Kategorie beim Deutschen Schäferhund?

A
Atomsk Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
Melden

Hallo zusammen,

ich wette, die Frage wurde hier schon öfter gestellt, aber da ich keine wirklich konkrete Antwort auf meine Frage gefunden habe, verlasse ich mich einfach mal auf eure Experten-Tipps ^^

Also, ich möchte schon seit Jahren einen Schäferhund adoptieren, am liebsten einen Deutschen Schäferhund.

Da ich jetzt finanziell unabhängig bin und in einer stabilen Situation stecke, könnte ich es mir endlich leisten, einen zu adoptieren.

Seit Kurzem wohne ich in einer Wohnanlage im Erdgeschoss mit einem großen Garten. Es ist eine 4-Zimmer-Wohnung, in der nur meine Partnerin und ich leben.

Da ich aber Mieter bin, gibt es eine Hausordnung (was ja völlig normal ist). Und in dieser Hausordnung steht, dass wir keine Hunde der Kategorie 1 und 2 halten dürfen, also sogenannte Kampf- oder Schutzhunde.

Ich habe im Internet nach der Kategorie für den Deutschen Schäferhund gesucht und ich glaube, ich habe verstanden, dass er zur Kategorie 3 gehört. Aber ich habe keine richtige Liste gefunden, in der jede Rasse einer Kategorie zugeordnet ist, deshalb bin ich mir jetzt unsicher...

Meine Frage ist also: Zu welcher Kategorie gehören Schäferhunde, speziell der Deutsche Schäferhund, und halte ich mich an die Hausordnung, wenn ich mir einen zulege?

Vielen Dank schon mal im Voraus!!!

Übersetzt Französisch
icon info

Die Inhalte des Forums werden teilweise aus anderen Sprachen übersetzt, und Beiträge können Länder mit unterschiedlichen Tierschutzgesetzen betreffen. Informieren Sie sich daher gründlich, bevor Sie Entscheidungen treffen.

Da das Forum automatisch von einer KI übersetzt wird, können die Übersetzungen Fehler enthalten.

Editor wird geladen

Schreibe deine Nachricht und lade anschließend, wenn du möchtest, ein Foto hoch. Wir bitten dich, im Austausch höflich zu bleiben.

Ihr Beitrag wird für alle Mitglieder des internationalen Wamiz-Forums sichtbar sein.

17 Antworten
Sortieren nach:
  • ProvetoJuniorConseil
    Provetojuniorconseil Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Verifizierter Experte
    Melden

    Hallo,

    man darf Rassegruppen nicht mit den gesetzlichen Kategorien verwechseln. Die Gruppen fassen Hunde mit ähnlichem Körperbau oder ähnlichen Aufgaben zusammen. Die Kategorien hingegen wurden Ende der 90er eingeführt, um Hundekämpfe zu unterbinden und die Haltung bestimmter Rassen, die als gefährlich eingestuft wurden, einzuschränken. Hunde der ersten Kategorie sind Tiere, die optisch einem American Staffordshire Terrier, Tosa oder Mastiff ähneln, aber keine offiziellen Papiere haben. Für ihre Haltung ist eine spezielle Erlaubnis nötig. Zur zweiten Kategorie gehören American Staffordshire Terrier, Rottweiler oder Tosas mit Papieren sowie Rottweiler ohne Papiere.

    Da der Deutsche Schäferhund nicht zu diesen Rassen gehört, ist er nicht kategorisiert. Seine Haltung unterliegt also nicht den strengen Regeln für sogenannte Listenhunde (wie zum Beispiel die Kastrationspflicht, die Meldung beim Amt usw.).

    Du kannst dir also ohne Weiteres einen Schäferhund zulegen, solange du deine Hausordnung beachtest.

    Bevor du dich für die Adoption entscheidest, solltest du dir aber gut überlegen, wie viel Zeit du tatsächlich für ihn hast. Schäferhunde sind dafür bekannt, dass sie viel Auslauf brauchen, aber sie müssen auch geistig ausgelastet werden (durch Spiele, Training, Herausforderungen...). Frag dich auch, ob du genug Zeit hast, um mit ihm rauszugehen. 9 Stunden allein zu sein ist echt lang, vor allem für einen jungen Welpen. Könntest du vielleicht mittags kurz nach Hause fahren oder einen Bekannten oder deine Partnerin bitten, mal nach ihm zu schauen?

