An alle, die einen Hund aus Rumänien adoptiert haben

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Hallo zusammen,

ich möchte mir dieses Jahr einen Hund zulegen. Eigentlich wollte ich erst zu einem Züchter, aber dann bin ich in den letzten Tagen auf Vereine gestoßen, die Hunde aus Rumänien retten und ein Zuhause in Deutschland suchen. Ich hab mich total in einen Welpen verguckt, der im September 2017 geboren wurde. Wenn alles klappt mit der Adoption, könnte er am 15. März herkommen. Ein Katzentest wird auch noch gemacht, sobald der Antrag durch ist.

Das Problem ist nur, dass ich meinen Gartenzaun noch höher machen müsste, bevor er einzieht, und das wird zeitlich wohl ziemlich knapp. Hat da jemand Tipps oder Erfahrungen? Wie hoch muss ein Zaun bei einem Hund sein, der ausgewachsen ca. 20 Kilo wiegt?

Gibt es hier Leute, die schon mal einen rumänischen Hund über einen Verein adoptiert haben? Wie war die Eingewöhnung bei euch? Habt ihr Katzen? Wenn ja, wie lief die erste Begegnung ab?

Danke schon mal für eure Antworten! :)

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86 Antworten
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  • Cleo Do
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    Kurz gesagt, am Ende lief es so: Die Pflegestelle (PS) hatte jemanden, der sogar extra vor der Bewerbung hingefahren ist. Der Verein wusste, dass meine Unterlagen in Arbeit sind, aber sie haben mich einfach ignoriert und die Zusage jemandem gegeben, der 500 km weit weg wohnt. Diese Person hat nie Kontakt zur PS aufgenommen, wohnt mitten in der Stadt in einer Wohnung ohne Garten – und das, obwohl die Hündin Angst vor Trubel und Verkehr hat. Und als Krönung hat die Person Meerschweinchen im Gehege, was die Sicherheit der Tiere echt infrage stellt.

    Dabei wohne ich in einem Haus mit Garten in einer ruhigen Gegend, ohne andere Tiere. Wir hätten die Hündin öfter besuchen können, um einen sanften Übergang zu schaffen und den Kontakt zur PS zu halten. Aber meine Bewerbung wurde nicht mal beachtet. Schlimmer noch: Man verurteilt mich jetzt, weil ich nach dieser Absage, die mich echt fertiggemacht hat, kein anderes Tier von diesem Verein adoptieren will. Das Management dort ist offensichtlich total chaotisch, rein administrativ und wer am Ende die Entscheidungen trifft, ist völlig undurchsichtig.

    Am Ende ist die PS unglücklich und ich bin einfach nur bedient, weil ich tolle Begegnungen hatte und mir schon alles ausgemalt hatte (es hätte für alle so perfekt sein können). Zu allem Überfluss erlaubt sich die Vorsitzende, über alle zu urteilen. Sie behauptet, ich hätte die PS instrumentalisiert, und schreibt schwarz auf weiß, dass sie weiß, dass ein Risiko für die Meerschweinchen besteht, aber es „keine Bewerbung ohne Risiko“ gäbe. Nur gab es eben eine risikofreie Option: meine Bewerbung. Das Wohl und die Interessen des Hundes scheinen dem Verein bei mehreren Bewerbern egal zu sein. Sonst hätten sie ja wohl die Stunde gewartet, bis ich meine Unterlagen fertig habe. Nach dem guten Feedback der PS und der Person, die das Vorgespräch mit mir geführt hat, hätten sie gesehen, dass es eine Lösung gegeben hätte, mit der mehr Leute glücklich gewesen wären. Die PS wurde nur mit einer kurzen, knappen SMS über die Vermittlung informiert: „Bitte den Adoptanten für die Übergabe kontaktieren – Vorname, Telefonnummer“, basta.

