Gekochtes Fleisch - gefährlich?

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Hallo zusammen,

beim Thema Hundefutter ist Google echt ein Dschungel. Ich habe gehört, dass gekochtes Fleisch die Darmflora vom Hund zerstört. Andere sagen wiederum, dass das Risiko für Parasiten bei rohem Fleisch zu hoch ist und man es deshalb kochen muss...

Ich bin total verwirrt.

Um es genauer zu sagen: Das Fleisch, das ich Loup gebe, ist keine Tagesration. Es sind nur kleine Mengen (2 Hähnchenbrüste über die Woche verteilt) für die Erziehung. Es ist für sie das absolute Super-Leckerli (egal ob gekocht oder roh), und damit können wir in jeder Situation super trainieren.

Deshalb meine Frage: Kann ich das Fleisch kochen, bevor ich es ihr gebe?

Einerseits ist es praktischer, weil rohes Fleisch an den Fingern und im Beutel klebt, was unterwegs echt mühsam ist...

Andererseits ist mein Hund am Darm recht empfindlich, und von zu viel rohem Fleisch bekommt sie Durchfall.

Wie sieht es da aus? Kann ich das Hähnchen weiterhin kurz abkochen (5 Minuten in Wasser ohne Salz), ohne zu riskieren, dass die Darmflora kaputt geht?

Oder sollte ich lieber nur bei getrocknetem oder rohem Hähnchen bleiben?

Loup ist übrigens 8 Monate alt (weiß nicht, ob das einen Unterschied macht).

Danke!

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39 Antworten
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  • Doudou229
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    Ich hab gerade ein bisschen Zeit! ^^

    Um nochmal auf die Vorurteile vieler Leute gegenüber Rohfleisch zurückzukommen, von wegen das sei angeblich so gefährlich ...

    (Ging mir am Anfang übrigens genauso, als ich bei meiner ersten Hündin mit dem Barfen angefangen habe)

    @ Kainate ^^ wär echt lieb von dir, wenn du Lust hättest,

    uns mal von deinen Anfängen beim Barfen zu berichten (die ganzen Warnungen, deine Fragen damals, als du losgelegt hast ...)

    und auch alle anderen Wamiz-User, die selbst zubereiten (mit rohem Fleisch oder nur kurz gegart) ...

    Diese ganzen Argumente, warum viele Besitzer zögern, auf selbstgemachtes Futter, Rohfütterung, Barf oder Ähnliches umzusteigen ...

    Das ist zwar eigentlich Off-Topic (da es ja den Barf-Bereich gibt),

    aber ich schreib mal auf, was ich so alles gehört habe ... Damals mit Volka (Labrador, 9 Jahre), die eine Bauchspeicheldrüsenentzündung bekam (bei selbstgemachtem Futter).

    Die Warnungen von manchen Tierärzten, von bestimmten Leuten ... sogar in meiner Familie und im Freundeskreis ...

    Zum Beispiel:

    Als Erstes natürlich das Thema Mangelerscheinungen. (Hätte ich jedes Mal einen Euro in eine Dose werfen müssen, hätte ich jetzt eine ganze Wand voll davon ^^). Aber nach den Tierarztbesuchen mit meinen 3 Hündinnen über die Jahre (Bluttests und andere Untersuchungen): absolut keine Mangelerscheinungen.

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    Doudou229
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    https://www.pinterest.fr/Doudou229/friandises-maison-pour-chien/

    für das Training von Oxane (Labrador) und Ixia (Golden)

    https://www.magicclicker.ch/archives/541

    ich schleppe auch kein rohes Fleisch mit mir rum ^^

    ist besser als Käsestückchen (zu viel Salz) ..

    https://www.pinterest.fr/Doudou229/le-barf-pour-chien/

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    Doudou229
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    Guten Abend

    In einer tierärztlichen Doktorarbeit hieß es mal, dass ein Hund einen pH-Wert unter 1 hat und 10-mal mehr Salzsäure produziert als wir. Unser pH-Wert liegt ja eher so bei 4 bis 5.

    Was Parasiten, Salmonellen, Aas oder fragwürdiges Fleisch angeht... unsere Hunde als Fleischfresser (oder vom Menschen zu Allesfressern gemacht) stecken das im Prinzip locker weg, solange sie gesund sind.

    Die vertragen rohes, gekochtes, zweifelhaftes oder sogar richtig „muffiges“ Fleisch eigentlich perfekt...

    Es ist nämlich das Fleisch, das die Produktion der Verdauungssäfte so richtig ankurbelt.

    Wenn man weniger rohes Fleisch gibt (dafür mehr Getreidefutter), wird nicht genug Magensäure produziert. Und bei zu wenig Magensäure werden Parasiten und Bakterien wahrscheinlich nicht richtig abgetötet (was dann zu Durchfall, Gärprozessen, Magendrehungen oder Würmern führen kann).

    Die Tierärzte (die für Rohfleisch sind) sagen: Durch das Kochen wird das Eiweiß verändert und zu viele Mineralstoffe gehen kaputt.

    Für empfindliche Hunde kann das die Verdauung sogar noch schwerer machen.

    In rohem Fleisch bleiben die Aminosäuren erhalten – wichtig für den Gewebeaufbau, das Immunsystem und die allgemeine Gesundheit.

    Barfer füttern ja frisch, um das Maximum an Vitaminen, Mineralien, Enzymen, Aminosäuren, Antioxidantien und wichtigen Fettsäuren zu erhalten.

    Rohes Fleisch füttern = eine gesunde Bauchspeicheldrüse.

    Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht richtig fit ist, schwächt das die Abwehrkräfte, es gibt Zahnfleischentzündungen, Zahnstein...

    Rohfütterung (Fleisch, Fisch, Gemüse...) entspricht einfach den natürlichen Bedürfnissen unserer Fellnasen.

    Ja, bei meinen 3 Barfer-Mädels gibt es auch mal Ausnahmen, ^^ Tischreste, Leckerlis, Milchprodukte, mal eine Feldmaus (Oxane), ein Stückchen Kuchen, Crêpe oder sogar Pizza, oder mal ein Stück Grillfleisch vom Tisch.

    Damit die Darmflora topfit ist und ihren Job als Schutzschild gegen Keime machen kann, braucht es abwechslungsreiches Futter... damit die natürlichen Bakterien da sind, die für die Vitaminsynthese so wichtig sind.

    Tierärzte empfehlen ja auch oft Fortiflora (nicht ganz ohne Grund ^^) gegen die ganzen Verdauungsprobleme, die bei manchen Futtersorten leider zum Dauerzustand geworden sind...

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    Ich hab das in Foren und in Artikeln bei Google gelesen! Aber nichts wirklich Konkretes, keine Studien oder so. Das hat mich natürlich gewundert, daher auch meine Frage! Wobei ich mir die Antwort schon fast gedacht hab, vor allem weil ich das echt nur in Mini-Mengen als Belohnung gebe und es nicht der Hauptbestandteil vom Futter ist.
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    Kainate
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    Dein Hund kann problemlos gekochtes Fleisch fressen. Wo hast du denn gelesen, dass das die Darmflora zerstört?

    Ich bin auch der Meinung, dass ein gesunder Hund eigentlich fast alles fressen können sollte, ohne direkt krank zu werden. Falls nicht, würde ich mir eher Sorgen um eine Verdauungsschwäche machen, die vielleicht durch ein Hauptfutter kommt, das er nicht gut verträgt.

    Meine Hunde werden hauptsächlich gebarft, kriegen aber auch regelmäßig Tischreste, auch mal Kohlenhydrate oder Trockenfutter. Die fressen draußen auch ständig irgendeinen Mist und es ist echt selten, dass sie mal Magen-Darm-Probleme haben.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass sie bei der Verdauung so unempfindlich sind, weil sie es von klein auf gewohnt sind, alles Mögliche zu fressen. Ich weiß noch, als Basile vom Züchter kam: Die Umstellung vom Trockenfutter des Züchters auf BARF war echt schwierig, er hatte mehrere Wochen lang immer mal wieder Durchfall. Aber als diese „Umstellung“ erst mal durch war, konnte ich ihm alles geben (roh oder gekocht, tierisch oder pflanzlich, Frisch- oder Trockenfutter usw.), ohne irgendwelche Probleme. Ich schätze, wenn ich ihm weiterhin nur das Trockenfutter vom Züchter gegeben hätte, wäre er total empfindlich geblieben und der kleinste Ausrutscher wäre schlecht vertragen worden, genau wie am Anfang die Umstellung auf das rohe Fleisch.

    Wenn du die Darmflora meinst: Ich bin mir sicher, dass ein Welpe gerade durch eine reichhaltige und abwechslungsreiche Ernährung eine richtig „stabile“ Flora aufbaut :)

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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich finde es eigentlich ganz gesund, wenn ein Hund so einiges fressen kann, ohne dass er ständig direkt krank wird. Klar, zu viel Zucker sollte man natürlich eher vermeiden.

    Norkhzms kleine Schwäche ist das Auslecken unserer Joghurtbecher... und wir verputzen davon in der Familie echt eine ganze Menge!

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    Ich hab mich erst nicht getraut, das zu sagen, @Nordic attitude, aber meine Hunde genießen auch alles, was das Leben so zu bieten hat: rohes Fleisch extra für sie gekauft, Essensreste vom Tisch oder vom Teller, Käserinde und genau wie bei dir all die Fettstücke, die wir nicht essen, Fleisch, das schon zu lange rumlag, gekocht, roh etc... Abgesehen von allem, was Zucker, Kartoffeln, Zwiebeln, Schalotten usw. enthält. Aber es kommt schon vor, dass Dingo meine Nudeln aufisst (ob pur oder nicht), und ich gebe zu, dass die beiden Großen heute als besonderes Schmankerl jeder eine halbe Waffel verdrückt haben (Padja frisst keine, sie mag das einfach nicht...) 😅

    Bitte lyncht mich nicht....

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    Kikaah
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    Als Leckerlis ist es eigentlich egal, ob roh oder gekocht. Du kannst sie sogar im Ofen oder im Dörrautomaten trocknen, wenn du willst – jede Sorte Fleisch oder Fisch geht ^^ Das lässt sich super aufbewahren, die Hunde fahren voll drauf ab und es ist mal eine schöne Abwechslung zu Huhn.

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    B
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    Hallo, doudou schaut bestimmt noch vorbei, um dir ein paar fundiertere Tipps zu geben, aber bei mir bekommen die Hunde und Katzen auch immer ordentlich was ab, wenn wir Hühnchen essen. Ich hatte da noch nie Probleme (halt keine Knochen und ohne Salz gekocht, genau wie für einen selbst auch).

    Das war auch bei meinen früheren Hunden so, also über die Jahre hinweg.

    Ich weiß, dass meine persönliche Erfahrung jetzt kein allgemeingültiges Gesetz ist, aber naja...

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