Eurasier – die richtige Rasse für mich?

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Huhu ihr Lieben!

Wie viele von euch wissen, bin ich Studentin. Wenn ich bei meinen Eltern ausziehe, möchte ich mir eine eigene Hündin holen, sobald es finanziell passt (entweder im 2. Masterjahr, wenn ich bezahlt werde, oder im ersten Berufsjahr).

Ich informiere mich gerade ziemlich viel über alle Möglichkeiten.

Ich überlege zwar, einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen, aber ein Rassehund reizt mich auch sehr.

Ich habe mich total in den Charakter vom Golden Retriever verliebt: super verträglich (Hunde, Katzen, Kinder), geht gerne spazieren, ohne dass er jetzt extremen Bewegungsdrang hat, er hat ein echtes Knautschgesicht (muss man ja mal sagen), lässt sich gut abrufen, wenn man es richtig trainiert, hört insgesamt echt gut und hat keinen großen Jagdtrieb (ich kriege immer direkt Panik, wenn Hava sich zu weit entfernt, um Schatten zu jagen – mehr brauche ich da echt nicht).

Vor ein paar Tagen bin ich auf eine andere Rasse gestoßen, in die ich mich verguckt habe: den Eurasier!

Er scheint total zu meinen Kriterien zu passen und ist ein Stück kleiner (ich möchte eine Hündin), was für mich ein Pluspunkt ist. Klar, ich werde mit dem Hund keine Obedience-Turniere gewinnen, aber das suche ich auch gar nicht.

Kurz zur Erinnerung:

Ich möchte Lehrerin am Gymnasium werden, also nicht ewig lange am Stück weg sein. Die ersten zwei Jahre werden wir in einer Wohnung wohnen, aber ich hoffe, dass wir bald einen kleinen Garten haben (für mich schön und für den Komfort vom Hund ein dickes Plus). Ich liebe Spaziergänge, im Haus bin ich täglich so 1,5 Stunden unterwegs, oft auch mehr, aber rechnen wir mal damit. In der Wohnung wären es dann mindestens 2 Stunden. Ich werde eine katzenverträgliche Katze haben. Ich suche einfach einen tollen Begleiter, den ich gut erziehen kann.

Ich wollte einfach mal nach euren Erfahrungen fragen, vielleicht habt ihr ja sogar selbst einen oder welche getroffen? Was ich bisher so lese, gefällt mir jedenfalls richtig gut. Danke euch!

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    Das Schlimmste sind die Besitzer, die alles durchgehen lassen nach dem Motto „ein Hund bellt halt, das ist normal“. Ja gut, stimmt schon, aber es gibt Bellen (Reden, Spielen) und Bellen (Schreien, Aggression). Wir können ja auch rumschreien, trotzdem finden wir das nicht normal ^^^

    Und dasselbe gilt für die Nachbarschaft, vor allem in einer Wohnung – wenn da viel gebellt wird, kann das echt schnell zum Problem werden. Was Angst und Zurückhaltung angeht, das ist echt nicht dasselbe. Da spielt wohl bei beidem sowohl Veranlagung als auch Erziehung eine Rolle, finde ich, aber man kann das trotzdem noch formen – in fast allen Fällen (und ich meine wirklich: beeinflussbar). Aber das kann echt dauern. Übrigens denke ich, dass das beim Bellen auch so ist, das kann man deutlich reduzieren.

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    Meine Hündin ignoriert eigentlich jeden, sogar Leute, die wir jeden Tag beim Gassigehen treffen. Seit sie bei uns ist, geht sie zwar hin, bleibt aber auf Distanz. Sie mag sie wohl, will aber nicht gestreichelt werden – sie ist echt die Spezialistin im Ignorieren! Mich stört das überhaupt nicht, aber einen Hund zu haben, der richtig Angst vor Menschen hat, finde ich was ganz anderes. Das ist nichts, was ich suche, da ich vorhabe, die zukünftige Hündin überallhin mitzunehmen (Wochenende, Urlaub, Restaurant, vielleicht auch Bahn usw.). Die Sozialisierung wird also super wichtig sein, aber mit einem ängstlichen Hund (statt nur misstrauisch oder distanziert) ist das viel komplizierter.

    Das mit dem Anbellen von anderen Hunden habe ich hier in der Gegend oft bei Border Collies und Belgischen Schäferhunden beobachtet. Ich finde das ziemlich nervig und Hava ist auch kein Fan davon... wenn sie frei läuft, ignoriert sie solche Hunde komplett, aber an der Leine rastet sie total aus (sie kann ja nicht weg, also logischerweise...).