    Das arme Tier, das vor 10 Tagen erst zwei Tage lang in einem vollgestopften Transporter mit zwei Hunden pro Box saß, muss jetzt wieder 500 km fahren. Zu einer Person, die es noch nie gesehen hat, die nie ein Wort mit der PS gewechselt hat und keine Ahnung von den Problemen des Hundes mit anderen Tieren und der Stadt hat. Und dann urteilen sie über mich, weil ich von diesem Verein kein Tier mehr will (was für ein Sakrileg, ich habe es doch glatt gewagt zu sagen, dass mir die Transportbedingungen – 40 Hunde auf 2000 km in einem kleinen Transporter ohne Tierarzt-Check bei der Ankunft, anders als behauptet – nicht passen). Die Entscheidungen werden völlig ohne Logik getroffen, sind total widersprüchlich und das Wohl des Tieres steht da definitiv nicht an erster Stelle.

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    Ich bin auf diesen Thread gestoßen, nachdem ich die Erfahrungsberichte über den Verein Remember Me gelesen habe. Ich hab da nämlich auch gerade eine echt miese Erfahrung gemacht und erkenne die Kritikpunkte hier absolut wieder. Da ich auf der Suche nach meinem ersten kleinen Hund war, hab ich den Verein an einem Montag wegen einer ganz bestimmten Hündin kontaktiert, weil sie als sozial beschrieben wurde und in einer Pflegestelle direkt bei mir in der Nähe war. Am nächsten Tag hab ich die Nummer bekommen und die Pflegestelle angerufen. Wir haben direkt ein Treffen für Samstag ausgemacht. Das Treffen mit dem Hund und der Pflegestelle war einfach toll, also hab ich noch am selben Abend die Selbstauskunft abgeschickt. Am Sonntag hieß es dann, dass es noch andere Interessenten gäbe. Ich hab gefragt, ob es nach dem Eingangsdatum der Bewerbung geht, aber die meinten nein und dass man sich wieder bei mir meldet. Montagvormittag um 11 Uhr kam dann der Anruf für das Vermittlungsgespräch, das auch echt gut lief. Ich sollte dann noch Fotos von meiner Wohnung schicken. Und dann, ohne überhaupt meine Unterlagen abzuwarten, kriege ich die Nachricht, dass die Hündin schon vermittelt ist! Ich bin so enttäuscht, dass man mich die Bewerbung nicht mal zu Ende führen lassen hat. Auch die Pflegestelle war total traurig, weil die Chemie zwischen uns einfach gestimmt hat. Sie hing sehr an dem Hund und hätte gerne Kontakt gehalten. Die Pflegestelle hatte dem Verein auch gemeldet, wie super unser Treffen war. Eigentlich hätte sie bei der Auswahl der Adoptanten Mitspracherecht haben müssen, so steht es wohl auch in ihrem Vertrag, aber das wurde komplett ignoriert und sie wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Und das eigentlich Schlimme ist, dass der Hund als „katzenverträglich“ ausgeschrieben war, die Pflegestelle aber feststellen musste, dass das absolut nicht der Fall ist. Seit zwei Wochen ist es dort totaler Stress, ihre zwei eigenen Katzen trauen sich nicht mal mehr ins Haus – das war auch der Grund, warum sie die Hündin am Ende doch nicht selbst adoptiert haben.
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    Hallo, dieser Verein tritt unter verschiedenen Namen auf, unter anderem WOF. Ich habe dort einen Hund adoptiert und das war das reinste Elend. Die sind zu allem fähig. Du wirst bei dir zu Hause von einer super jungen Person beurteilt, deren ganze Erfahrung daraus besteht, seit zwei Jahren einen kleinen Hund zu haben! Man wird beim Telefoninterview ohne sein Wissen aufgenommen, und das Ganze wird dann verdreht. Die haben keine Ahnung von Tieren, die karren sie einfach nur her. Ich weiß, dass schon mehrere Beschwerden laufen. Die Tiere sind traumatisiert und im Gegensatz zu anderen seriösen Vereinen wird überhaupt nicht mit ihnen gearbeitet. Viele Leute wie du wurden ewig hingehalten, nur um am Ende eine Absage zu kriegen, während andere erst weniger als 5 Tage vor dem Transport die Zusage bekommen haben (einen Hund bei sich aufzunehmen, muss man ja vorbereiten!). Der Gesamteindruck ist, dass sie einfach nur den Lkw so voll wie möglich machen wollen, bevor es losgeht. Nichts daran ist seriös. Bloß weg da! Ich fühle mit dir wegen all dem Stress, den sie dir gemacht haben. Du bist nicht allein, wir sind viele, die sich beschweren. Die neigen zu Belästigungen und ziehen unmögliche Storys ab, um einem das Leben schwer zu machen, mit einer unglaublichen Aggressivität. Sie sind sogar anderen Vereinen negativ aufgefallen, die schockiert waren, wozu die fähig sind (eine Gruppe junger Dinger). Du bist nicht allein, und viele Leute wie du sind einfach nur angewidert. Es ist schade, denn es gibt gute Vereine, die tolle Arbeit leisten. Es lohnt sich wirklich, einen Hund aus Rumänien unter guten Bedingungen zu adoptieren, weil sie einem so viel zurückgeben können.

