Ich will meinen Hund zurückhaben

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Hallo zusammen,

vor zwei Wochen hat meine Stieftochter ihren Hund, einen 7 Monate alten Malinois, einem Schulkameraden gegeben. Das war eine totale Kurzschlussreaktion nach einem Streit mit ihrem Vater.

Schon am nächsten Tag wollte sie ihn zurückhaben, aber er weigert sich, ihn ihr zurückzugeben. Die ganze Woche über hat sie versucht, ihn per Telefon oder Nachricht zu erreichen – ohne Erfolg. Letzten Samstag war sie sogar bei ihm zu Hause, um mit ihm zu reden, aber er hat komplett abgeblockt. Letzte Woche musste sie dann Anzeige wegen Unterschlagung erstatten. Aber die Staatsanwaltschaft hat das Ganze nicht weiterverfolgt und keine Freigabe erteilt, damit sie ihn wieder mitnehmen kann. Der Hund ist im Icad-Register (Haustierregister) immer noch auf ihren Namen eingetragen, da nie ein Übergabevertrag unterschrieben wurde. Diese Woche hat sie nach einigem Hin und Her mit dem Icad erfahren, dass ein Antrag auf Halterwechsel eingereicht wurde. Als sie das Dokument dann zu Gesicht bekam, hat sie gesehen, dass die Mutter des Freundes den Wisch unterschrieben hatte.

Dabei ist ausdrücklich festgelegt, dass nur der rechtmäßige Besitzer unterschreiben darf und keine dritte Person – zum Glück!

Sie ist also direkt wieder zur Polizei und hat Anzeige wegen Urkundenfälschung erstattet.

Und was passiert jetzt wohl als Nächstes?

Ist sie im Recht? Ich denke eigentlich schon, da sie ja die offizielle Halterin des Hundes ist.

Wir warten jetzt auf eine Entscheidung vom Gericht.

Das Einzige, was sie will, ist ihren Hund zurückzubekommen.

Er lebt dort jetzt in einem Gehege mit drei anderen großen Hunden.

Bei ihr zu Hause war er wie in Watte gepackt und hatte es richtig gut.

Wir sind alle wegen der Trennung total am Boden zerstört.

Sie weiß selbst, dass sie einen Riesenfehler gemacht hat, also bitte hackt nicht noch zusätzlich auf ihr herum.

Aber die Person, die den Hund jetzt hat, ist einfach unehrlich und bricht das Gesetz, ohne bisher dafür belangt zu werden.

Habt ihr irgendwelche Tipps oder Ideen, damit Gerechtigkeit siegt und der Hund wieder zu ihr zurückkommt?

Danke euch allen!

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    Persönlich hab ich eher das Gefühl, dass das Mädel nicht wirklich an ihrem Tier interessiert war und dass das Ganze in ihren Augen auch noch zu Stress mit ihrem Vater geführt hat, weil er wollte, dass sie sich um den Hund kümmert.

    Also hat sie es wohl mehr oder weniger absichtlich gemacht. Einerseits, weil sie den Hund echt nicht mehr wollte, andererseits hat sie vielleicht nicht mit der Wut ihres Vaters gerechnet, als sie ohne Hund nach Hause kam – weil er es ja offensichtlich war, der sich in Wirklichkeit um ihn gekümmert hat.

    Ich sehe da ein Mädchen, das sich vielleicht aus einer Laune heraus ein Tier gewünscht und dann das Interesse verloren hat. Und der Vater wollte seine Tochter wohl in die Pflicht nehmen: „Du hast dir ein Tier geholt, also kümmerst du dich auch!“

    Nur ist er jetzt völlig fassungslos darüber, wie sie ihn einfach abgeschoben hat. Und da er sich anstelle seiner Tochter um den Hund gekümmert hat (wenn ich das richtig verstanden habe), ist er ihm natürlich ans Herz gewachsen.

    Wenn jetzt die Klassenkameradin nur die Version von einem Teenager gehört hat, die die Nase voll vom Hund hat, nicht Gassi gehen will, sich nicht kümmern will und der der Hund das Leben vermiest, weil sie auch noch ihren Vater im Nacken hat... und wenn das alles so bei der Mutter der Freundin angekommen ist, die selbst schon Hunde hat und sich kümmert.