    Wegen der Haare: Ich bürste sie so einmal die Woche, um das tote Fell rauszuholen, aber das bringt eigentlich nicht viel, wir haben trotzdem die ganze Bude voll 😅😂 2- oder 3-mal die Woche geht ja noch, aber jeden Tag... das ist schon echt viel!

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    Ich kenne da eine Vierjährige, die sich nicht an Ben herangetraut hat, wenn die Schleppleine am Boden schleifte (das war früher so), da hatte sie echt Angst davor. Aber sobald die Leine ab ist, rennt sie ihm wie eine kleine Polizistin hinterher und bellt dabei total laut. Ihre Besitzer sagen, sie sei ziemlich stolz 😁 Sie will wohl immer gewinnen, die Chefin markieren und das ganze Programm halt. Ich hab sie noch nie weit weg von ihren Leuten gesehen, deshalb konnte ich nicht wirklich einschätzen, wie gut ihr Rückruf ist. Wir treffen sie nicht so oft, daher kann ich nicht viel mehr dazu sagen. Die beiden spielen dann so eine Viertelstunde zusammen, oft sind wir da unter uns... Ach ja, anscheinend ist sie bei Menschen ziemlich ängstlich, also sie lässt sich nicht so leicht anfassen, aber wenn man so ein, zwei Meter Abstand hält, ist es okay.
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    Emla
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    Ich habe drei Collies gekannt: die beiden Jungs, von denen ich schon erzählt hatte, und einen Kleinen, der so reaktiv war, dass ihm die Katze meiner Oma ein Auge ausgekratzt hat (die war ein echtes Biest, erst schmusen wollen und im nächsten Moment direkt zuschlagen....!).

    Keiner der drei ist wirklich ängstlich. Klar, sie neigen dazu, ihrem Besitzer zwischen den Beinen rumzuwuseln, wenn eine Situation neu ist, aber ich habe bei keinem der drei so eine krasse Überreaktivität gesehen wie zum Beispiel bei einem Weißen Schweizer Schäferhund oder einem Malinois.

    Dafür scheint das Fell aber echt ordentlich Pflege zu brauchen. Bei den beiden Brüdern Newton und Mozart bürstet das Frauchen sie jeden Tag. Sie spielt das dann immer so runter: „Ach, das geht doch schnell, 10 Min pro Hund und sie sehen super aus!“, aber das ist mir schon zu viel, ich bin ja an meine Null-Pflege-Hunde gewöhnt!

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    @Caroline ich hab mich heute fast den ganzen Tag schlau gemacht, mir gefällt der Charakter auch total! Lapinkoira – allein bei dem Namen muss ich jedes Mal lachen, wenn ich ihn sage... und dann das Aussehen... echt wunderschöne Hunde! Von der Größe her ist das genau das, was ich will. Ich bin über ein Video gestolpert, was für eine Schönheit!

    https://youtu.be/_g4rt8CNQlo

    @Fred stimmt, ich hatte an den Franzosen gedacht, aber der Englische und der Amerikanische haben ja auch so einige gesundheitliche Probleme. Und um ganz ehrlich zu sein, ich sehe mich einfach nicht mit einem Hund mit so einem flachen Gesicht...

    Beim Collie sieht das mit dem Haaren ja echt heftig aus. Und was die Sensibilität angeht, hätte ich lieber einen Hund, der etwas weniger "kompliziert" ist!

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    Lacurieuse, der Finnische Lapphund ist in erster Linie ein Hütehund und kein Jagdhund. Wie eigentlich alle Hütehunde sind sie ziemlich lernwillig, was die Erziehung angeht. Ich glaube sogar, dass er der kooperativste Hund aus der Gruppe 5 ist – auf jeden Fall mehr als mein Västgötaspets, der manchmal ein kleiner Trampel ist. Du solltest natürlich mal mit Züchtern quatschen, aber ich hab noch nie gehört, dass der Finne ein Jäger sein soll. Das war ja auch nie das Zuchtziel.

    Wie ich schon meinte: Beim Eurasier ist nicht der Rückruf an sich das Problem, denn der lernt eigentlich fix. Er verliert nur schnell die Lust, weshalb es Sinn macht, ihm das natürliche Folgen beizubringen.