    Ich sehe das ganz anders als du. Ich habe meine Hündin vor zwei Jahren über WOF adoptiert und noch nie einen so seriösen Verein erlebt. Die Ehrenamtlichen sind zwar jung, haben aber jede Menge Erfahrung. Es gibt ein richtig ordentliches Verfahren, damit die Hunde in wirklich gute Familien kommen. Ja, es gibt manchmal Absagen, aber das zeigt mir gerade, dass das Wohl des Hundes wichtiger ist als den Lkw vollzukriegen. Die Leute dort haben immer ein offenes Ohr und klären einen über alles auf, was ein Hund aus Rumänien so mit sich bringt. Ich persönlich kann den Verein nur wärmstens empfehlen.

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    Hallo, dieser Verein tritt unter verschiedenen Namen auf, unter anderem Wof. Ich habe dort mal einen Hund adoptiert und es war die reinste Katastrophe. Die sind echt zu allem fähig. Da kommt eine super junge Person zu dir nach Hause, um dich zu beurteilen, und deren einzige Erfahrung ist, dass sie seit zwei Jahren einen kleinen Hund hat! Bei den Telefonaten wird man ohne sein Wissen aufgenommen und die biegen sich das Ganze dann hinterher so zurecht, wie sie es brauchen. Die haben keine Ahnung von Tieren, die karren die einfach nur her. Ich weiß, dass da schon mehrere Anzeigen laufen. Die Tiere sind traumatisiert und im Gegensatz zu anderen seriösen Vereinen wird mit ihnen überhaupt nicht gearbeitet. Vielen Leuten wie dir wurde ewig Hoffnung gemacht, nur um dann doch eine Absage zu bekommen, und andere wiederum haben erst weniger als 5 Tage vor dem Transport die Zusage gekriegt (dabei muss man sich auf die Ankunft eines Hundes ja vorbereiten!). Man hat das Gefühl, die wollen einfach nur den LKW vollmachen, bevor es losgeht. Da ist nichts seriös. Bloß Finger weg! Ich fühle echt mit dir wegen all dem Ärger, den du da durchmachen musstest. Du bist nicht allein, wir sind viele, die Grund zur Beschwerde haben. Die schrecken vor Belästigung und den unmöglichsten Geschichten nicht zurück, um einem das Leben zur Hölle zu machen – echt eine krasse Art. Die sind sogar schon bei anderen Vereinen negativ aufgefallen, die total schockiert waren, was diese Truppe (lauter junge Mädels) so abzieht. Du bist nicht allein und viele Leute sind genauso angewidert wie du. Es ist echt schade, weil es tolle Vereine gibt, die bemerkenswerte Arbeit leisten. Einen rumänischen Hund unter guten Bedingungen zu adoptieren, ist ein großes Glück und lohnt sich total, weil sie einem so viel geben können.
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    Hallo, ich würde gerne einen Hund aus dem Elend retten und bin zufällig auf das Tierheim von Alina und Anta gestoßen. Kennt das jemand?
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    (Hündin, die wir letzten Sommer verloren haben) (und sie war übrigens auch aggressiv gegenüber den Leuten bei uns zu Hause, aber wir waren bereit, alles zu tun, damit es ihr mit der Zeit besser geht, obwohl in der Anzeige stand, sie sei total verträglich – naja, wir wissen ja, dass die Zeit brauchen!). Aber Aggressivität gegenüber anderen Hunden zu managen und das Risiko einzugehen, dass einer verletzt wird, ist echt ein harter Fall. Sowas sollte normalerweise in den Anzeigen