    Liebe Grüße

    Julie

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Bei uns in der Gegend ist das echt kein einfacher Hund, absolut nicht, egal in welchem Alter. Und das trotz der langen täglichen Runden, die die meisten machen (einfach nur normale Spaziergänge, ohne Ballspielen oder besonderen Kram wie Agility, Radfahren oder so, gar nichts davon, bei den meisten sind das mindestens 3/4 der Zeit einfach nur lange Runden, locker mehr als 2 Stunden am Tag). Die "Probleme", die am häufigsten vorkommen: extremes Bedürfnis nach Auslastung und Auslauf, ständiges Kläffen, Aggressivität gegenüber Hunden oder Menschen oder beidem, und Zerstörungswut. Ich hab den Eindruck, dass man solche "Probleme" bei denen viel öfter sieht als bei allen anderen Schäferhunden oder anderen Rassen. Von den 7 oder 8 Deutschen Schäferhunden, die wir insgesamt kennen, schien nur einer wirklich okay zu sein – ich nehm den mal mit in die Liste auf, aber eigentlich ist das der, den wir am wenigsten kennen. Wir haben ihn erst dreimal gesehen und mit dem Herrchen nur mal "von Weitem" geredet. Das ist ein Arbeitshund (Bergrettung/Personensuche...), der ist voll im Tunnel, selbst wenn er gerade nicht arbeitet. Der wirkte echt tiefenentspannt, aber alle anderen – bis auf den von einem Rentner, der ein bisschen ruhiger ist, aber selbst der fällt im Vergleich zu allen anderen (egal welcher Rasse) extrem auf – die sind echt alles andere als einfach..

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    PS: Ich kenne echt niemanden, der täglich 3 Stunden mit seinem Hund rausgeht, das gibt's hier bei uns gar nicht.

    Egal ob Huskies, alle möglichen Schäferhunde, Terrier, Mischlinge... Im Durchschnitt sind die Hunde so eine bis anderthalb Stunden draußen, am Wochenende dann oft mehr.

    Aber halt nicht jeden Tag mehrere Stunden.

    Wenn man auf dem Land oder in der Natur unterwegs ist, mit Hundekumpels und jeder Menge Gerüchen zum Schnüffeln, dann passiert in anderthalb Stunden ja schon so einiges.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Ja, das sage ich auch ein bisschen wegen dir, weil ich weiß, dass du die Rasse echt gern magst.

    Nur weil ein Hund bei Wanderungen stundenlang mitlaufen kann, heißt das ja nicht gleich, dass er das jeden Tag braucht. Das ist eigentlich alles, was ich damit sagen wollte.

    Eine Runde von über einer Stunde am Tag ist schon echt viel, wenn die Umgebung spannend ist.

    Meine Hündin ist zwar viel ausdauernder als ein reinrassiger Boxer mit platter Nase, aber sie ist damit absolut zufrieden.

    Wenn wir mal kürzer draußen sind als sonst, powert sie sich halt anders aus, rennt mehr oder spielt...

    Wenn wir dagegen eine richtig lange Wandertour machen, teilt sie sich ihre Kräfte eher ein. Hunde lernen ja auch, ihre Energie je nach Angebot zu managen :-)

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Nicht was die Erziehung angeht – ohne jetzt alle Schäferhunde über einen Kamm zu scheren, sondern nur wenn ich mir Orphée so anschaue, lol! Ja, rein subjektiv denke ich mir schon, dass ein Schäferhund weniger Erziehungsaufwand brauchen würde als sie...

    Aber geht es da nur um die reine Gassizeit? Oder Zeit für Aktivitäten usw.? Am Ende investiere ich ja echt viel, viel Zeit in Orphée, aber die Ausdauer spielt da halt auch eine Rolle, sowohl beim Hund als auch bei mir. Und ja, für mich haben Schäferhunde beim Spaziergang einfach mehr Ausdauer als Orphée, die nach 1 oder 1,5 Stunden völlig platt ist.

    Zeit muss man auch im Verhältnis zur Energie sehen, und das ist jetzt nur meine Sichtweise, weil ich da auch meine eigene Ruhe- und Erholungsphase mit einrechne 😁

    So ist das, meine Liebe. Ich gebe zu, dass ich da sicher nicht objektiv bin und auch nicht immer die richtigen Worte finde. Zum Glück bist du ja da, um diese Details anzusprechen, die in meinen letzten Nachrichten wohl etwas zu kurz gekommen sind.

    Ich habe gerade deine letzte Nachricht gelesen und denke, dass ich bei Gelegenheit auch nochmal bei Schäferhund-Besitzern nachhake, falls ich mal wieder welche treffe, um mein Bild da ein bisschen geradezurücken.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Klar, ich hab auch mega Spaß mit meiner Hündin, wenn ich mal Zeit habe, aber das ist eigentlich nur ein Bonus und nicht wirklich nötig – schon gar nicht jeden Tag, bei weitem nicht.

    Ganz ehrlich, ich werd das bei Gelegenheit mal mit anderen Besitzern bequatschen, aber für mich bleibt der Schäferhund ein eher unkomplizierter Hund.

    Ich hab hier in der Nachbarschaft ein paar, deren Besitzer so zwischen 55 und 70 sind, die verbringen auch nicht den ganzen Tag damit, die Hunde zu bespaßen.

    Die gehen ganz normal raus, machen regelmäßig eine große Runde und das war's dann auch.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Ja, aber für mich braucht ein Schäferhund an sich nicht mehr Zeit als ein Boxer.

    Deswegen hab ich auch ein bisschen nachgehakt, ich war echt überrascht über deine Ansicht, als du meintest, dass ein Schäferhund für dich „viel, viel zu viel Zeit“ kosten würde im Vergleich zu Orphée.

