Hilfe: Zwergspitz mit Problemen gekauft – was meint ihr?

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Hallo zusammen

Ich bin seit ein paar Tagen stolze Besitzerin eines Zwergspitzes.

Ich habe meinen Hund ziemlich teuer bei einer Züchterin gekauft, die Anzeigen auf verschiedenen Facebook-Plattformen hatte ... mit Beschreibungen der Welpen, Fotos und dem Hinweis, dass die Eltern vor Ort besichtigt werden können und sie garantiert, dass sie ohne Mängel sind. Ich bin hingefahren und habe mir meinen Welpen ausgesucht.

Sie hat mir alle Unterlagen gegeben. Bei meinem Welpen ist eigentlich alles offiziell in Ordnung. Ich habe auch die Eltern vor Ort gesehen, Vater und Mutter.

Beide wunderschön, ich warte jetzt noch auf den Stammbaum, der mir die Rassereinheit bestätigt.

Aus einem Wurf von 7 Welpen hat sie mir die kleinste verkauft und meinte, dass sie ausgewachsen ca. 18 cm groß wird und ein echter kleiner Zwerg-Pom sein wird. Daher auch der Preis, ich habe mehr bezahlt als für die anderen aus dem Wurf. Jetzt war ich aber gerade beim Tierarzt und der sagt mir, dass sie einen Kieferfehler hat, also der Unterkiefer ist kürzer als der Oberkiefer. Er meinte auch, dass der Welpe schiefe Hinterbeine hat, beim Laufen sieht das aus wie „Froschbeine“. Mein Welpe schielt außerdem auf beiden Augen, besonders stark auf dem linken Auge. Nach diesem Tierarztbesuch bin ich ehrlich gesagt ein bisschen sauer. Die Züchterin hat mir ein unterschriebenes Garantiezertifikat gegeben und mir versichert, dass der Welpe gesund und garantiert ohne Mängel ist. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich beim Preis voll abgezockt wurde und vor allem habe ich Angst um seine Zukunft. Sie hat mir einen angeblich mängelfreien und gesunden Welpen für 1800 Euro mit Stammbaum verkauft. Was denkt ihr? Ich brauche euren Rat, ich bin total überfordert, das ist mein erster Hund.

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  • Tania28
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    https://www.monvt.eu/prevention-conseils/conseils-chien-chat/pedigree-st-hubert/

    Bin gerade am Lesen...

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    Tania28
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    Bin gerade am Schauen, ob der Deckakt bei euch gemeldet werden muss? Oder macht man die Meldung erst nach der Geburt...

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    Ja, sie schreibt ja, dass der Verkauf von Welpen unter 10 Wochen mittlerweile verboten ist, aber der Züchter hat mir trotzdem einen Welpen mit 8 Wochen verkauft. Siehst du, das wusste ich gar nicht, danke dir für die Info!

    Ich möchte noch hinzufügen, dass mir der Hund total am Herzen liegt, ich liebe sie wie meine eigenen Kinder, sie gehört jetzt einfach zur Familie. Es geht mir nur ums Prinzip, also wie sie uns präsentiert und verkauft wurde.

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    Tania28
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    Ja ja, ich verstehe schon, wie du das meinst 🙂

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    Tania28
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    https://wamiz.com/chiens/forum/cession-de-chiens-et-de-chats-que-dit-la-loi-72645/6.html

    Auf Seite 6 hat Laurie noch ein paar Details für Belgien ergänzt 👌

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    Ich möchte auch noch hinzufügen, dass mir der Hund echt wichtig ist. Ich liebe sie wie meine eigenen Kinder, sie gehört jetzt einfach fest zur Familie. Mir geht es nur ums Prinzip – also darum, wie sie uns präsentiert und verkauft wurde.
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    Ich muss noch was loswerden: Sie war die Kleinste im Wurf. Die Züchterin hat sie uns als „Super Mini“ verkauft – angeblich sollte sie kleiner bleiben als ihre Geschwister und deshalb als Zwergspitz anerkannt werden. Aber wenn ich jetzt so in den Foren lese, wird mir klar, dass sie vielleicht einfach nur das Nesthäkchen war, das beim Säugen zu kurz gekommen ist, vielleicht nicht genug abbekommen hat und sich nicht gegen die anderen durchsetzen konnte. Daher wohl die geringe Größe. Es kann also gut sein, dass sie beim Wachsen noch aufholt und genauso groß wie ihre Geschwister wird. Und dann am Ende als Mittelspitz gilt. Vor allem, weil die anderen sogar günstiger waren... Ich fühle mich echt ein bisschen manipuliert.