stehen, damit die Hunde zu erfahrenen Leuten kommen, die Bescheid wissen und sich ganz bewusst dafür entscheiden! Jetzt hänge ich da auf deren Seite fest und erlebe ein richtiges Facebook-Tribunal, weil der Verein für die Weitervermittlung nur hingeschrieben hat: „Grund: Hund versteht sich nicht mit der Hündin der Schwiegermutter“. Du kannst dir vorstellen, wie alle über mich hergefallen sind, so wie das formuliert war! (Zum Glück gab’s bisher keine persönlichen Angriffe per Privatnachricht). Die haben nicht mal gefragt, wie es der anderen Hündin geht... Jetzt sitzen wir hier mit der Kleinen, an die wir uns schon gewöhnt haben, aber sie muss wieder weg – das ist einfach schrecklich... Wir machen das echt nicht gerne... es ist hart und ich bin so traurig für sie! Das war also meine Albtraum-Erfahrung mit RM. In 95 % der Fälle geht wohl alles gut (wobei ich vermute, dass viele ganz schön zu kämpfen haben), aber wenn es dich trifft, wird aus dem Abenteuer ein echter Albtraum! Echt schade für diese rumänischen Hunde, aber in Spanien (meine Mutter hat dort adoptiert) und bei den Creoles hatten viele Freunde gar keine Probleme! Also, ich will euch nicht entmutigen, aber passt echt auf, besonders wenn ihr Kinder, Katzen oder andere Hunde habt. Man muss sich sicher sein. Macht nicht den gleichen Fehler wie ich und vertraut blind, sonst seid ihr am Ende die Bösen... Nehmt lieber Hunde aus Pflegestellen oder von Vereinen, die eine gute Nachbetreuung haben... dort drüben ist das eher Massenabfertigung, die können den Charakter der Hunde gar nicht richtig kennen oder testen! Hallo zusammen, ich kann das nur bestätigen, wir erleben gerade einen finanziellen Albtraum. Der arme Hund kam völlig abgemagert und verletzt hier an. Unser Tierarzt weiß nicht mal, ob er überlebt, weil er im Zwinger in Rumänien attackiert wurde. Der arme Kerl ist null verträglich mit anderen Hunden. Wir tun alles, damit er wieder auf die Beine kommt, aber auf dem Vermittlungsbogen stand 14 kg und er kam völlig verpinkelt an, mit tiefen, eiternden Bisswunden und total abgemagert. Das war über Chien Remember und der Verein meinte nur: „Ihr habt adoptiert, jetzt müsst ihr auch für die Tierarztkosten aufkommen“, dabei haben wir schon 300 € Schutzgebühr gezahlt. Morgen müssen wir wieder zum Tierarzt, weil er an der Seite mit der Wunde humpelt, Juckreiz am After und an der Rute hat, das Hinterbein total blau ist und die Wunde an der Flanke immer noch ein bisschen eitert... außerdem ist der Rand vom Ohr schwarz, rot und krustig. Wir sind echt total enttäuscht, aber wir werden alles tun, um den Kleinen zu retten, der übrigens – obwohl er seit 15 Tagen bei uns auf dem Grundstück ist – immer noch versucht abzuhauen und sich unter den Tannen versteckt. Deshalb lassen wir ihn jetzt nur noch an der Leine in den Garten.
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    Hallo

    Ich habe 2017 über Mukitza einen kleinen Rumänen adoptiert, ein absoluter Ausnahmehund, stubenrein, gehorsam und dankbar. Leider ist er nach 4 Jahren bei uns im Alter von 6 Jahren an Herzversagen gestorben.

    Wir waren total am Boden zerstört und haben dann einen anderen Schatz über Remember France adoptiert.

