dich da am besten ganz genau bei deinem Tierarzt und dem Chirurgen über die Risiken.
Ich kenne einige Hunde, die operiert wurden; manche haben sich wieder komplett erholt, andere eher weniger gut.
Am schlechtesten lief es bei einer Hündin, die von einem ganz normalen Haustierarzt operiert wurde. Die anderen waren bei Spezialisten und bei denen ist wieder alles ganz normal.
In der Reha heißt es im ersten Monat: absolute Schonung. Danach fängt man ganz langsam wieder an – keine Sprints oder Springen für so 2 bis 3 Monate. Schwimmen ist auch super, wenn das irgendwie geht.
Die Erfolgschancen für die OP sind auch viel besser, wenn man es rechtzeitig angeht. Wenn das Band erst mal komplett durch ist, setzt der Hund die Pfote gar nicht mehr auf und die Heilung ist dann deutlich schwieriger.
Wenn dein Hund ansonsten noch fit ist und du es dir leisten kannst, warte nicht zu lange und such dir auf jeden Fall den richtigen Arzt aus.
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