Ab wann ist es Tierquälerei?

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Hallo zusammen,

mir ist aufgefallen, dass der Hund der Nachbarn (ein Labrador-Typ) den ganzen Tag draußen gelassen wird. Jetzt wird es draußen echt ungemütlich und kalt, und er hat nur die Haustreppe, um sich irgendwie vor Wind und Regen zu schützen.

Der Hund sieht eigentlich gut genährt aus und wird nachts wohl reingeholt (im Dunkeln kann man das im Garten nicht mehr so genau sehen...).

Ab wann spricht man da eigentlich von Tierquälerei?

Für uns ist das eigentlich schon so weit, aber wie sieht das rechtlich aus?

Und was kann man tun, wenn die Situation so bleibt? Greift der Tierschutz in solchen Fällen ein (nach welchen Kriterien handeln die?) oder gibt es da andere Vereine?

Danke schon mal für eure Meinungen!

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14 Antworten
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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich denke auch, dass man da rechtlich wohl nichts machen kann...

    Der Arme... Na ja, natürlich gibt es Hunde, die draußen total glücklich sind, besonders wenn sie auf eine Herde aufpassen... Aber ein Labrador ganz allein im Garten, egal ob kalt oder nicht... Der Ärmste! Leider ist das ja ziemlich verbreitet: Die Leute schaffen sich einen Hund an, nur weil sie einen Garten haben... Aber außer dem Garten gibt es für den Hund dann nicht viel, keine Zeit für ihn, keine Gassirunden außerhalb vom Garten, keine Freunde...

    Wie das rechtlich aussieht, weiß ich nicht, aber für mich ist das Tierquälerei (ich meine diesen Fall hier, wo der Hund ständig allein ist und nie aus dem Garten rauskommt).

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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Nur dass Hütehunde... nun mal eine Herde haben.

    Das kann man echt nicht mit einem Labrador vergleichen, der den ganzen Tag allein auf dem Grundstück rumläuft, ohne vernünftigen Unterstand.

    Der Hund sollte mindestens eine isolierte Hütte haben, um sich vor dem Wetter zu schützen. Kälte ist die eine Sache (manche Hunde stecken das ja gut weg), aber ein Hund reagiert nicht nur auf die Temperatur.

    Hunde haben die gleichen Reflexe wie jedes andere Säugetier: Bei einem Sturm suchen sie instinktiv Schutz, und wenn sie das nicht können, bedeutet das extremen Stress.

    Was deine Frage angeht, das ist wirklich eine Einzelfallentscheidung. Du kannst die Situation ja mal beim örtlichen Tierschutzverein schildern. Manche schauen sich das vor Ort recht schnell an; dass bei dem Wetter gar kein Schutz da ist, könnte schon reichen. Normalerweise versuchen sie einfach, das Gespräch zu suchen, um die Leute dazu zu bringen, dem Tier wenigstens ein Minimum an Komfort und Sicherheit zu bieten.

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    Ich finde, ein Hund muss sich vor Regen und Wind unterstellen können, aber abgesehen davon gilt es nicht als Tierquälerei, ihn draußen schlafen zu lassen.

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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    In dem Fall glaube ich das eher nicht.. vielleicht wenn der Hund die ganze Zeit im Zwinger wäre oder angeleint, aber so im Garten wird der Tierschutz nicht vorbeikommen, erst recht nicht wenn er gut gefüttert ist.

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  • 14 Kommentare zu 14

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