    Im Steckbrief stand 14 kg, verträglich mit Hunden etc. Bei der Bestätigung riefen sie uns an, um uns zu sagen, dass er im Zwinger in Rumänien angegriffen wurde, er aber behandelt wird und per Nottransport früher kommt. Ob wir ihn trotzdem nehmen? Ich meinte natürlich ja und fragte am Telefon, ob der Verein uns bei den Tierarztkosten in Deutschland hilft. Man sagte mir, es gäbe sicher eine Beteiligung.

    Als der Kleine dann mit dem Transporter ankam, in dem er 3 Tage lang mit einem anderen Hund in einem Käfig war – der Arme hat nur geweint.

    Er war völlig verpinkelt und nur noch ein Skelett. Zu Hause gab es erst mal eine Dusche und dann haben wir die Wunden gesehen: richtig hässlich und eitrig, der Arme war echt nur noch Haut und Knochen. Am Montag sind wir direkt zum Tierarzt, der hat ihm Antibiotika gegeben und meinte, er wisse nicht, ob er überhaupt durchkommt. Am Abend hab ich dem Verein gemailt, wie wir das mit den Kosten machen. Ich mein, ich hab 300 € für einen völlig abgemagerten Hund bezahlt, der 7,9 kg statt der angegebenen 14 kg wog und dazu noch verletzt war. Die Vorsitzende antwortete mir per Mail nur: Ich habe ihn adoptiert, also muss ich das jetzt auch selbst wuppen. Der Hund wurde auch am Bein und an der Flanke gebissen. 15 Tage sind jetzt rum, die Wunde ist fast zu, aber er humpelt. Das Bein ist bis zum Ballen blau, die Flanke um die Wunde herum ist schwarz und es sifft noch ein bisschen. Ein Ohr sieht auch schlimm aus, rot und krustig. Seit 2 Tagen knabbert er sich an Po und Rute, obwohl er gleichzeitig mit dem Antibiotikum eine Wurmkur bekommen hat. Er hat immerhin etwas zugenommen, weil er Futter zur freien Verfügung und Extra-Mahlzeiten bekommt. Er ist eigentlich total lieb, aber andere Hunde gehen gar nicht, da knurrt er sofort – sicher wegen der Beißerei. Heute geht es wieder zum Tierarzt, ich hab echt Angst vor der Diagnose.

    Ich bin so maßlos enttäuscht vom Verhalten dieses Vereins. Wenn der Hund es unglücklicherweise nicht schafft, dann war es das – wir werden nie wieder eine Fellnase aus dem Tierschutz holen, ich bin wirklich zutiefst enttäuscht.

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    Kikaah
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    Hallo, du weißt ja, dass die Lebensbedingungen dort echt hart sind und die Tierschützer ihr Bestes geben. Vielleicht hat er bei seiner Ankunft 14 kg gewogen, aber wenn er im Zwinger angegriffen wurde, haben ihm die anderen Hunde bestimmt ständig das Futter weggefressen. Dass er bei der Ankunft hier völlig verpinkelt war, wundert mich nicht, wenn er in seiner Box saß. Das ist zwar nicht schön, aber weißt du eigentlich, wie so ein Transport abläuft? Ob die überhaupt mal Pausen machen können? Ein Welpe kann ja noch nicht so lange einhalten... Wegen der Wunden ist es natürlich echt ärgerlich, aber wie gesagt, die Helfer tun, was sie können mit den Mitteln, die sie haben, und die haben oft kaum finanzielle Möglichkeiten... Du hast einen Welpen gerettet, der ein furchtbares Leben hatte. Wenn du einen kerngesunden Welpen in perfektem Zustand gewollt hättest, hättest du vielleicht deine Erwartungen überdenken müssen.

    Hätte der Verein ihn etwa lieber auf der Straße lassen sollen?

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    G
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    Schlechte Erfahrung mit Remember France, ich bin echt total enttäuscht. Hatte mich in einen kleinen Hund verguckt, laut Steckbrief 14 kg und 2017 geboren. Habe die Anfrage gestellt und nach einem 1,5-stündigen Telefonat und einem Besuch kam die Zusage für die Adoption.