    Und was die 9 Stunden Abwesenheit angeht – das ist natürlich zu viel, wie schon gesagt wurde, und zwar völlig egal, um welche Rasse es geht.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Ja, stimmt, man kann nicht alle Schäferhunde über einen Kamm scheren, genau wie bei den Molossern – die sind alle total unterschiedlich...

    Vielleicht hab ich mich da ein bisschen falsch ausgedrückt, Lorna. Ich wollte damit gar nicht sagen, ob jetzt der DSH oder der Boxer... einfach zu händeln ist oder nicht.

    Mir ging es vor allem um die Zeit.

    Ohne jetzt wieder alles zu verallgemeinern: Ein aktiver Hund mit viel Ausdauer braucht halt einfach mehr Zeit – sowohl für die Gassirunden und verschiedene Beschäftigungen als auch für das Entspannungstraining nebenher (kommt natürlich auch immer auf den Typ an).

    Was Molène angeht, ist das vielleicht die Terrier-Seite 😉 Jedenfalls deckst du mit allem, was du mit ihr machst, einen Teil ihrer Grundbedürfnisse ab (da zähle ich das Auspowern mit rein), aber vieles machst du ja auch einfach aus Spaß an der Freude, weil du die Zeit hast usw.

    Ich hab nur die Grundbedürfnisse angesprochen, weil eben nicht jeder unbedingt mehr leisten kann. Erst recht nicht, wenn man sowieso schon 9 Stunden am Tag weg ist.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Soviel zu dem kleinen/großen Exkurs ^^

    Um zum Thema zurückzukommen: Wie dem auch sei, 9 Stunden Abwesenheit am Stück tagsüber, in denen der Hund nicht mal kurz zum Pipi machen raus kann... das ist einfach zu viel.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Weißt du, heutzutage ist bei vielen Rassen alles relativ, weil es so krasse Unterschiede in der Zucht gibt... ich hab hier ein paar gemütliche Huskys, die eigentlich die totalen Schlittenhunde-Asse sein sollten, und meine Hündin lässt die beim Rennen locker stehen.

    Deshalb fällt es mir schwer, nur in Rasse-Kategorien zu denken.

    Nicht alle Schäferhunde sind gleich, und das gilt momentan für echt viele Rassen.

    Was die Ausdauer angeht: Meine Hündin ist mega ausdauernd, aber trotzdem total unkompliziert im Alltag (das eine schließt das andere ja nicht aus).

    Mein Hundetrainer hatte eigentlich schon immer hauptsächlich Deutsche Schäferhunde. Er war mal mit dreien von ihnen bei mir auf dem Hof, und die waren total tiefenentspannt und zen. Das sind keine Hunde, die ständig unter Strom stehen; die laufen ganz entspannt mit, geben Ruhe und lauern nicht die ganze Zeit auf einen Ball oder irgendeine Action.

    Da wir hier gerade über "Schäferhunde" reden: Erstmal gibt es ja zig verschiedene Typen. Ein DSH hat eine ganz andere Energie als ein Malinois, der wiederum ganz anders drauf ist als ein Weißer Schweizer Schäferhund oder ein Aussie usw. Man kann also gar nicht "den einen" typischen Schäferhund-Charakter festlegen.

    Andererseits muss man sich auch bewusst machen, dass es diesen extremen "R+-Hype" gibt, der gerade überall präsent (fast schon erdrückend) ist. Das beeinflusst die Beziehung, die viele junge Halter zu ihrem Hund aufbauen, schon sehr.

    Wenn du einen Schäferhund (oder eigentlich jeden Hund mit ein bisschen Motivation und Interaktionswillen) von klein auf mit Leckerlis und Bällchen total hohlrehst, entwickelt der sich ganz anders als derselbe Hund, bei dem man eher ruhig auf Führung setzt und eine entspannte Beziehung aufbaut – also da, wo man den Hund nicht ständig übermotiviert oder aufputscht, was heutzutage leider oft passiert.

    Man muss da also genau hinschauen. Wenn man sich für eine bestimmte Rasse interessiert, sollte man sich ansehen, wie die Hunde in verschiedenen Umgebungen klarkommen. Denn klar, wenn du dir Schäferhunde ansiehst, die von R+-Fanatikern oder reinen Agility-Leuten gehalten werden, hast du ein ganz anderes Gefühl als bei einem gemäßigteren Ansatz.

    Und weil dieser R+-Wahn gerade bei Anfängern so viele Anhänger findet, trifft man zwangsläufig oft auf völlig überdrehte Schäferhunde, die kaum Frust aushalten können. Da darf man dann aber nicht die Rasse dafür verantwortlich machen, sondern die Art und Weise, wie mit ihnen gearbeitet wurde.

    Übersetzt Französisch
  • 10 Kommentare zu 17

    Mehr anzeigen
  • Du hast eine Frage oder möchtest etwas mitteilen? Los geht's!