Wir haben vor ein paar Monaten einen Hund adoptiert, nachdem wir echt lange zwischen verschiedenen Rassen hin- und hergerissen waren. Eigentlich dachten wir an einen Eurasier, einen Husky oder einen Deutschen Schäferhund.
Nach einem Gespräch mit einer Nachbarin, die einen Hund von der Insel La Réunion hat (den Tieren dort geht es leider echt schlecht), habe ich mir mal die verschiedenen Tierschutzvereine angeschaut.
Und bumm – es war sofort Liebe auf den ersten Blick!!!!!
Sie ist jetzt seit 7 Monaten bei uns und es ist einfach nur pure Freude. Wir sind über den Verein 'Sauvade' gegangen, aber es gibt ja unzählige Organisationen.
Diese Hunde sind hier kaum bekannt; man nennt sie oft 'Royal Bourbon' oder 'Berger Créole'. Es gibt sie in allen Varianten (Größen, Fell- und Augenfarben).
Unsere Kleine sieht aus wie ein junger Schäferhund-Mix mit Husky-Einschlag und wird wohl nicht mehr als 16 kg wiegen. Sie ist total lieb zu uns und den Kindern, super sozial, gehorsam und verspielt – kurz gesagt: einfach nur ein Traum.
Obwohl wir eigentlich unbedingt einen Rassehund wollten, sind wir jetzt im Nachhinein super glücklich. Diese Hunde sind gesundheitlich total robust, man rettet ein Leben und charakterlich sind sie einfach top.
Übersetzt Französisch
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Bevor wir überlegt haben, einen Hund aus La Réunion zu adoptieren, waren wir erst mal im Tierheim. Ich wollte unbedingt einen jungen Hund (höchstens 1 Jahr alt), weil ich bei einem älteren Hund wegen meiner Kinder ein bisschen Schiss hatte. Mir wurden aber mehrmals Hunde verweigert, weil die Vermittlung von jungen Hunden dort bevorzugt an Familien geht, die schon einen Ersthund haben. Ich hab dann sogar kurz überlegt, einen Hund zu kaufen, obwohl mir adoptieren eigentlich viel lieber war.
Dann hab ich mich mit einer Nachbarin unterhalten, die einen Hund aus La Réunion hat. So bin ich auf die verschiedenen Orgas aufmerksam geworden. Ich hatte dann ein echt langes Gespräch, um zu schauen, ob ich zum Hund passe – und das fand ich super, weil der Verein einfach sichergehen wollte, dass es auch wirklich matcht. Weil die Kleine dann noch an der Pfote operiert werden musste, haben wir noch dreieinhalb Monate länger gewartet. Sie kam dann schließlich mit achteinhalb Monaten zu uns. Die Pflegefamilie war einfach der Hammer; während der Wartezeit hatten wir immer wieder Video-Calls, damit wir sie sehen und mit ihr „reden“ konnten. Diese Pflegefamilien vor Ort (oft Einheimische) päppeln die Tiere, die ja oft in einem miesen Zustand sind, wieder auf und sozialisieren sie. Egal in welchem Alter man adoptiert, es kommt eben kein wilder „Straßenhund“ mehr bei dir an... Man braucht am Anfang einfach nur ein bisschen Geduld und Liebe, aber es ist das pure Glück.
Da ich dort einen Kumpel habe und schon zweimal da war (habe wie ein Local gelebt, nicht wie ein Touri, also eine ganz andere Sichtweise), habe ich die Freundlichkeit und das menschliche Miteinander dort total geliebt. Es ist zwar Frankreich, aber die sozialen Unterschiede sind leider echt extrem. Trotzdem ist es eine idyllische Gegend. Damals wurde mir gesagt, ich soll bloß keine Straßenhunde streicheln, und auch wenn ich welche gesehen habe, habe ich damals nicht so wirklich drauf geachtet. Wenn ich damals schon dafür sensibilisiert gewesen wäre, hätte ich ein Tier als Flugpate in sein neues Leben begleitet. Heute wimmelt es dort nur so von Streunern, aber man muss hoffen, dass sich das durch Kastrationen und Adoptionen irgendwann einpendelt. Dann ändern sich vielleicht auch die Einstellung und die Angst vor den „Roqués“ ganz natürlich. Denn im Grunde gibt es vielleicht weniger Tierquälerei, wenn die Angst erst mal weg ist. Unsere Lagoon gehört mittlerweile voll zu unserem Leben und ich kann mir gar nicht vorstellen, sie dort gelassen zu haben. Sie hatte eine gebrochene Pfote, sie wäre heute also sicher nicht mehr am Leben. Auch diese Hunde haben ein Recht auf Leben – und selbst wenn das Flugzeug dadurch 10 kg schwerer wird, rettet man damit eben ein Leben.
Ich finde, wenn man jemandem die Schuld an der CO2-Bilanz geben will, dann doch eher der intensiven Landwirtschaft, der Großindustrie oder den Leuten, die ihre Bude total überheizen... und nicht der Person, die vielleicht ein- oder zweimal im Leben einen Hund aus der Karibik adoptiert...
Zum Glück sind nicht nur Hunde im Flugzeug; es werden ja auch Passagiere, Pakete und alles Mögliche transportiert. Solange Platz da ist und man nicht "leer" fliegt, kann man die Maschine auch ruhig vollmachen.
Ja, was das Schlachten angeht, sind die Leute echt nicht "vernünftig"; da merkt man erst mal, wie krass unterschiedlich die Vorstellung vom Hund an sich ist, je nach Mentalität in den verschiedenen Ländern.