    Vielleicht will sie ihn deshalb nicht zurückgeben.

    Aber gut, alles nur Vermutungen. Letztendlich ist das hier nur ein Forum und man weiß nicht viel, ohne die Leute zu kennen. Vielleicht geht's dem Hund in einem Zwinger, aus dem er nie rauskommt, auch nicht besser. Vielleicht geht's ihm jetzt super, er kriegt jede Menge Liebe und Auslauf. Vielleicht wurde er trotz der Gedankenlosigkeit der jungen Frau dort, wo er war, gut behandelt (wenn auch nicht unbedingt von ihr).

    Wer weiß.

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     Sky
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    +1 zu den letzten Beiträgen (außer dem von Audreylug): Ein Welpe ist weder ein Gegenstand noch ein Pokémon, das man nach Lust und Laune einfach austauschen kann. Genau das ist es, was die Leute hier so auf die Palme bringt, weil sie einen Hund als fühlendes Lebewesen sehen und nicht als Möbelstück. Nur weil keine körperliche Gewalt im Spiel ist, heißt das noch lange nicht, dass es keine Tierquälerei ist oder der Hund nicht trotzdem darunter leidet (und seelische Schäden davonträgt)... 😒

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    Keiner hat deine Schwiegertochter verurteilt, wir haben nur festgestellt, was sie gemacht hat. Wir brauchten ja die ganzen Umstände vom Anfang, um zu sehen, ob das zu einer Lösung führen kann...

    ...und trotzdem, trotz dieser unglücklichen Aktion, die ja die Ursache für dein Problem ist und die hier sicher vielen die Nackenhaare aufgestellt hat, hat jeder hier versucht, dir zu helfen.

    Man muss dich nämlich nicht bejubeln oder deine Schwiegertochter in Schutz nehmen, um dir zu helfen. Eigentlich müssen wir dir gar nicht helfen, weißt du... 🥷

    Aber wir haben es getan, wir haben versucht zu helfen, jeder auf seine Weise, haben Tipps gegeben und nachgehakt, für den Fall, dass es noch andere Lösungen gibt... Aber dir zu helfen und gleichzeitig festzustellen, was sie getan hat, das schließt sich nicht aus. Man kann absolut beides machen. 🙂

    Und wer dich verurteilen will, den hält auch nichts davon ab (vor allem in einem Forum, wo jeder frei seine Meinung sagen kann, solange es respektvoll bleibt 🙄). Am Anfang hat das auch keiner gemacht, da hat niemand über irgendwas geurteilt.

    (Ich gebe zu, nach den letzten Nachrichten fängt es langsam an, aber das ist normal; andere haben dir ja schon erklärt, warum ^^')

    Wenn dir manche Aussagen nicht passen, okay, das ist verständlich, weil in deiner Situation die Schuld auf beiden Seiten liegt und es bei dir auch nicht alles perfekt gelaufen ist (und wir sowieso nur eine Seite der Geschichte kennen und du nicht auf alles geantwortet hast). Das gefällt dir vielleicht nicht, aber wenn du ehrlich bist, kannst du nichts anderes sagen... Ich verstehe, dass dir das nicht schmeckt, das ist normal, aber spiel deshalb bitte nicht die Hilfe runter, die wir dir trotz allem versucht haben zu geben.

    Wenn du am Ende die Hilfe, die so viele hier versucht haben dir anzubieten – und dabei viel Zeit und Energie in deine Situation gesteckt haben – gar nicht willst, dann ist das deine Entscheidung. Aber dann kannst du ihnen auch nichts vorwerfen: Wir können zwar helfen wollen, so viel wir können, aber Wunder vollbringen können wir auch nicht... 😞

    P.S.: Ja, ich habe verallgemeinernd „wir“ geschrieben, weil im Großen und Ganzen niemand gegen dich war und jeder versucht hat, dir zu helfen (oder an den Hund zu denken), selbst wenn dir was anderes eingeredet wurde, ob du es nun bemerkt hast oder nicht. :P