    Er ist jetzt auch kein Hund, der extrem zum Streunen neigt. Es ist eher so: Wenn du lieber auf Nummer sicher gehst und deinen Hund beim Gassi gehen gerne oft rufst, dann bist du mit einem Hütehund wie dem Finnen wahrscheinlich besser bedient, weil der einfach aufmerksamer ist. Aber der Rückruf ist beim Eurasier absolut machbar.

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    Ich glaube, du meinst die Französische Bulldogge, wenn du von der Größe sprichst... mir scheint, dass die amerikanischen (viel) größer sind. Aber gut, ich kenne mich mit diesen Hunden echt nicht so aus. Und was den anderen Makel angeht, den du erwähnt hast: Von diesem „duftenden“ Detail wusste ich gar nichts 😁

    Was den Collie angeht, das ist ein super Hund, manche sind mir nur fast ein bisschen zu sensibel... aber was das Haaren angeht, ist es echt heftig, hab ich selbst schon miterlebt 😞

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    @Emla Ich kenne mich mit Collies überhaupt nicht aus, ich hab nur so ein paar "Hören-Sagen"-Sachen im Kopf, die nicht so positiv sind... die sollen wohl ziemlich reaktiv sein (und genau das will ich absolut vermeiden, zumindest keine Veranlagung dazu). Vielleicht sollte ich mir die Rasse doch nochmal genauer anschauen, weil das vom Gewicht her echt super wäre.

    @Fred Ganz ehrlich, Bulldoggen sind mir einfach zu klein, haben ständig gesundheitliche Probleme und schnarchen und pupsen zu viel 😂. Wenn ich mich für eine kleine Rasse entscheiden müsste, wäre es ein Cavalier King Charles, aber da ist es ja leider das Gleiche mit den Krankheiten.

    @Caroline Ich schätze mal, wofür sie früher gezüchtet wurden, spielt trotzdem eine große Rolle. Da müsste ich mich mal bei Rasse-Liebhabern umhören. Mal sehen! Was den Rückruf angeht: Ja, ich würde gern wissen, ob das wie bei den meisten Rassen ist oder ob es da schwieriger wird.

    @aggie Ich möchte mir aus verschiedenen Gründen einen Hund holen und habe gemerkt, dass der Jagdtrieb bei den Creole-Hunden mal mehr, mal weniger ausgeprägt ist. Ich würde den künftigen Charakter oder zumindest die rassetypischen Veranlagungen meines Welpen gerne vorher "kennen". Als Zweithund könnte ich mir dann gut einen Erwachsenen vorstellen, sicher einen Creole, aber erst, wenn mein Ersthund perfekt erzogen ist und "mithelfen" kann.

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    Ich kenne einen Eurasier bei Bekannten, die schon immer Hunde hatten ... und die absolute Katastrophe ist echt der Rückruf!
    Genau davor graut es mir auch. Wir hatten ja schon mal drüber gesprochen, aber ich finde wirklich, dass ein mittelgroßer Hund fehlt (so zwischen 15 und 25 kg max.), der ziemlich gut hört, keinen krassen Jagdtrieb hat, mit jedem freundlich ist und ein ordentliches Maß an Auslastung braucht (Typ Golden Retriever) ...

    Huhu Lacurieuse! Schon witzig – da du ja selbst einen hast: Du beschreibst hier gerade einen Créole! 😁

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    Lacurieuse, wie viele Hunde hat er wahrscheinlich eine ursprüngliche Bestimmung, die schon länger zurückliegt. Mein Hund wurde vor langer Zeit mal zur Jagd auf Schädlinge eingesetzt, aber das ist heute echt nicht mehr so – er kann an Enten vorbeilaufen, ohne dass irgendwas passiert. Eigentlich ist er ja ein Hütehund. Die Urtypen, außer dem Eurasier (der ja eine recht neue Rasse aus Kreuzungen von Urtypen ist), hatten im Laufe der Geschichte alle ganz unterschiedliche Aufgaben.

    Was den Eurasier angeht: Ich persönlich finde, dass die meisten, die ich kenne, keinen schlechteren Rückruf hatten als ein Aussie, aber manchmal sind sie halt ein bisschen in ihrer eigenen Welt. Ansonsten ist der natürliche Folgetrieb die Basis, wenn du einen Urtyp frei laufen lassen willst, zusätzlich zum Rückruf. Und das lernt der Hund schon, sobald du ihn als Welpen bekommst.

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