Hilfe gesucht: 5-Minuten-Wahnsinn bei Aussie-Welpe

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Hallo zusammen,

ich bin der glückliche Besitzer einer kleinen Australian-Shepherd-Hündin, sie ist jetzt 3 Monate alt.

Ich würde gerne ein paar ihrer Verhaltensweisen besser verstehen:

- Der „5-Minuten-Wahnsinn“:

Ganz plötzlich und ohne erkennbaren Grund dreht meine Kleine völlig durch. Sie hört dann überhaupt nicht mehr, springt wild herum, knabbert alles an, was ihr vor die Schnauze kommt, und weigert sich an der Leine weiterzugehen, indem sie wie ein kleines Reh herumhüpft usw. Das passiert natürlich zu Hause, aber auch bei längeren Spaziergängen (völlig egal, ob am Anfang, in der Mitte oder am Ende).

Was das Rausgehen angeht: Sie kommt so 6 bis 8 Mal am Tag raus, davon mindestens dreimal für 30 Minuten (außer am Wochenende, da sind wir meistens länger unterwegs und sie ist mit uns auf Achse). Ich habe meine Arbeitszeiten extra so angepasst, dass sie nicht länger als 3,5 bis 4 Stunden am Stück alleine ist, und das auch nur an 4 Tagen in der Woche. Mehr kriege ich echt nicht hin.

Später, wenn sie alt genug ist, soll sie dreimal die Woche mit mir joggen gehen, und ab und zu ist auch eine Runde mit dem Mountainbike geplant.

Ist das normal für einen Welpen in dem Alter?

Wird das mit der Zeit eher schlimmer oder legt sich das wieder?

Gibt es Tipps, wie man sie beruhigen kann? (Ich habe es schon mit Spielen, Leckerlis und Kuscheln versucht.)

Danke euch!

Franck

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  • Emla
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    Welpen in dem Alter müssen mehr als 15 Stunden am Tag schlafen. Wenn deine Kids also spielen und du gerade nicht aufpassen kannst, kannst du deinen Hund einfach in ein separates Zimmer mit seinem Körbchen und seinen Spielsachen tun, wo er dann auch bleibt. Für die Kinder ist es in der Zeit absolut tabu, ihn zu stören. Am Anfang kannst du ihn erst mal eine halbe Stunde dort lassen und wenn er sich dran gewöhnt hat, bis zu einer Stunde – und das ruhig mehrmals am Tag. Das bringt ihm auch die nötige Ruhe, die diese Welpen einfach brauchen. Wenn sie ständig Action haben, werden sie total überdreht und unkontrollierbar.
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    Hallo, wir haben einen 5 Monate alten Schäferhund-Welpen, bei dem es genau das Gleiche ist. Seit sie zwei Monate alt ist, haben wir alles Mögliche versucht, aber es wird immer nur schlimmer. Mittlerweile zeigt sie dieses Verhalten jedes Mal, wenn sie frustriert ist, sobald man ihr hartnäckig etwas verbietet. Wegen des Lockdowns waren wir mit diesem Verhalten völlig auf uns allein gestellt – ohne Welpenschule und ohne Training mit Artgenossen. In einer Woche geben wir sie jetzt für ein paar Tage zur Züchterin; sie hat angeboten, sie zu sich zu nehmen, um sie mal zu korrigieren und zu schauen, was da eigentlich schief läuft.

    Wir werden das jetzt auch mit der Züchterin angehen. Sie hat angeboten, zu uns nach Hause zu kommen, um uns ihre Methode zu zeigen: sie auf den Boden drücken und zwicken, wenn sie nicht locker lässt. Ich krieg das aber nicht hin – sobald ich sie loslasse, geht sie direkt wieder auf mich los.

    Aber die Wasser-Sprühflasche hilft ganz gut, wenn sie meine Kinder anspringt. Ich darf sie aber echt keine Sekunde aus den Augen lassen und mich nicht weiter als 3 Meter von ihnen entfernen, weil das alles so wahnsinnig schnell geht. Es ist echt stressig.

