Ich bin total ängstlich und deprimiert, seit mein Welpe da ist

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Hallo zusammen,

mein Partner und ich haben uns vor Kurzem einen Cavalier King Charles Welpen geholt. Seit er da ist, geht es mir gar nicht gut. Ich habe Bauchschmerzen, muss mich übergeben, habe Panikattacken, weine ständig und vor allem kann ich überhaupt nicht mehr schlafen. Dabei ist gar nicht der Welpe an sich das Problem. Er schläft nachts super durch und hat nur ganz selten kleine „Unfälle“ in der Wohnung. Das Problem bin wirklich ich. Letztes Jahr wurde bei mir eine generalisierte Angststörung diagnostiziert, die eigentlich stabil war, aber seit Popeye da ist, wird mein Zustand immer schlimmer. Ich habe solche Angst, dass ich mein letztes Studienjahr und den Hund nicht unter einen Hut bekomme. Zum Glück kümmert sich mein Partner auch um ihn, aber mir geht es trotzdem total dreckig. Dabei habe ich den kleinen Kerl schon richtig ins Herz geschlossen, aber psychisch macht mich das gerade total fertig und ich weiß nicht mehr weiter. Hat jemand von euch sowas auch schon mal durchgemacht?

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    @patou88

    Danke für deine Antwort. Ich gehe zu einem Magnetiseur, mache chinesische Medizin und bin bei meinem Hausarzt !!

    In 10 Tagen hab ich einen Termin bei einer Psychologin !

    Schönen Tag noch

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    Danke für eure Antworten!!

    Ich war eigentlich schon depressiv, bevor ich den Hund geholt habe, und ich hätte mich nie von meiner Familie dazu drängen lassen sollen, ihn zu nehmen!!

    Ich kämpfe gerade selbst nur ums Überleben, deshalb habe ich einfach nicht die Kraft, mich um sie zu kümmern!!

    Was soll ich jetzt tun?

    Bitte seid lieb und nachsichtig in euren Antworten!!

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    Hallo, mir geht es genauso wie „Frauchen in Not“! Ich habe gerade erst eine schwere Krebserkrankung hinter mir und schaffe es einfach nicht, mich an diesen Welpen zu gewöhnen, den wir vor 10 Tagen vom Züchter geholt haben. Dabei ist er eigentlich total lieb, aber das Problem bin ich!! Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihn allein lasse, und er kommt mir vor wie ein Klotz am Bein! Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie einen Hund und bin jetzt 53. Mein Mann kümmert sich so gut er kann (er wollte ihn ursprünglich, aber ich habe auch zugestimmt). Früher hing er ständig an seinem Tablet, aber jetzt kommt er durch den Kleinen wenigstens mal raus... Aber ich schaff das einfach nicht, innerlich bin ich total nervös, seit er da ist... (das hab ich wohl von meinen Eltern geerbt!). Ich suche Leute, die mir bestätigen können, dass es in ein paar Wochen einfacher wird und ich mich daran gewöhnt habe. Huhu, ja, das geht vorbei! Also bei mir war es so, dass ich Tosca zwei Monate nach dem Tod meines alten Hundes Oggy bekommen habe, und ich kann dir sagen: Ich hatte echt zu kämpfen. Ich kann es gar nicht genau erklären, ich glaube, mit Oggy hatte ich so eine krasse Bindung, dass ich es mit dem Welpen am Anfang kaum akzeptieren konnte. Ich hatte das Gefühl, sie versteht gar nichts und dass wir nie zusammenfinden würden... dazu kommt noch die ganze Arbeit, die so ein Welpe macht. Damals habe ich noch in einer Wohnung gewohnt, das ganze Pipi, ständig rausmüssen, kurz gesagt: Ich war echt am Ende. Aber dann ist es komplett verflogen. Ich bin mit ihr in die Welpenschule gegangen und da habe ich gesehen, dass meine Maus die Kommandos super versteht, wenn man sich nur die Zeit nimmt, sie ihr beizubringen. Der Trainer meinte zu mir: „Die ist ein echtes Goldstück“, sie hat in einer Stunde gelernt, wofür andere Monate brauchen... Dann hatten wir das Glück, in ein Haus umzuziehen... Jedenfalls ist sie jetzt ein Jahr alt, wir sind ein Herz und eine Seele und ich kann mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen... Es hat ein oder zwei Monate gedauert, ich weiß es nicht mehr genau, aber ja, man fühlt sich überfordert, müde und von der Verantwortung für so eine kleine Fellnase erdrückt. Aber das ist ein gutes Zeichen! Es zeigt, dass man alles richtig machen will. Also ja, das geht vorbei... Ich rate dir, viel Zeit mit Spielen, Kuscheln und Spaziergängen zu verbringen, das schweißt zusammen... Mach dir keinen Kopf, ihr werdet eine tolle Freundschaft aufbauen, da bin ich ganz zuversichtlich.
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    Mceline44
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    Hallo, versuche wirklich mal herauszufinden, ob diese Angst- und Panikattacken erst seit der Ankunft des Welpen da sind. Ich hatte mal eine Zeit, in der ich total deprimiert war, weil in meinem Leben einfach gar nichts lief – egal ob Liebe, Familie oder Job. Irgendwann hab ich gemerkt, dass mir Liebe fehlt, und hab mir einen Hund geholt. Am Anfang ging es mir genau wie dir, ich hab es manchmal echt bereut, dass er da war. Aber je mehr Zeit ich mit ihm verbracht habe, desto mehr kam meine Lebensfreude zurück. Mit der Zeit wurde mir klar, dass es mir dank ihm wieder besser ging, und meine Liebe zu ihm ist immer weiter gewachsen. Er war 14 Jahre lang meine schönste Liebesgeschichte. Wenn es einem dreckig geht, schafft man es kaum, sich um sich selbst zu kümmern, aber die Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen, verändert alles. Zweifel und Angst gehören dazu, aber das geht vorbei. Er wird dir nur Glück bringen, denn wie sollte so ein kleines Tier deine Gesundheit ruinieren? Er ist in guten wie in schlechten Zeiten an deiner Seite.

