Tramadol beim Hund
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Hallo Lafilledu59
Dass ich dir diese aufmunternden Worte schreibe, liegt daran, dass er – auch wenn es nur ein Aufschub auf Zeit ist – trotz der schweren Behandlungen noch lebensfroh ist. Wäre das nicht der Fall, würde er völlig teilnahmslos gegenüber seiner Umwelt reagieren.
Ich bin in einer ähnlichen Lage wie du: Mein Malinois ist 11 1/2 Jahre alt und mit 10 Jahren ganz plötzlich erblindet, nachdem sein Augeninnendruck unbemerkt in die Höhe geschossen war. Das war echt hart, sowohl für ihn als auch für uns. Aber er hat sich daran gewöhnt und wir uns auch. Wir haben an seinen kleinen Gewohnheiten nichts geändert, er läuft im Park, den er kennt, oder im Garten immer noch ohne Leine herum.
Seit ein paar Tagen wird seine Hinterhand schwächer und der Tag X rückt wohl näher. Aber solange er mich mit seinem lieben Blick (der ja eigentlich kein richtiger Blick mehr ist) ansieht und mir zeigt, dass wir weitermachen, werde ich das auch tun.
Das alles soll dir einfach noch ein bisschen mehr Mut geben.
Guten Abend,
viel Kraft dir, ich würde es an deiner Stelle ganz genauso machen. Du bist die Einzige, die entscheiden kann, was gut für ihn ist oder nicht. Genieß die Zeit mit ihm einfach weiter, er wird dir schon ein Zeichen geben, wenn es so weit ist.
Verwöhn ihn richtig und hab ein Auge auf ihn. Er ist jetzt zwar auf der Zielgeraden, aber er ist noch bei dir und das ist das, was für ihn am meisten zählt.
Ich bin da absolut nicht deiner Meinung, ein Hund, der Schmerzen hat, kann das durchaus zeigen.
Es gibt viele Anzeichen: Er frisst nichts mehr, ist apathisch, sein Verhalten ändert sich, er zieht sich zurück, wird vielleicht aggressiv... und der Blick, reden wir mal über den Blick, der seine ganze Not zeigen kann.
Man kennt seinen Hund ja und dann weiß man es einfach.
Der Kleine hebt seine Pfote, ja, er hat da sicher Schmerzen. Vielleicht könnte ein Entzündungshemmer ihn noch ein bisschen entlasten? Das kann aber nur der Tierarzt sagen, ohne dass man es jetzt unnötig in die Länge zieht. Aber pass trotzdem auf mit den Medis, die können das eigentliche Problem auch mal verstecken.
Lafifille, wie läuft's heute Morgen bei euch?
PS: Bei Pablo kommt es überhaupt nicht in Frage, ihn ohne Schmerzmittel zu lassen. Ich meinte nur, dass man mal mit dem Tierarzt schaut, falls das hier nicht das Richtige ist, ob es eventuell ein anderes gibt, das man stattdessen ausprobieren könnte, um zu sehen, wie das wirkt. Wie ich oben schon geschrieben habe, schien es ihm heute Abend die Schmerzen genommen zu haben, also mal abwarten, wie es nach den nächsten Gaben aussieht.
Tramadol gab’s um 16 Uhr, er war danach nicht schläfrig. Um 19 Uhr ist er dann aufgestanden und lief zwar ein bisschen anders, aber ohne die Pfote zu heben. Er war im Garten und kam auf allen vieren zurück, also hat es die Schmerzen wohl gelindert. Ich werde morgen genau hinschauen und so 2 bis 3 Stunden nach der Gabe checken, ob er läuft oder das Bein wieder hochhält. Wenn er so läuft wie heute Abend, gebe ich es ihm weiter alle 8 Stunden. Falls es wieder schlechter wird, frage ich beim Tierarzt nach, ob man das Schmerzmittel vielleicht wechseln sollte. Ein Tag nach dem anderen, je nachdem, wie sich mein Großer macht.
Es macht mich echt traurig, das zu lesen... schließlich war er vor der neuen Behandlung noch fitter und hatte auch weniger Schmerzen.
Wenn ihn das so weghaut, versteht er bestimmt gar nicht, was mit ihm los ist, der arme Schatz 😞
Ja, du hast recht, das nochmal mit dem Tierarzt zu besprechen, ob eine andere Behandlung besser wäre, die hier scheint ihm wohl gar nicht gutzutun!
Ich hoffe wirklich, morgen bessere Nachrichten zu lesen...
Ich drück dir ganz fest die Daumen, einen dicken Krauler an Ulco