    Sie ist ein Cane Corso und wiegt jetzt schon 17 kg.

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    Emla
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    Ich denke, mit dem Klaps versucht die Züchterin eine natürliche Geste unter Hunden nachzuahmen: den Fang ins Maul zu nehmen und mit leichtem Druck wegzudrehen, um ihn zu schließen. Aber von einem Klaps halte ich ehrlich gesagt nichts.

    Du kannst stattdessen auf den Überraschungseffekt setzen, ganz ohne Gewalt, zum Beispiel mit einer Sprühflasche. Statt dem Klaps sagst du „Nein“ und gibst einen kleinen Spritzer Wasser auf die Nase. Denk aber dran, sie sofort zu loben, wenn sie aufhört (selbst wenn es nur für 30 Sekunden ist).

    Parallel dazu ist es total wichtig, viel mit ihr zu spielen. Sie ist in einem Alter, in dem sie zahnt, und hat deshalb einen natürlichen Kaudrang. Du kannst zum Beispiel mit einem Zerrseil von dir aus (etwa während ihr auf die Gassirunde wartet) Apportier- oder Zerrspiele machen. Da sie noch ein Welpe ist, darf sie natürlich oft gewinnen 😉. Wenn sie darauf herumkaut, lass sie ruhig machen und feuer sie mit einer hohen, fröhlichen Stimme an: „Was ist das? Was hast du da?“. Sie muss ihren Kiefer benutzen dürfen, aber gleichzeitig lernen, wann es okay ist und wann nicht.

    Mit 5 Monaten kannst du auch mal mit kurzen Auszeiten anfangen, wenn sie gar nicht hört und auf stur schaltet. Schick sie auf ihren Platz, falls sie dort bleibt, oder bring sie in einen anderen Raum. Bei uns ist das Gäste-WC (der einzige abgeschlossene Raum im Erdgeschoss) die Höchststrafe: 15 Minuten allein im Bad. Wichtig ist aber: Lass sie auf keinen Fall raus, solange sie Theater macht (an der Tür kratzt oder bellt), sonst funktioniert die Strafe beim nächsten Mal nicht mehr. Manche nutzen auch Babygitter, um den Hund räumlich zu trennen, ohne dass es zu viel Stress bedeutet.

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    Raven67120
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    Mit dem Aussie vom Nachbarn hat sie viel gespielt, aber der lässt sie echt alles machen. Sie reißt ihm das ganze Fell aus und er sagt gar nichts. Mit einem anderen Schäferhund spielt sie eigentlich gut und wird auch mal zurechtgewiesen, nur ist dieser Hund extrem aggressiv zu ihr. Jedes Mal, wenn sie sich begegnen, geht er voll auf sie drauf, sie schreit dann total rum und danach geht’s zwar wieder, aber für mich ist der Hund einfach nicht richtig sozialisiert, ich geh ihm lieber aus dem Weg. Ansonsten konnte sie bisher nur mit Welpen spielen.

    Als sie zwei Monate alt war, haben wir einen Monat lang versucht, das Fehlverhalten zu ignorieren – leider ohne Erfolg. Wir haben es dann mit einem fetten NEIN versucht und sie fast jedes Mal auf ein Spielzeug umgelenkt. Mit 4 Monaten wurde uns dann geraten, sie am Nacken zu packen und laut NEIN zu sagen. Ein paar Tage lang hat das auch funktioniert, danach aber gar nicht mehr... Der letzte Rat der Züchterin, die meine Videos gesehen hat, wie sie mir in die Beine schnappt oder knurrt, um Aufmerksamkeit zu bekommen, war die „nächste Stufe“: ein kurzer, kräftiger Klaps auf die Schnauze, sobald sie zuschnappen will oder ins Sofa beißt. Es bricht mir echt das Herz, dass wir an diesem Punkt gelandet sind, zumal ich seit ein paar Tagen keine Veränderung merke und es unsere Bindung total kaputt macht. M

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    Emla
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    Leider hilft die Welpenschule den Kleinen nicht wirklich dabei, sich zu bändigen. Es ist eher der Kontakt mit erwachsenen Hunden, die auch mal durchgreifen, wenn der Welpe zu weit geht, wodurch sie lernen, ihre Grenzen zu kennen.

