Hundeschule - die totale Enttäuschung

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Hallo zusammen!

Ich schreibe diesen Beitrag, um eine Erfahrung zu teilen, die ich gerade mit meinem Welpen in der Hundeschule gemacht habe, und um mit euch und den anderen glücklichen Besitzern von kleinen Fellnasen darüber zu quatschen :)

Zuerst einmal: Ich habe meine American-Bulldog-Hündin am 13. Februar abgeholt (fast wäre sie das Date meines Lebens geworden... naja, irgendwie ist sie das ja auch).

Ich liebe Hunde schon immer und es hat mir echt Spaß gemacht, mich durch Webseiten, Videos und Tutorials zum Thema „positive Verstärkung“ zu wühlen.

Ich hab meine kleine Sana erst mal 2-3 Tage durchatmen lassen, damit sie sich an ihr neues Zuhause gewöhnt, und dann ganz entspannt mit den ersten „Kommandos“ angefangen – als Belohnung gab’s entweder ein Leckerli oder eine dicke Kuscheleinheit. Es läuft alles super, sie versteht ziemlich schnell, was ich von ihr will. Aber ich hatte mir schon vorher vorgenommen, mit ihr in eine Hundeschule zu gehen, für das Training und vor allem, damit sie viel Kontakt zu „gut erzogenen“ Hunden hat. Bis jetzt war ich bei zwei Hundevereinen hier in der Gegend und die Enttäuschung war echt hart zu schlucken... Der Begriff „positive Verstärkung“ wurde durch Geschrei ersetzt, die Leinen wurden in alle Richtungen gerissen und es gab ständiges Gezerre... Der Trainer hat sich sogar erlaubt, einer Frau mit einem kleinen Shiba zu erklären: „Du weißt ja, diese Rasse beißt viel. Wenn er dich beißt, dann machst du das hier“ (er packt den Welpen im Nacken und schüttelt ihn, bis der Kleine jaulte).

Das war wie ein Schlag ins Gesicht für mich. Hunde, die mit Druck auf den Boden gedrückt wurden, damit sie liegen bleiben, und dazu das Gebrüll, wenn der Hund wieder aufstehen wollte.

Beruhigt mich mal bitte: Bin ich einfach nur zu empfindlich oder kann man einen Hund auch anders erziehen? :)

Ich hab echt gar keine Lust, meinen Hund mit Zwang zu erziehen. Ich will lieber einen Hund, der sich auf Streicheleinheiten freut, statt nur zu versuchen, den Leinenrucken zu entgehen.

Naja, ich werde mir noch weitere Vereine in meiner Region anschauen. Wollte euch nur mal von dieser Erfahrung berichten, die mir bei diesen sogenannten „Profis für Hundeerziehung“ echt einen bitteren Beigeschmack hinterlassen hat.

Einen schönen Tag euch allen!

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14 Antworten
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  • Emla
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    Ich schließe mich Flip cockwood an.

    Welpenschule hab ich nie so richtig kapiert, außer halt, um blutigen Anfängern die Basics zu vermitteln.

    In der Pubertät finde ich das aber schon interessanter, um dem Ganzen einen Rahmen und etwas Konsequenz zu geben.

    Es gibt ja auch Vereine, die auf positive Erziehung setzen. Der Hundeverein, bei dem ich jahrelang war und zu dem ich immer noch Kontakt habe, arbeitet zu 90 % positiv. Klar, manchmal geht es auch ein bisschen mehr über Einschränkung, aber ohne Gewalt, und ab und zu fliegen halt auch mal bestimmte Leute oder Hunde raus.

    Dieser extrem positive Fokus führt aber auch dazu, dass sie manche „Dickköpfe“ gar nicht mehr unterkriegen, womit die Besitzer dann ziemlich im Regen stehen gelassen werden.

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    Flip-Cockwood
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    Für mich macht es absolut keinen Sinn, einen Welpen in die Hundeschule zu bringen, außer man will ihn mit ausgeglichenen, erwachsenen Hunden zusammenbringen. Aber dafür müssten ja auch wirklich Erwachsene im Welpenkurs sein!!

    Wenn du dich täglich um deinen Hund kümmerst, lernst du die Basics sowieso im Alltag. Und falls es Probleme gibt, sind die meistens so individuell auf dich und deinen Hund zugeschnitten, dass Gruppenkurse da eh wenig Sinn machen.

    Ich glaube, die Welpenschule ist eigentlich eher dazu da, die Besitzer zu erziehen, die zum ersten Mal einen Hund haben...

    Dafür können Hundeschulen aber echt gute Partner für Sachen wie Canicross, Hütearbeit, Trüffelsuche usw. sein...

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    Marcovalou
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    Ich glaube, der Schlüssel zu einer erfolgreichen Erziehung und einem harmonischen Rudel ist Vertrauen ohne Angst, gepaart mit ganz viel Geduld. Davon bin ich absolut überzeugt, meine Erfahrung mit meinen Hunden lässt da echt keinen Zweifel zu. Jedes Mal, wenn du deinen Hund auch nur ein kleines bisschen leiden lässt, zerstörst du ein Stück von seinem Vertrauen und der Freude, mit uns zusammen zu sein.