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    Abend, also was mich an der ganzen Sache echt schockiert, ist dieses „aus einer Laune heraus“. Ich weiß ja nicht, ob man bei einer Kurzschlussreaktion wirklich daran denkt, direkt alle Papiere vom Hund mitzunehmen, um ihn loszuwerden. Ich glaube eher, dass das Ganze in dem Moment schon so gewollt war, man es aber hinterher bereut hat. Wie so oft mit 18 weiß man halt noch nicht, wo es im Leben hingeht und wo man morgen steht. Was meiner Meinung nach total unverantwortlich war: Einen Hund auf den Namen einer 18-Jährigen anzumelden und dabei zu vergessen, wie sprunghaft man in dem Alter noch ist. Man baut mit 18 viel Mist (der hier ist allerdings echt heftig). Der beste Dienst, den du ihr erweisen kannst? Holt diesen Hund nicht wieder zurück. Sie muss kapieren, dass Handlungen immer Konsequenzen haben und dass Mama und Papa (oder die Stiefmama) nicht ewig alles geradebiegen können. Damit gibst du ihr eine harte, aber nützliche Lektion fürs Leben, und das ist gerade heutzutage wichtig. Dass euch der Hund fehlt, ist klar, das streitet niemand ab, aber es ist jetzt nun mal so wie es ist. Das ist eine Lehre für die ganze Familie.

    +1

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    @Audreylug

    Soll das ein Witz sein?

    Warte mal, es war doch gar nicht die TE, die den Hund weggegeben hat, sondern ihre Schwiegertochter – und das auch noch mit den Papieren dazu!

    Du verstehst die Leute nicht, die das für Tierquälerei halten, aber ich verstehe absolut nicht, wie man einen Hund angeblich einfach so aus einer Laune heraus abschieben kann, mitsamt den Papieren.

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    Abend zusammen,

    Eigentlich ist das, was mich an der Geschichte so schockiert, dieses

    „aus einer Laune heraus“. Ich weiß ja nicht, ob man bei einer Kurzschlussreaktion wirklich daran denkt, alle Papiere vom Hund mitzunehmen, um ihn loszuwerden. Ich glaube eher, dass die Tat in dem Moment schon so geplant war, man es dann aber danach bereut hat. Wie so oft mit 18 ist man sich bei nichts sicher, weder wo man hinwill, noch wo man morgen sein wird. Meiner Meinung nach war es verantwortungslos, einen Hund auf den Namen einer 18-Jährigen anzumelden und zu vergessen, dass man mit 18 einfach noch total instabil ist. Man baut mit 18 viel Mist (der hier ist allerdings schon echt heftig). Was der beste Gefallen ist, den du ihr tun kannst? Hol diesen Hund nicht wieder zurück. Sie muss verstehen, dass Taten immer Konsequenzen haben und dass Mama und Papa (Stiefmama) nicht immer da sein werden. Du erteilst ihr damit eine harte, aber nützliche Lektion fürs Leben, und das ist heutzutage echt wichtig.

    Dass dir der Hund fehlt, ist eine Tatsache, die niemand abstreiten kann, aber die Dinge sind jetzt nun mal so. Das ist eine Lektion für deine ganze Familie.

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    Das war umso mehr geplant, weil sie ja erst mit ihrem „Schulfreund“ sprechen musste und der wiederum mit seinen Eltern, bevor sie den Hund und die Papiere weggebracht hat, oder? Das ging nicht in 5 Minuten, sondern wurde reiflich überlegt und war nicht nur ein Wutausbruch.

    Es gibt hier in den Wamiz-Foren so viele junge Leute, die sogar noch jünger sind, und ich muss sagen, dass mich die Reife bei manchen echt überrascht und beruhigt. Man sieht so viele, die versuchen, Tiere zu retten, und sie nicht einfach abschieben, nur wegen eines angeblichen Streits mit dem Vater. Ich glaube also nicht, dass man mit 18 im Allgemeinen so verantwortungslos ist.

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    So wie ich das sehe, hat diese Person ohne dein Einverständnis an deiner Stelle unterschrieben, was definitiv illegal ist.