    Die Welpenschule ist eher dazu da, dass du lernst, wie du mit deinem Hund kommunizierst und wie du dich verhalten sollst.

    Habt ihr während des Lockdowns trotzdem andere Hunde getroffen?

    Wenn du sagst, du hast schon alles versucht, was meinst du damit genau? Isolation, Ablenkung durch Spielzeug, Ruhe reinbringen, Autorität?

    Die Arbeit mit einem Welpen erfordert vor allem Konsequenz und Wiederholung. Du musst eine Methode finden, auf die er anspricht, und die dann lange genug durchziehen, um zu sehen, ob sie Früchte trägt. Das kann echt frustrierend sein, denn wenn es nicht schnell genug geht, denkt man oft, dass es nicht funktioniert, und wechselt die Methode. Aber das verunsichert den Welpen total, sodass er am Ende gar nichts mehr versteht.

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    Raven67120
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    Hallo, wir haben einen 5 Monate alten Schäferhund-Welpen, dem es genauso geht. Seit sie zwei Monate alt ist, haben wir echt alles versucht, aber es wird leider immer schlimmer. Mittlerweile zeigt sie dieses Verhalten immer dann, wenn sie frustriert ist – vor allem, wenn wir darauf beharren, ihr etwas zu verbieten. Wegen dem Lockdown waren wir mit dem Ganzen total auf uns allein gestellt, ohne Welpenschule und ohne Kontakt zu Artgenossen. In einer Woche werden wir wohl entscheiden, sie für ein paar Tage zur Züchterin zu geben. Die hat uns angeboten, sie mal zu sich zu nehmen, um sie wieder ein bisschen in die Spur zu bringen und zu gucken, was da eigentlich genau schiefläuft.

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    Ich habe mir schon einige Videos zum Thema Welpenbeißen angeschaut und kenne auch das Prinzip der Beißhemmung. Aber abends dreht sie oft so richtig durch, dass das kaum funktioniert – sie macht dann einfach immer weiter.

    Tagsüber kriegt sie auch manchmal ihre „fünf Minuten“, rennt hinter meinem 3-jährigen Sohn her und versucht, ihm in die Ohren zu zwicken. Sie ist jetzt schon schwerer als er, deshalb bin ich ständig auf der Hut.

    Wir haben zum Glück ein eigenes Zimmer für sie. Wenn es also mal wieder gar nicht mehr geht, schicken wir sie zum Ausruhen dorthin, und meistens kommt sie danach viel entspannter wieder raus.

    Sie hat echt Probleme damit, zur Ruhe zu kommen, wenn wir im Raum sind.

    Tja, das ist die Situation. Habt ihr vielleicht noch ein paar Tipps oder Tricks für mich?

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    Hallo

    Ich schiebe den Beitrag mal hoch, um zu fragen, ob du mittlerweile Lösungen gefunden hast, um deinen Hund zu beruhigen?

    Meine Hündin ist auch 3 Monate alt und ein Cane Corso – eine Rasse, die wir uns eigentlich wegen ihrer ruhigen Art ausgesucht haben

    Aber im Moment passt das so gar nicht zu unserer Maus.

    Sie hat mehrmals am Tag ihre „dollen fünf Minuten“, aber am schlimmsten ist es abends, wenn unsere 3 Kinder ins Bett gehen.

    Sie springt überall rum, bellt, jagt die Katze und zwickt uns manchmal richtig fest.

    Das ist nicht jeden Abend so, sondern oft, wenn der Tag sehr ereignisreich war. Ich denke, sie ist dann einfach total überdreht. Aber es ist wirklich verdammt schwer zu händeln 😢

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    Z
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    Danke, danke!!! Ich werde das alles mal ausprobieren und dann schauen, was am besten funktioniert ...

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