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    Tania28
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    Ja, genau, Docline und Caroline haben recht; vergiss diese sogenannten Profis einfach!

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    Docline
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    Wie Caroline schon sagt: Am besten sind gemeinsame Gassirunden mit anderen Hunden.

    Sieh zu, dass du dir bei dir in der Gegend schnell ein kleines Netzwerk aufbaust und geh zu den richtigen Zeiten in die Hundeparks.

    Wichtig ist, den Hund richtig zu erziehen und nicht zu dressieren!

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    Egal, wie sinnvoll die Botschaften eigentlich sind, solange die Form dieses Täuschungsspiel aufrechterhält: Je kategorischer sie vorgetragen werden, desto mehr vertrauen wir auf ihre Zuverlässigkeit; je mehr sie mit kryptischem Gequatsche und medizinisch-wissenschaftlichen Fachbegriffen begründet werden, desto eher sehen wir darin den Beweis für eine Expertise, die unserer eigenen weit überlegen ist und der wir uns dann scheinbar zu Recht unterwerfen. – Béatrice Kammerer
    Und?

    Das ist wohl ein Geheimcode dafür, dass er nicht weiß, was er schreiben soll, aber egal was wir schreiben, am Ende ist es sowieso nur verlogener Mist ...

    Psssssst 🥷

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    Egal, wie relevant die eigentlichen Botschaften sind, solange die Form dieses Täuschungsmanöver aufrechterhält: Je kategorischer sie uns präsentiert werden, desto mehr vertrauen wir auf ihre Zuverlässigkeit; je mehr sie mit rätselhaften Worten und medizinisch-wissenschaftlichem Fachchinesisch begründet werden, desto eher sehen wir darin den Beweis für eine Expertise, die unserer eigenen weit überlegen ist und der wir uns dann legitimerweise unterordnen. Béatrice Kammerer

    Und?

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    Diese Hundevereine mit Welpenschule ... Das ist sowieso nicht die beste Idee des Jahrhunderts, wenn keine souveränen Althunde (Hunde, die echt entspannt und gefestigt sind) dabei sind, um die Welpen ein bisschen zu bremsen und zu regulieren ...

    Viele Besitzer haben da echt schon böse Überraschungen erlebt: Die Welpen kommen aus diesen „Schulen“ und sind danach kleine Tyrannen oder kaum noch zu bändigen. Da hat eben kein erwachsener Hund diesen kleinen Hooligans mal Grenzen aufgezeigt oder ihnen den richtigen Sozialcode unter Artgenossen beigebracht.

    Und was die Methoden in diesem Club angeht: Die sind zum Glück immer weniger verbreitet. Gewalt macht Hunde instabil und ängstlich gegenüber ihrem Besitzer und Menschen im Allgemeinen. Das grenzt schon eher an Tierquälerei als an Erziehung. Lauf lieber schnell weg da, es gibt definitiv bessere Adressen!

    Man findet zwar auch Vereine, die zu 100 % auf „rein positiv“ machen (ständig Leckerlis, gar keine Einschränkungen usw.), aber ein gesunder Mittelweg ist meistens besser. Man traumatisiert seinen Hund ja nicht direkt, wenn man ihn mal über die Stimme korrigiert oder einen kurzen Leinenimpuls gibt – und man kann auch mal auf das Futter verzichten, sobald er einen Schritt in die richtige Richtung macht.

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    In einem geschlossenen Bereich ist es nicht immer der beste Ort, um sozialisierte Hunde zu treffen. Ich empfehle dir eher gemeinsame Gassi-Runden in der Gruppe. Da sind alle in Bewegung, die Hunde orientieren sich an ihren Besitzern und Spannungen entstehen erst gar nicht so leicht.

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    Genau das hab ich mir bei dem kleinen Shiba auch gedacht. Der wird in ein paar Jahren aggressiv und dann bekommt man wieder den Spruch zu hören: „Ich hab’s euch ja gesagt, ihr habt ihn nicht genug dominiert“.

    Um @Matrubuetmoi zu antworten: Ich hab die Welpengruppe echt als eine Art großen Pausenhof für sie gesehen, die Chance, mit anderen Welpen im gleichen Alter und gut erzogenen, erwachsenen Hunden zu spielen, um die hündische Kommunikation zu lernen und zu festigen.

    Ich schaue zwar, dass mein Welpe so viele Hunde wie möglich trifft, aber naja, ich hab naiverweise geglaubt, dass das Wohl des Hundes im Hundeverein oberste Priorität hat :s

    Danke für eure Antworten, ich hab noch ein bisschen Hoffnung und suche weiter nach einem guten Verein, falls es so was überhaupt noch gibt :)

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