    Ich rate dir deshalb, erst mal Anzeige wegen Identitätsdiebstahls bzw. Urkundenfälschung zu erstatten, da deine Unterschrift nachgemacht wurde.

    Wenn das erledigt ist, sollte der Abgabevertrag nicht mehr als gültig anerkannt werden (weil er ja durch Identitätsdiebstahl zustande kam).

    Dadurch gehört der Hund offiziell wieder dir und du kannst ihn zurückholen.

    Und ich verstehe echt nicht, warum manche Leute hier sagen, dass deine Schwiegertochter grausam gehandelt hätte! Meiner Meinung nach ist da gar nichts Grausames dabei! Sie hat den Hund zwar aus einer Laune heraus weggegeben, aber ihn ja nicht misshandelt!

    Wenn du dich traust und der Hund draußen in einem Auslauf ist, kannst du ihn vielleicht auch einfach wieder mitnehmen. Du gehst zum Grundstück, rufst deinen Hund und nimmst ihn einfach mit.

    Und sag der Mutter des Freundes direkt, dass du sie wegen Identitätsdiebstahls anzeigst, falls sie dich daran hindern will!

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    Ich glaube, es wurde eigentlich schon alles gesagt... mal abgesehen von dem ganzen Ärger und der Ablehnung, als deine Schwiegertochter entschieden hat, den Welpen wegzugeben... Ich würde sagen, dass ihre Aktion trotzdem ziemlich überlegt war. Mit 18 denkt man ja nicht unbedingt sofort daran, die Ausweispapiere vom Hund mitzunehmen... vor allem nicht, wenn man gerade total genervt ist.

    Wie auch immer, mit 18 ist man halt tatsächlich oft noch zu unentschlossen, was die eigene Zukunft angeht... man hat andere legitime Wünsche, als sich nur um einen Welpen zu kümmern und die ganze Last der Erziehung zu tragen. Die Entscheidung (das haben wir hier schon tausendmal gesagt) muss bei den Eltern liegen... das erspart einem genau so ein Theater.

    Und genau wie Nordic Attitude würde ich auch gern mal die andere Seite der Geschichte hören...

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    Das ist weniger ein Urteil als eine bloße Feststellung; die Fakten sprechen für sich. Einen Hund auf diese Weise abzugeben, ist einfach nur schockierend! Mit 18 sein Haustier wegzugeben, nur weil man sich mit dem Vater gestritten hat – da sage ich: Umso besser für den Hund! Wenn deine Stieftochter ihren Hund aus einer Laune heraus weggibt, wozu ist sie dann sonst noch fähig? Tut mir leid, aber mit ihr habe ich kein Mitleid, mir tut nur der Hund leid. Und dem geht es jetzt woanders ohne Zweifel viel besser.

    An der Stelle der Frau, die den Hund aufgenommen und auf ihren Namen angemeldet hat (da er ja mit Papieren übergeben wurde), könntest du lange versuchen, ihn zurückzubekommen. Erst recht, wenn du sie als Diebin beschimpfst und ihr mit einem Prozess drohst. Du siehst ja, dass selbst die Polizei nichts unternimmt – die Justiz erst recht nicht, da die Frau im Recht ist. Was ich sehe, ist, dass du das Verhalten deiner Stieftochter sehr verteidigst, obwohl es in ihrem Alter absolut verantwortungslos ist. Stattdessen verurteilst du die Dame, die sicher nur das Beste für den Hund will. Dass sie ihn schnell auf ihren Namen umgemeldet hat, war völlig richtig.

    Frag deine Stieftochter mal, welche Ausrede sie benutzt hat, um den Hund loszuwerden. Wenn sie ehrlich ist, öffnet dir das vielleicht die Augen. Mit 18 weiß man, was man tut und sagt. Wäre sie 12, hätte ich sie entschuldigt, aber in dem Alter brauchen wir wirklich nicht nach Ausreden suchen oder Mitleid mit ihr haben.

    Du bist hier in einem Forum voller Menschen, die ihre Tiere lieben und meistens alles für sie tun würden. Da darfst du dich nicht über Antworten wundern, die dir nicht in den Kram passen.

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