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    In Frankreich gibt es für solche Fälle verschiedene Möglichkeiten, sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich, zum Beispiel wegen versteckter Mängel, arglistiger Täuschung oder auch der gesetzlichen Gewährleistung.

    Aber wie das in Belgien aussieht, hab ich echt keine Ahnung...

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    Ja, in Belgien. Der Züchter meinte vorher nur zu mir, dass es mehrere Welpen gab, wovon einer kleiner war. Er meinte, nach ihrem Gewicht und der geschätzten Endgröße könne sie nicht in die Zucht, weil sie so einen sehr kleinen Körperbau hat – sie wurde als zu klein und damit zu zerbrechlich eingeschätzt. Züchten war aber eh nicht unser Ziel, wir wollten nur einen Begleithund, und von allen Welpen war sie die Ruhigste. Auch die Farbe hat uns super gefallen. Meine Tochter hat sich direkt schockverliebt, und erst danach hat uns der Züchter das alles erklärt. Es ist unser erster Hund, deshalb haben wir ihm vertraut, gerade mit den ganzen Erklärungen zum St.-Hubert-Pedigree, DNA-Test, Chip und Garantiezertifikat. Da denkt man natürlich, man macht alles richtig. Aber hätte sie uns gesagt, dass es eher ein Problem mit den Augen, den Hinterbeinen oder dem Kiefer ist und dass das später vielleicht Probleme machen könnte, hätte ich sie wahrscheinlich in dem Moment nicht genommen, aus Angst um ihre Gesundheit in der Zukunft. Ich finde echt, man ist gegen solche Verkäufe nicht genug geschützt. Nenette42: Hier geht es nicht mal um die Frage der Größe, weil man das nie zu 100 % garantieren kann, selbst wenn die Eltern Papiere haben und 20 cm und 22 cm groß sind. Der Tierarzt hat halt mit 2 Monaten basierend auf Gewicht und Größe eine Schätzung abgegeben. Ja, der Züchter ist anerkannt. Aber das Problem ist hier eher der Verkauf des Welpen, der als fehlerfrei angepriesen wurde. Es sind 1.800 Euro für einen Hund, der als Zwerg angekündigt wurde – das ist absolut kein hoher Preis, normalerweise muss man da mit dem Doppelten rechnen... Ansonsten bin ich bei allem anderen dabei: Lass die Mängel (Schielen, Beine, Vorbiss) durch ein tierärztliches Attest bestätigen und forder eine Preisminderung per Einschreiben. Frag auch nach einem Schlichter für Verbraucherfragen (steht der im Kaufvertrag?). Ansonsten kenne ich keine seriösen Züchter, die sich bei dieser Rasse auf die Größe festlegen, besonders nicht zwischen Zwerg- und Kleinspitz. Ist das eine anerkannte Zucht? Gerne geschehen... Ich hab schon verstanden, dass das Problem nicht so sehr die Größe war, sondern die Seriosität des Züchters. Aber dass er behauptet, der Hund würde ein Zwerg werden, zeigt schon, dass er nicht seriös ist. Das kann man bei der Rasse zwar vermuten, aber niemals sicher sagen, nur um ein Verkaufsargument zu haben. Zumal es für einen angeblich anerkannten Züchter echt nicht okay ist, einen Welpen mit Vorbiss, einer Fehlstellung der Beine (was auf ernstere Probleme hindeuten könnte) und der schielt, zu verkaufen. Das ist echt nicht ohne. Übrigens, was den Preis angeht: Wenn sie sich bei der Qualität des Hundes so sicher gewesen wäre, ist es schon komisch, dass sie ihn zu dem Preis verkauft. Steht wirklich gar nichts im Überlassungsvertrag („als Begleithund verkauft“) oder im tierärztlichen Zeugnis? Und ihr seid am Ende jetzt in Belgien?
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    Ja, ich warte hier gerade auf den St. Hubertus-Stammbaum für meinen Welpen, der auf meinen Namen eingetragen wird. Das ist doch so richtig, oder?

    "In Frankreich ist das zum Beispiel das LOF (Livre des Origines Français), in Belgien das LOSH (Livre des Origines Saint-Hubert). Jedes Zuchtbuch listet die Rassehunde und ihre Nachkommen auf, und um als 'Rassehund' zu gelten, muss ein Hund zwingend in einem Zuchtbuch eingetragen sein." Quelle: https://www.chien.com/les-races-de-chiens-8/les-chiens-de-race-le-pedigree-du-chien-8001/pedigree-et-livre-des-origines-comment-faire-reconnaitre-son-chien-362.php

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