    Dann rief man mich an, um mir zu sagen, dass die Adoption zwar akzeptiert wurde, es aber ein Problem gibt: Der Kleine wurde in seinem Zwinger in Rumänien angegriffen. Er würde aber Antibiotika bekommen und per Notfall-Transport früher hergebracht werden. Ob ich ihn trotzdem noch wolle? Ich sagte ja und fragte, ob man mir bei den Tierarztkosten helfen könne. Die Person meinte: „Sicherlich, aber wir hatten ja auch schon Behandlungskosten“.

    Ich verstehe den Zusammenhang nicht, aber egal. Der Tag X kam, um 22 Uhr hielt der rumänische Transporter. Der Hund war nur am Weinen. Als sie ihn mir gaben – ich sag’s euch – er war komplett mit Urin vollgesogen, während die Bisswunden noch nässten und offen waren. Der Arme bestand nur aus Haut und Knochen. Ich habe die 300 € Schutzgebühr bezahlt und wir haben ihn in eine Transportbox gesetzt. Zu Hause haben wir ihn direkt zweimal gebadet. Er ist so lieb, aber total verängstigt und so dünn... die Haut um die Abszesse herum ist komplett abgestorben.

    Am Montag waren wir beim Tierarzt, er hat Antibiotika und eine Wurmkur bekommen. Der Arzt meinte, er kann mir nicht versprechen, ob der kleine Kerl überlebt. Statt der 14 kg im Steckbrief wiegt er gerade mal 7,9 kg.

    Immerhin frisst er gut.

    Ich habe eine Nachricht an Remember geschickt, und die Vorsitzende antwortete mir nur, dass ich ihn ja adoptiert hätte und nun selbst für alles aufkommen müsse – sie zahlen keinen Cent dazu.

    Der Kleine ist einfach nur goldig.

    Seit zwei Tagen hinkt er auf der Seite mit den Wunden, die immer noch so schwarz aussehen, und ein Auge eitert. Morgen geht’s wieder zum Tierarzt.

    Ich hoffe so sehr, dass er keine allgemeine Infektion bekommt.

    Und was ich vergessen habe: Auf der linken Seite an der Taille drückt sich ein Knochen richtig unter der Haut nach oben.

    Man soll mir bloß nicht mehr mit diesen Vereinen kommen, die angeblich rumänische Hunde retten... aber unter was für Bedingungen! Mein Gott, was für ein Horror.

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    Oh, ich bin gar nicht überrascht, wenn ich eure Kommentare lese! Ich kenne persönlich vier Leute, die jeweils einen Hund von RM France geholt haben, und bei zweien davon war es so ein unfassbares Chaos, dass die Hunde ausgetauscht werden mussten... Was aber gar nicht geht, ist, dass da so ein Hass geschürt wird und die Adoptanten virtuell quasi gelyncht werden (man muss nur mal deren Fan-Zone auf Facebook lesen, da wird davon geschrieben, „diese Scheiß-Adoptanten abzumurksen“, „denen die Fresse zu polieren“ und so weiter...): Die lassen das einfach zu und das ist echt absolut nicht okay. Eine Freundin von mir hat sogar Morddrohungen und Einschüchterungsversuche von den Likern abbekommen! Die Arme wollte eigentlich nur einen Hund aus Rumänien adoptieren, statt einen zu kaufen, aber es war die totale Katastrophe, weil das Tier scheinbar völlig durchgeknallt war! Das hat Ausmaße angenommen, die man sich nicht vorstellen kann, und sie hatte über Monate hinweg richtig Angst. Ernsthaft, sucht euch lieber spanische Tierheime oder Orgas für „Creoles“, die lügen wenigstens nicht und die Vereine helfen einem auch mehr, wenn es wirklich mal Probleme gibt. Die sind echt korrekt. „Ein durchgeknallter Hund“ – wir reden hier von einem Tier, das wahrscheinlich mehr Traumata durchgemacht hat, als du jemals erleben wirst. Ein bisschen Anstand bitte!
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