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    Hallo, ich kann dich so gut verstehen, mir geht es gerade ganz genauso. Wir haben unseren Welpen jetzt seit 2 Wochen und ich gewöhne mich einfach nicht daran!! Ich schwanke ständig zwischen Angstzuständen und totaler Panik!!

    Ich fühle mich total überfordert, bin müde und habe eigentlich das Gefühl, dass es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für einen Hund war!!

    Die ganze Familie freut sich, meine Töchter verurteilen mich und verstehen meine Reaktion überhaupt nicht. Deswegen habe ich so ein schlechtes Gewissen, erst recht, wenn ich in sein kleines Gesicht sehe!!

    Was soll ich bloß machen? Danke für eure Hilfe!!!

    Ich denke sogar darüber nach, den Hund wieder abzugeben!! Ich schäme mich total, euch das zu sagen, aber meine Gesundheit ist wirklich in Gefahr.

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    Hallo,

    Glückwunsch zu deinem Sieg gegen den Krebs! :-)

    Gerade in diesem Moment sitzen irgendwo Leute in einem Slum und rauchen entspannt ihre Kippe in der Sonne, mitten unter Straßenhunden, bei denen man die Rippen sieht – und die haben null Stress. Du hingegen bist völlig am Ende, weil du dir einen Welpen vom Züchter in dein gemütliches Zuhause geholt hast.

    Es ist wichtig, dass du dir klarmachst, dass die Situation an sich eigentlich kein Problem ist. Du bist es, die sich da gerade ein Netz aus Panik, Schuldgefühlen und Stress zusammenbraut.

    (Manchmal reicht es schon, die Dinge etwas entspannter zu sehen, damit die Anspannung wieder verfliegt.)

    Ich glaube, du hast vor allem deshalb ein schlechtes Gewissen, weil du den Welpen gekauft hast. Du hast das Gefühl, du wolltest dir nur "einen Wunsch erfüllen" und jetzt kriegst du es nicht gebacken.

    Weißt du was? Lass mal locker. Wenn’s dir hilft, stell dir einfach vor, du hättest einen ausgesetzten Welpen gerettet! (Ich bin mir sicher, in dem Fall wärst du gar nicht so gestresst).

    Lass den Welpen ruhig mal bei deinem Partner, wenn du mal alleine vor die Tür musst, und triff dich mit deinen Freunden :-)

    So ein "Puppy Blues" hält nie lange an... bis dahin: tief durchatmen und einfach mal 'nen Kaugummi kauen.

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    Hallo

    Mir geht es genauso wie „Frauchen in Not“!

    Ich habe gerade eine schwere Krebserkrankung hinter mir und schaffe es einfach nicht,

    mich an den Welpen zu gewöhnen, den wir vor 10 Tagen vom Züchter geholt haben.

    Dabei ist er einfach nur zuckersüß, aber das Problem bin ich!!

    Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihn allein lasse, und habe das Gefühl, einen Klotz am Bein zu haben!

    Ich hatte noch nie einen Hund in meinem Leben und bin 53.

    Mein Mann kümmert sich so gut er kann (er war es, der ihn anfangs wollte, aber ich habe ja auch mein Okay gegeben). Er hing sonst immer nur an seinem Tablet, und jetzt kommt er wenigstens mal raus...

    Aber ich kriege es nicht hin, ich bin innerlich total nervös, seit er da ist... (das hab ich wohl von meinen Eltern geerbt!)

    Ich suche Leute, die mir bestätigen können, dass es in ein paar Wochen leichter wird und ich mich daran gewöhnt habe.

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    Wie geht's dir heute so?

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    Du solltest zum Arzt gehen. Wie ich schon sagte, bleib damit nicht so allein. Du brauchst Hilfe von Fachleuten. Vielleicht hat die Ankunft des Welpen bestimmte Dinge oder Emotionen in dir geweckt: die Verantwortung für ein anderes Lebewesen, Druck, Versagensängste... Wenn eine Therapie über ein paar Wochen nötig ist, um das alles zu sortieren, dann mach das.

    Natürlich auf ärztlichen Rat hin, nicht auf meinen.

    Da ich dich nicht persönlich kenne und dafür nicht kompetent bin, kann ich dir nur diesen Rat geben. Ich kann niemandem, der oft weint, einfach sagen, dass das schon vorbeigeht... Jeder hat da seine eigene Geschichte... Genauso beim Puppy Blues, das muss bei dir nicht unbedingt der Fall sein...

    Kopf hoch, unternimm die nötigen Schritte, um dich um dich selbst zu kümmern. Dass es einem mal schlecht geht, ist keine Schande. Das ist wie Sonne und Regen im Leben, ganz natürlich, man kann nicht immer topfit sein. Nimm auch mal den Druck raus und gönn deinem Kopf etwas Ruhe. 😉

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    Hallo,

    danke für eure Nachrichten. Mir geht es immer schlechter. Ich bin echt nur noch am Weinen. Ich verstehe wirklich nicht, was mit mir los ist.

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